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Künstliche Intelligenz

Kommentar: Beim MacBook Neo muss man erstaunlich wenig Kompromisse machen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ein portabler Mac für 700 Euro – und das in Zeiten der Inflation: Das hatten wohl die wenigsten Beobachter des IT-Marktes auf dem Zettel. Während es in der PC-Welt zu massiven Aufschlägen für RAM und SSDs kommt, gar die ganze Kategorie des Einsteiger-Notebooks vor dem Aus zu stehen scheint, kommt Apple einfach mal so mit einem MacBook Neo um die Ecke, bei dem Käufer erstaunlich wenige Kompromisse machen müssen. Im Gegenteil: Man hätte kaum erwartet, dass eine derartige Maschine zu diesem Preis denkbar ist – gerade bei Apple, wo man stets wie ein Luchs auf eine hohe Marge achtet.

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Der Umkehrschluss ist wohl richtig: Nur Apple kann ein Gerät wie das MacBook Neo in dieser Qualität und mit diesen Features massenhaft bauen, die anderen können es einfach nicht, weil die Skaleneffekte fehlen. Der Konzern aus Cupertino hat etwa (nur für ihn dank Massenproduktion!) günstige iPhone-Chips in der Supply Chain, die viele x86-PCs locker toppen – und große Teile der ARM-Konkurrenz auch. Die werden dann eben im Neo verbaut und alle sind glücklich. Es ist denkbar, dass der Konzern auch so noch erstaunlich gut an dem Gerät verdient – und sei es vor allem indirekt durch bezahlte Dienste oder die Tatsache, dass Nutzer eine neue Einstiegsdroge ins Ökosystem bekommen.

Meine ersten Erfahrungen mit dem Neo sind sehr einfach auf den Punkt zu bringen: Das ist ein richtiger Mac, mit einer Hardwarestabilität, Geschwindigkeit und Nutzungsbequemlichkeit, wie man sie vor Jahren noch zum doppelten Preis (wenn nicht mehr) bekommen hätte. Einschränkungen gibt es genau an den Stellen, die die Zielgruppe – Mac-Neulinge – vermutlich eh nicht juckt: Bei den Ports (nur ein schneller USB-3-Anschluss, sonst USB 2.0), beim Trackpad (mechanisch statt rein haptisch, aber das macht überhaupt nichts, keiner baut bessere physische Trackpads als Apple) und beim Bildschirm (Features wie Farbtemperaturanpassung und Helligkeitssensor weggelassen).

Was mich hingegen nach den ersten Nutzungstagen überhaupt nicht stört, ist der geringe RAM-Ausbau von nur 8 GByte oder die vergleichsweise lahme SSD. Letztere merkt man fast nicht, weil sie eben nur im Vergleich zu den besseren Geräten langsam ist, bei normaler Nutzung für Alltagsarbeiten und Medienkonsum (und sogar kleinere bis mittelgroße Videoschnittprojekte) stört es nicht. Selbst bei vielen offenen Apps fällt das notwendige Swapping kaum auf.

Das MacBook Neo ist also eine komplett ausreichende Maschine für Otto Normalnutzer. Hinzu kommt die Apple-typische Bauqualität. Da ruckelt nichts, das Alugehäuse in wirklich hübschen Farben (ich empfehle „Zitrus“) wirkt bombensicher, es gibt keine Spaltmaße und das Öffnen und Schließen des Displays ist äußerst befriedigend. Man kann das Neo wie jeden Mac auch mal kurz aufs Sofa werfen, es stört nicht. Auch die Tastatur ist gut (also nicht schlechter als bei einem Air oder gar Pro) und das Trackpad lässt sich oben wie unten beliebig klicken.

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Ein Kommentar von Ben Schwan

Ein Kommentar von Ben Schwan

Mac & i-Redakteur Ben Schwan schreibt seit 1994 über Technikthemen und richtet sein Augenmerk mittlerweile insbesondere auf Apple-Geräte. Er mag das Design von Mac, iPhone und iPad und glaubt, dass Apple nicht selten die benutzerfreundlicheren Produkte abliefert. Immer perfekt ist die Hard- und Software-Welt aus Cupertino für ihn aber nicht.

