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Claude erstellt jetzt interaktive Diagramme – auch im Free Plan
Du kannst Claude einfach bitten, eine Visualisierung zu erstellen, manchmal schlägt die KI aber auch eine passende grafische Darstellung vor. So lassen sich etwa interaktive Zinseszinskurven, Marketing Funnel, klickbare Produktvergleiche oder wissenschaftliche Diagramme erstellen. Die Funktion geht auf Imagine with Claude zurück, eine experimentelle Visualisierungsfunktion, die Anthropic im Herbst 2025 erstmals vorgestellt hatte. Neu ist die Integration direkt im Chat statt in einem separaten Artifact Panel.
Das Feature erscheint wenige Wochen nach dem Modell-Update Claude Sonnet 4.6, das Anthropic im Februar vorgestellt hat. Das Modell bringt laut Unternehmen ein Kontextfenster von bis zu einer Million Tokens, stärkere Agent-Funktionen und verbesserte Coding Skills.
1 Million Tokens und stärkere Agents:
Anthropic stellt Claude Sonnet 4.6 vor

So nutzt du Claude für Charts und Datenanalysen
Statt eines statischen Diagramms erstellt Claude jetzt eine kleine Anwendung. Nutzer:innen können Elemente anklicken, Daten verändern und Zusammenhänge direkt im Chart erkunden. Im Hintergrund entstehen vollständige Interfaces mit Interaktionslogik und Visualisierungskomponenten. Die Anwendungen erscheinen direkt im Chat und lassen sich anschließend iterativ weiterentwickeln.
Anthropic demonstriert die Funktion anhand eines Anatomie-Explorers. Nutzer:innen können zwischen Ganzkörper- und Gehirnansichten wechseln, einzelne Strukturen anklicken und zusätzliche Informationen abrufen. Im Explorer lassen sich rund 40 anatomische Strukturen mit Lerninhalten erkunden, ergänzt durch Filter für Körpersysteme wie Skelett, Muskeln oder Nervensystem.

Das Prinzip lässt sich auch auf andere Anwendungen übertragen. Wer beispielsweise eine Lernanwendung erstellt, kann außerdem zusätzliche Funktionen wie Quiz-Modi, weitere Datensätze oder neue Visualisierungsebenen integrieren. Aus denselben Daten können zudem weitere Materialien entstehen, etwa ein PDF-Lernskript oder Anki-kompatible Flashcards, also digitale Lernkarten für die populäre Spaced Repetition App.
Wir haben die neue Funktion in Claude getestet und eine interaktive Weltkarte über die durchschnittlichen Internet-Download-Geschwindigkeiten weltweit erstellt; direkt im Chat, ohne eine einzige Zeile Code selbst schreiben zu müssen. Das Ergebnis lässt sich per Klick zwischen Festnetz- und Mobilfunkdaten umschalten und zeigt per Hover die Geschwindigkeit des jeweiligen Landes an.
Durchschnittliche Internet-Downloadgeschwindigkeit nach Land
Breitband-Festnetz & Mobil · Daten: Speedtest Global Index, Q4 2025 (illustrativ)
Ansicht:
Schnell
Grau = keine Daten
Gerade für datengetriebene Arbeitsfelder könnte Claudes Update relevant werden. Marketer könnten Kampagnen-Performance oder Funnel-Daten direkt im Chat visualisieren, Forschende komplexe Datensätze oder Modelle interaktiv erkunden. Publisher wiederum könnten Entwicklungen in Traffic, Reichweite oder Audience-Daten als Diagramme aufbereiten und analysieren.
Die Visualisierungsfunktion steht laut Anthropic ab sofort als Beta bereit und ist bei allen Claude-Abonnements verfügbar, auch für Free User. Damit wandern Datenanalyse und Visualisierung dorthin, wo viele Arbeitsprozesse ohnehin schon stattfinden – direkt in den Chat.
Claude lässt dich ChatGPT Memory jetzt for free importieren
– Wechsel wird einfacher

