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Künstliche Intelligenz

Wie man mit Spectre Cloud-Systeme angreift


Angriffe auf Lücken wie Spectre prägen seit Anfang 2018 die Sicherheitsforschung. Doch nach anfänglich großer Aufregung in der IT-Sicherheits-Community fragen sich heute viele, ob die kontinuierlich erscheinenden neuen Varianten noch praktische Relevanz haben oder rein akademische Experimente sind.

Spectre ist eine architektonische Schwachstelle moderner Prozessoren. Die beherrschen „spekulative Befehlsausführung“, bei der die CPU rät, welcher Befehl wohl als Nächstes kommt, und damit beginnt, diesen auszuführen, bevor die Befehlsfolge feststeht. Das dient der Leistungsoptimierung, kann aber von Angriffen wie Spectre ausgenutzt werden: Mit Code, der die Sprungvorhersage gezielt manipuliert, veranlassen Angreifer die CPU dazu, sensible Daten aus geschützten Speicherbereichen vorübergehend zu verarbeiten und über Seitenkanäle wie den CPU-Cache preiszugeben.

  • Spectre ist ein jahrealtes, aber immer noch viel untersuchtes Architekturproblem.
  • Angriffe lassen sich nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auch praktisch auf produktiv genutzter Hardware durchführen.
  • Gegenmaßnahmen kosten Geld oder Leistung oder beides, was ihre Umsetzung einschränkt.

Nun liegt in Szenarien, die eine lokale Code-Ausführung erfordern, oft bereits eine kritische Kompromittierung vor, und der darauf aufbauende Angriff ist sinnlos. Ihre volle Schlagkraft entfalten solche Angriffe jedoch in Cloudumgebungen. Hier teilen sich durch Virtualisierung verschiedene Mandanten dieselbe physische Hardware. Theoretisch gewährleistet die Virtualisierung eine strikte Trennung dieser Workloads. In der Praxis demonstrierten Forscher jedoch wiederholt, dass die Isolation durch Cache-Timing-Seitenkanäle unterlaufen werden kann. Dies ermöglicht es, sensible Informationen über VM-Grenzen hinweg aus eigentlich isolierten Instanzen zu extrahieren.


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Apples KI-Motoren: Das können die aktuellen M-Chips bei lokalen LLMs & Co.


Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Apples Geräte beim Thema KI kaum eine Rolle spielen. Denn viel „Intelligenz“ versprühen sie mit den derzeitigen Betriebssystemen bislang nicht. Dabei ist es bald zwei Jahre her, dass der Konzern eine neue und intelligentere Siri versprochen hatte.

Doch daraus wurde bis heute nichts, und das inzwischen verfügbare Apple Intelligence bleibt hinter den Erwartungen zurück.

2026 soll Siri dann endlich so weit sein. Google und andere Hersteller sind mit der KI-Integration in Android samt intelligenterer Sprachassistenz schon weiter. Was insbesondere auf Macs möglich ist, zeigt etwa Claude mit dem Model Context Protocol (MCP), welches KI-Modelle mit Apps und lokalen Datenquellen verzahnt.


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Künstliche Intelligenz

KI verdrängt Einstiegsjobs: Diesen Preis zahlen Firmen für ihre Einsparmaßnahmen


Immer mehr Unternehmen übertragen Aufgaben, die früher von Berufsanfängern übernommen wurden, auf KI-Systeme. Die Folgen sind nicht nur für junge Akademiker spürbar. Auch erfahrene Fachkräfte leiden zunehmend unter der neuen Arbeitssituation. Fast Company hat mit einem Softwareentwickler gesprochen, der diesen Wandel selbst miterlebt hat.

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Der 33-jährige Entwickler Isaac, der gegenüber Fast Company nur unter einem Pseudonym sprechen wollte, arbeitet seit vier Jahren bei einem großen Tech-Unternehmen. Anfang 2025 stellte er fest, dass immer weniger Einstiegspositionen ausgeschrieben wurden. Tätigkeiten wie das Schreiben und Testen von Code, die Fehlerbehebung oder die Mitarbeit an Entwicklungsprojekten, die zuvor von Junioringenieuren erledigt wurden, landeten zunehmend bei erfahreneren Mitarbeitern – offenbar in der Erwartung, dass KI den zusätzlichen Arbeitsaufwand kompensieren könne.

Zwar habe KI die Geschwindigkeit bei der Entwicklung von Code und neuen Features erhöht, so Isaac. Gleichzeitig fehlten jetzt aber Mitarbeiter, die Aufgaben wie Design, Testing oder die Abstimmung mit Stakeholdern übernehmen könnten – Bereiche, in denen KI bislang keine Hilfe sei. „Die älteren Mitarbeiter sind ausgebrannt, und wenn sie gehen, gibt es keine Eile, sie zu ersetzen, denn ‚die KI wird das schon machen‘!“, berichtet der Entwickler. Er selbst sucht inzwischen nach einer neuen Stelle, bevorzugt bei einem kleineren Tech-Unternehmen.

