Apps & Mobile Entwicklung
Sinkende Arbeitsmoral als Folge: Mitarbeiter von xAI kritisieren ständige Umwälzungen
Während bei Meta bisher lediglich Gerüchte über bevorstehende Entlassungen kursieren, schafft Elon Musk Fakten und kündigt bei xAI weitere Stellenstreichungen an. Die ständigen Umwälzungen hinterlassen jedoch deutliche Spuren in der Belegschaft, wo Arbeitsmoral und damit auch das Potenzial sich im Sinkflug befinden sollen.
xAI stolpert bereits beim Start
Das noch immer als Startup firmierende Unternehmen xAI existiert gerade einmal zwei Jahre und hat in dieser kurzen Zeit bereits zahlreiche Umstrukturierungen durchlaufen. Obwohl Elon Musk das Projekt seinerzeit mit großspurigen Ankündigungen ins Leben rief, konnte dieses bislang nicht zur Konkurrenz aufschließen – stattdessen sorgte es vor allem für negative Schlagzeilen. So fiel der unter dem Kurznachrichtendienst X eingesetzte Chatbot Grok durch verstörende Antworten auf: Unter anderem lobte er Adolf Hitler, bezeichnete sich selbst lobend als „MechaHitler“ und diffamierte X-Nutzer mit jüdisch klingenden Nachnamen.
Ständige Eingriffe sorgen für Unruhen und lassen Konkurrenz davonziehen
Die Konsequenzen waren weitreichend: Zunächst übernahm Musks KI-Unternehmen xAI die Plattform X, später gliederte wiederum sein Raumfahrtunternehmen SpaceX das KI-Startup für 1,25 Milliarden US-Dollar in seine eigene Struktur ein. In einem Blog-Eintrag begründete Musk diesen Schritt damit, dass die aktuellen Fortschritte in der KI-Entwicklung große Rechenzentren erforderten, die enorme Mengen an Energie und Kühlung benötigen würden. In der Folgezeit soll sich Musk allerdings wiederholt kritisch über den Entwicklungsstand von xAI geäußert und sogar „Problemlöser“ von SpaceX und Tesla hinzugezogen haben, die die Leistung der Mitarbeiter unter die Lupe nehmen sollten. Erst vor einem Monat rüffelte er in einer öffentlichen Sitzung das Programmier-Team, das mit der Entwicklung angeblich in Verzug geraten war.
Den Rückstand zu anderen KI-Anbietern konnte xAI bisher nicht wettmachen – im Gegenteil: Die direkten Konkurrenten Anthropic und OpenAI verkündeten regelmäßig neue Durchbrüche sowie erweiterte Funktionen und setzten sich dadurch immer weiter ab. Zwar drängte Musk das defizitäre Startup unerbittlich dazu, zur Konkurrenz aufzuschließen, doch bislang konnten weder der Grok-Chatbot noch das hauseigene Programmierprodukt bei zahlenden Privatnutzern oder Unternehmen Fuß fassen.
Ein neuer Aufbau soll die Wende bringen
Für Musk steht einer der Hauptgründe für das Scheitern bereits fest: Am vergangenen Donnerstag verkündete er in einem Post auf X, dass „xAI beim ersten Anlauf nicht richtig aufgebaut wurde und daher von Grund auf neu errichtet werden soll“. Zu diesem Zweck wurden bereits vor einiger Zeit Führungskräfte von SpaceX und Tesla abgeordnet, um die Arbeit der xAI-Mitarbeiter zu überprüfen. Dies führte bereits zu zahlreichen Kündigungen in Fällen, in denen die Leistung als unzureichend bewertet wurde. Inzwischen wächst allerdings auch unter den verbliebenen Beschäftigten der Unmut: Aus ihrer Sicht zerstören die ständigen Umwälzungen die Arbeitsmoral und hindern xAI daran, sein Potenzial auszuschöpfen.
