Apps & Mobile Entwicklung
E-Mail-Client Mailspring: Version 1.18.0 bringt Grammatikprüfung in den Editor

Die Entwickler von Mailspring haben ihrem, in der Grundversion kostenlosen, E-Mail-Client nicht nur zahlreiche Fehlerkorrekturen spendiert, sondern auch um neue Funktionen ergänzt. Unter anderem steht im Editor nun eine Grammatikprüfung zur Verfügung.
Optionale Grammatikprüfung
Realisiert wird diese mithilfe des bekannten und weit verbreiteten LanguageTool. Dieses arbeitet jedoch längst nicht mehr ausschließlich offline und lokal wie in den Anfangstagen, sondern übermittelt kleinere Ausschnitte des Entwurfs an die Server des Dienstes. Die Entwickler betonen jedoch, dass keine Anfragen protokolliert und keine Nachrichtendaten gespeichert werden. Um dem Datenschutzanspruch der Anwendung gerecht zu werden, ist die neue Funktion allerdings standardmäßig deaktiviert und muss zunächst über ein neues Icon in der Symbolleiste aktiviert werden.
Auch an der Oberfläche wurden Anpassungen vorgenommen: So ist das Kontextmenü für Threads neu angeordnet worden, um versehentliche destruktive Aktionen zu reduzieren. Darüber hinaus verwendet das Entwurfsfenster nun den Betreff der jeweiligen Nachricht als Fenstertitel.
Zahlreiche Fehler behoben
Die Entwickler haben ihr Augenmerk auf die Behebung verschiedener Fehler gelegt. Mailspring erkennt ab sofort den Status „Nicht stören“ unter macOS Sequoia und Windows korrekt. Unter Linux zeigt das Flag --background unter Wayland nun zunächst kurz das Hauptfenster an und blendet es anschließend wieder aus. Laut den Entwicklern war dies die bestmögliche Umsetzung für einen Start im Hintergrund. Ebenfalls behoben wurde unter dem Display-Server-Protokoll ein Tastatur-Freeze im Editor, der durch einen doppelten focus()-Aufruf verursacht wurde. Daneben wurde ein Problem bei der Erkennung des Tray-Icon-Themas auf GNOME- und Unity-Linux-Desktops beseitigt. Unter Windows konnte es vorkommen, dass unabhängig von den Benachrichtigungseinstellungen Klänge für die Benachrichtigungen abgespielt wurden, auch dieser Fehler soll nun behoben sein.
Darüber hinaus wurde IMAP IDLE so angepasst, dass VANISHED-Benachrichtigungen verarbeitet werden, die von FastMail und möglicherweise weiteren Anbietern gesendet werden. Zudem ist die Logik für die Ordnerpriorität korrigiert worden, die in Mailsync fälschlicherweise auf Nicht-iCloud-Konten angewendet wurde.
Eine komplette Übersicht der Änderungen und Neuerungen können den Release Notes entnommen werden.
Ab sofort verfügbar
Mailspring 1.18.0 steht in der kostenlosen Variante ab sofort auf der Projektseite auf GitHub zum Download bereit. Alternativ kann die Anwendung wie gewohnt bequem über den am Ende der Meldung verlinkten Eintrag im Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Bei der Anwendung handelt es sich um einen schnellen und übersichtlichen E-Mail-Client für Windows, macOS und Linux. Diese kombiniert eine einfache und intuitive Bedienung mit einer schlichten, aufgeräumten Benutzeroberfläche, lässt sich jedoch über verschiedene Designs flexibel anpassen.
Der E-Mail-Client ist in der Free-Variante kostenlos und als freie Software unter der GPL lizenziert. Die Pro-Variante bietet gegen eine monatliche Gebühr zusätzliche Funktionen, Details nennt eine Übersicht auf der Hersteller-Website. Exchange-Konten werden vom E-Mail-Client hingegen nicht unterstützt, hier bietet sich stattdessen Mozillas Thunderbird an.