Am auffälligsten ist am MacBook Neo, wie unauffällig es ist: Man nutzt es eben wie einen Mac, minus der Tatsache, dass es keinen Arm und kein Bein gekostet hat. (Und wer wirklich etwas mehr will, kauft eben für noch unter 1000 Euro ein MacBook Air M4 (ab 968,99 €), das gerade im Abverkauf ist.)

Heute kam dann noch bei ersten Teardowns heraus, dass Apple es geschafft hat, beim Neo auch die Reparatur deutlich zu vereinfachen. Es gibt keinerlei Vernagelung durch Kleber und Pull-Tabs, nur Schrauben, plus die Möglichkeit, selbst kleine Komponenten wie Ports oder Lautsprecher in wenigen Minuten zu tauschen. Das Neo ist also günstig, aber trotzdem kein Wegwerfgerät. Das ist doch mal eine schöne Kombination.


(bsc)



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WeRide und Lenovo wollen 200.000 autonome Fahrzeuge auf die Straße bringen


Lenovo und WeRide wollen in den kommenden Jahren eine große Anzahl autonom fahrender Autos auf die Straße bringen. Eine entsprechende Kooperation haben die beiden Unternehmen auf der Messe Auto China 2026 in Peking vereinbart.

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Ziel der Zusammenarbeit sei, die Kommerzialisierung des hochautonomen Fahrens (SAE-Level 4) weltweit voranzutreiben, teilte WeRide mit. Dazu wollen die Partner in den kommenden fünf Jahren 200.000 autonome Fahrzeuge auf die Straße bringen.

Darunter sind Robotaxis, allerdings nicht nur: WeRide betreibt daneben weitere autonome Fahrzeuge: Lieferwagen, Busse oder Straßenkehrmaschinen.

WeRide entwickelt Systeme für autonomes Fahren und gehört neben Baidu und Pony.ai zu den großen Anbietern von autonomen Taxidiensten in China. Insgesamt ist das Unternehmen nach eigenen Angaben in mehr als 40 Städten in 12 Ländern aktiv, darunter in Belgien, Frankreich, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie den USA.

Lenovo ist einer der größten Computerhersteller der Welt. Er will „seine Stärken im Bereich Intelligent Computing sowie seine globalen Fertigungs- und Lieferkettenkapazitäten“ einbringen. Daneben stellt der Konzern eine KI-Computing-Infrastruktur für den Flotteneinsatz bereit.

WeRide und Lenovo kooperieren bereits im Bereich autonomes Fahren: Im vergangenen Jahr haben die beiden Partner die Rechnerplattform HPC 3.0 auf den Markt gebracht. HPC 3.0 basiert auf dem AD1-Domain-Controller für hochautonomes Fahren von Lenovo. Darin arbeitet ein DRIVE AGX Thor von Nvidia. Das erste Fahrzeug, in dem HPC 3.0 verbaut ist, ist das Robotaxi GXR von WeRide.

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(wpl)



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Autonome Unterwasserdrohne mit Brennstoffzelle bleibt über 2000 km unter Wasser


Das auf Autonomous Underwater Vehicles (AUV) spezialisierte kanadische Unternehmen Cellula Robotics hat mit seinem autonomen Unterwasserfahrzeug Envoy eine Strecke von insgesamt 2023 km vollständig abgetaucht zurückgelegt. Das AUV wurde dabei von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle befeuert, die Strom für den elektrischen Antrieb produziert.

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Insgesamt 385 Stunden dauerte die Mission der rund 8,5 m langen und 2,7 t schweren Envoy-Unterwasserdrohne, die bei einem Durchmesser von etwa einem Meter eine Wasserverdrängung von 3,7 t aufweist. Die Tauchtiefe des AUV beträgt bis zu 6000 m, die operative Tauchtiefe liegt bei etwa 2000 m.

