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Künstliche Intelligenz

c’t-Story: Goldener Oktober | heise online


Die Frau, die mir an meinem Schreibtisch gegenübersaß, trug ein streng geschnittenes, silbrig glänzendes Seidenkostüm und hatte grünen Lippenstift aufgelegt. „Mein Name ist Ursula Guinle, Beiratsvorsitzende des Goldenen Oktobers.“ Sie reichte mir die Hand und musterte mich. „Der Goldene Oktober ist Ihnen ein Begriff?“

Das klang für mich nach uralter Weinwerbung, aber offensichtlich meinte sie irgendeine Art von Unternehmen. Da Privatermittler immer den Anschein erwecken sollten, alles und jeden zu kennen, entschloss ich mich zu einer meiner Standardrepliken. „Wer kennt ihn nicht!“

Die Antwort schien sie nicht zu befriedigen. „Ich rede von der Seniorenresidenz. Wir haben die innovativste Einrichtung, um ältere Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Unser Motto lautet: Optimierte Lebensqualität durch Einsatz der neuesten Generation von Pflegebots. Menschliches Versagen, sonst eine der traurigsten Gefahrenquellen in der Seniorenpflege, ist bei uns ausgeschlossen. Wir …”, ergänzte sie mit einem stolzen Werbespot-Blick, „erhalten überwältigend positives Feedback.“


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AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition im Test: Schnellste AM5-CPU braucht viel Strom


Ein Prozessor zum Abschluss der Zen-5-Generation, wie um noch einmal zu zeigen, was geht – und was eben nicht. Der Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition kommt als krönender Abschluss der Ryzen-9000-Serie, bevor vielleicht zum Jahresende hin die Zen-6-Architektur übernehmen wird.

Im 9950X3D2 für die Fassung AM5 verbindet AMD riesigen Stapelcache mit allem, wofür Käufer bisher zwischen verschiedenen Ryzen 9000 wählen mussten: mehr als acht Kerne und hohe Taktfrequenzen. Der Ryzen 9 9950X3D2 ist also ein 9950X, ein 9950X3D und ein 9850X3D in einem – nur die hohe Effizienz des ursprünglichen Ryzen 7 9800X3D fehlt ihm.

Wie gut sich diese Kombination aus 16 Kernen, 192 MByte L3-Cache und hoher Taktfrequenz in den Benchmarks schlägt und ob sich der saftige Aufpreis dafür lohnt, verrät der Durchlauf im c’t-Testlabor.


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Neuer Apple-Chef hofft auf „nahezu unbegrenztes Potenzial“ durch KI


Apple bringt die Mitarbeiter nach dem angekündigten Führungswechsel auf Kurs. „Ich sage euch: Wir stehen kurz davor, die Welt erneut zu verändern“, betonte Apples künftiger CEO John Ternus in einer internen Vollversammlung, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag berichtet. Ternus, aktuell noch der Hardware-Chef, löst Tim Cook im September an der Unternehmensspitze ab, wie Apple in der Nacht auf Dienstag bekannt gegeben hatte.

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Für Apple-Produkte gebe es eine „unglaubliche Roadmap“, versprach Ternus. Er hofft zudem auf künstliche Intelligenz: „KI wird nahezu unbegrenztes Potenzial schaffen“, so der Ingenieur. Das werde für Apple-Produkte „völlig neue Chancen“ eröffnen. Konkrete Details zur Verwendung von KI wurden nicht genannt.

Apple scheint Teams intern unter Hochdruck auf KI-Tools und -Workflows umzuschulen, das Siri-Team muss ins KI-Bootcamp, hieß es jüngst. Für Siri hat Apple vor zwei Jahren große, neue KI-Fähigkeiten vorgeführt, konnte diese bislang aber nicht liefern. Im Unterbau muss der Konzern auf Fremdtechnik ausweichen: Sprachmodelle aus Googles Gemini-Serie bilden künftig die Basis. Was das konkret für Siri und Apple Intelligence bedeutet, dürfte das Unternehmen erst im Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC enthüllen.

Tim Cook betonte gegenüber den Mitarbeitern, er sei „gesund“ und wolle für lange Zeit bei Apple bleiben. Cook wird ab September zum „Executive Chairman“ in Apples Aufsichtsrat und will sich „politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt“ widmen. Dazu gehört sicherlich auch US-Präsident Donald Trump, der sich am Dienstag darüber freute, dass Cook ihn gerne anruft, um „seinen Arsch zu küssen“. Er werde Ternus in dessen neuer CEO-Rolle außerdem zur Seite stehen, so Cook.