Zahlreiche Mitarbeiter kehren dem Unternehmen den Rücken
Nicht wenige Beschäftigte verlassen das Unternehmen aus eigenem Entschluss – häufig spielen dabei Musks als „extrem hart“ beschriebene Arbeitsanforderungen eine entscheidende Rolle, nicht wenige haben zudem lukrativere Angebote von Wettbewerbern erhalten. Die Personaldecke bei xAI wird dadurch immer dünner, zumal sich Musks ruppiger Umgang mit seinen Mitarbeitern in der Branche herumgesprochen hat und immer mehr Stellen unbesetzt bleiben. Zuletzt sahen sich Personalvermittler sogar genötigt, erfolglose Kandidaten aus früheren Bewerbungsverfahren erneut zu kontaktieren – oft mit deutlich besseren finanziellen Konditionen.
Auch auf Führungsebene macht sich zunehmend Frustration breit: In dieser Woche haben sowohl Zihang Dai, einer der ranghöchsten Köpfe im technischen Team, als auch Guodong Zhang, der das Vortraining der Grok-Modelle verantwortete, das Unternehmen verlassen. Letzteren soll Musk von seinen Kernaufgaben entbunden haben, nachdem er ihn für die Probleme mit dem Programmierprodukt verantwortlich gemacht hatte. Nach weiteren Abgängen in der Vergangenheit sind von den ursprünglich elf Mitgründern nach drei Jahren nur noch Manuel Kroiss – in der Szene bekannt als „Makro“ – und Ross Nordeen übrig geblieben. Toby Pohlen, der das ambitionierte „Macrohard“-Projekt leitete, verließ das Unternehmen vor rund zwei Wochen. Ziel dieses Projekts war die Entwicklung digitaler Agenten, die laut Musk in der Lage sein sollten, komplette Softwareunternehmen zu replizieren.
Erneuter Aufbau
Die Umstrukturierungen haben nun zur Folge, dass Musk Ashok Elluswamy, den bisherigen Leiter der KI-Software bei Tesla, mit dem Neustart des Macrohard-Projekts betraut. Elluswamy soll die bisher geleistete Arbeit einer kritischen Prüfung unterziehen. Der Projektname ist laut Musk eine „witzige“ Anspielung auf Microsoft. Gemeinsam wollen Tesla und xAI an der Entwicklung eines „digitalen Optimus“ arbeiten, der das praktische KI-Know-how des Auto- und Roboterherstellers mit den großen Sprachmodellen von Grok vereinen soll. Erst diese Woche konnte xAI zudem Andrew Milich und Jason Ginsberg von der beliebten KI-Programmier-App Cursor abwerben, um das Produkt „Grok Code Fast“ voranzubringen.
Kündigungswelle zunächst dementiert
Die Verunsicherung unter den Mitarbeitern hat mittlerweile auch die Führungsebene erreicht und diese zum Handeln gezwungen: Unter anderem wurde dieser Tage ein internes Memo verteilt, in dem Gerüchte über angeblich für den kommenden Mittwoch geplante Massenentlassungen dementiert wurden.
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Ersteindruck zum eufy C15: Mähroboter schneidet zuverlässig den Rasen – mit Rabatt
Nach der Ankündigung zum MWC 2026 Anfang März kann der Rasenmähroboter eufy C15 von Anker ab sofort vorbestellt werden. Als kleinere Alternative zum eufy E15 und E18 startet er günstiger in den Handel und kann für 899 Euro ohne Garage und 999 Euro mit Garage bestellt werden. Wer bis zum 21. Mai 1 Euro anzahlt, spart 150 Euro.
Denn mit der Anzahlung kann man sich das 999-Euro-Modell für insgesamt 850 Euro sichern. Die Aktion läuft bis einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart, der am 22. Mai angesetzt ist. Zum Vergleich: Der eufy E15 für bis zu 800 Quadratmeter kostet derzeit 1.099 Euro* und der eufy E18 für bis zu 1.200 Quadratmeter wird für 1.599 Euro* verkauft.
ComputerBase konnte den C15 in den letzten Tagen bereits ausprobieren und liefert zum Vorbestellungsstart einen kurzen Ersteindruck.
