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Lisuan Tech eXtreme 7G100: Diese China-Grafikkarte soll auch in Spielen glänzen


Lisuan Tech eXtreme 7G100: Diese China-Grafikkarte soll auch in Spielen glänzen

Bild: Lisuan Tech

Chinesische Gaming-GPU-Ambitionen blieb außerhalb von lokalen Internet-Cafés bisher der Durchbruch verwehrt. Auch weil „Topmodelle“ wie die Moore Threads MTT-S80, die inzwischen sogar DirectX 12 unterstützt, keine Chance gegen AMD und Nvidia hatten. Mit der LX 7G100 wagt Lisuan Tech im Juni einen neuen Anlauf.

Die Lisuan xTreme 7G100 ist dabei nur eine von vier Grafikkarten, die allem Anschein nach auf die gleiche GPU setzen werden. Lisuan bzeichnet sie als die erste Generation der „TrueGPU“-Reihe, die Architektur trägt den Namen „Tiantu“. Gefertigt wird die GPU in 6 nm bei TSMC.

„TrueGPUs“ der 1. Generation von Lisuan Tech
„TrueGPUs“ der 1. Generation von Lisuan Tech (Bild: Lisuan Tech)

Die Lisuan Tech eXtreme 7G100 richtet sich an Gamer

Nur die 7G100 richtet sich an Gamer, während LX Ultra (Server), LX Pro und LX Max (beides Workstation) professionelle Einsatzzwecke im Blick haben.

Die Lisuan Tech eXtreme 7G100 Gaming-Grafikkarte
Die Lisuan Tech eXtreme 7G100 Gaming-Grafikkarte (Bild: Lisuan Tech)

Vom Start an soll die 7G100 dank aktueller API-Unterstützung (DirectX 12, Vulkan 1.3) auch in Spielen eine gute Figur machen, die professionellen Modelle werden mit Blender- und Video-Editing-Software-Support beworben (OpenGL, OpenCL). Konkret nennt Lisuan Tech 26.800 Punkte im 3DMark FireStrike für die 7G100. Sofern es sich hierbei um den reinen Graphics Score handelt, käme das in etwa der Leistung einer GeForce RTX 3080 Laptop GPU gleich – die Moore Threads MTT-S80 kam vor zwei Jahren auf knapp 8.200 Punkte.

Lisuan Tech bewirbt die 7G100 explizit auch mit AAA-Game-Support (Bild: Lisuan Tech)

Marktstart und Vorverkauf

Der Vorverkauf der neuen Grafikkarte startet bereits am kommenden Dienstag exklusiv beim chinesischen Online-Händler JD.com. Ausgeliefert werden soll die Grafikkarte am 18. Juni 2026.



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Ersteindruck zum eufy C15: Mähroboter schneidet zuverlässig den Rasen – mit Rabatt


Nach der Ankündigung zum MWC 2026 Anfang März kann der Rasenmähroboter eufy C15 von Anker ab sofort vorbestellt werden. Als kleinere Alternative zum eufy E15 und E18 startet er günstiger in den Handel und kann für 899 Euro ohne Garage und 999 Euro mit Garage bestellt werden. Wer bis zum 21. Mai 1 Euro anzahlt, spart 150 Euro.

Denn mit der Anzahlung kann man sich das 999-Euro-Modell für insgesamt 850 Euro sichern. Die Aktion läuft bis einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart, der am 22. Mai angesetzt ist. Zum Vergleich: Der eufy E15 für bis zu 800 Quadratmeter kostet derzeit 1.099 Euro* und der eufy E18 für bis zu 1.200 Quadratmeter wird für 1.599 Euro* verkauft.

ComputerBase konnte den C15 in den letzten Tagen bereits ausprobieren und liefert zum Vorbestellungsstart einen kurzen Ersteindruck.

