Apps & Mobile Entwicklung
Ecovacs W3 Omni im Test: Fensterputz-Roboter mit genialen Features
Der Winbot W3 Omni ist der neueste Fensterputz-Roboter von Ecovacs und will das Reinigen mit völlig neuen Features revolutionieren. Das Herzstück ist eine Basisstation, die deutlich mehr Aufgaben übernimmt als je zuvor. Was das System im Alltag wirklich leistet, verrät Euch der nextpit-Test.
Pros des Ecovacs Winbot W2 Omni
- Effiziente und gründliche Reinigung
- Erste echte All-in-One-Station mit Selbstreinigungsfunktion
- Ohne App steuerbar
Contras des Ecovacs Winbot W2 Omni
- App bietet nur grundlegende Funktionen
- Schmutz verfängt sich hartnäckig in den Pad-Nähten
- Fehlende Trocknungsfunktion
Kurzes Fazit und Kaufen
Der Winbot W3 Omni von Ecovacs putzt unsere Fenster im Praxistest sehr gründlich. Die neue All-in-One-Station erleichtert die Bedienung und Wartung des Roboters spürbar, da Ihr das Pad nicht mehr nach jedem Fenster manuell auswringen müsst. Dank der massiven Saugkraft von 8.000 Pa haftet der Roboter zudem äußerst stabil an der Scheibe und baut genug Druck auf, um auch festen Staub zu lösen.
Für dieses Gesamtpaket müsst Ihr einen UVP von 699 Euro einplanen. Als kleinen Trost legt Ecovacs direkt eine 230-ml-Flasche Reinigungslösung bei, damit Ihr sofort loslegen könnt. Auch beim Verbrauchsmaterial gibt es Nachschub: Zwei Wischtücher gehören zum Standard-Repertoire. Diese werden beim neuen Modell übrigens nicht mehr simpel per Klett fixiert, sondern für einen stabilen Halt in einen speziellen Rahmen eingeklickt.
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen nextpit und Ecovacs. Auf die redaktionellen Inhalte von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinerlei Einfluss.
Design und Verarbeitung
Wenn Ihr den Fensterputzroboter auspackt, steckt die gesamte Hardware in einer schicken All-in-One-Station. Diese fungiert gleichzeitig als Steuerzentrale, Wassertank und Waschplatz für das Pad. Alternativ klappt die Steuerung auch per Smartphone-App, allerdings seid Ihr auf die Softwareunterstützung im Alltag nicht zwingend angewiesen.
Gefällt:
- Schickes Design und hochwertige Haptik
- Reinigungsmittel im Lieferumfang
- Automatische Kabelaufwicklung
Gefällt nicht:
Der Winbot W3 Omni ist das neueste Flaggschiff aus der Fensterputzroboter-Reihe von Ecovacs. Unterstützung erhält der Roboter durch eine Station, die das gesamte Zubehör vereint. Die Station misst 34,4 × 22,6 × 43,0 cm und bringt ordentlich Standfestigkeit mit. Damit der Koffer nicht verrutscht, hat Ecovacs an der Unterseite Saugnäpfe angebracht. Ein technisches Detail, das in der Praxis sofort auffällt: Da der Roboter mit einem Zuggewicht von bis zu 100 kg am Kabel gesichert ist, muss die Station bei einem theoretischen Sturz als Anker fungieren.