TrueVision-Kamerasystem und 500 Quadratmeter Mähfläche
Der eufy C15 ist für Flächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt und schafft Steigungen bis zu 32 Prozent – 8 Prozent weniger als die 40 Prozent des E15 und E18. Mit einer Schnittbreite von 180 mm fällt diese aber schmaler aus als bei den beiden größeren Modellen, die 203 mm bieten. Wie die E-Serie setzt auch der eufy C15 auf die eufy TrueVision-Technologie, so dass der Mähroboter ohne Begrenzungskabel, RTK-Antenne und manuelles Kartieren auskommt. Stattdessen erfassen Kameras in Kombination mit KI-Navigation den Garten automatisch und passen ihn bei Veränderung auch automatisch an. Ein Abfahren des Rasenrandes, wie es von anderen Mährobotern bekannt ist, ist beim eufy C15 so auch nicht mehr erforderlich, denn der Mähroboter fährt beim Einrichten automatisch einmal alle Ränder ab, indem er mit der Vorderseite Bahn für Bahn das Feld absteckt.
Sehr positiver Ersteindruck
Das funktioniert in einem ersten Test von ComputerBase hervorragend und angrenzende Beete und Blumen wurden korrekt erkannt und nicht niedergemäht. Auch die allgemeine Navigation ist sehr durchdacht, da es der eufy C15 vermeidet, auf der Stelle zu rotieren, ohne ein Rad zu drehen. Das typische Eingraben und Schieben der Räder über den Rasen ist im Test deshalb bisher nicht aufgetreten. Zudem fährt der C15 Ecken und Engstellen noch einmal rückwärts an, so dass er diese, soweit es bauartbedingt möglich ist, möglichst bündig mäht. Gerade bei engeren, kleinen Gärten überzeugt diese Art der Navigation im bisherigen Vorabtest sehr. Grundsätzlich mäht der C15 zunächst die Rasenfläche und fährt dann noch einmal den Rand ab. Im folgenden Video ist zu sehen, wie der eufy C15 am Ende einer gemähten Bahn wendet.
Erfreulich ist auch, dass die Basisstation im Alltag nicht wie im Handbuch angegeben einen halben Meter Freiraum nach rechts und links benötigt. Denn gerade in kleineren Gärten lässt sich dies nicht immer realisieren. Nach der ersten Einrichtung kann man die Station problemlos auch so versetzen, dass kein Freiraum neben ihr ist, da der eufy C15 nach hinten aus der Ladestation herausfährt. Das folgende Video zeigt den Startvorgang aus der Garage des eufy C15.
Über das Kamerasystem kann man auch jederzeit ein Livebild des Roboters einblenden und über die App selbst die Steuerung übernehmen – wobei sich die Klingen zum Mähen dann nicht drehen.
Viele Optionen in der App
Der bei der automatischen Erfassung der Rasenfläche erkannten Rasen lässt sich anschließend in der App um weitere Zonen, Sperrzonen, erzwungene Fahrbereiche oder virtuelle Wände etwa zu Nachbargärten, falls notwendig, ergänzen. Auch Optionen wie das Mähen von gelbem Gras, die Mährichtung oder Zeitpläne lassen sich konfigurieren. Auch der Abstand zwischen den Bahnen lässt sich einstellen, um selbst entscheiden zu können, wie schnell oder wie präzise der Mähvorgang sein soll. Die Schnitthöhe wird über ein Drehrad an der Oberseite des C15 zwischen 20 und 60 mm eingestellt, sie lässt sich nicht in der App anpassen. Wiederum in der App einstellen lässt sich jedoch der Randbereich, der bewusst vergrößert oder auch reduziert werden kann, etwa wenn Rasenkantensteine verlegt sind.
Regensensor und Kleintiererkennung
Die 3D-Hinderniserkennung identifiziert über 300 typische Objekte und umfährt sie. Gleichzeitig erkennt der C15 auch Kleintiere wie Igel und stoppt automatisch. Anker empfiehlt aber zudem, den Mähroboter weder in der Dämmerung noch nachts fahren zu lassen, um Kleintiere optimal zu schützen. Ein Regensensor auf dem C15 erkennt einsetzenden Regen und kann das Mähen bei Nässe verhindern. Ebenso wie bei wenig Licht kehrt der C15 dann automatisch in die Basisstation zurück. Laut Anker arbeitet der C15 mit 58 Dezibel.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Exportverbot für Fabrikausrüstung: Weitere Daumenschrauben für Chinas 7-nm-Fertigung
Die USA haben weitere Exportverbote für Fabrikausrüstung nach China aufgelegt. Die Ziele sind Hua Hong und Huali Microelectronics, beides Zulieferer für Huawei, die wiederum seit vielen Jahren auf der Sanktionsliste stehen. Mit dem Vorgehen soll das rasche Voranschreiten der 7-nm-Fertigung unterbunden werden.
