Apps & Mobile Entwicklung
Amazon Kindle Scribe: Per ÜSB übertragene PDF-Dateien nun beschreibbar

Das Update 5.19.2 für den Kindle Scribe liegt bereits einige Tage zurück, doch da Amazon nur selten detaillierte Angaben zu Updates macht, kommen Neuerungen nur nach und nach ans Tageslicht. So auch bei der Änderung, bei der sich per USB übertragene PDF-Dateien nun ebenfalls bearbeiten und beschreiben lassen.
Bisher nicht ohne Amazon
Bisher mussten PDF-Dateien, die auf einem Kindle Scribe mit dem Stift beschreibbar sein sollten, zwingend über „Send to Kindle“ auf die Amazon-Server hochgeladen, dort konvertiert und anschließend an das E-Note gesendet werden. Das hat die Nutzung gerade in Unternehmen deutlich erschwert, da hier Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse eine wichtige Rolle spielen. Wer ein PDF stattdessen über die USB-Schnittstelle auf das Gerät brachte, konnte dieses lediglich betrachten, aber nicht bearbeiten.
Ohne Umwege direkt auf den Kindle
Die Kritik an dieser Einschränkung muss laut genug gewesen sein, dass Amazon seine Nutzer nun an den eigenen Servern vorbei agieren lässt. Mit der zuletzt verteilten Firmware-Version 5.19.2, die für alle Generationen des Kindle Scribe zur Verfügung steht, hat der Online-Händler seine bisherige Vorgehensweise geändert. PDF-Dateien, die per USB übertragen wurden, sind nun vollständig bearbeitbar.
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Spiel wird TV-Serie: Survival-Game Atomfall wird als TV-Serie aufgelegt

3,7 Millionen Spieler können nicht irren, Atomfall (Test) war ein Erfolg. Nun soll deshalb eine TV-Serie daraus entstehen. Die Serie entsteht als Koproduktion von Two Brothers und Rebellion und soll den typisch britischen Charme in der postapokalyptischen Welt übernehmen und weiter ausführen. Vorbild könnte Fallout sein.
Ein Zeitplan liegt dafür aber noch nicht vor. Die Umsetzung übernimmt die in Großbritannien ansässige TV-Produktionsfirma Two Brothers Pictures, die Brüder Harry und Jack Williams von Two Brothers fungieren als Autoren der Adaption. Gemeinsam mit Alex Mercer und den Brüdern und Gründern von Rebellion, Jason und Chris Kingsley, sind die beiden auch als Executive Producer mit an Bord.
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Kostet GTA 6 100 US-Dollar?: Take Two drückt sich um Festlegung

100 US-Dollar soll GTA 6 kosten, fliegt durch das Netz. Take Two könnte dem rasch ein Ende setzen, tritt den Gerüchten nur mit ausweichenden Äußerungen entgegen. Der Preis solle einer sein, den Käufer für „angemessen“ halten.
Ein „fairer Preis für ein unglaubliches Produkt“
Take-Two-CEO Strauss Zelnick wich einer Festlegung auf der iicon, einer Veranstaltung für Videospiel-Manager, damit letztlich aus. „Konsumenten zahlen für den Gegenwert, den wir liefern, und unser Job ist es, viel, viel, viel weniger von diesem Gegenwert in Rechnung zu stellen“, erklärte Zelnick. Es müsse der Eindruck entstehen, dass „der Gegenstand selbst unglaublich und der Preis dafür fair ist“.
Man kann das interpretieren, als würde es beim „normalen“ AAA-Preis von rund 70 Euro in der Basis bleiben, ergänzt um teurere Editionen und Vorabzugängen. Genauso lässt sich daraus ableiten, dass Take Two zumindest erwägt, einen höheren Basispreis anzusetzen, weil das Produkt das einfach rechtfertigt. Wie hoch der sein wird, ist unklar, wären 100 US-Dollar gänzlich ausgeschlossen, hätte Zelnick dies aber einfach mitteilen können.
Der Preis dürfte höher ausfallen
Häufige Verweise auf viel Gegenwert und höchste Qualität, so wie etwa bei Ubisofts Versuch, Skull and Bones zum „AAAA“-Spiel zu deklarieren, deuten ansonsten aber grundsätzlich auf einen angehobenen Verkaufspreis hin. Und das tut Zelnick deutlich: „Wir denken nur darüber nach das weltweit spektakulärste Unterhaltungsprodukt der Geschichte zu produzieren“. Alles andere erledige sich dann von selbst. Dazu gehört dann auch die Diskussion um den Preis.
Das nächste 80-Euro-Spiel?
Take Two läge mit höheren Preisen im Trend. Schon The Outer Worlds 2 sollte für 80 US-Dollar in den Handel gelangen, bis Microsoft nach Kritik zurückruderte, Mario Kart World auf der Nintendo Switch kostet bereits 80 Euro. Auf dem PC ist Metal Gear Solid Delta der Vorreiter. Der Die Erkenntnis daraus: Aktuell können zumindest einzelne Titel sehr bekannter Marken und mit fester Fanbasis mehr Geld verlangen.
Zumindest diese Summe erscheint insofern als ein realistisches Szenario. Mit GTA hat Take Two eine gigantische Marke an der Hand, deren Zug- und Strahlkraft dank des Online-Modus ungebrochen erscheint – denn der generiert noch immer Umsätze von etwa einer Million Euro pro Tag. Leisten könnte sich Take Two damit zumindest einen angehobenen Verkaufspreis – es ist schließlich nicht nur irgendein Spiel, sondern das heiß erwartete GTA 6.
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Die Speicherkeule kommt: Qualcomms Snapdragon-Absatz soll massiv einbrechen

