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Künstliche Intelligenz

FreeBSD 14.4 läuft deutlich besser in der Cloud und auf Notebooks


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das kostenlose Betriebssystem FreeBSD 14.4 hat den Release-Prozess durchlaufen und ist nun verfügbar. Wie in einigen Versionen zuvor gibt es für BSD-Verhältnisse überdurchschnittlich viele Verbesserungen und Erweiterungen, was darauf hindeuten könnte, dass das Interesse an den klassischen unixoiden Systemen weiter wächst. Neben Bugfixes und neuen Treibern gibt es auch Anpassungen, die Benutzer von FreeBSD 14 auf den Wechsel zu dem in Teilen grundlegend modernisierten FreeBSD 15 vorbereiten.

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Notebook-Besitzer wird es freuen, dass die Pakete mit der WLAN-Firmware nun den Weg in das bootonly.iso und das mini-memstick.img gefunden haben, denn nur so kann bei der Installation bereits WLAN genutzt werden. Der WLAN-Treiber für Geräte nach Intel IEEE 802.11a/b/g/n/ac/ax/be ist endlich ACPI-fest und unterstützt damit 802.11ax/be sowie Einstellungen für PPAG (Per Platform Antenna Gain). Das Startup-Skript rc.d/bluetooth für den Bluetooth-Stack versucht nun mehrfach, sich mit Bluetooth-Geräten zu verbinden.

Im bislang etwas vernachlässigten Bereich Audio legt FreeBSD 14.4 ebenfalls zu. Neu ist sndctl(8), um ähnlich wie das uralte mixer(8) die Eigenschaften von Audiogeräten zu steuern. Gleichzeitig ist mit dem alten und fehlerhaften MIDI-Sequenzer im Kernel Schluss. Moderne Anwendungen erledigen MIDI im Userland. Ein Fehler in der Implementation von swapon(8) wurde behoben, sodass jetzt per GELI verschlüsselte Auslagerungsdateien auch über den .eli-Suffix in der fstab(5) definiert werden können.

Das Programm nuageinit(8) dient zur Initialisierung von Instanzen in einer Cloud-Umgebung, besteht aus drei rc(8)-Skripten und wird beim ersten Start nach der Systeminstallation ausgeführt. FreeBSD 14.4 erweitert es deutlich und unterstützt jetzt für das Bulk-Passwort-Management beispielsweise auch den chpasswd-Befehl inklusive aller veralteten Syntaxen.

Das Netgraph Control Utility ngctl(8) kann über das neue „-j“-Flag nun auch von außen in ein FreeBSD-Jail ohne eigenes ngctl(8) hineinreichen und dort Netgraph-Objekte (Nodes) verwalten. Beim Anlegen von Jails oder später per „jail -cm“ können FreeBSD-14.4-Jails beliebige „key=value “-Zeichenketten als Metadaten (meta=„…“ und env=„…“) übergeben werden. Das übergeordnete Jail kann beide Metadatenvariablen lesen, während das untergeordnete Jail nur env versteht.

Der EFI-Bootloader loader.efi wird nun auf alle ESPs (EFI System Partitions) eines Multivolume-ZFS-Datasets kopiert, sodass auch beim Ausfall des primären Laufwerks noch gebootet werden kann. Der nvme(4)-Treiber unterstützt BAR5 und ermöglicht es FreeBSD 14.4 damit, auch auf Google-Compute-Engine-4-Systemen zu laufen.

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Die Treiber für schnelle Intel-Netzwerkkarten ix(4) und ixv(4) unterstützen jetzt die E610-Familie inklusive neuer PCI-IDs für Backplanes, SFP, 10 GbE, 2.5 GbE und die SGMII-Varianten (Serial Media-Independent Interface).

Das Plan 9 Filesystem Protocol (Styx) ist ein Netzwerk-Protokoll, das von den Bell Labs vor über drei Jahrzehnten für das legendäre verteilte Betriebssystem Plan 9 entwickelt wurde. In FreeBSD 14.4 kann der native Hypervisor Bhyve nun das 9P-Dateisystem p9fs(4) nutzen, um virtuellen Maschinen den Zugriff auf Dateien des Hosts zu erlauben. Da p9fs(4) Dateizugriffe direkt über den virtio-p9-Treiber abwickelt, ist diese Methode nicht nur extrem schnell, sondern benötigt im Gegensatz zu NFS, Samba oder SSHFS auch keinen Netzwerkstack. In ferner Zukunft wird p9fs(4) vermutlich durch virtio-fs ersetzt.