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Wie AI Mode: Ask YouTube als neue Suche
Teilnehmen können derzeit allerdings nur YouTube Premium-Abonnent:innen in den USA, die mindestens 18 Jahre alt sind. Sie müssen sich über die Website youtube.com/new per Opt-in für die Option anmelden. Ein Roll-out für User, die YouTube Premium nicht haben, ist aber schon geplant.
GEO relevanter als zuvor für YouTube Creator?
Wenn YouTube die Suchoption Ask YouTube langfristig für alle auf der Plattform integriert und sie neben die AI Overviews stellt, adaptiert die Videoplattform einige Kernelemente der Google-Suche. Das hat mehrere Vorteile für Google. So können ausführliche Suchen die Verweildauer der User verlängern, die zudem noch mehr passende Inhalte finden könnten, was wiederum die Zeit auf der Plattform erweitert. Das fördert letztlich die Werbeeinkünfte, die allein im vierten Quartal 2025 für 11,4 Milliarden US-Dollar Umsatz bei Alphabet sorgten. Und personalisierte Antworten wie im Ask YouTube-Modus ermöglichen schließlich personalisierte Werbeeinbettungen. Davon ist im Experiment noch nicht die Rede. Doch wenn YouTube sich an Googles AI Mode orientiert, wäre diese Werbeintegration eine logische Folge.
YouTube könnte mit der neuen Sucherfahrung ebenfalls dafür sorgen, dass User die Videoplattform noch eher als alternative Suchplattform zu Google einordnen, auf der sie unmittelbar in die Content Discovery übergehen können. Das mag gerade im Konkurrenzkampf mit TikTok helfen, da die Discovery-Plattform für viele User ebenso als Suchumgebung dient. Wenn sich aber die Suchmöglichkeiten auf YouTube mehr an der KI-Suche Googles orientieren, müssen Creator darauf hoffen, in den personalisierten Antworten mit ihren Inhalten auch aufzutauchen.
Wird die GEO also wichtiger denn je? Grundsätzlich wird YouTube die relevantesten Inhalte referenzieren, wozu sicherlich Videos zählen, die auf der Plattform ohnehin positiv aufgenommen wurden, was durch Views, Kommentare, Likes und dergleichen attestiert wird. Creator müssen sich womöglich keine explizite GEO-Strategie überlegen, sollten aber ohnehin auf die Sichtbarkeit im KI-Suchkontext hin optimieren. Immerhin werden YouTube-Videos auch zahlreich in KI-Suchumgebungen als Quellen referenziert. Deshalb ist es enorm wichtig, technische Aspekte zu pflegen. Der Titel, die Beschreibung, die Untertitel, passende Keywords und Tags, der Dateiname der Videos und passende Thumbnails sollten jeweils für Suchkontexte angepasst werden. Dabei kann es nicht schaden, im Hinterkopf zu haben, wie eine konversationelle Suchanfrage mit natürlicher Sprache aussehen könnte, die von Videos bedient werden kann.
Außerdem sollten Creator möglichst aktiv sein, um aktuelle Inhalte zu Anfragen bieten zu können und Teil der Diskussion zu sein; schließlich führt YouTube auch die DMs wieder ein, in Deutschland ebenso. Best Practices für ihre Videos finden Creator auf YouTubes dedizierter Seite zur Content-Strategie.
YouTube wird zur wichtigsten Social-Quelle in KI-Suche

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OpenAIs KI-Smartphone: Kommt jetzt das Ende der Apps?
Vom Homescreen zum Task Stream: Berichten zufolge arbeitet OpenAI an einem KI-Smartphone, bei dem Agents Aufgaben selbstständig übernehmen. Das gewohnte Interface mit Apps dürfte sich schon bald stark verändern. Parallel entfällt eine Exklusivvereinbarung mit Microsoft.
OpenAI arbeitet angeblich an einem eigenen KI-Smartphone, das 2028 auf den Markt kommen könnte. Eigentlich hatte das Unternehmen laut früheren Aussagen erklärt, nicht in den Smartphone-Markt zu expandieren. Aber es gibt Hinweise auf anders lautende Pläne. Nicht Apps, sondern AI Agents sollen das Kernelement des OpenAI Phones sein.
Der Analyst Ming-Chi Kuo nennt in einem Artikel auf X MediaTek und Qualcomm als mögliche Chip-Zuliefer:innen Als Fertigungspartner:in gilt Luxshare Precision Industry, ein Unternehmen, das auch iPhones produziert. Das deutet auf ein Premiumgerät hin und auf direkte Konkurrenz zum Apple iPhone. Die genauen Chip-Spezifikationen und weitere Zulieferer:innen sollen bis Ende 2026 oder im ersten Quartal 2027 feststehen. OpenAI selbst hat eine entsprechende Entwicklung bislang nicht bestätigt.
GPT-5.5 ist OpenAIs schlauestes Modell:
Arbeit von Monaten in Minuten

OpenAI Phone soll Apps durch Agents ersetzen
Das OpenAI Phone, so Kuo, würde „einen umfassenden KI-Agent-Dienst bereitstellen“. Smartphones liefern kontinuierlich Kontextdaten und werden damit zur idealen Basis für agentische Systeme, betont er. Diese Agents werten Informationen wie Standort, Verhalten und Kommunikation aus und leiten daraus Aktionen ab. Nutzer:innen starten keine Apps mehr, Aufgaben werden direkt angestoßen oder bereits im Vorfeld umgesetzt.
Das von Ming-Chi Kuo beschriebene Interface kommt ohne klassischen Homescreen aus. Icons verschwinden, stattdessen stehen laufende Aufgaben und priorisierte To-dos im Fokus des Phones. Ob Flug buchen oder Nachrichten beantworten, alles passiert im selben Ablauf statt in einzelnen Schritten.