Die Station ist außerdem mit einer automatischen Kabelaufwicklung ausgestattet. Das 5,2 m lange Verbundkabel ist fest mit dem Roboter verbunden. Dank des gummibeschichteten Tragegriffs könnt Ihr die Dockingstation bequem von Fenster zu Fenster bringen. Der Roboter selbst misst 27,1 × 27,1 × 7,6 cm und wiegt 2,1 kg. Auf der Oberseite der Station findet Ihr intuitive Buttons für die wichtigsten Funktionen wie Start/Pause, Kabelaufwicklung und die Moduswahl. Auf der Oberseite findet Ihr Buttons für die folgenden Funktionen:
- Automatische Kabelaufwicklung
- Ein-/Ausschalten
- Start/Pause
- Auswahl des Reinigungsmodus
- Zurück zum Startpunkt
- Entriegeln des Saugnapfes

Reinigung und Navigation
Damit Ihr nicht wie bei älteren Modellen mit dem Lappen an den Fensterrahmen nacharbeiten müsst, spendiert Ecovacs dem Winbot W3 Omni die „TruEdge“-Technologie. Hierbei kommen zwei zusätzliche Schrubber an den Ecken zum Einsatz, die mithilfe ihrer Sensorik Kanten und Kurven exakt vermessen, um beim Vorbeifahren eine möglichst lückenlose Reinigung zu garantieren.
In unserem Praxis-Check zeigte sich jedoch ein differenziertes Bild: Während die Kantenreinigung deutlich präziser ausfällt als bei früheren Systemen, wurden die äußersten Ecken bauartbedingt auch dieses Mal nicht ganz sauber. Dennoch ist das System eine gelungene Innovation, die den manuellen Aufwand nach dem Putzdurchgang spürbar reduziert.
Gefällt:
- Überzeugendes Reinigungsergebnis
- Klasse Eckenerkennung
- Steuerung ohne App möglich
Gefällt nicht:
- Hinderniserkennung nicht fehlerfrei
Keine Sorge! Der Winbot W3 Omni wird nicht herunterfallen. Er ist für alle Arten von flachen Fenstern mit mindestens 30 × 40 cm und einer Steigung von 30 Grad geeignet. Das ist ein deutlicher Sprung zum Vorgänger und sorgt dafür, dass das nasse Wischtuch mit ordentlich Kraft über das Glas geschrubbt wird. Der Roboter saugt sich mit 8.000 Pa an Eure Fenster. Ecovacs garantiert dank des 4.500-mAh-Akkus eine Laufzeit von bis zu 110 Minuten.

Beim Blick in die Ecovacs-Home-App zeigt sich, dass der Hersteller beim W3 Omni auf Bewährtes setzt. Die Software-Oberfläche wirkt vertraut, da Ecovacs auf bahnbrechende optische oder funktionale Neuerungen verzichtet hat. Exklusiv der App vorbehalten bleiben weiterhin lediglich die manuelle Steuerung via virtuellem Steuerkreuz sowie die Anpassung der Wassersprührate.
Einerseits sorgt diese Beständigkeit für eine angenehm unaufgeregte Bedienung ohne Ballast. Andererseits vermisst man echten Fortschritt: Vordefinierte Stufen für die Sprühmenge, wie man sie als regulierbare Wasserdurchflussrate von modernen Saugrobotern (Bestenliste) kennt, hätten dem W3 Omni gut zu Gesicht gestanden, um flexibler auf unterschiedliche Verschmutzungen zu reagieren. Da sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas geändert hat, verpasst Ihr also nichts Wesentliches, wenn Ihr den Roboter lieber direkt über die Station kommandiert.

Praktische Selbstreinigung – oder doch nicht?
Das Highlight des W3 Omni ist die Vortex-Wash-Station. Der Roboter kehrt zur Basis zurück, und das Pad wird automatisch mit Hochdruck gewaschen. Hier sind wir nach dem Praxistest jedoch zwiegespalten. Die Theorie klingt nach totaler Autarkie, die Praxis sieht etwas anders aus.

Beim Putzen kann sich Schmutz, insbesondere bei stark verschmutzten Außenfenstern, in den äußeren Nähten des Wischtuchs sammeln. Die Reinigungsstation säubert zwar die Fläche des Pads zuverlässig, sehr hartnäckige Rückstände in den Nähten können jedoch bestehen bleiben. Das hängt stark vom Verschmutzungsgrad der Fenster ab: Sind diese über längere Zeit nicht gereinigt worden, stößt das System naturgemäß an seine Grenzen. In der Praxis ist der Winbot eher darauf ausgelegt, Fenster regelmäßig zu reinigen, ähnlich wie bei Saugrobotern. Wer seine Fenster damit häufiger putzt, hält sie dauerhaft auf einem hohen Sauberkeitsniveau, sodass sich solche Rückstände deutlich seltener bilden.