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Apples Führungsspitze ist bereits seit Monaten in einem großen Umbruch – teils altersbedingt, teils auch aufgrund des erwarteten CEO-Wechsels. Weitere Änderungen stehen entsprechend bevor. Der faktisch zweitmächtigste Manager hinter Ternus wird künftig Apples Chip-Chef Johny Srouji sein: Er übernimmt als „Chief Hardware Officer“ die Leitung der gesamten Hardware-Sparte, darunter fallen iPhones, Macs, iPads & Co. neben der Chip-Entwicklung, Forschung rund um Kerntechnik, Plattformarchitekturen und Projektmanagement.

Andere Manager wie Mike Rockwell, aktuell mit der überfälligen Erneuerung von Siri betraut, denken laut Bloomberg-Informationen „über ihre Zukunft nach“. Es gilt als eine von Ternus’ größten Herausforderungen, fähige Führungskräfte im Konzern zu halten.


(lbe)



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Weniger Cloud, mehr Kontrolle: PHP wandert zurück ins eigene Rechenzentrum


Unternehmen entwickeln ihre Webanwendungen zunehmend On-Premises statt in der Cloud, das Haupt-Migrationsziel für 2026 heißt PHP 8.5 und der beliebteste Webserver nginx. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Ausgabe des PHP Landscape Report, den Zend jährlich veröffentlicht.

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Mittlerweile setzen 58 Prozent der PHP-Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer auf eine eigene Rechnerinfrastruktur statt auf Hyperscaler wie Amazon Web Services (AWS). In der letzten PHP-Umfrage waren es noch 55,7 Prozent. Demgegenüber bleiben 31 Prozent bei AWS, 15 Prozent bei Microsoft Azure, 11 Prozent bei DigitalOcean und 10 Prozent bei der Google Cloud Platform (Mehrfachnennungen waren hier erlaubt). Die immer stärkere Hinwendung zur eigenen Infrastruktur sieht Zend vor allem darin begründet, dass sie Unternehmen auch langfristig eine effektivere Kostenkontrolle erlaubt. Gleichzeitig würden sich Faktoren wie Datenschutz, Compliance und Sicherheit On-Premises leichter abbilden lassen.


Infografik On-Premises

Infografik On-Premises

PHP-Entwicklerinnen und -Entwickler nutzen mehrheitlich On-Premises-Plattformen.

(Bild: Zend/Perforce)

Die Mehrheit der PHP-Entwicklerinnen und Entwickler verwendet PHP 8, wobei PHP 8.3 mit 57 Prozent vor PHP 8.4 liegt (53 Prozent). Es folgen PHP 8.2 mit 41 Prozent, PHP 7.4 mit 32 Prozent und PHP 8.1 mit 28 Prozent. Mehrfachnennungen waren auch hier zulässig. Insgesamt erreicht PHP 8.x einen Anteil von 77 Prozent. PHP 7.x kommt auf 18 Prozent, PHP 5.x auf 5 Prozent.

Eine PHP-Migration innerhalb der letzten 12 Monate haben 68 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgeführt. PHP 7.4 verließen dabei 39 Prozent, 29 Prozent migrierten von PHP 8.0, 30 Prozent von PHP 8.1, 27 Prozent von PHP 8.2 und 22 Prozent von PHP 8.3. Die zu Umfragebeginn aktuellste PHP-Version 8.4 war das beliebteste Migrationsziel (57 Prozent). Als zeitaufwendigste Faktoren bei der Migration gelten das Testing (42 Prozent) und das Refactoring (36 Prozent).


PHP-Migrationsziele

PHP-Migrationsziele

Bei der Migration von PHP 7.4 ist PHP 8.3 das Haupt-Migrationsziel.

(Bild: Zend/Perforce)

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Mit 67 Prozent plant die Mehrheit der befragten Entwicklerinnen und Entwickler, innerhalb der nächsten 12 Monate eine PHP-Migration durchzuführen. Mit 62 Prozent ist PHP 8.5 dabei das Haupt-Migrationsziel, was Zend als ungewöhnlich einstuft: „Viele Teams sehen die neueste PHP-Version für mindestens ein Jahr als potenziell instabil an, da neue Funktionen noch nicht umfassend im Produktiveinsatz getestet wurden.“

Andererseits würden steigende operative Anforderungen wie etwa die Modernisierung von Pipelines und Plattformen viele Teams dazu drängen, direkt auf die neueste unterstützte Version umzusteigen, was die schnelle Einführung von PHP 8.5 befördert. Zur Einordnung: PHP 8.5 wurde am 20. November 2025 veröffentlicht und liegt inzwischen in Version 8.5.5 stabil vor.

