Künstliche Intelligenz
Ariane 6 in stärkster Konfiguration ins All gestartet
Die europäische Trägerrakete Ariane 6 ist erstmals in ihrer stärksten Version mit vier Feststoff-Boostern ins All geflogen. Die Rakete startete am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana mit 32 Satelliten für den Internetriesen Amazon an Bord. Diese soll die Rakete in etwa 465 Kilometer Höhe ausliefern. Die Rakete ist entscheidend für Europas Unabhängigkeit im All, denn mit ihr kann Europa eigenständig größere Satelliten in den Weltraum bringen.
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Modulare Rakete flog bisher nur mit zwei Boostern
Die Ariane 6 ist das Nachfolgemodell der Ariane 5, die von 1996 bis 2023 im Einsatz war. Sie hob erstmals im Sommer 2024 ab. Sie soll Satelliten für kommerzielle und öffentliche Auftraggeber ins All befördern und ist laut der europäischen Raumfahrtagentur ESA deutlich günstiger als ihre Vorgängerin.
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Liftoff of Ariane 6 #VA267 on 12 February 2026 from Europe’s Spaceport in French Guiana! @cnes.fr @transport.esa.int
— European Space Agency (@esa.int) 12. Februar 2026 um 17:49
Je nach Mission kann die flexible Rakete mit zwei oder mit vier Boostern ausgestattet werden. Bisher flog sie immer mit zwei Boostern, nun ging es für sie zum ersten Mal mit voller Stärke in den Weltraum. Mit den vier Boostern kann die Ariane 6 rund doppelt so viel Last ins All bringen.
Die Rakete kann bis zu 11,5 Tonnen Nutzlast in höhere und bis zu 21,6 Tonnen in niedrigere Umlaufbahnen transportieren. Durch die Möglichkeit, die Oberstufe wiederholt zu zünden, kann die Ariane 6 Satelliten in verschiedenen Positionen und Umlaufbahnen platzieren.
Raketentechnik auch aus Deutschland
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Am Bau der Ariane 6 sind gut ein Dutzend Länder beteiligt. Die Oberstufe wurde in Bremen montiert, die Tanks der Oberstufe und Teile des Triebwerks kommen aus Augsburg beziehungsweise Ottobrunn. Im baden-württembergischen Lampoldshausen wurde das Vinci-Triebwerk getestet. Nach Frankreich ist Deutschland unter den ESA-Ländern der wichtigste Geldgeber und hat etwa 20 Prozent der Kosten von rund vier Milliarden Euro geschultert.
(mho)
Künstliche Intelligenz
KI-Bilder lokal generieren: Stable Diffusion auf dem Raspberry Pi einsetzen
KI-Bilder zu generieren, erfordert normalerweise leistungsfähige Hardware – und man hat eher kein eigenes Rechenzentrum zu Hause stehen. Doch ein Projekt namens OnnxStream bringt die Bildgenerierungs-KI Stable Diffusion dank ausgefeilter Optimierungen auf dem Raspberry Pi zum Laufen.
Stable Diffusion gehört zu den besten Generierungs-Modellen für Bilder. Der Vorteil: Anders als Dall-E von OpenAI oder Nano Banana von Google ist Stable Diffusion Open Source. Der offene Ansatz ermöglicht es, die Modelle lokal zu nutzen, statt nur über Cloud-Dienste. Außerdem muss der Nutzer sich nicht mit Beschränkungen bei den Prompts und Abomodellen von KI-Firmen herumschlagen.
Die KI läuft dank OnnxStream sogar auf einem Raspberry Pi Zero 2 mit schwachbrüstigen 512 MByte Arbeitsspeicher. Wer mehrere Stunden wartet, erhält selbst auf dieser Minimalhardware ein generiertes KI-Bild. Alltagstauglicher ist der Einsatz hingegen auf einem Raspberry Pi 5 mit aktiver Kühlung. Hier reduziert sich die Warterei auf rund drei Minuten. Wir zeigen, wie Sie OnnxStream installieren und lokal eigene Bilder erzeugen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „KI-Bilder lokal generieren: Stable Diffusion auf dem Raspberry Pi einsetzen“.
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Künstliche Intelligenz
Eltern ist der Online-Medienkonsum ihrer Kinder meist bekannt
Trotz aller Sorgen wegen eines problematischen Umgangs ihrer Kinder mit sozialen Medien und Online-Angeboten: Viele Eltern wissen einer neuen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge darüber Bescheid, was ihr Nachwuchs im Netz treibt. Die Hälfte der Befragten fühlt sich eher gut informiert, 24 Prozent sogar sehr gut, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergab.