Nach der Reinigung bleiben die Pads zunächst feucht und können für weitere Durchgänge direkt wiederverwendet werden. Erst nach der letzten Reinigung empfiehlt es sich, sie zum vollständigen Trocknen an der Luft aufzuhängen. Eine integrierte Trocknungsfunktion wäre hier eine praktische Ergänzung für kommende Generationen.
Abschließendes Urteil
Wer einen smarten Fensterputzer sucht, findet im Winbot W3 Omni einen verlässlichen und technisch ausgereiften Partner. Besonders hervorzuheben ist die unkomplizierte Handhabung: Dank der Bedienelemente an der Station könnt Ihr den Roboter auch ganz ohne Smartphone-Zwang souverän dirigieren. Trotz des stattlichen Gewichts der Dockingstation von 10,7 kg bleibt das System mobil, da Ecovacs die gesamte Technik in einem durchdachten, kompakten Gehäuse unterbringt.
Verbesserungspotenzial gibt es hingegen bei der Selbstreinigung. Schmutzrückstände in den Pad-Nähten und der Verzicht auf eine aktive Trocknung stehen dem Versprechen der „totalen Autarkie“ noch etwas im Weg. Dennoch, für Besitzer weitläufiger Glasfronten, die keine Kompromisse bei der Sicherheit und der Saugkraft machen wollen, führt aktuell kaum ein Weg an diesem Modell vorbei. Für 699 Euro bekommt Ihr einen kraftvollen Helfer, der Euch die mühsame Arbeit abnimmt – auch wenn Ihr das Wischtuch nach dem Einsatz manuell zum Trocknen aufhängen müsst.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Game-Streaming: Schaut ihr anderen beim Spielen zu? Falls ja, wobei und wieso?
Schaut ihr Gaming-Livestreams? Auf welchen Plattformen, zu welchen Genres, von welchen Spielen, wie lange und mit welcher Motivation? In der heutigen Sonntagsfrage geht es um das Verhältnis der ComputerBase-Community zu Game-Streams auf Twitch, YouTube und Co. Oder streamt ihr vielleicht selbst?
Wer schaut wo welche Streams wie viel?
Game-Streaming ist längst kein Nischenthema mehr. Millionen Zuschauer verfolgen täglich Live-Übertragungen auf Plattformen wie Twitch oder YouTube. Dabei reicht das Spektrum vom kompetitiven Shootern über Retro-Speedruns und klassische Let’s Plays bis hin zu gemütlichen Feierabendrunden mit Freunden.
Die heutige Sonntagsfrage möchte herausfinden, welche Rolle Game-Streaming in der ComputerBase-Community spielt: Wird überhaupt zugeschaut? Auf welchen Plattformen? Warum werden Streams verfolgt? Und wie viele Leser sitzen vielleicht sogar selbst vor der Kamera beziehungsweise dem Mikrofon?
Schaut ihr regelmäßig Streamern beim Spielen zu?
Bevor es aber um Plattformen und Inhalte geht, steht zunächst die grundsätzliche Frage an: Gehört das Zuschauen bei Videospielen überhaupt zum Medienalltag der Community auf ComputerBase?
Wer keine entsprechenden Streams konsumiert, wird sich heute bei den meisten der folgenden Umfragen enthalten müssen. Keine Bange, mir geht es nicht anders!
Falls ihr aber zuseht: Um welche Art Streams handelt es sich dabei?
-
Öffentliche Streams von Streamern, Influencern, Content Creators etc.
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E-Sport-Übertragungen
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Streams innerhalb von Discord-Communities
-
Streams von Freunden und Bekannten
-
Private Übertragungen über Steam oder ähnliche Dienste
Auf welcher Plattform und wie lange schaut ihr Game-Streams?