Downloads
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2,3 Sterne
Mailspring ist ein schneller und übersichtlicher Mail-Client für jedermann.
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Passwort-Manager: Enpass verbessert Oberfläche und Sicherheit

Enpass hat ein Update für seinen gleichnamigen Passwort-Manager veröffentlicht. Version 6.11.19 bringt eine neue Oberfläche, die die Einrichtung erleichtern und mit einer überarbeiteten Startseite alle wichtigen Informationen bündeln soll. Zudem wurde die Sicherheit der Passkey-Funktion erhöht.
Verbesserte Nutzung
Zu den Informationen auf der neuen Startseite zählt unter anderem ein Sicherheitsscore, der über den Zustand des „Tresors“, wie Enpass die Sammlung der gespeicherten Daten nennt, informiert. Dieser setzt sich aus einzeln aufgeführten Aspekten wie der Stärke der verwendeten Passwörter sowie den erkannten Risiken durch kompromittierte, gehackte, schwache oder identische Einträge zusammen. Ein Klick auf einen der jeweiligen Punkte listet die betreffenden Einträge auf, sodass gezielt Änderungen vorgenommen werden können. Zudem erinnert die Startseite an die Installation der Browser-Erweiterung, die die Eingabe von Zugangsdaten vereinfacht.
Ab sofort muss bei der Eingabe neuer Einträge zudem explizit der Tresor ausgewählt werden, in dem die Daten gespeichert werden sollen. Dies soll die Übersicht über die eigenen Passwörter erhöhen und zugleich eine klare Organisation für unterschiedliche Bereiche wie beruflich und privat genutzte Zugänge ermöglichen.
Erhöhte Sicherheit
Darüber hinaus haben die Entwickler in die Sicherheit der Anwendung investiert. Dazu zählt unter anderem die Unterstützung für Pseudozufallsfunktionen (Pseudo-Random-Functions, PRF) als Bestandteil der Passkey-Erstellung und -Anmeldung. Damit soll die Kompatibilität, Zuverlässigkeit und Anpassung an moderne WebAuthn-Standards erhöht werden, während bestehende Passkeys vollständig kompatibel bleiben. Zusätzlich müssen Nutzer, die den Manager üblicherweise per Biometrie entsperren, in unregelmäßigen Abständen nun auch ihr Passwort eingeben. Laut den Entwicklern soll so sichergestellt werden, dass der Zugriff auf die gespeicherten Daten niemals verloren geht.
Kleine Fehlerbehebungen
Ebenso haben sich die Entwickler der Behebung verschiedener Fehler gewidmet. So wurden unter anderem Passwortprobleme auf mehreren unterstützten Websites wie Discord, Binance, Google-Dienste, Linear, Lululemon, SwissID und weiteren beseitigt. In einzelnen Fällen konnten Passwortoptionen nicht angezeigt, Anmeldungen nicht ausgelöst oder die Erweiterung nicht korrekt aufgerufen werden, auch diese Probleme wurden behoben.
Eine vollständige Übersicht aller Neuerungen und Änderungen geben die Release Notes.
Ab sofort verfügbar
Enpass steht ab sofort für Windows und macOS auf der Website des Herstellers zum Download bereit, ebenso sollten Anwender über die im Passwort-Manager integrierte Update-Funktion auf die neue Version hingewiesen werden. Alternativ kann die Aktualisierung auch wie gewohnt über den Link am Ende dieses Artikels aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Bei Enpass handelt es sich um einen Passwort-Manager, der seine Einträge mit AES-256 verschlüsselt. Die Nutzung ist auf dem Desktop grundsätzlich kostenlos, geht jedoch mit einer begrenzten Anzahl an Einträgen einher. Eine höhere Anzahl sowie weitere Premium-Funktionen lassen sich nach einer Registrierung beim Hersteller freischalten. Die für Android und iOS verfügbaren Applikationen sind hingegen kostenpflichtig und setzen ein Abonnement voraus.