Der Wandel auf dem Arbeitsmarkt ist inzwischen klar erkennbar. Noch vor wenigen Jahren bemühten sich viele US-Unternehmen gezielt um die Gen Z: Sie investierten in aufwendige Kampagnen, um Nähe zu jungen Menschen zu demonstrieren, und warben mit flexiblen Arbeitszeiten sowie Wellness-Angeboten um Nachwuchstalente. Teilweise holten Unternehmen sogar Vertreter der Gen Z in ihre Führungsgremien, um ihnen Einfluss auf Unternehmenskultur und -strategie zu geben. Mit dem rasanten Aufstieg von KI hat sich das allerdings grundlegend verändert.

Praktika, Einstiegsjobs und Juniorpositionen sind schon seit mehreren Jahren rückläufig – nicht zuletzt aufgrund von Kostendruck und Sparmaßnahmen. Laut einer Auswertung von Kickresume suchen in den USA rund 58 Prozent der Absolventen auch ein Jahr nach ihrem Abschluss noch nach ihrem ersten Job. In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild: So hat eine Stepstone-Analyse ergeben, dass die Zahl der ausgeschriebenen Einstiegsstellen im ersten Quartal 2025 45 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt lag.

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„Während es in den Fachberufen eine stetige Einstellung oder sogar ein Wachstum gibt, sehen wir einen deutlichen Rückgang der offenen Stellen für Berufseinsteiger in den Bereichen Technik, Kundenservice und Vertrieb“, sagt Mona Mourshed, Gründerin der gemeinnützigen Organisation Generation, die sich für berufliche Entwicklung einsetzt. Der Negativtrend könnte sich weiterhin fortsetzen: Laut einer Auswertung der British Standards Institution geben zwei Fünftel der weltweit führenden Unternehmen an, schon Einstiegspositionen aufgrund von Effizienzgewinnen durch KI reduziert zu haben. Weitere 43 Prozent erwarten das auch für 2026.

Eine Asana-Studie weist zusätzlich auf die wachsende „Effizienzillusion“ hin: Zwar setzen 77 Prozent der Beschäftigten schon KI-Agenten ein und gehen davon aus, dass ihnen künftig noch mehr Aufgaben übertragen werden. Gleichzeitig halten aber fast zwei Drittel von ihnen die Tools für unzuverlässig und mehr als die Hälfte gibt an, dass KI-Agenten mit Sicherheit falsche oder irreführende Informationen liefern. Die Folge: Fachkräfte verbringen immer mehr Zeit damit, KI-Fehler zu korrigieren, während kaum neue Talente nachrücken, die systematisch angelernt werden können. Angesichts des Renteneintritts der Babyboomer wirkt diese Entwicklung besonders problematisch.

Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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Digital Health: DMEA findet ab 2027 in München statt


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Die Digital-Health-Messe DMEA findet ab April 2027 auf dem Gelände der Messe München statt. Das haben der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) und die Messe München bekannt gegeben. Europas Treffpunkt für die digitale Gesundheitsversorgung wechselt damit nach mehreren Jahren von Berlin in die bayerische Landeshauptstadt. Ziel der Kooperation ist es, die DMEA weiter wachsen zu lassen und internationaler auszurichten. Als Termin ist der 13. bis 15. April 2027 vorgesehen. Der neue Standort soll laut den Veranstaltern insbesondere Raum für weiteres Wachstum sowie neue Veranstaltungs- und Kongressformate bieten.

„Mit diesem Messestandort schaffen wir nichts weniger als das Epizentrum der digitalen Gesundheitsversorgung in Europa. Industrie, Forschung und Selbstverwaltung bündeln hier ihre Kompetenzen gezielt zum Vorteil der Kunden und Patienten – für Innovationen, die Standards setzen und Märkte entscheidend wie nachhaltig prägen“, sagt Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender des bvitg.

Nach Angaben des bvitg ist der Standortwechsel eine Reaktion auf die dynamische Entwicklung der Messe in den vergangenen Jahren. Die DMEA habe sich von einer nationalen Leitveranstaltung zu einem zunehmend europäischen Branchentreff entwickelt. München biete hierfür eine leistungsfähige Messe- und Kongressinfrastruktur sowie eine hervorragende internationale Erreichbarkeit. Der Standortwechsel soll die DMEA als zentralen Marktplatz für digitale Gesundheitslösungen weiter stärken.

München gilt laut Veranstaltern als einer der bedeutendsten Technologie- und Gesundheitsstandorte Europas mit einer hohen Dichte an Kliniken, Forschungseinrichtungen, Universitäten, MedTech-Unternehmen und Start-ups. Diese Nähe zu Wissenschaft und Industrie soll künftig stärker in das Messe- und Kongressprogramm integriert werden. Die inhaltliche Ausrichtung der DMEA bleibe dabei unverändert. Auch am neuen Standort soll die enge Verzahnung von Politik, Industrie, Forschung und Anwendern im Mittelpunkt stehen.

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In Berlin soll die entstehende Lücke durch eine neue Veranstaltung geschlossen werden. Die Messe Berlin will gemeinsam mit dem Branchenverband Bitkom die Smart Health Conference für 2027 ausrichten. Sie soll im bisherigen Zeitfenster der DMEA stattfinden und sich als neue, ebenfalls international ausgerichtete Plattform für Digital Health positionieren.

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(mack)



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