Wer zuschaut, tut dies nicht zwangsläufig auf nur einer Plattform. Manche bevorzugen Twitch, andere schauen überwiegend auf YouTube oder nutzen mehrere Angebote parallel. Wie sieht es bei euch aus?
Zwischen einem gelegentlichen Blick in einen Stream und mehreren Stunden täglich liegen Welten. Wie groß ist der Zeitanteil von Game-Streaming bei euch in einer durchschnittlichen Woche?
Streams können die volle Aufmerksamkeit beanspruchen oder eher nebenbei laufen. Nachfolgend geht es darum, welchen Stellenwert sie in eurer Freizeit einnehmen.
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Als Hauptbeschäftigung
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Während ich selbst spiele
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Beim Surfen im Internet etc.
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Bei Arbeiten im Haushalt oder vergleichbaren Tätigkeiten
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Beim Sport
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Während ich meinen Hobbys nachgehe
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Während der Arbeit oder des Lernens
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Auf dem Smartphone unterwegs
-
Als Hintergrundbeschallung
Was treibt euch zu Gaming-Livestreams?
Nicht alle Zuschauer verfolgen Streams aus denselben Gründen. Für manche stehen konkrete Spiele im Vordergrund, für andere die Personen dahinter, für wieder andere geht es um das Hobby Gaming im Allgemeinen. Wie sieht es bei euch aus?
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Wegen bestimmter Streamer, Influencer, Content Creator etc.
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Aus Interesse an neuen Spielen, vor einer Kaufentscheidung
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Um beim Thema Gaming auf dem Laufenden zu bleiben
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Für Tipps, Guides und Strategien; um zu lernen und besser zu werden
-
Wegen Interesse an E-Sport-Wettbewerben
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Weil Freunde oder Bekannte streamen
-
Wegen der Community und des Chats
-
Zur Hintergrundunterhaltung
-
Aus Gewohnheit
Damit verbunden ist die Frage, welche Art Inhalt ihr schaut.
Gerne könnt ihr in den Kommentaren konkret werden: Welche Genres und Spiele schaut ihr und was interessiert euch daran? Eine Umfrage mit allen möglichen Spielen würde den Umfang bei weitem Sprengen, aber zumindest um die Spitzenplätze geht es auch in der nächsten Umfrage.
Wie sieht’s mit den Top 15 aus?
Denn auf Twitch wird streng protokolliert, welche Spiele wie viele Stunden übertragen werden. Im Mai 2026 haben es die nachfolgenden Titel unter die 15 „meistgestreamten“ Spiele geschafft. Wie sieht es mit eurem Interesse daran aus; habt auch ihr zugeschaut?
-
Apex Legends
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Call of Duty
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Call of Duty: Warzone
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Counter-Strike
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Dead by Daylight
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Fortnite
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Grand Theft Auto V
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League of Legends
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Marvel Rivals
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Minecraft
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Overwatch
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Rainbow Six Siege
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Roblox
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Valorant
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Nein, zu keinem dieser Liste – ich habe aber Game-Streams geschaut
-
Nein, ich habe generell keine Game-Streams geschaut
Bonusfrage: Habt ihr eben diese Spiele (auch) selbst gespielt? An dieser Umfrage können sich auch wieder all jene Community-Mitglieder beteiligen, die keine Game-Streams schauen und sich bei den vorherigen Fragen gezwungenermaßen enthalten mussten.
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Apex Legends
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Call of Duty
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Call of Duty: Warzone
-
Counter-Strike
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Dead by Daylight
-
Fortnite
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Grand Theft Auto V
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League of Legends
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Marvel Rivals
-
Minecraft
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Overwatch
-
Rainbow Six Siege
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Roblox
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Valorant
-
Keines dieser Liste
Streamt ihr auch selbst?
Zuschauen ist das eine, selbst zu streamen das andere. Die technischen Hürden sind heute niedrig, dennoch bleibt aktives Streaming für viele eine Ausnahme. Zählt ihr euch selbst als Streamer – oder läge euch nichts ferner?