Hua Hong Semiconductor ist nach SMIC der zweitgrößte Fertiger halbwegs moderner Chips in China. Auch dies ist bisher primär westlichen Werkzeugen zu verdanken, denn ohne die Gerätschaften von LAM, KLA, Applied und anderen wäre Chinas Fertigung noch Jahre von dem Stand entfernt, den sie heute hat. Um sie nicht noch zügiger besser werden zu lassen, legt das U.S. Department of Commerce weitere Exportrichtlinien auf. Aktuell sind dies zwar nur „is-informed“-Anweisungen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass daraus schnell feste Regularien werden.
Hua Hong wird nachgesagt, dass sie ab diesem Jahr Huaweis neue AI-Beschleuniger bauen sollen. Während SMIC bisher den größten Anteil der Chipfertigung primär für mobile Lösungen und SoCs von Huawei/HiSilicon übernimmt, soll Hua Hong nun einen Anteil im Profi-Bereich übernehmen. Die Shanghai Huali Microelectronics Corporation (HLMC) ist ein Tochterunternehmen von Hua Hong und produziert primär in denselben Einrichtungen, der Staat hat hier voraussichtlich maßgeblichen Einfluss. Der Fertiger soll von SiCarrier unterstützt werden, die wiederum von Huawei Unterstützung erhalten und in Hua Hongs neuer Fabrik an zusätzlichen Verbesserungen in der Fertigung forschen und neue Prozesse rund um 7 nm entwickeln. Diese sollen dann in Huawei-Produkte fließen. Für Ende 2026 war hier mit einer Produktion von einigen Tausend Wafern für 7 nm geplant worden, berichtet Reuters. Bisher fertigt HLMC bestenfalls Chips in 28/22 nm.
China-Verkäufe bleiben Milliardengeschäft
Für die Fabrikausrüster könnten die zusätzlichen Einschränkungen weitere Umsatzverluste nach sich ziehen. In den letzten Jahren konnten die Tool-Lieferanten viele Milliarden Dollar in China umsetzen, das Damoklesschwert der plötzlichen Sanktionierung schwebte dabei stets über ihnen. Entsprechende Pläne dürfte es deshalb durchaus in den Schubladen der großen Unternehmen geben. Da die Chipindustrie und Neubauten aber auch außerhalb von China aktuell boomen, sollten die Auswirkungen handhabbar bleiben. Wie üblich ist das Thema ohnehin nicht schwarz oder weiß, denn während vielleicht das eine Produkt nicht mehr geliefert werden darf, können es viele andere weiterhin. Bei LAM Research beispielsweise macht das China-Geschäft auch Anfang 2026 noch 34 Prozent des Umsatzes von insgesamt 5,84 Milliarden US-Dollar aus. Der Wegfall des einen oder anderen Kunden und Geräts geht hier letztlich in der Masse unter.
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Hunderte Datenbanken offen im Netz: KI-Agenten übernehmen unsichere Voreinstellungen ohne Kontrolle
Hunderte Webseiten von Unternehmen und kleinen Startups stehen mit offenen Datenbanken im Netz, berichtet die Zeit. Auslöser ist der Recherche zufolge mit KI-Agenten erstellter Code, bei dem oftmals die Datenbank-Software Supabase verwendet wurde, ohne die unsicheren Standardeinstellungen zu ändern.
