Apps & Mobile Entwicklung
Highguard eingestellt: F2P-Flop ist nach fünf Wochen Geschichte

Der „Raid-Shooter“ Highguard wird schon nach fünf Wochen wieder eingestellt. Überraschen kann das nicht mehr, das endgültige Ende für das bloß noch dahinsiechende Spiel war trotz vordergründiger Normalität ohnehin nur noch eine Frage der Zeit.
Wo die Reise für Highguard fast schon unvermeidlich enden wird, war im Prinzip schon vor zwei Wochen klar. Stark gesunkene, nicht mehr nachhaltige Spielerzahlen waren das eine Indiz, eine große Entlassungswelle beim Studio das andere – selbst die Entwickler beziehungsweise deren Geldgeber – Gerüchten zufolge Tencent – schienen keine große Hoffnung mehr auf einen selbst moderaten Erfolg zu haben.
Dass die Webseite zeitweilig nicht erreichbar war, kam dazu, laut Entwicklern habe sie keine Priorität gehabt. Auch das lässt sich im Kontext extrem knapper Ressourcen lesen. Nach außen gab sich Wildlight Entertainment allerdings zuversichtlich und kündigte neue Spielmodi und Inhalte an. Auch das konnte jedoch keine Trendwende herbeiführen.
Nach fünf Wochen ist Schluss
Auf X und Steam kündigen die Entwickler deshalb nun das Aus für Highguard zum 12. März an. Der Shooter hat damit immerhin fünfmal so lange wie Sonys Concord überlebt. Ob Käufe rückerstattet werden, ist unklar. Man habe es nicht geschafft, genug Spieler anzuziehen um Highguard langfristig betreiben zu können, wird nüchtern das Offenkundige festgehalten. Dennoch soll am heutigen Tag noch einmal ein Patch mit einer weiteren Spielfigur, einer Waffe, Skill-Trees und weiterer Progression veröffentlicht werden. Wie es mit dem Studio weitergeht, ist unklar, aufgrund der Entlassungen sieht die Zukunft auch dort nicht besonders rosig aus.
Gründe für das schnelle Scheitern sind unter anderem unklare Kommunikation der Entwickler und die ungeschickte Einführung als „Shadow Drop“, anstatt dem Spiel in einer Early-Access-Phase den letzten Schliff zu geben und eine Community aufzubauen, die einen festen Spielerstamm stellt und Neulinge an die Hand nimmt. So fand sich der Titel in einem hart umkämpften Marktsegment Konkurrenten gegenüber, die seit Jahren fein austariert wurden. Wie es auch anders geht, zeigt Valve seit Monaten mit dem „nicht existierenden“ Shooter-MOBA Deadlock.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Syrato“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
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In eigener Sache: Beim WM-2026-Tippspiel ist jetzt die Tippabgabe möglich

In einer Woche beginnt in den USA und Mexiko die Fußball-WM der Männer 2026 mit dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Wie zuletzt 1998 haben sich sowohl Deutschland als auch Österreich und die Schweiz für die Endrunde qualifiziert. Die ComputerBase-Community ist zur Teilnahme am WM 2026 Tippspiel eingeladen!
Es geht um Dark-Mode-Tassen und ComputerBase Pro
Die drei besten Tipper der WM-Endrunde erhalten je eine Tasse mit 25-Jahre-ComputerBase-Logo im Dark-Mode-Design. Der beste Tipper erhält darüber hinaus 2 Jahre ComputerBase Pro geschenkt. Weltmeister und Vize-Weltmeister werden mit dem entsprechenden Benutzertitel im Forum geehrt.
ComputerBase-Tippspiele haben Tradition
Das Tippspiel hat bereits Tradition und wurde erstmals zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 abgehalten.