-
Ja, regelmäßig öffentlich
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Ja, gelegentlich öffentlich
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Ja, aber nur für Freunde oder Bekannte
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Früher ja, heute nicht mehr
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Nein, könnte ich mir aber vorstellen
-
Nein, kein Interesse
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
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Wochenrück- und Ausblick: Ein gotisches Remake erstrahlt im Unreal-Engine-5-Glanz

Das Remake von Gothic 1 hat sich in dieser Woche an die Spitze der Artikel mit den meisten Zugriffen geschoben. Anstelle der ZenGin des Originals von 2001 sorgt die Unreal Engine 5 für gehobene, aber letztlich nicht mehr als leicht überdurchschnittliche Grafikpracht. Die Anforderungen des Spiels fallen dennoch relativ hoch aus.
Hohe Anforderungen lassen sich mit DLSS und FSR bändigen
In Verbindung mit stärkeren DLSS- und FSR-Stufen lässt sich das Spiel aber bändigen. Einzig die höchste Grafikstufe bleibt High-End-Grafikkarten vom Kaliber einer GeForce RTX 5070 Ti und aufwärts vorbehalten. Die visuellen Vorteile der Maximalstufe sind aber gering, beim Verzicht wird nicht zu viel verpasst und im Gegenzug Leistung gewonnen.
Diese Grafikkarten braucht es für 60 FPS
AMD-Grafikkarten haben im Gothic Remake leichte Vorteile gegenüber den Modellen von Nvidia. Insbesondere bei der aktuellen Generation sind Radeon-Beschleuniger ein gutes Stück schneller unterwegs als vergleichbare GeForce-GPUs. Intel Arc zeigt in dem Spiel dagegen Leistungsprobleme, selbst die Arc Pro B70 (alias Arc B770) erreicht lediglich das Niveau einer älteren GeForce RTX 4060, die Arc B580 ist klar langsamer. Die Redaktion empfiehlt folgende Grafikkarten für das Spielen mit 60 FPS.
Das vermeintlich erste Office aus Europa
Unterdessen hat bei den Tagesmeldungen die Veröffentlichung von Euro-Office 1.0 für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Suite soll eine europäische Alternative zu Office-Diensten marktbeherrschender Anbieter wie Microsoft 365 darstellen. Doch die quelloffene Web-Office-Suite erntete direkt zum Start reichlich Kritik, unter anderem weil standardmäßig ein von Microsoft entwickeltes Dateiformat für das Speichern verwendet wird. Dokumente in Euro-Office werden allgemein mit den für MS-Office typischen Endungen „.docx“, „.pptx“ und „.xlsx“ gespeichert, da das OOXML-Format eine „quasi-offene“ Entwicklung von Microsoft ist.
Bereits die Beschreibung als „erste in Europa entwickelte Office-Suite“ sei falsch, kritisierte die Gruppierung hinter LibreOffice, „The Document Foundation“, unmittelbar vor der Veröffentlichung von Euro-Office 1.0. OpenOffice, das 2001 erschien, sei die erste europäische Office-Suite auf Open-Source-Basis, worauf 2010 LibreOffice folgte.
Apple bleibt dem Podcast vorbehalten
Nachdem Apples WWDC 2026, die dort erfolgte Ankündigung der 27er-Betriebssysteme und der erstmals KI-gestützten Siri diese Woche interessanterweise unter ferner liefen rangierten und deshalb nicht in den News-Charts zu finden sind, waren Apples Neuheiten im Podcast mit Dennis und Fabian dann aber doch noch einmal Thema.