In Kooperation mit der Zeit hat der IT-Sicherheitsforscher Christopher Helm 670 Webseiten im deutschsprachigen Raum untersucht, die Supabase als Backend nutzen. Fast die Hälfte der Datenbanken war offen zugänglich. Offen im Netz standen etwa Gesundheitsdaten, Passwörter, Kundendaten oder Informationen von kritischer Infrastruktur, die Zeit konnte diese teilweise einsehen. In manchen Fällen war es sogar möglich, Inhalte auf den jeweiligen Webseiten zu verändern.
Konkret betroffen war etwa ein deutscher Mittelständer, bei dem standen 564 Tabellen und 700.000 Datensätze über die Produktion offen im Netz. Betroffene gibt es auch über Deutschland hinaus. Bei einem amerikanischen Anbieter von IT-Sicherheitsschulungen für Behörden standen Hunderte Kundennamen im Netz – dazu zählten auch die privaten Mail-Adressen von FBI-Mitarbeitern.
Unsichere Standardeinstellungen werden von Agenten fraglos übernommen
Supabase ist eine der Lösungen, die Coding-Agenten laut dem Bericht der Zeit oft nutzen, um Webseiten zu erstellen. Der Haken ist demnach: Von Haus aus ist Supabase mit laxen Sicherheitseinstellungen konfiguriert. Wer diese Lösung standardmäßig konfiguriert hatte, ließ Daten offen im Netz stehen.
Für dieses Vorgehen ist Supabase schon länger umstritten. Bis dato hat sich der Anbieter immer mit der Aussage gerechtfertigt, Kunden würden diese Vorgehensweise begrüßen. Anwender wüssten, welche Konsequenzen das hätte.
Mit den KI-Agenten ändert sich das aber. Nun sind auch Laien in der Lage, mit wenigen Befehlen komplette Webseiten zu erstellen. Die Zeit berichtet etwa von einer jungen Unternehmerin, die auf diese Weise einen Webshop erstellt hat. Betroffen sind aber auch etablierte Unternehmen.
Im Fall von Supabase haben die Coding-Agenten nun die unsicheren Voreinstellungen übernommen. Wer keine technische Expertise hat, bemerkt so etwas nicht – und hat auch kein Gespür für die Konsequenzen. Daten von Kunden stehen offen im Netz.
Supabase lenkt ein
Supabase wollte auf Anfrage der Zeit keinen Fehler einräumen. Erst im Rahmen eines ausführlichen Austausches erklärte der Anbieter, dass Anpassungen erforderlich sind. Sicherheitslücken wurden nach Hinweisen des IT-Sicherheitsexperten Helm nach und nach geschlossen. Teilweise entstanden unterwegs noch neue, Helm bezeichnete den Prozess in der Zeit „wie Mühle spielen in 3D“.
Für reguläre Entwickler hat man schon im Januar 2026 – nach viel Kritik – die Einstellungen angepasst, bei KI-Agenten folgt dieser Schritt nun ebenfalls. Das Unternehmen spricht laut Zeit von einer „sich veränderten Welt“, die neue Maßnahmen erforderlich macht. Bei bestehenden Supabase-Datenbanken will man die Sicherheitseinstellungen aber nicht anpassen, weil dann laut Supabase die Gefahr bestehe, dass es zu „echten Ausfällen bei echten Nutzern“ käme.
Die Zeit hat den Austausch detailliert dokumentiert.
Agenten können Sicherheitslücken zigfach reproduzieren
Dass KI-Agenten ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln können, hat ComputerBase bereits im Langzeittest von Claude Code beschrieben. Anwender ohne nennenswerte Programmierkenntnisse können mit solchen Tools komplexe Projekte umsetzen. Ohne Detailverständnis und ein Gespür für potenzielle Baustellen lässt sich aber kaum abschätzen, wo Risiken für gravierende Sicherheitsleck liegen.
Was die Angriffsfläche dem Zeit-Bericht nach zudem noch erhöht: KI-Agenten neigen dazu, bestimmte Vorgehensweisen zu reproduzieren. Während Entwickler individuelle Fehler begehen, können Schwachstellen wie die fehlerhaft konfigurierten Supabase-Datenbanken in Hunderten bis Tausenden Projekten auftauchen. Angreifer bietet sich damit die Option, in diesem Fall etwa Webseiten mit Supabase-Datenbank automatisiert zu analysieren.
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