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Große Sorge: Ist mein Kind mediensüchtig?
Ein Fünftel der Eltern allerdings fühlt sich schlecht darüber informiert, was ihr Kind sich im Internet ansieht, welche Spiele es spielt und was es postet. Die größte Sorge vieler Eltern ist, dass ihr Kind mediensüchtig wird. Das befürchten 53 Prozent der Befragten.
Für die repräsentative Untersuchung befragten die Meinungsforscher vom 30. Januar bis 16. Februar bundesweit 1.001 Eltern, die Kinder im Alter zwischen 6 und 18 Jahren haben. Gefragt wurde etwa: Welche digitalen Medien beziehungsweise Online-Angebote nutzt Ihr Kind regelmäßig? Wenn Sie daran denken, wie häufig Ihr Kind digitale Medien beziehungsweise Online-Angebote nutzt und was es damit alles macht: Worüber machen Sie sich dann Gedanken oder Sorgen? Welches sind für Sie persönlich im Umgang mit der Mediennutzung Ihres Kindes die größten Herausforderungen?
Die KKH zählt nach eigenen Angaben mit gut 1,5 Millionen Versicherten zu den großen bundesweiten Krankenkassen.
(olb)
Künstliche Intelligenz
Google erleichtert Wechsel von ChatGPT & Co. zu Gemini mit neuer Importfunktion
Google hat Gemini mit einer neuen Importfunktion für Erinnerungen und vergangene Unterhaltungen mit anderen KI-Chatbots wie ChatGPT ausgestattet. Unter dem Motto „Mach den Wechsel“ soll dadurch der Umstieg von einer künstlichen Intelligenz zur anderen erleichtert werden. Denn Nutzer müssen Gemini nicht mehr neu beibringen, was andere Chatbots bereits über den Anwender und dessen Vorlieben wissen. Diese Importfunktion ist in Deutschland bislang allerdings nicht verfügbar.
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ChatGPT gehört zu den beliebtesten KI-Chatbots und kletterte im Jahr 2025 als die meist geladene iPhone-App an die Spitze der App-Store-Charts, auch in Deutschland. Doch Google Gemini war der ChatGPT-App zum Jahresende plötzlich dicht auf den Fersen und landete im Gesamtjahr bereits auf Platz zwölf unter den knapp zwei Millionen im App-Store gelisteten Programmen. Beide Chatbots erübrigen langwierige Google-Recherchen, wobei ChatGPT bei der Apple-Integration hervorsticht, wie der Vergleich von ChatGPT und Gemini zeigt.
Gemini-Einstieg per Datentransfer
Um Nutzer von der Leitungsfähigkeit der eigenen KI zu überzeugen, erleichtert Google nun den Umstieg von ChatGPT oder anderen KI-Chatbots zu Gemini. Denn die bisher genutzten KI-Modelle lernen durch die damit durchgeführten Befragungen und Recherchen von den Plänen und Vorlieben der Anwender. Bei Nutzung eines anderen Chatbots weiß Gemini etwa nicht, ob der Anwender Vegetarier ist und könnte unpassende Restaurants empfehlen. Solche Schwächen sollen durch Googles neue Importfunktion vermieden werden können.
Statt Gemini alles neu erklären zu müssen, können die Erinnerungen aus anderen Chatbots einfach in die Google-KI transferiert werden. Dazu hat der Datenkonzern innerhalb der Einstellungen von Gemini eine neue Importfunktion hinzugefügt. Diese empfiehlt eine bestimmte Anweisung, die der Nutzer dem bisher verwendeten Chatbot geben soll, um eine Kurzfassung dessen Erinnerungen zu eruieren. Die darauf gegebene Antwort sollte dann in Gemini übertragen werden, damit Googles KI-Modell diese analysieren und speichern kann für kommende Chats.

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Um Gemini noch detaillierter über sich selbst zu informieren, können Nutzer auch Chatverläufe des bisher genutzten Chatbots zu Gemini übertragen werden. ChatGPT & Co. können diese per Zip-Datei speichern, die wiederum zu Gemini hochgeladen werden können. Diese Datei darf allerdings maximal 5 GByte groß sein. Mit diesem Chatverlauf lassen sich frühere Konversationen mit dem bisherigen KI-Chatbot in Gemini direkt fortsetzen, schreibt Google.
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Diese Importfunktion lässt sich in Deutschland bislang allerdings nicht aufrufen, obwohl Google keine regionalen Beschränkungen nennt. In anderen Ländern wie Taiwan ist die entsprechende Information allerdings verfügbar. Wann Google die Importfunktion für Gemini auch nach Deutschland bringt, ist unklar.
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(fds)
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