Lieferumfang des eufy C15
Lieferumfang des eufy C15

TrueVision-Kamerasystem und 500 Quadratmeter Mähfläche

Der eufy C15 ist für Flächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt und schafft Steigungen bis zu 32 Prozent – 8 Prozent weniger als die 40 Prozent des E15 und E18. Mit einer Schnittbreite von 180 mm fällt diese aber schmaler aus als bei den beiden größeren Modellen, die 203 mm bieten. Wie die E-Serie setzt auch der eufy C15 auf die eufy TrueVision-Technologie, so dass der Mähroboter ohne Begrenzungskabel, RTK-Antenne und manuelles Kartieren auskommt. Stattdessen erfassen Kameras in Kombination mit KI-Navigation den Garten automatisch und passen ihn bei Veränderung auch automatisch an. Ein Abfahren des Rasenrandes, wie es von anderen Mährobotern bekannt ist, ist beim eufy C15 so auch nicht mehr erforderlich, denn der Mähroboter fährt beim Einrichten automatisch einmal alle Ränder ab, indem er mit der Vorderseite Bahn für Bahn das Feld absteckt.

Kamerasystem des eufy C15
Kamerasystem des eufy C15
eufy C15
eufy C15
eufy C15
eufy C15

Sehr positiver Ersteindruck

Das funktioniert in einem ersten Test von ComputerBase hervorragend und angrenzende Beete und Blumen wurden korrekt erkannt und nicht niedergemäht. Auch die allgemeine Navigation ist sehr durchdacht, da es der eufy C15 vermeidet, auf der Stelle zu rotieren, ohne ein Rad zu drehen. Das typische Eingraben und Schieben der Räder über den Rasen ist im Test deshalb bisher nicht aufgetreten. Zudem fährt der C15 Ecken und Engstellen noch einmal rückwärts an, so dass er diese, soweit es bauartbedingt möglich ist, möglichst bündig mäht. Gerade bei engeren, kleinen Gärten überzeugt diese Art der Navigation im bisherigen Vorabtest sehr. Grundsätzlich mäht der C15 zunächst die Rasenfläche und fährt dann noch einmal den Rand ab. Im folgenden Video ist zu sehen, wie der eufy C15 am Ende einer gemähten Bahn wendet.

Steuertasten und Notaus des eufy C15
Steuertasten und Notaus des eufy C15
eufy C15 in seiner Basisstation
eufy C15 in seiner Basisstation
eufy C15
eufy C15

Erfreulich ist auch, dass die Basisstation im Alltag nicht wie im Handbuch angegeben einen halben Meter Freiraum nach rechts und links benötigt. Denn gerade in kleineren Gärten lässt sich dies nicht immer realisieren. Nach der ersten Einrichtung kann man die Station problemlos auch so versetzen, dass kein Freiraum neben ihr ist, da der eufy C15 nach hinten aus der Ladestation herausfährt. Das folgende Video zeigt den Startvorgang aus der Garage des eufy C15.

Über das Kamerasystem kann man auch jederzeit ein Livebild des Roboters einblenden und über die App selbst die Steuerung übernehmen – wobei sich die Klingen zum Mähen dann nicht drehen.

Viele Optionen in der App

Der bei der automatischen Erfassung der Rasenfläche erkannten Rasen lässt sich anschließend in der App um weitere Zonen, Sperrzonen, erzwungene Fahrbereiche oder virtuelle Wände etwa zu Nachbargärten, falls notwendig, ergänzen. Auch Optionen wie das Mähen von gelbem Gras, die Mährichtung oder Zeitpläne lassen sich konfigurieren. Auch der Abstand zwischen den Bahnen lässt sich einstellen, um selbst entscheiden zu können, wie schnell oder wie präzise der Mähvorgang sein soll. Die Schnitthöhe wird über ein Drehrad an der Oberseite des C15 zwischen 20 und 60 mm eingestellt, sie lässt sich nicht in der App anpassen. Wiederum in der App einstellen lässt sich jedoch der Randbereich, der bewusst vergrößert oder auch reduziert werden kann, etwa wenn Rasenkantensteine verlegt sind.

Drehrad zur Anpassung der Schnitthöhe des eufy C15
Drehrad zur Anpassung der Schnitthöhe des eufy C15
Unterseite des eufy C15
Unterseite des eufy C15
Messerteller des eufy C15 mit 3 Klingen
Messerteller des eufy C15 mit 3 Klingen