Es folgen Linux-Benchmarks des Gothic Remakes
Gothic-Fans mit Linux statt Windows reicht ComputerBase nächste Woche Proton-Benchmarks des Remakes auf Radeon RX, GeForce RTX und Arc nach. Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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33 Immortals: Göttliche Koop-Action für 33 Spieler in Version 1.0 erschienen
Das kooperative Action-Rollenspiel 33 Immortals des kanadischen Entwicklers Thunder Lotus hat den Early Access verlassen. Nach rund einem Jahr im Vorabzugriff ist der Titel jetzt in Version 1.0 für den PC und die Xbox Series X|S sowie im Game Pass erschienen. Noch bis Mittwoch gibt es außerdem Rabatt auf den Kaufpreis.
Mit 33 Spielern gegen Gott
33 Immortals setzt auf groß angelegte Koop-Schlachten für bis zu 33 Spieler gleichzeitig. Als verdammte Seele schließen sich Spieler einer Rebellion gegen Gott an und kämpfen sich durch von Dantes Göttlicher Komödie inspirierte Regionen wie Hölle, Fegefeuer und Himmel. Im Mittelpunkt stehen rund 25 Minuten lange Roguelike-Durchläufe, die ohne lange Vorbereitung oder Lobby-Organisation direkt per Matchmaking gestartet werden können. Allein oder mit bis zu vier Freunden treten Spieler gegen Monsterhorden an, absolvieren sogenannte Folterkammern als Mini-Dungeons und stellen sich schließlich mächtigen Bossgegnern.
Während eines Durchlaufs sammeln Spieler Reliquien und weitere Verbesserungen, die den Charakter stärken. Nach Abschluss bestimmter Herausforderungen entfesselt das Spiel den „Zorn Gottes“, wodurch sich die Bedingungen auf dem Schlachtfeld verändern und die verbleibenden Spieler für weitere Herausforderungen neu gruppiert werden. Jede Partie endet in einem großen Bosskampf.
RPG-Progression und Koop-Chaos mit Roguelike-Gerüst
Besonderen Wert legt Thunder Lotus auf die Zusammenarbeit großer Spielergruppen. Die Kommunikation erfolgt über Emotes, Pings und gemeinsame Fähigkeiten, sodass auch ohne Sprachchat koordinierte Aktionen möglich sein sollen. Gefallene Mitspieler können wiederbelebt werden, während kombinierte Koop-Fähigkeiten hohen Schaden verursachen und das Vorankommen der Gruppe beschleunigen.
Für Langzeitmotivation wollen die Entwickler auch mit permanenten Fortschritten zwischen den Durchläufen sorgen. Ressourcen aus erfolgreichen Runs können genutzt werden, um neue Waffen, Reliquien und Verbesserungen freizuschalten. Insgesamt stehen 14 Waffen zur Verfügung, die von den sieben Todsünden und den göttlichen Tugenden inspiriert wurden. Zufällig generierte Gegner, Belohnungen und Ereignisse sollen zudem für abwechslungsreiche Durchläufe sorgen.
Zum Release rabattiert
Der reguläre Preis von 33 Immortals liegt auf dem PC bei rund 15 Euro. Zum 1.0-Release gibt es aber sowohl auf Steam als auch im Epic Games Store einen Einführungsrabatt, sodass das Spiel noch bis zum 17. Juni 2026 nur knapp 10 Euro kostet. Auf Xbox Series X|S kostet 33 Immortals regulär 19,99 Euro. Auch hier ist der Preis aber aktuell auf rund 10 Euro reduziert. Zudem ist 33 Immortals im Game Pass enthalten. Das Spiel bietet Crossplay über alle Plattformen.
Indie-Games aus Kanada
Das Indie-Studio Thunder Lotus wurde im Jahr 2014 in Montreal gegründet und machte sich zunächst mit Titeln wie Jotun und Sundered einen Namen. Den größten Erfolg feierten die Entwickler mit Spiritfarer im Jahr 2020, das weltweit mehr als sieben Millionen Spieler erreicht hat. Bereits in Entwicklung befindet sich außerdem das nächste Projekt des Studios, der Side-Scroller At Fate’s End. Der Release ist nach aktuellem Kenntnisstand noch für das laufende Jahr 2026 geplant.
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