Zum Einsatz kommt auch in diesem Jahr wieder das eigens von ComputerBase entwickelte Tippspiel im Responsive Design. Dank Anbindung an einen Ergebnisdienst sollten die Resultate nahezu in Echtzeit aktualisiert werden. Ebenfalls neu seit der letzten Männer-WM ist, dass in der Rangliste die letzten vier Punktzahlen der Teilnehmer ausgegeben werden, um Positionsänderungen leichter nachvollziehen zu können.
Die Punktevergabe
Tipps für die einzelnen Spiele können bis zum Anstoß der jeweiligen Partie von registrierten Community-Mitgliedern abgegeben werden.
In der K.-o.-Phase zählt nicht das Ergebnis nach 90 Minuten, sondern alle Tore, also auch solche, die in einer möglichen Verlängerung und einem möglichen Elfmeterschießen erzielt werden.
Die Punktevergabe erfolgt gemäß folgender Staffelung:
- 4 Punkte: Richtiges Ergebnis
- 3 Punkte: Richtige Tordifferenz
- 2 Punkte: Richtige Tendenz (richtiger Gewinner)
Bei Punktgleichheit entscheidet die Anzahl der richtigen Ergebnisse und die Anzahl der richtigen Tordifferenzen. Sollte auch dann noch Gleichstand herrschen, was bislang nie der Fall war, dann gewinnt derjenige mit der geringeren Anzahl abgegebener Tipps. Als ultimatives Entscheidungskriterium würde die Benutzer-ID dienen.
Teilnahme ab sofort möglich
Community-Mitglieder können im WM 2026 Tippspiel ab sofort Tipps für die Vorrunde abgeben. Wer noch keinen ComputerBase-Account hat, kann sich vorab noch kostenlos registrieren.
Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Spaß beim Tippen und viel Erfolg!
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Arctic zur Computex: Dual-Tower Freezer 61 und mATX-Gehäuse Xtender Mini

Arctic stellt auf der Computex 2026 vier Produktneuheiten vor. Nebem dem Doppelturm-CPU-Kühler Freezer 61 erhält die Xtender-Gehäuseserie mit einem Mini-Ableger Zuwachs. Alle neuen Produkte sollen im dritten bis vierten Quartal den Handel erreichen.
Doppelturm-Kühler Freezer 61
Mit dem Freezer 61 setzt Arctic nach längerer Abstinenz wieder auf ein Dual-Tower-Kühlerdesign. Zuletzt war dies beim Freezer 50 der Fall. Viele Details fehlen zur Vorstellung noch, doch zumindest die Eckdaten werden genannt.
Der neue Kühler setzt auf sechs Heatpipes mit Kupferbasis. Die Lüfterbestückung setzt sich aus einem 140-mm- und einem 120-mm-Modell zusammen. Neben einer beleuchteten ARGB-Version soll es wahlweise auch eine Variante mit herkömmlichen Lüftern geben – als Besonderheit soll dabei indes zwischen einem Pull-Pull- oder Push-Pull-Betrieb mit entsprechenden Reverse-Lüftern gewählt werden können. Hinsichtlich der Kompatibilität wird neben dem neuen Intel Sockel LGA 1954 auch LGA 1851, 1700 und AMD AM4 und AM5 unterstützt. Der Arctic Freezer 61 soll im dritten Quartal 2026 in den Farben Schwarz und Weiß erscheinen. Einen Preis nennt der Hersteller zur Vorstellung noch nicht.
Kleines Xtender Mini
Nachdem Arctic zur vergangenen Computex seine erste Gehäuseserie Xtender (VG) vorgestellt hat, folgt in diesem Jahr ein kleinerer Mini-Ableger. Das Xtender Mini greift das bisherige Design beinahe vollständig auf und setzt dabei auf den mATX-Standard.
Das Xtender Mini nimmt bis zu sieben Lüfter auf – davon sind bereits drei Reverse-Lüfter an der rechten Gehäuseseite sowie ein Lüfter am Heck vorinstalliert. Anders als sein großer Gehäusebruder wird beim Xtender Mini die Grafikkarte nicht mittels Riser-Bracket stehend, sondern regulär horizontal verbaut. Das neue Gehäuse soll im vierten Quartal 2026 erscheinen. Wie Arctic zudem ankündigt, sind Bundles zusammen mit der AiO-Wasserkühlung Liquid Freezer III Pro geplant. Einen Preis nennt Arctic indes noch nicht.
