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Entwicklung & Code

Neu in .NET 10.0 [13]: Kompilieren und Starten einzelner C#-Dateien


Für das direkte Übersetzen und Starten von C#-Dateien bietet Microsoft File-based Apps. Voraussetzung ist, dass das .NET Software Development Kit (SDK) Version 10.0 oder höher installiert ist.

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Eine Installation der .NET Runtime reicht dafür nicht!


Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.

Mit der Neuerung kann C# auch als Skriptsprache zum Einsatz kommen, beispielsweise für Skripte im Rahmen von Entwicklungsprojekten, bei denen man bisher PowerShell oder bash eingesetzt hat. Es gab dafür aber schon vorher Ansätze außerhalb von Microsoft:

C#-Scripting im .NET 10.0 SDK ist mit dem .NET-SDK-CLI-Befehl dotnet run möglich:

dotnet run .\Dateiname.cs

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Alternativ ist die direkte Ausführung einer C#-Datei auch ohne Angabe des Wortes run möglich:

dotnet .\Dateiname.cs


Start einer eigenständigen C#-Datei mit dotnet run im Terminalfenster von Visual Studio Code (Abb. 1)

Start einer eigenständigen C#-Datei mit dotnet run im Terminalfenster von Visual Studio Code (Abb. 1)

Start einer eigenständigen C#-Datei mit dotnet run im Terminalfenster von Visual Studio Code (Abb. 1)


Für Eingabeunterstützung und Debugging in Visual Studio Code für File-based Apps sollte man das passende Häkchen in den Editor-Einstellungen setzen (Abb. 2).

Für Eingabeunterstützung und Debugging in Visual Studio Code für File-based Apps sollte man das passende Häkchen in den Editor-Einstellungen setzen (Abb. 2).

Für Eingabeunterstützung und Debugging in Visual Studio Code für File-based Apps sollte man das passende Häkchen in den Editor-Einstellungen setzen (Abb. 2).


(rme)



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Entwicklung & Code

KI Claude findet in zwei Wochen über 100 Firefox-Bugs


Die KI-Entwicklungsfirma Anthropic hat in zwei Wochen mehr Schwachstellen im Browser Firefox gefunden als die Community in zwei Monaten. Dies bestätigten jetzt die für Firefox zuständige Mozilla Foundation und Anthropic laut einem Medienbericht. An dem internen Test zeige sich, wie stark KI beim Aufspüren von Sicherheitslücken zur Verbesserung von Software beitragen könne. Sicherheitsforscher aber warnen: Diese Werkzeuge gelangen auch in die Hände jener, die damit nichts Gutes im Schilde führen.

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Das aktuelle KI-Modell Claude Opus 4.6 habe bereits binnen 20 Minuten den ersten Firefox-Bug gefunden, berichtet das Wall Street Journal. In zwei Wochen habe das Modell insgesamt über 100 Fehler aufgespürt, davon 14 mit einem hohen Schweregrad. Zum Vergleich: Mozilla patchte im vergangenen Jahr 73 Bugs, die als hochkritisch oder kritisch gelten.

Positiv ist, dass das verwendete KI-Modell beim Aufspüren von Sicherheitslücken gewandter gewesen sei als im Ausnutzen, heißt es. So sei es der KI nur in zwei Fällen gelungen, funktionierende Exploits zu schreiben. Diese hätten aber auch nur in einer Testversion von Firefox funktioniert. Unter realen Bedingungen wären diese durch Sicherheitsmechanismen des Browsers gestoppt worden. Sicherheitsforscher warnen dennoch davor, dass KI zum Wegbereiter wird und Bugs schneller gefunden und ausgenutzt werden können. Auch der Kryptologe Bruce Schneier sieht ein Wettrüsten zwischen Angreifern und Verteidigern durch den Einsatz von KI-Tools.

Für Entwickler von Open-Source-Projekten liegen beim Auffinden von Bugs per KI allerdings Freud und Leid nah beieinander. Etliche Entwickler klagen über automatisiert abgegebene Fehlerberichte, die auf Halluzinationen der verwendeten KI-Modelle gründen. Hier sei Anthropics Versuch eine Ausnahme gewesen, da nur reproduzierbare Bugs an die Firefox-Entwickler weitergegeben wurden. Um Fehlalarme zu minimieren, setzt das Unternehmen bei seinem neuen Werkzeug Claude Code Security auf eine kontextbasierte Analyse statt auf einen reinen Musterabgleich. Curl-Entwickler Daniel Stenberg beklagte etwa, dass im Jahr 2025 nur einer von 20 gemeldeten Bugs real existierte.

