Künstliche Intelligenz
Besser texten mit Office-Alternativen: LanguageTool in LibreOffice einrichten
In allen Modulen von LibreOffice steht eine ordentliche Rechtschreibprüfung zur Verfügung. Sie nutzt die freie Hunspell-Bibliothek, die unter anderem auch in Firefox und Thunderbird arbeitet. Eine deutlich leistungsfähigere Alternative, die zudem auch Grammatik, Interpunktion und Schreibstil kontrolliert, ist das ursprünglich als kostenloses Open-Source-Projekt gestartete LanguageTool. Mittlerweile wird es von einem kommerziellen deutschen Anbieter auch als Webdienst angeboten, und zwar in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen KI-unterstützten Version.
LanguageTool nutzen Sie entweder über eine Webseite, in die Sie die zu prüfenden Texte per Zwischenablage einfügen, oder über ein Browser-Add-in. Letzteres ist webseitenübergreifend überall da aktiv, wo Sie Texte eingeben. In LibreOffice können Sie LanguageTool zudem parallel oder alternativ zum integrierten Spellchecker einrichten. Wenn Sie dem Onlinedienst keine Inhalte schicken möchten, haben Sie zudem die Möglichkeit, einen LanguageTool-Server lokal zu installieren. Somit verlassen Ihre zu prüfenden Texte nie den eigenen Rechner. Dieser Artikel zeigt alle Möglichkeiten, LanguageTool in LibreOffice zu integrieren.
- LanguageTool prüft Texte deutlich umfangreicher als die eingebaute Rechtschreibkorrektur von LibreOffice. Sie können es nahtlos integrieren.
- Wie gründlich LanguageTool prüft, hängt davon ab, ob Sie die kostenlose Version von LanguageTool nutzen oder für ein Premium-Abo zahlen. Erstere lässt sich auch offline auf dem eigenen Rechner installieren.
- Wir zeigen unterschiedliche Installationsvarianten auf allen drei Desktop-Betriebssystemen.
Die Onlineversion des LanguageTools gibt es in zwei Varianten. Die kostenlose reicht für Standardprüfungen auf Rechtschreib‑, Satzzeichen‑ und Grammatikfehler. Nicht zahlende Nutzer der Onlineversion können Texte nur bis zu einer maximalen Länge von 2000 Zeichen prüfen lassen. Die als Abo buchbare Premium‑Version findet deutlich mehr Fehler, bewertet den Schreibstil und bietet KI‑gestützte Verbesserungsvorschläge. Die Abo-Version kostet bei jährlicher Zahlweise rund fünf Euro pro Monat. Kürzere Abrechnungszeiträume sind signifikant teurer.
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Künstliche Intelligenz
Wie man mit Spectre Cloud-Systeme angreift
Angriffe auf Lücken wie Spectre prägen seit Anfang 2018 die Sicherheitsforschung. Doch nach anfänglich großer Aufregung in der IT-Sicherheits-Community fragen sich heute viele, ob die kontinuierlich erscheinenden neuen Varianten noch praktische Relevanz haben oder rein akademische Experimente sind.
Spectre ist eine architektonische Schwachstelle moderner Prozessoren. Die beherrschen „spekulative Befehlsausführung“, bei der die CPU rät, welcher Befehl wohl als Nächstes kommt, und damit beginnt, diesen auszuführen, bevor die Befehlsfolge feststeht. Das dient der Leistungsoptimierung, kann aber von Angriffen wie Spectre ausgenutzt werden: Mit Code, der die Sprungvorhersage gezielt manipuliert, veranlassen Angreifer die CPU dazu, sensible Daten aus geschützten Speicherbereichen vorübergehend zu verarbeiten und über Seitenkanäle wie den CPU-Cache preiszugeben.
- Spectre ist ein jahrealtes, aber immer noch viel untersuchtes Architekturproblem.
- Angriffe lassen sich nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auch praktisch auf produktiv genutzter Hardware durchführen.
- Gegenmaßnahmen kosten Geld oder Leistung oder beides, was ihre Umsetzung einschränkt.
