Künstliche Intelligenz
Recycling: Neues Verfahren kann schwarzen Kunststoff erkennen
Künftig soll auch schwarzer Kunststoff recycelt werden: Ein Team des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP hat nach eigenen Angaben eine Methode entwickelt, um schwarzes Plastik in einer Sortieranlage zu erkennen und es dem Recycling zuzuführen.
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Das Team um Andreas Keller und Kevin Schmitz setzt Künstliche Intelligenz (KI) und Thermografie ein, um schwarzen Kunststoff zu identifizieren. Aktuelle Sortierverfahren verfügen oft nicht über die nötige Erkennungstechnik, weshalb er nicht recycelt, sondern thermisch verwertet wird – sprich: in der Verbrennungsanlage landet.
Zu dem Aufbau gehört ein Infrarotheizstrahler, der den Kunststoff leicht erwärmt. Eine Wärmebildkamera erfasst die Teile, von denen dann thermische Signaturen erzeugt werden. Ein KI-Modell analysiert diese in Echtzeit und sortiert sie entsprechend.
Das System ist laut den Fraunhofer-Forschern in der Lage, die Signaturen einiger schwarzer Kunststoffarten zu detektieren: Bisher erkennt es demnach sicher Polyamid (PA) und Polypropylen (PP).
Team präsentiert Demonstrator
Auf der Recycling-Fachmesse Solids & Recycling-Technik will das Fraunhofer-Team eine Prototypanlage präsentieren, die mit dieser Technik arbeitet. „Unser Demonstrator zeigt anschaulich, wie wir mit aktiver Thermografie und künstlicher Intelligenz eine kostengünstige Sortierung schwarzer Kunststoffe ermöglichen können“, sagen Keller und Schmitz. „Wir schaffen damit eine wichtige Grundlage, den Kreislauf auch für diese anspruchsvollen Materialien zu schließen. Dabei können wir wertvolle Ressourcen einsparen und gleichzeitig CO₂-Emissionen reduzieren.“
Die Erkennung von schwarzem Kunststoff ist ein Problem in der Recyclingwirtschaft. Systeme, die das können, sind vergleichsweise teuer – teurer auch als das Fraunhofer-Verfahren. Für die Systeme, die derzeit in der Breite eingesetzt werden, können transparente oder bunte Kunststoffprodukte erkennen, nicht aber die schwarzen. Zu letzteren zählen etwa Verpackungen, Sportartikel, viele Komponenten aus Autos oder aus der Elektronikindustrie.
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Könnten diese künftig im industriellen Maßstab automatisiert erkannt werden, ließen sich wertvolle Rohstoffe in großem Maße zurückgewinnen, was zudem Kohlendioxidemissionen einspare, teilte das Fraunhofer IZFP. Die Relevanz dieser Entwicklung sei deshalb bedeutend.
Als Nächstes will das Team das System so weiterentwickeln, dass es neben PA und PP weitere Kunststoffe erkennt und dass es schneller wird. Ziel ist, es für den industriellen Einsatz vorzubereiten.
Die Messe Solids & Recycling-Technik findet am 18. und 19. März in Dortmund statt.
(wpl)
Künstliche Intelligenz
Zwei Webinare zum Management von iPhone, iPad & Mac mit Microsoft Intune
Mit Microsoft Intune ist es möglich, Windows-PCs, Macs und mobile Endgeräten zentral zu verwalten. Im Zentrum der beiden Webinare unter dem Titel Apple-MDM in Unternehmen mit Intune steht die Verwaltung von iOS-, iPadOS- und macOS-Geräten.
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Apple-MDM in Unternehmen mit Intune – Grundlagen, Integration, Deployment und Besonderheiten
Im erste Webinar erfahren Sie, wie Intune mit dem Apple Business Manager zusammenspielt – auch im Konstrukt des neuen Dienstes Apple Business. Der erfahrene Rerferent erklärt die möglichen Deployment-Modelle und erläutert, was Sie über das App-Management, Compliance-Richtlinien und das Identitätsmanagement mit Entra ID wissen müssen. Dabei werden auch die typischen Probleme bei der Konfiguration, Inventarisierung und Updates praxisnah erklärt.
Apple-MDM in Unternehmen mit Intune – Schwerpunkt macOS mit Zero Touch, Apps und Härtung
Im zweiten Webinar liegt der Schwerpunkt auf dem macOS-Management. Sie erfahren, wie sich Zero-Touch-Deployments, App-Rollouts, Sicherheitsrichtlinien und Compliance-Modelle unter realen Bedingungen umsetzen lassen. Neben Enrollment-Strategien sowie Workflows für den Geräteaustausch und das On-/Off-Boarding lernen Sie, wie Sie .pkg-Apps erstellen und verteilen und Update-Strategien für Erst- und Drittanbieter-Software entwickeln. Weitere Inhalte sind Konfigurationsprofile und Custom Profiles. Best Practices zur Härtung mit FileVault, Firewall sowie Privacy Preferences (PPPC).
Zwei Webinare im Mai
Beachten Sie bitte, dass die beiden Webinare zu unterschiedlichen Uhrzeiten beginnen:
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Nach jedem Webinar steht eine Aufzeichnung zur Verfügung.
Die beiden Live-Webinare richten sich an IT-Administratoren, Systemverantwortliche, Endpoint-Manager und Entscheidungsträger, die Apple-Geräte mit Intune verwalten oder dies planen. Grundkenntnisse zu Microsoft Intune und Apple-Geräten sind empfehlenswert. Für das zweite Webinar werden zusätzlich grundlegende Erfahrungen mit macOS im Unternehmenskontext empfohlen.