Firefox sei als Testobjekt ausgewählt worden, da der Browser durch sein Bug-Bounty-Programm, das seit über 20 Jahren besteht, als intensivst geprüfter Browser der Welt gilt. Damit habe man es der KI nicht leicht gemacht, auf Fehler zu stoßen, was ihre Leistungsfähigkeit untermauern sollte.

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(mki)



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Android-Ökosystem: Google kündigt grundlegenden Umbau nach Epic-Streit an


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nach dem jahrelangen Streit mit Epic hat Google angekündigt, das Android-Ökosystem grundlegend umzubauen. Die Änderungen umfassen neben dem Play Store auch die Gebührenstruktur und die Art, wie alternative App-Stores installiert werden können. Überdies hat Epic in Aussicht gestellt, Fortnite wieder im Play Store anzubieten. An der Registrierungspflicht für Android-Entwickler ändert sich jedoch nichts.

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Die im November angekündigten, damals teils noch unklaren, weltweiten Änderungen werden nun offiziell umgesetzt. Sameer Samat, Chef des Android-Ökosystems, erläutert die im Laufe dieses Jahres auch in Europa einziehenden Änderungen in einem Blogbeitrag im Android-Developers-Blog. „Heute geben wir wesentliche Neuerungen bekannt, die unser Geschäftsmodell weiterentwickeln und auf unserer langjährigen Tradition der globalen Offenheit aufbauen. Dies geschieht auf drei Arten: mehr Abrechnungsoptionen, ein Programm für registrierte App-Stores sowie niedrigere Gebühren und neue Programme für Entwickler.“

Hinsichtlich Abrechnungen im Play Store öffnet Google sich für Entwickler: Das Unternehmen bietet künftig mehr Auswahlmöglichkeiten und Freiheit bei der Abwicklung von Transaktionen. Entwickler mobiler Apps haben künftig die Möglichkeit, neben Googles hauseigenem Abrechnungssystem auch ihr eigenes System in ihrer App zu verwenden oder Nutzer für Käufe von ihrer App auf ihre eigene Website weiterzuleiten. „Unser Ziel ist es, diese Flexibilität so anzubieten, dass Nutzer von einer maximalen Auswahl und Sicherheit profitieren.“

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Überdies ermöglicht Google künftig eine einfachere Installation von registrierten App-Stores. Für diese bei Google registrierten App-Läden bietet Google einen optimierten Installationsablauf an. Die App-Stores müssen zudem bestimmte Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen. Wenn ein Store sich gegen eine Teilnahme entscheidet, ändert sich für diese nichts, er behält die gleiche Erfahrung wie jede andere per Sideload installierte App auf Android. Diese Neuerungen ändern nichts an der seit Monaten wiederholt geäußerten Kritik alternativer App-Store-Anbieter wie F-Droid an Googles Registrierungszwang für App-Entwickler.


Screenshot zeigt Installation eines registrierten App-Stores

Screenshot zeigt Installation eines registrierten App-Stores

Die Installation eines registrierten App-Stores soll bequemer ablaufen.

(Bild: Google)

Das Programm für registrierte App-Stores wird zunächst außerhalb der USA starten – dabei gehört Europa zu den ersten Regionen. Später soll es – „vorbehaltlich der gerichtlichen Genehmigung“ – auch in den USA eingeführt werden.

Überdies ändert Google sein Gebührenmodell für Entwickler: Das neue Geschäftsmodell für Apps entkoppelt die Gebühren für die Nutzung von Googles Abrechnungssystems und führt neue, niedrigere Servicegebühren ein.

Wenn Entwickler sich für die Nutzung des Abrechnungssystems von Google Play entscheiden, wird zusätzlich zur Servicegebühr ein marktspezifischer Satz berechnet. Im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), im Vereinigten Königreich und in den USA beträgt dieser Satz 5 Prozent.


Grafik: Neue Gebührenmodelle in Google Play

Grafik: Neue Gebührenmodelle in Google Play

Alte und neue Gebührenmodelle in Google Play.

(Bild: Google)

Zudem gibt es Servicegebühren: Für Neuinstallationen einer App, also der Erstinstallationen von Nutzerinnen und Nutzern nach Einführung der neuen Gebühren in einer Region, senkt Google die Servicegebühr für In-App-Käufe (IAP) auf 20 Prozent. Ferner führt Google ein sogenanntes „Apps Experience Program“ ein und überarbeitet das „Google Play Games Level Up-Programm“, „um Anreize für die Entwicklung großartiger Software-Erlebnisse für alle Android-Formfaktoren zu schaffen, die mit klaren Qualitätsmaßstäben und verbesserten Vorteilen für die Nutzer verbunden sind“.