Upgrades von FreeBSD 14 auf 15 funktionieren wegen der Vereinheitlichung der Basis- und Userland-Pakete manchmal nicht, da libc(7) von libsys(7) abhängt, beim Upgrade via freebsd-update(8) aber libc(7) zuerst installiert wird. Weitere Aufrufe unter anderem von gunzip(8) brechen dann zusammen mit dem Upgrade-Prozess mit einem Fehler ab. Ein Fix von Colin Percival behebt das Problem bei FreeBSD 14.4.

Mit FreeBSD 15 beginnt der Wechsel von den traditionellen Distribution Sets zum neuen „pkgbase“. Bislang war freebsd-update(8) für das Basissystem zuständig (Kernel, Kernel-Module, /usr/bin, /usr/sbin, /lib usw.), während pkg(8) sich um alles andere kümmerte (Tools, X11, Anwendungen). In FreeBSD 15 wird es beide Systeme geben, mit FreeBSD 16 nur noch „pkgbase“, bei dem alle Pakete per pkg(8) verwaltet werden.

Den Umstieg muss also jeder FreeBSD-Anwender in absehbarer Zeit vollziehen: Die letzte Version von FreeBSD 13 ist Version 13.5, die am 30. April in den End-of-Life-Status wechselt. FreeBSD 14.6 als letztes 14er-Release wird bis November 2028 unterstützt, FreeBSD 15 dann bis Dezember 2029 (da greifen die 4 statt 5 Jahre Support-Zyklus). Von da an wird es kein freebsd-update(8) mehr geben.

OpenZFS wurde in FreeBSD 14.4 auf Version 2.2.9 aktualisiert. Das beinhaltet Verbesserungen beim ARC-Shrinking, bessert einige Fehler für „zpool add“-Sicherheitschecks aus und erlaubt „zvol blk-mq“-Synchronization.

Wer FreeBSD schon länger nutzt, kennt das lästige Problem, dass bereits seit FreeBSD 13 und dem Umstieg von ZFS auf OpenZFS neue Installationen auf MBR-partitionierte Laufwerke mit Auto-ZFS in der Regel zu nicht lauffähigen Systemen führen. Das Problem wurde gelöst, indem OpenZFS+MBR nicht mehr als Option angeboten wird.

Für FreeBSD-Neulinge ist es verwunderlich, dass beim ersten Aufruf des Tools „pkg“ für die Paketverwaltung ebendieses pkg(8) zuerst installiert wird. Das merkwürdig wirkende Verhalten ist Absicht, um Inkompatibilitäten zu vermeiden. Das Parsing der Parameter dieses einmalig startenden pkg(7) (ja, 7) wurde bei FreeBSD 14.4 an das Parsing von pkg(8) angeglichen („pkg bootstrap -f“ statt „pkg -f bootstrap“) und könnte bei eigenen Installationsskripten ohne Anpassung zu Fehlern führen.

Mit FreeBSD 14.4 gibt es bei newfs(8) zum Anlegen neuer UFS1/UFS2-Dateisystemen (Unix File System) die neue Option „-u“, um „Soft Updates“ zu deaktivieren. Zuvor mussten die hart eingeschalteten Soft Updates im Nachhinein wieder per tunefs(8) entfernt werden.

Soft Updates sind ein von Marshall Kirk McKusick und Gregory R. Ganger ausführlich beschriebener Mechanismus, um FFS und später UFS1/UFS2 sowohl zu beschleunigen als auch sicherer in Bezug auf die Datenkonsistenz der Metadaten zu machen. Um bei einem plötzlichen Stromausfall oder Systemabsturz trotzdem möglichst valide Metadaten auf den Datenträgern zu haben, wurden bei den klassischen BSDs ursprünglich synchrone Schreibzugriffe eingeführt – dabei wird jede winzige Änderung sofort auf die Festplatte geschrieben. Das Anlegen und Schreiben von Dateien (Inode allokieren, Verzeichniseintrag schreiben, Blockbitmap aktualisieren) war so wegen träger Festplatten-Mechanik extrem langsam.

Soft Updates analysieren unter anderem die Abhängigkeiten der notwendigen Metadatenoperationen voneinander und schreiben diese dann optimiert (aber wiederum synchron) auf den Datenträger. Laut McKusick/Ganger führte das vor allem zu 30 bis 70 Prozent weniger Schreibzugriffen und damit zu einem spürbaren Performance-Boost (nicht vergessen: Ende der 90er hatten wir MFM/RLL hinter uns, nutzten IDE/PATA-Laufwerke, aber standen noch ein paar Jahre vor der Einführung von SATA [~2003]).