Weitere Informationen und Anmeldung: Apple-MDM in Unternehmen mit Intune.
(ims)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: KI-Methoden und -Werkzeuge für die IT-Sicherheit
KI-basierte Werkzeuge können helfen, Schwachstellen schneller zu erkennen und gezielt zu analysieren. Dadurch können Sicherheitsprozesse effizienter gestaltet und die Zeitvorteile gegenüber potenziellen Angreifern maximiert werden. Doch wann ist der Einsatz von KI-Werkzeugen sinnvoll und wann sollten herkömmliche Methoden bevorzugt werden?
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Der iX-Workshop IT-Security: Künstliche Intelligenz für effiziente IT-Sicherheitsstrategien stellt verschiedene KI-Methoden und -Werkzeuge vor und zeigt, wann und wie sie sinnvoll eingesetzt werden können.
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Juni 04.06.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 07. Mai 2026 |
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August 20.08.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 23. Jul. 2026 |
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November 11.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 14. Okt. 2026 |
In unserem iX-Workshop erhalten Sie einen umfassenden Überblick über technische Sicherheitsaudits und Abwehrmaßnahmen sowie verschiedene KI-Tools. Sie haben die Möglichkeit, diese in praktischen Übungen auszuprobieren und deren Vor- und Nachteile kennenzulernen. Dabei wird zwischen sinnvollen und weniger sinnvollen Einsatzmöglichkeiten unterschieden. Etwa 25 Prozent des Workshops sind der praktischen Anwendung des Gelernten gewidmet.
KI-Werkzeuge kennenlernen und anwenden
Der Workshop stellt konkrete Anwendungsszenarien für die vorgestellten Werkzeuge und Methoden vor. Sie lernen, wie Sicherheitsprozesse mithilfe von künstlicher Intelligenz effizienter gestaltet werden können. Sie erfahren, wie Sie Schwachstellenscans und Penetrationstests schneller und besser auswerten können und wie Blue Teams von der automatisierten Bedrohungserkennung und der frühzeitigen Reaktion auf Angriffe profitieren.
Zielgruppe des Workshops sind sicherheitsaffine IT-Mitarbeiter, von Sicherheitsmanagern über Administratoren und SOC-Mitarbeiter bis hin zu sicherheitsinteressierten Softwareentwicklern.
Ihr Trainer Yves Kraft leitet als Head of Security Academy das Aus- und Weiterbildungsangebot der Oneconsult AG. Als ehemaliger Penetration Tester und Security Consultant verfügt er über langjährige Erfahrung als ethischer Angreifer im Bereich Schwachstellenanalyse und Angriffssimulation.
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(ilk)
Künstliche Intelligenz
Blue-Origin-Start am Sonntag geplant: Konkurrenz für SpaceX, Starlink und Leo
Am Sonntagnachmittag soll wieder eine von Amazons Blue-Origin-Raketen ins All steigen. Der Start ist im Zeitfenster zwischen 12:45 Uhr und 14:45 Uhr deutscher Zeit geplant. Eine Schwerlastrakete vom Typ New Glenn soll einen Mobilfunksatelliten von AST SpaceMobile ins All befördern, welcher ganz ohne Mobilfunkgeräte mit Endgeräten kommunizieren soll.
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Die Rakete soll denselben Schwerlast-Booster verwenden, mit dem Blue Origin im November erstmals die Rücklandung eines Orbital-Boosters glückte. So etwas war bis dahin nur Elon Musks Unternehmen SpaceX gelungen. Auch dieses Mal will Blue Origin seinen Booster rücklanden und damit seine Konkurrenzfähigkeit zu SpaceX unter Beweis stellen.
Mobilfunksatellit an Bord
An Bord hat die New-Glenn-Rakete etwas, das einem weiteren Unternehmen von Elon Musk und auch Amazon selbst Konkurrenz bescheren könnte: Den Mobilfunksatelliten Bluebird 7 des Anbieters AST SpaceMobile. Dieser soll aus dem Orbit heraus mobile Endgeräte mit Internet versorgen können – ganz ohne Mobilfunktürme als Unterstützung am Boden. Starlink von Elon Musk und Amazons Leo-Satellitenprojekt bieten etwas Ähnliches, jedoch wird für beide ein zusätzlicher Empfänger benötigt. Das Projekt Leo testet Amazon seit Herbst mit ausgewählten Kunden, Mitte dieses Jahres soll der kommerzielle Start erfolgen.
Ein weiterer großer Unterschied zu AST SpaceMobile ist die benötigte Menge an Satelliten: Während Amazon-Gründer Jeff Bezos und Musk tausende Satelliten ins All schießen, decken die Bluebird-Sateliten eine wesentlich größere Fläche ab. Allerdings haben sie auch selbst wesentlich größere Maße, in der Regel rund 220 Quadratmeter. Aber auch sie sollen in erheblicher Zahl um die Erde kreisen – allein für 2026 plant AST 45 bis 60 solcher Satelliten im All zu stationieren. Nicht nur die schiere Masse dieser Satelliten wird – wie auch bei Leo und Starlink – zum Problem, etwa weil sie immer mehr astronomische Aufnahmen unbrauchbar machen. Durch ihre enorme Größe scheinen die Bluebird-Satelliten auf der Erde heller als fast alle Sterne. AST geht darauf bisher nicht ein.
(nen)
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