Das konkrete Hardware-Design wird vermutlich anders aussehen, doch Kuo verdeutlicht mit der Skizze, dass sich intelligente Geräte künftig hin zu kontextbasierten, eigenständig agierenden Agent-Systemen entwickeln. Ein erster fertiger Prototyp des OpenAI Phones wird frühestens Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 erwartet, die breite Produktion ist aktuell erst für 2028 geplant.
Für OpenAI funktioniert so ein Phone laut Kuo nur, wenn Hardware und Betriebssystem eng zusammenarbeiten. Denn KI-Agents können Aufgaben nur dann erfolgreich übernehmen, wenn sie gleichzeitig auf alles Wichtige zugreifen können, etwa Standort, Nachrichten oder das Nutzungsverhalten. Kommt alles aus einer Hand, lassen sich diese Infos direkt verbinden und nutzen. Darauf könnte ein Abomodell aufbauen, bei dem Nutzer:innen für die Agents zahlen und Entwickler:innen statt klassischer Apps Funktionen für dieses System liefern.
OpenAI lockert Microsoft Deal und sichert sich mehr Handlungsspielraum
Schon lange arbeiten der Tech-Konzern Microsoft und das weltbekannte KI-Unternehmen OpenAI eng zusammen. Die Modelle von OpenAI werden als Basis für diverse KI-Lösungen Microsofts eingesetzt. So ist zum Beispiel das im Sommer 2025 gelaunchte Modell GPT-5 in Microsoft 365 und im Copilot integriert worden. Jetzt lockert OpenAI die bisher enge Bindung an Microsoft. Azure bleibt zentral für den Betrieb der eigenen Produkte, die Exklusivität entfällt jedoch.
OpenAI kann eigene Services künftig auch über andere Cloud-Anbieter:innen bereitstellen und gewinnt damit mehr Flexibilität beim Aufbau eigener Angebote. Microsoft erhält keine Umsatzbeteiligung mehr, während OpenAI weiterhin Einnahmenanteile zahlt, die jedoch gedeckelt und bis 2030 befristet sind. Der Zugriff auf OpenAI-Technologien bleibt für Microsoft bis 2032 bestehen, allerdings ohne exklusive Rechte.
Die detailliertesten KI-Bilder aller Zeiten?
Das ist ChatGPT Images 2.0

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Nicht Gen Z: Diese kaufkräftige Zielgruppe treibt Podcasts
Podcast-Publikum widerspricht Klischees – wichtiges Medium für kaufkräftige Zielgruppen
2,12 Millionen Menschen in Deutschland hören oder schauen täglich Podcasts, 34 Prozent regelmäßig. 35 Prozent interessieren sich besonders für Nachrichten (Kommentare und Einordnungen), 16 Prozent für wissenschaftliche Themen in den Bereichen Medizin und Pharma. Die Heavy User nutzen Podcast-Dienste mindestens einmal täglich und sind laut der Podcast-Studie überraschenderweise nicht Digital Natives, sondern ältere Zielgruppen. Über-50-Jährige stellen mit rund 1,23 Millionen täglichen Hörer:innen (und Zuschauer:innen) die stärkste Gruppe. Auch die Altersgruppe ab 60 Jahren liegt mit rund 20 Prozent nahezu auf dem Niveau der 20- bis 29-Jährigen. Die Annahme, Podcasts seien vor allem ein urban rezipiertes Medium, wird durch die Studie ebenfalls gekippt. 43 Prozent der Menschen auf dem Land hören oder schauen Podcasts, in urbanen Gebieten sind es 39 Prozent.
Podcasts entwickeln sich somit für Marketer zum relevanten Kanal für kaufkräftige Zielgruppen, weil vor allem ältere Hörer:innen den Markt treiben, die häufiger über Einkommen, Konsumkraft und Entscheidungsbefugnis verfügen. Podcast-Werbung stößt zudem auf hohe Akzeptanz. 71 Prozent der Konsument:innen sehen sie als fairen Tausch für kostenfreie Inhalte. Das ist im Vergleich zu anderen Kanälen ein ungewöhnlich hoher Wert. 33 Prozent geben an, dass Podcast-Werbung wirkt, wenn sie relevant ist. 15 Prozent entwickeln aufgrund von Podcast-Werbung konkretes Interesse an einem Produkt.
94 Prozent hören oder schauen Podcasts zuhause. Doch unterwegs wird auch viel Podcast konsumiert. Heavy User hören deutlich häufiger außer Haus, mit 81 Prozent gegenüber 67 Prozent insgesamt. Auf dem Weg ist das Auto ist inzwischen der wichtigste Hörort für Podcasts. 46 Prozent der Befragten hören im Fahrzeug, 2022 waren es noch 29 Prozent. Dahinter folgen der öffentliche Nahverkehr, Wartezeiten und Spaziergänge als beliebteste Nutzungssituationen. Dass hier vor allem gehört und nicht aktiv geschaut wird, ist naheliegend. Podcasts können in solchen Alltagsmomenten unterwegs gut nebenbei laufen.

Wie groß Podcasts inzwischen sind, zeigt ein Blick auf die Spotify All Time Charts. Deutsche Formate performen global enorm gut. Gleich fünf Podcasts aus Deutschland schaffen es in die weltweiten Top 20, darunter Gemischtes Hack auf Platz zwei. Das sind die meistgestreamten Artists, Songs, Podcasts und Audiobooks aller Zeiten.
Die größten Spotify Hits aller Zeiten
– 5 deutsche Podcasts in den Top 20

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