Regensensor und Kleintiererkennung

Die 3D-Hinderniserkennung identifiziert über 300 typische Objekte und umfährt sie. Gleichzeitig erkennt der C15 auch Kleintiere wie Igel und stoppt automatisch. Anker empfiehlt aber zudem, den Mähroboter weder in der Dämmerung noch nachts fahren zu lassen, um Kleintiere optimal zu schützen. Ein Regensensor auf dem C15 erkennt einsetzenden Regen und kann das Mähen bei Nässe verhindern. Ebenso wie bei wenig Licht kehrt der C15 dann automatisch in die Basisstation zurück. Laut Anker arbeitet der C15 mit 58 Dezibel.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Exportverbot für Fabrikausrüstung: Weitere Daumenschrauben für Chinas 7-nm-Fertigung


Die USA haben weitere Exportverbote für Fabrikausrüstung nach China aufgelegt. Die Ziele sind Hua Hong und Huali Microelectronics, beides Zulieferer für Huawei, die wiederum seit vielen Jahren auf der Sanktionsliste stehen. Mit dem Vorgehen soll das rasche Voranschreiten der 7-nm-Fertigung unterbunden werden.

Hua Hong Semiconductor ist nach SMIC der zweitgrößte Fertiger halbwegs moderner Chips in China. Auch dies ist bisher primär westlichen Werkzeugen zu verdanken, denn ohne die Gerätschaften von LAM, KLA, Applied und anderen wäre Chinas Fertigung noch Jahre von dem Stand entfernt, den sie heute hat. Um sie nicht noch zügiger besser werden zu lassen, legt das U.S. Department of Commerce weitere Exportrichtlinien auf. Aktuell sind dies zwar nur „is-informed“-Anweisungen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass daraus schnell feste Regularien werden.

Hua Hong wird nachgesagt, dass sie ab diesem Jahr Huaweis neue AI-Beschleuniger bauen sollen. Während SMIC bisher den größten Anteil der Chipfertigung primär für mobile Lösungen und SoCs von Huawei/HiSilicon übernimmt, soll Hua Hong nun einen Anteil im Profi-Bereich übernehmen. Die Shanghai Huali Microelectronics Corporation (HLMC) ist ein Tochterunternehmen von Hua Hong und produziert primär in denselben Einrichtungen, der Staat hat hier voraussichtlich maßgeblichen Einfluss. Der Fertiger soll von SiCarrier unterstützt werden, die wiederum von Huawei Unterstützung erhalten und in Hua Hongs neuer Fabrik an zusätzlichen Verbesserungen in der Fertigung forschen und neue Prozesse rund um 7 nm entwickeln. Diese sollen dann in Huawei-Produkte fließen. Für Ende 2026 war hier mit einer Produktion von einigen Tausend Wafern für 7 nm geplant worden, berichtet Reuters. Bisher fertigt HLMC bestenfalls Chips in 28/22 nm.

China-Verkäufe bleiben Milliardengeschäft

Für die Fabrikausrüster könnten die zusätzlichen Einschränkungen weitere Umsatzverluste nach sich ziehen. In den letzten Jahren konnten die Tool-Lieferanten viele Milliarden Dollar in China umsetzen, das Damoklesschwert der plötzlichen Sanktionierung schwebte dabei stets über ihnen. Entsprechende Pläne dürfte es deshalb durchaus in den Schubladen der großen Unternehmen geben. Da die Chipindustrie und Neubauten aber auch außerhalb von China aktuell boomen, sollten die Auswirkungen handhabbar bleiben. Wie üblich ist das Thema ohnehin nicht schwarz oder weiß, denn während vielleicht das eine Produkt nicht mehr geliefert werden darf, können es viele andere weiterhin. Bei LAM Research beispielsweise macht das China-Geschäft auch Anfang 2026 noch 34 Prozent des Umsatzes von insgesamt 5,84 Milliarden US-Dollar aus. Der Wegfall des einen oder anderen Kunden und Geräts geht hier letztlich in der Masse unter.

LAM macht 34 Prozent seines Umsatzes in China
LAM macht 34 Prozent seines Umsatzes in China (Bild: LAM Research)



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Hunderte Datenbanken offen im Netz: KI-Agenten übernehmen unsichere Voreinstellungen ohne Kontrolle


Hunderte Webseiten von Unternehmen und kleinen Startups stehen mit offenen Datenbanken im Netz, berichtet die Zeit. Auslöser ist der Recherche zufolge mit KI-Agenten erstellter Code, bei dem oftmals die Datenbank-Software Supabase verwendet wurde, ohne die unsicheren Standardeinstellungen zu ändern.