Lüfter und Zubehör
Außerdem präsentiert Arctic mit BioniX eine neue modulare Lüfterserie, die mittels Daisy-Chain-Steckverbindung einfach aneinander gekoppelt werden können und somit das Kabelmanagement erleichtern sollen. Die Lüfter sind in 120- und 140-mm-Ausführungen erhältlich, bieten jeweils 16 ARGB-LEDs und sollen sich hinsichtlich der Leistung auf Niveau der P12-Pro-Serie bewegen. Ebenso präsentiert Arctic einen neuen Lüfter-Controller, der bis zu 10 Lüfter steuert. Er soll mit einer Vielzahl von Software-Plattformen kompatibel sein und zudem Linux unterstützen. Beides soll ebenfalls im dritten Quartal in den Handel kommen.
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Thermaltake Capo X Dual System: Ein Gehäuse stapelt zwei Rechner

Man kann auch zwei komplette Rechner übereinander gestapelt in ein Gehäuse stecken. Das ist die Idee hinter Thermaltakes Capo X. Das Szenario, das der Hersteller im Sinn hat, sind entweder Gaming und Streaming oder für zwei nebeneinander befindliche Arbeitsplätze.
Was das Capo X von anderen Lösungen dieser Art unterscheidet ist die Möglichkeit, zwei komplette, voneinander getrennte, gleichwertige Systeme einzubauen. Beim Phanteks Enthoo Pro 2 kann für ein Dual-System-Setup lediglich ein ATX- und ein Mini-ATX-Rechner genutzt werden. Bei Thermaltake ist das anders. Hier werden im Prinzip zwei normale Gehäuse übereinander gestapelt.
Die Systeme sind zwar auf den Micro-ATX-Formfaktor beschränkt, ansonsten aber für Komponenten gängiger Größen inklusive ATX-Netzteilen, die hinter dem Mainboard-Tray in einer separaten Kammer untergebracht sind. Dort versteckt Thermaltake außerdem Festplatten. Möglich sind maximal zwei 3,5″- oder fünf 2,5″-Laufwerke, hat Overclock3D herausgefunden.
Dank fünf Erweiterungsslots werden auch bei Grafikkarten mit ausladenden Kühlern keine Einschränkungen gemacht. Solcherart eigene sich das Capo X für „KI-Anwendungen“, schreibt der Hersteller – der Verweis auf künstliche Intelligenz scheint 2026 immer noch ein Pflichtprogramm zu sein, egal wie wenig nachvollziehbar er wirkt.
Gekühlt wird die Hardware durch bis zu zwei 360-mm-Radiatoren, einer am Seitenteil, einer an der Oberseite, sowie maximal 13 120-mm-Lüfter.
Wie das Gehäuse aufgestellt werden soll, ergibt sich aus dem Layout nicht abschließend. Anschlüsse für den unteren Rechner befinden sich am Boden des Towers, was für die Positionierung auf dem Schreibtisch spricht, die für den oberen am Deckel, die normalerweise beim Aufstellen unter dem Tisch besser erreichbar sind. Das gilt insbesondere, da das Capo X in sehr hohes Gehäuse ist.
Einsatzgebiet, Preis & Verfügbarkeit
Als Einsatzzweck hat Thermaltake nicht nur KI im Sinn, sondern auch Paare, die zwei Rechner zwischen sich stellen wollen. Daneben sieht das Unternehmen ein Anwendungsgebiet im Streaming, das dann einer der beiden verbauten Rechner exklusiv übernimmt.
Im Handel soll sich das Gehäuse laut Angaben von Overclock3D noch diesen Monat einfinden, die Preisempfehlung liegt bei rund 190 US-Dollar zuzüglich Steuern.
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