Im Laufe von FreeBSD 4.0 (1998), NetBSD 1.5 (2000) und OpenBSD 2.9 (2001) gab es erste Implementationen von Soft Updates. 2010 kam Journaling dazu (SU+J) und 2024 aktivierte FreeBSD bei newfs(8) per Default die Soft Updates. Das war zu einem Zeitpunkt, bei dem OpenBSD 7.4 (2023) den ganzen Soft-Update-Blob komplett entfernte, weil der Code viel zu komplex, schwer wartbar oder erweiterbar war und elend viele Abhängigkeiten mitbrachte. Das mag für manche Open-Source-Systeme kein Problem sein, bei OpenBSD ist es ein kategorisches „no go“.

NetBSD führte bei Version 5.0 als Alternative „Write Ahead Physical Block Logging“ (WAPBL‑Journaling) ein und warf Soft Updates bereits mit Version 6.0 (2012) aus dem System. Außerdem: Viele neue Funktionen konnten nicht implementiert werden, weil sie nicht mit Soft Updates zusammenpassten, und zusätzlich war der Geschwindigkeitsvorteil auf modernen SATA-Festplatten und vor allem -SSDs quasi irrelevant. Ohne Soft Updates bedeutet das bei den BSD-Dateisystemen FFS/UFS1/UFS2 bei einem Crash jedoch deutlich längere Boot-Zeiten wegen des nun notwendigen kompletten fsck(8)-Laufs. Für Datenbestände im Bereich etlicher TByte wäre das nicht mehr praxistauglich, aber da setzt man sowieso ZFS ein.

FreeBSD 14.4 ist als Open-Source-Software unter der freien BSD-Lizenz ab sofort kostenlos für die Architekturen amd64, i386, aarch64, armv7, powerpc, powerpc64 und riscv64 von der Projektseite herunterladbar. Alle Neuerungen beschreiben die Entwickler in den Release Notes. Kleiner Bonus: Die Images für SD-Karten wurden um den Device-Tree-Blob für den Raspberry Pi Zero 2W erweitert, sodass FreeBSD 14.4 nun auch auf diesem Winzling läuft.


(axk)



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Touchscreen testen: iPad erlaubt vollständige Finger-Steuerung von macOS 27


Ernstzunehmenden Gerüchten zufolge arbeitet Apple schon seit Längerem an einem Notebook, das sich auf Wunsch erstmals auch alternativ per Touchscreen bedienen lässt. Mit dem OLED-basierten „MacBook Ultra“ könnte es bereits im Herbst auf den Markt kommen. Beobachter haben bereits prognostiziert, dass sich in macOS 27, das Apple in dieser Woche vorgestellt hat, erste Hinweise auf eine Finger-Steuerung finden könnten. Und das ist tatsächlich so – wenn auch ziemlich gut versteckt.

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Wer heute einen Touchscreen-Mac haben möchte, benötigt eine Krücke: einen externen, Touch-fähigen Bildschirm samt passenden Treibern beziehungsweise einer Kontrollsoftware. Zuletzt hatte es hier auch eine Anbaulösung für MacBooks gegeben, die sich jedoch nach wie vor nur im „Early Access“ befindet. Apple selbst bietet eine Touch-Steuerung für Macs an: mithilfe der iPad-Funktion Sidecar. Dabei wird ein vorhandenes Apple-Tablet zum zweiten Bildschirm.

Verfügbar ist die Funktion bereits seit 2019. Sie hatte allerdings einen zentralen Haken: Eine echte Touchscreen-Bedienung war so nicht möglich. Zwar waren Multitouch-Gesten wie „Pinch to Zoom“ und das Scrollen mit zwei Fingern möglich, aber kein Klicken von Links, Buttons oder anderen UI-Elementen. Selbiges ging nur, wenn man einen Apple Pencil verwendete – oder eine am Mac hängende Maus oder ein Trackpad. Mit macOS 27 ändert sich das jetzt, wie Tester der ersten Developer-Betas in Form von Videos zeigen.

Dabei lässt sich, wenn auch auf dem iPad das neue iPadOS 27 läuft, der Mac vollständig vom Tablet aus kontrollieren, ohne dass es Zubehör braucht. Der Finger wird zum Mauszeiger: Man scrollt, wählt aus, kann Screenshotflächen mit zwei Fingern selektieren und vieles mehr. Interessanterweise geht dies schon mit macOS 27 ordentlich: Zwar verdeckt der Finger naturgemäß Schaltflächen, doch Fehltreffer kommen selten vor. Auch die Menüleiste ist steuerbar, inklusive der Menüleisten-Icons, bei denen Apple zuletzt etwas mehr Luft zwischen den Elementen eingebaut hat, was bei der Touch-Bedienung hilft.

