Künstliche Intelligenz
iPhone, Mac, iPad: So geht KI auch „for free“
Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz kann erstaunlich teuer sein: Abopakete beginnen oft erst bei 20 Euro im Monat und man kann, etwa wenn man mit KI-Systemen programmieren oder Videos generieren will, auch durchaus 200 Euro und mehr alle vier Wochen investieren.
Doch das muss nicht sein: Mit kostenlos verfügbaren Bordmitteln auf iPhone, Mac oder iPad, sowie zahlreichen Tools und Apps können Sie die spannende Technik auch gratis nutzen. 18 Tipps, wie Sie damit loslegen.
1 Aktuellste Apple-KI nutzen
Installieren Sie alle verfügbaren Updates auf iPhone, iPad und Mac, um Apples neueste KI-Modelle und -Funktionen zu verwenden. Der Hersteller dokumentiert Änderungen seiner Sprachmodelle leider nicht im Detail, verspricht aber grundlegende Verbesserungen mit Version 26. Zum Start von Apple Intelligence mit iOS 18 lieferten die Werkzeuge oft durchwachsene bis schlechte Ergebnisse. Das hat sich inzwischen aber spürbar gebessert – besonders bei der Text-, aber auch bei der Bildgenerierung.
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Künstliche Intelligenz
Wissensgrundlagen zur Softwareentwicklung für Windows auf Arm64
Energieeffiziente Arm-Prozessoren gewinnen auch in Windows-Umgebungen an Bedeutung. Moderne Arm-Chips integrieren neben CPU und GPU auch neuronale Prozessoren (NPUs) für KI-Aufgaben, was auf Windows-Geräten neue Anwendungsszenarien ermöglicht. Für Entwickler ist dieser Trend mehr als eine reine Plattformfrage. Mit dem Wechsel der Prozessorarchitektur verändern sich grundlegende technische Annahmen – etwa zu Performance, Energieverbrauch und Kompatibilität bestehender Anwendungen. Um diese Auswirkungen einordnen zu können, lohnt sich ein Blick auf die architektonischen Unterschiede zwischen x64- und Arm64-Systemen.
Arm-CPUs folgen dem RISC-Prinzip (Reduced Instruction Set Computer) und sind auf Energieeffizienz ausgelegt. In der Praxis bedeutet das längere Akkulaufzeiten von 15 bis 20 Stunden Dauerbetrieb, während klassische x64-Laptops nach weniger Stunden erneut zu laden sind. Arm-Prozessoren erzeugen zudem weniger Abwärme und erlauben schlanke Lüfterdesigns.
- Mit Windows 11 on Arm, nativer x64-Emulation und Toolsupport durch Visual Studio gewinnt Arm64-Targeting an Relevanz.
- Frameworks wie Flutter, .NET MAUI, React Native und Unity, die auf plattformübergreifende Konsistenz angewiesen sind, profitieren von der einheitlichen CPU-Basis von Android, iOS und Windows.
- Entwicklerinnen und Entwickler müssen ihre Entwicklungsstrategien, Build-Prozesse und Testumgebungen anpassen, wenn sie ihre Windows-Anwendungen Arm-tauglich machen oder neue Applikationen nativ schreiben möchten.

Dr. Veikko Krypczyk ist als Softwareentwickler und Trainer auf Blazor, WinUI 3 und .NET MAUI spezialisiert. Sein Wissen gibt er über Workshops und Seminare weiter.
Arm64 verwendet einen reduzierten, konsistenten Befehlssatz mit vielen Registern, während x64-CPUs komplexe CISC-Befehle (Complex Instruction Set Computer) und eine begrenzte Registeranzahl nutzen (weitere Unterschiede siehe Red-Hat-Seite). Für Entwickler ändert sich dadurch etwa der Umgang mit Inline-Assembler und bestimmten Compileroptimierungen: Sie müssen Portierungen speziell für Arm-Registernamen, Aufrufs- und Speicherkonventionen kompilieren. Gut geschriebener C- und C++-Code lässt sich jedoch mit einem anderen Compiler-Backend neu übersetzen, ohne die Logik anpassen zu müssen.
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Künstliche Intelligenz
Fritzbox 7632: Fritz‘ günstigster Router für G.fast-Anschlüsse
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Fritz (früher AVM) bringt die Fritzbox 7632 in den Handel. Sie ist der günstigste WLAN-Router des Herstellers, der die Übertragungstechnik G.fast unterstützt. Sie ist für kurze Kupferkabel innerhalb eines Hauses gedacht, wenn eine Glasfaserleitung nur bis zum Gebäude läuft (Fiber to the Building, FTTB), nicht aber bis in die eigenen vier Wände (Fiber to the Home, FTTH).
Manche Provider bauen Glasfaser bei Mehrfamilienhäusern etwa nur bis zum Keller aus. In den Wohnungen gibt es dann Internet über die Telefonleitung, im Bestfall mit G.fast-Unterstützung. Mit einem erweiterten Frequenzbereich von 212 MHz ermöglicht die Fritzbox 7632 ein Gigabit pro Sekunde im Down- und Upload. Der Router funktioniert alternativ auch an VDSL-Anschlüssen mit Supervectoring bis 300 Mbit/s.