Ausgerüstet ist die Drohne mit einem elektrischen Antrieb, der den Strom aus Lithium-Ionen-Batterien bezieht. Die werden während der Fahrt von einem Wasserstoff-Brennstoffzellensystem von Infinity Fuel Cell and Hydrogen aufgeladen. Das Unternehmen produziert Brennstoffzellen- und Elektrolysesysteme für die Luft- und Raumfahrt sowie für Unterwasseranwendungen und den Verteidigungsbereich.

Das Brennstoffzellen-System ist mit seinen Tanks für Wasserstoff und Sauerstoff dafür ausgelegt, etwa 370 Stunden (15,4 Tage) lang Strom zu liefern. Bei der Testfahrt hielt das System jedoch mit 385 Stunden etwas länger durch. Die maximale Reichweite von 2000 km übertraf Envoy mit 2023 km geringfügig. Bei der Stromproduktion scheidet die Brennstoffzelle Wasser ab, das in Ballasttanks zum Austarieren des AUV genutzt wird.

Die hohe Tauchtiefe und Reichweite sowie die Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum von über zwei Wochen zu operieren, prädestinieren das Unterwasserfahrzeug für den Einsatz bei Langzeitmissionen. Cellula sieht etwa eine Einsatzmöglichkeit in wissenschaftlichen Missionen, aber auch beim Militär zur Aufklärung und für die Wirtschaft zur Überwachung und Inspektion von Unterwasserpipelines und Seekabeln.

Um über eine längere Zeit an einem Ort unter Wasser ausharren zu können, ist ein spezieller Anker von Solus-LR eingebaut. Der Anker wird über eine Winde auf den Meeresgrund abgelassen. Er besteht aus einer Art Saugglocke, die von einer Umrandung umgeben ist, die beim Absaugen des Wassers in der Glocke dann im Meeresboden verankert wird. Envoy schaltet in einen Stromsparmodus, bei dem nur noch etwaige Sensoren zur Überwachung und minimale Steuerungssysteme aktiv sind. Das AUV soll dabei nur eine geringe Geräuschsignatur aufweisen, sodass es bei militärischen Einsätzen nicht so einfach geortet werden kann. Soll die Fahrt weitergehen, wird Wasser in die Saugglocke gepumpt und damit die Verankerung gelöst.

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Auf der mehr als zwei Wochen dauernden Testfahrt führte Envoy etwa 4000 Drehungen und Manöver durch. Dadurch sei der Energieverbrauch erhöht gewesen, sodass die Fahrt praxisnahe Ergebnisse liefert, heißt es von Cellula Robotics.


(olb)



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Mythen zu Akkus, Stromsparen und PV-Anlagen aufgedeckt


IT und Technik durchziehen den Alltag, dennoch sind sie für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Schnell vermischen sich anekdotische persönliche Erfahrungen mit Erzählungen anderer, mit veralteten Tipps aus dem Internet und immer mehr mit halluzinierten Ratschlägen von ChatGPT & Co. – so entstehen schließlich teils haarsträubende Technik-Mythen.

c’t untersucht gängige Behauptungen aus fünf Themenbereichen: KI-Systeme, Energie, Forschung, Hardware und Security. Die folgenden zwölf Mythen drehen sich um Energiesparen, Akkubehandlung und Solarspeicher.

Unter anderem klären wir die Frage, ob man ungenutzte Ladegeräte noch aus der Steckdose ziehen sollte, ob Schnellladen den Akkus schadet und ob man sie wirklich nicht ganz vollladen sollte. Wie gefährlich sind Solarakkus fürs Balkonkraftwerk? Und lohnen sie sich überhaupt? Außerdem prüfen wir Mythen zu smarten Thermostaten und zur LED-Beleuchtung. Haben wir einen wichtigen Mythos vergessen? Schreiben Sie uns gern eine Mail an mythen@ct.de.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Mythen zu Akkus, Stromsparen und PV-Anlagen aufgedeckt“.
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