Qualcomms Quartalsbericht sah halbwegs gut aus, doch der Ausblick vor allem bei SoCs für Smartphones ist kein rosiger: Es geht abwärts. Schuld daran ist natürlich der Speichermarkt, denn Smartphone-Hersteller haben aufgrund der extrem hohen Preise für DRAM und NAND ihre Mengen nun massiv reduziert. Der erwartete Einbruch kommt.
In diesem Quartal soll vor allem im Markt in China der Absatz mit SoCs für Smartphones deutlich einbrechen, dann aber irgendwann den Tiefpunkt erreichen. Die Lager leeren sich, aber die Kundschaft bestellt noch nicht nach, erklärt Qualcomm und hofft, dass es in der zweiten Jahreshälfte wieder zunimmt. Die Ursache hierfür ist auch bereits bei anderen Produkten erkennbar: Die neue Produktion muss nämlich auch die neuen Speicherpreise zahlen. Zwischen am Ende eigentlich gleichen Produkten entsteht so eine massive preisliche Differenz, sichtbar beispielsweise auch bei Grafikkarten und im Vergleich zum Vorjahr ganz ähnlich ausgestatteten Notebooks.
Die Prognose für das zweite Quartal 2026 sieht im Bereich der SoCs nur noch einen Umsatz von 4,9 Milliarden US-Dollar vor. Das ist der geringste Wert für ein Quartal seit über 20 Quartalen und damit aus dem Jahr 2021. Im letzten Quartal wurden mit SoCs aus dem Bereich noch 6 Milliarden US-Dollar umgesetzt, davor sogar 7,8 Milliarden US-Dollar.
Die Schwäche in diesem Bereich wirkt sich umfassend auf Qualcomms Gesamtergebnis aus. Zwar legt das Unternehmen bei Automotive und in anderen Sparten zu, diese können aber das Snapdragon-Geschäft noch lange nicht auffangen. Nachdem der Umsatz im letzten Quartal gegenüber dem Vorjahr schon um zwei Prozent leicht auf 10,6 Milliarden US-Dollar zurückging, liegt die Prognose für das aktuelle Quartal nur noch bei 9,2 bis 10 Milliarden US-Dollar Umsatz.
AI-Beschleuniger als Hoffnungsträger für die Börse
Nach Bekanntgabe des Quartalsberichts ging Qualcomms Aktie erst sieben Prozent ins Minus. Als im Conference Call bekannt wurde, dass Qualcomm im Dezember-Quartal die ersten AI-Beschleuniger ausliefern wird, ging die Aktie dann 12 Prozent ins Plus. Bisher ist Qualcomm im AI-Markt für Datacenter nicht existent, auch ist die erste Generation auf Basis sechs Jahre alter Technik kein direkter Konkurrent für Nvidia & Co. Aber jedes ausgelieferte System befeuert aktuell diese Welt – und damit auch die Aktie. Echte weitere Fakten dazu wird aber wohl erst ein Investor Day im Juni bieten.
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