Nun liegt in Szenarien, die eine lokale Code-Ausführung erfordern, oft bereits eine kritische Kompromittierung vor, und der darauf aufbauende Angriff ist sinnlos. Ihre volle Schlagkraft entfalten solche Angriffe jedoch in Cloudumgebungen. Hier teilen sich durch Virtualisierung verschiedene Mandanten dieselbe physische Hardware. Theoretisch gewährleistet die Virtualisierung eine strikte Trennung dieser Workloads. In der Praxis demonstrierten Forscher jedoch wiederholt, dass die Isolation durch Cache-Timing-Seitenkanäle unterlaufen werden kann. Dies ermöglicht es, sensible Informationen über VM-Grenzen hinweg aus eigentlich isolierten Instanzen zu extrahieren.
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Künstliche Intelligenz
Disney setzt auf Freizeitpark-Chef D’Amaro als neuen Boss
Der US-Entertainmentriese Walt Disney hat sich für einen Nachfolger für Konzernchef Bog Iger entschieden. Der Freizeitpark-Spartenchef Josh D’Amaro wird den Staffelstab von Iger mit der Hauptversammlung am 18. März übernehmen, wie das Unternehmen mitteilte.
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Mit der Berufung des Managers endet eine dreijährige Suche nach einer geeigneten Nachfolge für Iger. D’Amaro leitet mit den Themenparks den seit 2020 gewinnträchtigsten Geschäftszweig des Konzerns, zu dem auch die Kreuzfahrten gehören. Iger wird noch beratend bis zum Jahresende für Walt Disney aktiv sein.
Disney hatte den langjährigen Konzernlenker Iger 2022 zurück an die Spitze des Unternehmens geholt. Der Manager übernahm das Ruder in einem schwierigen Moment für Disney und auch die gesamte Unterhaltungsbranche. Der Konzern musste der gesunkenen Ausgabebereitschaft der Verbraucher in Zeiten hoher Inflation Rechnung tragen. Zugleich sinken die Erlöse im Kabel-TV mit Sendern wie ABC in den USA. Zudem fuhr das Streaming-Geschäft damals trotz starken Wachstums Verluste ein.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Einführung in die SAP Business Technology Platform (BTP)
Die SAP Business Technology Platform (SAP BTP) von SAP unterstützt Unternehmen beim Umstieg in die Cloud und bei der Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse. Sie stellt eine Vielzahl von Tools und Diensten für die Entwicklung von Anwendungen, die Integration von Daten und Prozessen, das Datenmanagement sowie Analysen und maschinelles Lernen bereit.
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Der Cyber-Resiliance-Act (CRA)
Der Cyber-Resiliance-Act (CRA) wird in Europa neue Maßstabe setzen: Zukünftig müssen alle Produkte mit digitalen Elementen Cybersecurity-Anforderungen erfüllen. Produktprüfungen und Zertifizierung stehen daher vor einem Umbruch, um sich auf ein neues europäisches System einzustellen. Der Workshop Einführung in die SAP Business Technology Platform (BTP) beleuchtet, wie man sich als Hersteller auf den CRA vorbereiten kann und konzentriert sich dabei auf die Inhalte der beiden relevanten Normteile, der IEC 62443-4-1 mit den SDL-Anforderungen und der IEC 62443-4-2 mit den technischen Sicherheitsanforderungen.
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Februar 26.02.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr |
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Mai 13.05.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 15. Apr. 2026 |
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September 23.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 26. Aug. 2026 |
Drei komplexe Übungen
Sie werden nicht nur die Grundlagen von SAP BTP erlernen, sondern auch konkrete Erfahrungen sammeln. In praktischen Übungen entwickeln Sie Anwendungen mit der SAP BTP Extension Suite und integrieren Schnittstellen mit der Integration Suite. Abschließend automatisieren Sie einen Geschäftsprozess mit SAP Build – von der Identifikation bis zur Optimierung.
Ihre Trainerin Sophie-Marie Lück ist Senior SAP BTP Beraterin und Entwicklerin bei der Rewion GmbH. Seit 2018 unterstützt sie mittelständische und große Unternehmen unterschiedlichster Branchen bei der Optimierung und Integration ihrer Geschäftsprozesse in das SAP-Kernsystem.

(ilk)
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