Basis-Wi-Fi 7
Die restliche Ausstattung der Fritzbox 7632 entspricht einem Einsteiger-Router mit Wi-Fi 7. Sie funkt parallel in den 2,4- und 5-GHz-Bändern mit je zwei MIMO-Streams. Bei 5 GHz sind bis zu 2880 Mbit/s brutto möglich (bei 160 Megahertz Signalbreite); im 2,4-GHz-Band kommt der Router auf 690 Mbit/s. Auf das 6-GHz-Band verzichtet Fritz bei dem Modell.
Die Fritzbox 7632 hat vier Ethernet-Anschlüsse, einen mit 2,5 Gbit/s und drei mit je 1 Gbit/s. Der 2,5-Gbit/s-Anschluss fungiert auch als WAN-Port für ein externes Modem.
An einem USB-A-Port (bis 5 Gbit/s, USB 3.2 Gen 1, früher USB 3.0 genannt) lassen sich ein Drucker, ein Datenträger für einen eigenen Medienserver oder ein Mobilfunkstick für eine Internetabsicherung anschließen.
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Der restliche Funktionsumfang entspricht dem Fritzbox-Standard: eine DECT-Basis (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) für Telefone, DECT Ultra Low Energy (ULE) für Smart-Home-Geräte und alle Annehmlichkeiten von FritzOS.
269 Euro UVP
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 269 Euro. Erste Händler wollen die Fritzbox 7632 ab Mitte Februar ausliefern. Die teurere Fritzbox 7682 (ab 310,98 €) hat doppelt so schnelles WLAN und mehr 2,5-Gbit/s-Ethernet, allerdings nur USB 2.0. Wer kein G.fast benötigt und mit USB 2.0 auskommt, kann zur günstigeren DSL-Fritzbox 7690 (ab 218,25 €) greifen.
(mma)
Künstliche Intelligenz
Studie: KI-Einsatz führt zu Mehrarbeit statt Entlastung
Forscher der Berkeley Haas School of Business warnen: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz führt zwar dazu, dass Mitarbeiter schneller arbeiten und teilweise ihre Arbeitszeit sogar freiwillig ausdehnen – all dies aber möglicherweise auf Kosten ihrer Gesundheit. Es drohten Ermüdungserscheinungen, geschwächte Entscheidungsfähigkeit und Burnout. Als eine Art Zwischenbilanz der noch in Arbeit befindlichen Studie empfehlen die Forscher Unternehmen, klare Regeln für den Gebrauch von KI zu etablieren.
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In der achtmonatigen Feldstudie zwischen April und Dezember 2025 wurde ein US-amerikanisches Tech-Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern untersucht. Das Unternehmen stellte den Angestellten dabei einen Zugang zu kommerziellen KI-Tools bereit, schrieb die Nutzung allerdings nicht vor. Die Zwischenergebnisse der Studie wurden jetzt im Harvard Business Review veröffentlicht.
Mitarbeiter leisten mehr – und das freiwillig
Arbeitgeber dürfte es auf den ersten Blick freuen, dass der KI-Einsatz zu einer Arbeitsintensivierung führte. Mitarbeiter arbeiteten schneller, sie übernahmen ein breiteres Aufgabenspektrum und dehnten ihre Arbeitszeit aus – und dies oftmals freiwillig und ohne explizite Aufforderung. Die Forscher vermuten, dass die KI den Mitarbeitern das Gefühl gibt, mehr schaffen zu können und dass sich dies motivierend auswirkt.
Sie stellten auch Veränderungen im Arbeitsrhythmus fest: Es wurden an den Arbeitstagen weniger natürliche Pausen gemacht, es gab einen ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben, was durch das Auswerten von KI-Rückmeldungen und die wachsende Zahl von Aufgaben begünstigt wurde.
Ein Partner im Plauderton
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Dadurch, dass sich die Interaktion mit der KI in Chatform eher wie Plaudern als nach formaler Arbeit anfühlt und diese als Partner wahrgenommen wird, verschwammen auch die Grenzen zwischen Arbeit und dem restlichen Leben. Manche Arbeitshandlung fühlte sich plötzlich nicht mehr nach Arbeit an, weshalb auch die Hemmschwelle sank, Arbeit in die frühen Morgenstunden und den Abend zu verlagern.
Die Kehrseite der Medaille sei allerdings, dass sich nach Abklingen anfänglicher Begeisterung das Gefühl der Überforderung einstelle, weil Mitarbeiter dann plötzlich die „stille Zunahme“ der Arbeitslast spüren. Gesundheitliche Folgen seien chronische Ermüdung und Burnout. Den Unternehmen drohe in der Folge erhöhte Mitarbeiterfluktuation. Vorgesetzten falle es aber schwer, zu unterscheiden, was echte Produktivitätsgewinne seien und was nur nicht nachhaltige Intensität sei.
Empfehlung: Klare Regeln setzen
Um negative Folgen zu schwächen oder im besten Falle zu verhindern, raten die Forscher dazu, klare Grenzen zu setzen, wie KI eingesetzt werden soll und wann die Nutzung gestoppt werden sollte. Auch sollten Ausweitungen des Geschäftsumfangs bewusste Entscheidungen sein und nicht sich selbst überlassen bleiben. Ein nachhaltiger Produktivitätsgewinn sei nur dann zu erreichen, wenn sorgfältig bestimmt wird, wie weit KI integriert werden soll. Es brauche Zeit und Disziplin, eine neue Balance zu finden.
(mki)
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