In Kooperation mit der Zeit hat der IT-Sicherheitsforscher Christopher Helm 670 Webseiten im deutschsprachigen Raum untersucht, die Supabase als Backend nutzen. Fast die Hälfte der Datenbanken war offen zugänglich. Offen im Netz standen etwa Gesundheitsdaten, Passwörter, Kundendaten oder Informationen von kritischer Infrastruktur, die Zeit konnte diese teilweise einsehen. In manchen Fällen war es sogar möglich, Inhalte auf den jeweiligen Webseiten zu verändern.

Konkret betroffen war etwa ein deutscher Mittelständer, bei dem standen 564 Tabellen und 700.000 Datensätze über die Produktion offen im Netz. Betroffene gibt es auch über Deutschland hinaus. Bei einem amerikanischen Anbieter von IT-Sicherheitsschulungen für Behörden standen Hunderte Kundennamen im Netz – dazu zählten auch die privaten Mail-Adressen von FBI-Mitarbeitern.

Unsichere Standardeinstellungen werden von Agenten fraglos übernommen

Supabase ist eine der Lösungen, die Coding-Agenten laut dem Bericht der Zeit oft nutzen, um Webseiten zu erstellen. Der Haken ist demnach: Von Haus aus ist Supabase mit laxen Sicherheitseinstellungen konfiguriert. Wer diese Lösung standardmäßig konfiguriert hatte, ließ Daten offen im Netz stehen.

Für dieses Vorgehen ist Supabase schon länger umstritten. Bis dato hat sich der Anbieter immer mit der Aussage gerechtfertigt, Kunden würden diese Vorgehensweise begrüßen. Anwender wüssten, welche Konsequenzen das hätte.

Mit den KI-Agenten ändert sich das aber. Nun sind auch Laien in der Lage, mit wenigen Befehlen komplette Webseiten zu erstellen. Die Zeit berichtet etwa von einer jungen Unternehmerin, die auf diese Weise einen Webshop erstellt hat. Betroffen sind aber auch etablierte Unternehmen.

Im Fall von Supabase haben die Coding-Agenten nun die unsicheren Voreinstellungen übernommen. Wer keine technische Expertise hat, bemerkt so etwas nicht – und hat auch kein Gespür für die Konsequenzen. Daten von Kunden stehen offen im Netz.

Supabase lenkt ein

Supabase wollte auf Anfrage der Zeit keinen Fehler einräumen. Erst im Rahmen eines ausführlichen Austausches erklärte der Anbieter, dass Anpassungen erforderlich sind. Sicherheitslücken wurden nach Hinweisen des IT-Sicherheitsexperten Helm nach und nach geschlossen. Teilweise entstanden unterwegs noch neue, Helm bezeichnete den Prozess in der Zeitwie Mühle spielen in 3D“.

Für reguläre Entwickler hat man schon im Januar 2026 – nach viel Kritik – die Einstellungen angepasst, bei KI-Agenten folgt dieser Schritt nun ebenfalls. Das Unternehmen spricht laut Zeit von einer „sich veränderten Welt“, die neue Maßnahmen erforderlich macht. Bei bestehenden Supabase-Datenbanken will man die Sicherheitseinstellungen aber nicht anpassen, weil dann laut Supabase die Gefahr bestehe, dass es zu „echten Ausfällen bei echten Nutzern“ käme.

Die Zeit hat den Austausch detailliert dokumentiert.

Agenten können Sicherheitslücken zigfach reproduzieren

Dass KI-Agenten ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln können, hat ComputerBase bereits im Langzeittest von Claude Code beschrieben. Anwender ohne nennenswerte Programmierkenntnisse können mit solchen Tools komplexe Projekte umsetzen. Ohne Detailverständnis und ein Gespür für potenzielle Baustellen lässt sich aber kaum abschätzen, wo Risiken für gravierende Sicherheitsleck liegen.

Was die Angriffsfläche dem Zeit-Bericht nach zudem noch erhöht: KI-Agenten neigen dazu, bestimmte Vorgehensweisen zu reproduzieren. Während Entwickler individuelle Fehler begehen, können Schwachstellen wie die fehlerhaft konfigurierten Supabase-Datenbanken in Hunderten bis Tausenden Projekten auftauchen. Angreifer bietet sich damit die Option, in diesem Fall etwa Webseiten mit Supabase-Datenbank automatisiert zu analysieren.



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