Neben den neuen Sidecar-Features enthält macOS 27 noch weitere Indizien in Richtung Touchscreen-Mac. Dazu gehören APIs, die prüfen, ob ein Touch-Display vorhanden ist (zunächst ist das nur ein Sidecar-iPad, ob das auch mit Drittanbieter-Screens funktioniert, ist noch unklar), sowie neue Gesten, die der Mac von iPad und iPhone erbt. So gibt es in diversen Apple-Anwendungen nun eine „Pull to Refresh“-Geste, darunter Safari, Kalender, Mail, Apple News und Apple Podcasts. Damit werden Inhalte über ein Ziehgeste, die sich aktuell mit dem Trackpad durchführen lässt, aktualisiert. macOS 27 und iPadOS 27 werden im Herbst erscheinen, mit einer Public Beta ist im Juli zu rechnen.

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(bsc)



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c’t-Webinar: Energiekosten senken mit dem Elektroauto


Wind und Sonne scheren sich nicht darum, wann ein Haushalt viel Strom braucht. Wer seine Energiekosten senken will, verschiebt deshalb seinen Bezug zeitlich oder speichert Strom zwischen. Das Elektroauto passt dazu hervorragend: Es nimmt große Energiemengen auf, lädt zu beliebigen Zeitpunkten und verbindet so klimafreundliche Mobilität mit einem wirtschaftlichen Energiekonzept fürs eigene Zuhause.

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Im Webinar „Kosten optimieren mit dem E-Auto – clever laden, nachhaltig sparen“ erfahren Sie, wie Sie diese Flexibilität gezielt nutzen. Sie lernen, warum es klug ist, überschüssigen Solarstrom ins Fahrzeug zu laden, statt ihn ins Netz einzuspeisen, und wie Sie dynamische Stromtarife geschickt ausnutzen. Außerdem zeigt das Webinar, wie Sie von reduzierten Netzentgelten nach § 14a EnWG profitieren, welche Rolle virtuelle Kraftwerke spielen und welche Möglichkeiten bidirektionales Laden (Vehicle-to-Grid, V2G) künftig eröffnet.

Referent Clemens Gleich trennt im Webinar zwischen Lösungen, die technisch reizvoll wirken, und solchen, die sich am Ende tatsächlich rechnen. Dabei nimmt er sowohl Wohneigentümer als auch Mieter in den Blick, denn längst nicht jede Lösung scheitert an der fehlenden eigenen Immobilie.

Sie erfahren, wie automatisches Überschussladen abläuft, ob dafür schon ein Balkonkraftwerk reicht und welche Verluste der Umweg über einen Heimspeicher kostet. Auch dynamische Tarife nimmt Gleich auseinander. Er erklärt, wie sich Preise am Strommarkt bilden, warum ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) den Unterschied macht und wie Sie Ladevorgänge automatisch auf günstige Stunden legen.

Beim Thema § 14a EnWG beleuchtet der Referent die Wallbox als steuerbare Verbrauchseinrichtung und führt praxisnah durch Modul 1 und Modul 3. Zum Schluss geht es darum, wie sich Regelenergie vermarkten lässt und wie weit Vehicle-to-Grid heute tatsächlich ist.

Das Webinar richtet sich an alle, die in ihrem Haushalt regelmäßig ein Elektroauto nutzen – unabhängig davon, wer das Fahrzeug fährt. Es eignet sich sowohl für Menschen, die bereits elektrisch unterwegs sind, als auch für alle, die den Kauf eines E-Autos planen. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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Die Online-Veranstaltung läuft am 22. Juli 2026 von 16:00 bis 18:30 Uhr. Wer bis zum 24. Juni 2026 bucht, spart 10 Euro und zahlt den Frühbucherpreis von 59,00 Euro. Zur Teilnahme genügt ein aktueller Webbrowser.

Während der Veranstaltung können Sie über einen Online-Chat Fragen stellen. Im Nachgang erhalten Sie Zugriff auf die Aufzeichnung und können das Gezeigte in Ihrem eigenen Tempo nachvollziehen. Alle Informationen zur Veranstaltung sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Webinar.