Downloads
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4,1 Sterne
Enpass ist ein Passwortmanager mit Cloud-Sync und Multi-Plattform-Unterstützung.
- Version 6.11.19 Deutsch
- Version 6.11.12, Linux Deutsch
- Version 6.6.1 Deutsch
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Echtzeittaktik: Sudden Strike 5 Demo ist zeitlich limitiert verfügbar

Für den fünften Teil von Sudden Strike steht bis zum 2. März 2026 eine Demo-Version im Steam-Store zur Verfügung. Interessierte Spieler können das Echtzeittaktik-Spiel mit seinem historischem Setting während des 2. Weltkriegs kostenlos ausprobieren.
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Forza Horizon 6: Trailer zeigt die Spielwelt und neue Details zur Kampagne

Playground Games hat neue Informationen zur Kampagne von Forza Horizon 6 veröffentlicht: Der Ansatz weicht ein wenig von dem der letzten beiden Spiele ab. Ein neuer Trailer zeigt die Spielwelt in Ingame-Grafik, die die Spieler mit über 550 Autos ab Mitte Mai erfahren dürfen – nur PlayStation-5-Spieler warten länger.
Neuer Ansatz bei der Karriere
Anders als die beiden direkten Vorgänger der Forza-Horizon-Serie ändert der sechste Teil ein wenig die Herangehensweise. Spieler sind in Japan als Touristen unterwegs, die noch niemand kennt und die sich ihren Weg auf das Festival erst noch erspielen müssen. Als Hilfe bekommen Spieler mit Mei und Jordy zwei NPCs an die Seite gestellt, die bei der Orientierung auf der Insel der aufgehenden Sonne helfen sollen.
Das Horizon Festival selbst kann erst dann besucht werden, wenn sowohl die „Horizon Qualifiers“ als auch das „Horizon Invitational“ abgeschlossen wurden und sich Spieler somit ihr erstes Armband verdient haben. Jedes der sieben Armbänder ermöglicht den Zugang zu neuen Veranstaltungen, Rennen und Fahrzeugklassen. Sobald alle Armbänder erlangt wurden, wird mit der Legend Island ein separater Bereich mit exklusiven Veranstaltungen freigeschaltet. Jedes beendete Rennen kann danach mit individuellen Einstellungen erneut gefahren werden. Einstellbar sind beispielsweise die Tageszeit, das Wetter, die Jahreszeit oder auch die Anzahl der Gegner, Autotypen, die Kameraeinstellungen oder den Verkehr.
Die schnellsten Hypercars können erst recht spät im Rahmen des Festivals gefahren werden, doch außerhalb auf der Insel gibt es andere Gelegenheiten, diese Autos zu fahren. Während auf dem Festival unterschiedliche Straßen-, Offroad- und Cross-Country-Events sowie PR-Stunts und Skill-Events geboten werden, können im freien Erkundungsmodus nächtliche Straßenrennen oder Touge-Kämpfe auf Bergpässen gefahren werden. Durch das freie Erkunden der Insel können Stempel erlangt werden. Auch das Sammeln von Autos, Ausliefern von Essen und Schießen von Fotos führt zu einem Fortschritt auf der Stempelkarte. Mit den Stempeln können neue, kaufbare Immobilien freigeschaltet werden.
Forza Horizon 6 soll über 550 Autos enthalten, ein Teil des umfassenden Fuhrparks kann in einer Liste eingesehen werden.
Release im Mai ab 70 Euro
Forza Horizon 6 erscheint am 19. Mai 2026 für PC und Xbox Series X|S. Für Besitzer einer PlayStation 5 gibt es noch keinen Release-Termin, das Spiel kann bisher nur auf die Wunschliste gesetzt werden. Erhältlich ist das Spiel in drei Editionen, die im Steam-Store zwischen 70 und rund 120 Euro kosten.
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