Den Vergleich mit anderen Open-Source-Sprachen und -Laufzeitumgebungen muss PHP nicht scheuen. Zusammen mit JavaScript teilt es sich in der Umfrage den Titel der am meisten genutzten Sprache (72 Prozent). In den Top 5 sind außerdem Python mit 49 Prozent, Node.js mit 46 Prozent und Java mit 35 Prozent vertreten.


Hauptziele zukünftiger PHP-Migrationen

Hauptziele zukünftiger PHP-Migrationen

PHP 8.5 ist das Haupt-Migrationsziel für künftige PHP-Umzüge.

(Bild: Zend/Perforce)

Bei den Betriebssystemen liegen die Debian-basierten Plattformen wie schon in den Vorjahren vorn. Mit 61 Prozent laufen die meisten PHP-Anwendungen auf Ubuntu und 40 Prozent direkt auf Debian (Mehrfachnennungen waren erlaubt). Das vormals drittplatzierte CentOS büßt aufgrund des eingestellten Supports an Beliebtheit ein, wohingegen Windows eine kleine Renaissance erlebt. Das Microsoft-OS kann seinen Anteil von 13 auf 31 Prozent der Stimmen ausbauen. Ob dies durch spezifische Workloads, Tools oder hybride Betriebsabläufe bedingt ist, kann Zend aus seinen Daten nicht eindeutig ableiten. Merklich zugelegt hat auch Alpine Linux von 18 auf 31 Prozent.


Anteile Betriebssysteme

Anteile Betriebssysteme

Bei den Betriebssystemen steigert sich Windows von 13 auf 31 Prozent.

(Bild: Zend/Perforce)

Erstmals gibt eine Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, dass in ihrem Unternehmen nginx als Webserver eingesetzt wird (69 Prozent). Apache HTTP belegt im aktuellen PHP Landscape Report damit nur den zweiten Platz (58 Prozent). Diese Entwicklung hängt möglicherweise mit einer breiteren Nutzung von Containern zusammen, vermutet das Zend-Team.

Der Webserver Caddy konnte sich von 11 auf 21 Prozent verbessern und belegt damit Position drei. Für Zend kommt das nicht überraschend, da die PHP Foundation seit 2025 offiziell das auf Caddy aufsetzende FrankenPHP unterstützt.


PHP-Webserver

PHP-Webserver

Bei den Webservern landet nginx vor Apache HTTP auf dem ersten Platz.

(Bild: Zend/Perforce)

Mit 57 Prozent erstellt die Mehrheit der Entwicklerinnen und Entwickler ihre PHP-Umgebungen mit Containern. Weitere 27 Prozent nutzen derzeit keine Container, wollen das aber binnen Jahresfrist ändern. Bei den Container-Plattformen liegt Docker mit 88 Prozent deutlich vorn. Abgeschlagen folgen Kubernetes mit 31 Prozent, Prometheus (Monitoring) mit 17 Prozent und Containerd mit 15 Prozent. In Europa werden Container-Technologien am häufigsten genutzt (61 Prozent), seltener in Nord- und Südamerika mit 55 Prozent respektive in Asien mit 48 Prozent.

Container-Images beziehen PHP-Entwicklerinnen und Entwickler hauptsächlich von Docker (78 Prozent). Wiederum 52 Prozent setzen auf Eigenentwicklungen und nur in jeweils etwa einem von vier Fällen kommen Container-Images von Drittanbietern oder aus der PHP-Community zum Einsatz.


Container-Technologien

Container-Technologien

Docker ist die am häufigsten genutzte Container-Technologie.

(Bild: Zend/Perforce)

Die PHP-Umfrage führte der zu Perforce gehörende Softwareanbieter Zend zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 zusammen mit OpenLogic, der Eclipse Foundation und der Open Source Initiative (OSI) unter insgesamt 712 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch. Davon stufen sich 51 Prozent als Entwickler ein und 85 Prozent geben an, dass sie PHP seit fünf Jahren oder länger einsetzen. Bei 53 Prozent beträgt die Nutzungsdauer 15 Jahre oder länger. Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage mit vielen weiteren Details bietet Zend auf seiner Webseite gegen Registrierung kostenlos zum Download an.


(mro)



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