Entwicklerinnen und Entwickler, die sich für die Teilnahme an diesen Programmen entscheiden, zahlen niedrigere Sätze. Für IAP-Entwickler fällt dann eine Servicegebühr von 20 Prozent für Transaktionen aus bestehenden Installationen und eine Gebühr von 15 Prozent für Transaktionen aus neuen App-Installationen. Abonnements werden mit 10 Prozent berechnet.

Laut Google wird die neue Gebührenstruktur am 30. Juni in den USA, Großbritannien und dem EWR eingeführt. Weiter gehe es am 30. September in Australien, am 31. Dezember in Korea und Japan und bis zum 30. September 2027 in den übrigen Ländern weltweit. Die „registrierten App-Stores“ werden hingegen mit „einer großen Android-Version bis Ende des Jahres” eingeführt, also voraussichtlich mit einer Version von Android 17.

Mit diesen Anpassungen des Play Stores endet nach Aussagen des Epic-Chefs Tim Sweeney die jahrelange Klage gegen Googles Geschäftspraktiken. „Google öffnet Android vollständig und bietet umfassende Unterstützung für konkurrierende Stores, konkurrierende Zahlungssysteme und bessere Konditionen für alle Entwickler. Damit haben wir alle unsere Streitigkeiten weltweit beigelegt,“ sagte Sweeney auf X.

Überdies stellte er die Rückkehr von Fortnite in den Play Store in Aussicht. Google hatte Fortnite im August 2020 aus dem Play Store entfernt, nachdem Epic ein Direktzahlungssystem in das Spiel integriert hatte, das die Abrechnung über Google umging. Google hatte im Streit gegen Epic in mehreren Instanzen verloren. Infolgedessen vollzieht der Konzern nun im Einvernehmen mit Epic entsprechende Anpassungen an seinem Android-Ökosystem.


(afl)



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Windows Terminal Preview 1.25: Developer können Einstellungen durchsuchen


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Windows Terminal hat die Preview-Version 1.25 erreicht. Microsofts Terminal-Anwendung für Eingabeaufforderung, PowerShell, WSL und Co. erlaubt nun das Durchsuchen der Einstellungen sowie erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten per User Interface.

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Gleichzeitig mit Erscheinen der neuen Preview-Version gilt die Version 1.24 als stabil. Sie bietet unter anderem erweiterten Sprachsupport in der Befehlspalette: Diese schlägt auch dann Keywords auf Englisch vor, wenn die Spracheinstellung eine andere ist.

In der neuen Vorschauversion können Entwicklerinnen und Entwickler die Einstellungen durchsuchen. Sie finden in der Suche sowohl alle integrierten Einstellungen als auch zusätzliche wie Farbschemata, Profile oder Erweiterungen. Einige Einstellungen, die sich auf ein beliebiges Profil anwenden lassen, können mehrfach erscheinen.


Die neue Vorschauversion erlaubt das Durchsuchen der Einstellungen.

Die neue Vorschauversion erlaubt das Durchsuchen der Einstellungen.

Die neue Vorschauversion erlaubt das Durchsuchen der Einstellungen.

(Bild: Microsoft)

Daneben arbeitet das Entwicklungsteam weiterhin daran, Einstellungen aus der JSON-Datei in das Einstellungs-UI zu überführen. Dort steht nun ein neuer Editor namens Aktionen bereit. In diesem können Developer beispielsweise genauer festlegen, was etwa bei Neues Fenster geschehen soll und welche Tastenzuordnungen zu Aktionen bestehen.

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Unter "Aktionen" lassen sich in den Einstellungen nun weitere Details per UI festlegen.

Unter "Aktionen" lassen sich in den Einstellungen nun weitere Details per UI festlegen.

Unter „Aktionen“ lassen sich in den Einstellungen nun weitere Details per UI festlegen.

Für eine optische Vereinheitlichung der Microsoft-Tools nutzt das Terminal nun die Farbschemata Dark Modern und Light Modern, die seit Visual Studio Code 1.78 bekannt sind.

Alle weiteren Infos zu Windows Terminal Preview 1.25 bietet der Microsoft-Entwicklerblog. Die neue Vorschauversion lässt sich per Microsoft Store, GitHub-Repository oder WinGet beziehen.


(mai)



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