(abr)



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Android 17 QPR1 Beta 4: Update bringt neue „Screen Reactions“ und Bugfixes


Während der stabile Release von Android 17 in wenigen Tagen erscheinen dürfte, bereitet Google schon das nächste Update vor: Android 17 QPR1 (Quarterly Platform Release) Beta 4 mit den Buildnummern CP31.260522.006 steht nur drei Wochen nach der Beta 3 für Tester zur Installation bereit und enthält überwiegend Fehlerbereinigungen, aber auch das Screen-Reactions-Feature, das Google im Zuge der Android Show – I/O Edition angekündigt hat.

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Die am 12. Mai für Android 17 angekündigte „Screen Reactions“-Funktion wird offenbar erst im September mit der QPR1 erscheinen. Schließlich ist sie nicht in der letzten Beta von Android 17, sondern erst in der vierten Beta der QPR1 enthalten – in der vergangenen Woche hatte Google sie zuerst experimentell im Canary-Channel veröffentlicht. Mit dieser Funktion können Kreative sich selbst und den Smartphonebildschirm gleichzeitig aufnehmen.


Screenshots der Screen Reactions Funktion

Screenshots der Screen Reactions Funktion

Die Screen Reactions Funktion schwappt vom Canary-Channel in die QPR1 Beta rüber.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Die Einstellungen hierfür befinden sich in der Bildschirmaufnahmefunktion. Hier wählt man „Gesamter Bildschirm“ aus, schon zeigen sich im Dialogfenster weitere Optionen wie „Selfie-Kamera anzeigen“ und „Berührungen anzeigen“. Neben dem Starten-Knopf oben auf dem Bildschirm erscheint ein Farbpaletten-Symbol, mit dem Nutzerinnen und Nutzer die Farbe des Selfie-Hintergrunds auswählen können. Standardmäßig ist er transparent.

Eine weitere kleine Funktion schiebt Google vom Canary rüber in die Beta 4: In den Schnelleinstellungen lässt sich nun eine Keyboard-Kachel hinzufügen. Über diese lässt sich schnell zwischen Text- und Spracheingabe wechseln.


Screenshot Android 17 QPR1 Beta 4 Keyboard-Kachel in Schnelleinstellungen

Screenshot Android 17 QPR1 Beta 4 Keyboard-Kachel in Schnelleinstellungen

Auch die Keyboard-Kachel in Schnelleinstellungen war zuerst im Canary-Channel.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Die experimentelle Erweiterung des dynamischen Themings der Canary-Version hat es hingegen nicht in die QPR1 Beta 4 geschafft.

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Dafür bessert Google allerlei Bugs aus, wie der Konzern in den Release-Notes verrät. Unter anderem behebt die Beta 4 ein Problem, „bei dem der Mauszeiger auf externen Displays unsichtbar wird, wenn Anwendungen mit Arbeitsprofil oder FLAG_SECURE aktiv sind“. Zudem sollen die Einstellungen beim Öffnen der Einstellungsfunktion für Anmeldedatenanbieter über ein vertrauliches Profil nicht mehr abstürzen.

Weiter behebt die Beta 4 ein Problem, bei dem die Screenshot-Töne an die Lautstärke des Klingeltons gekoppelt waren. Damit waren Google zufolge keine lautlosen Aufnahmen möglich, ohne dass Anrufbenachrichtigungen deaktiviert wurden.

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Ferner kam es bei Videoaufnahmen mit 5-fachem Zoom zu Frame-Sprüngen und Ruckeln beim Schwenken; die Beta 4 soll diesen Fehler beheben. Zudem behebt die neue Beta ein Problem, bei dem die Back-Tap-Gesten auf dem interaktiven Sperrbildschirm nicht ausgelöst wurden. Außerdem werde mit dem Update eine „Regression des Grafiktreibers“ behoben. Diese führte Google zufolge „zu erheblichen Einbußen bei der 3D-Leistung in OpenGL ES-Anwendungen auf neuerer Hardware“. Überdies behebt das Update Probleme mit Wireless ADB und Apps.

Die Beta 4 steht für Pixel-Geräte ab dem Pixel 6a und neuer zum Ausprobieren bereit. Neugierige und Entwickler müssen ihre Smartphones lediglich im Android-Betaprogramm registrieren, die Software wird anschließend als Over-the-Air-Update eingespielt. Interessanterweise bietet Google die QPR1 nicht für das Pixel 6 und 6 Pro an.

Wer auf die finale Version von Android 17 wartet, sollte die Installation auf die QPR1 besser lassen. Denn eine Rückkehr auf die stabile Software geht mit einem Datenverlust einher.


(afl)



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