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Intel Core Ultra 9 290HX Plus: Das echte neue Flaggschiff im Notebook startet schon heute

Während Intel im Desktop neu nur maximal Core Ultra 7 bringt, darf im Notebook ein echtes neues Flaggschiff ran: der Intel Core Ultra 9 290HX Plus startet schon heute, flankiert vom Intel Core Ultra 7 270HX Plus. Viele Änderungen sind identisch zum Desktop, aber nicht alle mit dabei, beispielsweise kein flotterer Speicher.
Eigentlich war er ja auch mal für den Desktop geplant, nun gibt es ein Flaggschiff aber nur für das Notebook, der Desktop bleibt hingegen in der Mittelklasse stecken. Der Intel Core Ultra 9 290HX Plus löst den 285HX im Notebook an der Spitze des Portfolios ab. Auch bei Intel wird die Luft an der Spitze nun aber durchaus dünn: Drei CPUs haben hier die gleiche Konfiguration aus 8P+16E-Cores – und weiter unten gibt es das gleiche Spiel noch einmal mit 8P+12E-Kernen.
Ob es das Portfolio so wirklich braucht, steht deshalb klar auf einem anderen Papier. Und wiederum das dürfte letztlich dazu beigetragen habe, warum Intel im Desktop den Weg nicht geht respektive gehen kann. Denn eine Top-Lösung an der Spitze muss schließlich auch bezahlt werden. Wenn die Unterschiede im Alltag aber nicht auszumachen sind, wird die CPU nicht gekauft. Im Notebook wiederum verschwimmt der Preis in dem des Gesamtgeräts und ist hier leichter umsetzbar. Zudem wollen OEMs dort gern etwas „großes neues“ sehen, um damit die Verkäufe ankurbeln zu können. Auch das zieht im DIY-Markt nur bedingt.
Die Unterschiede im Notebook sind letztlich sogar noch geringer als im Desktop. Zwar bringt auch Intel hier die schnelleren Die-to-Die-Verbindungen mit, beispielsweise bleibt der Speicher aber bei 6.400 MT/s stehen. Am Ende muss es deshalb auch hier auf Optimierungen hinauslaufen, weshalb ganze 12 Titel von insgesamt 32 Spiele in Intels Spielebenchmarks plötzlich APO (Intel Application Optimization) und iBOT (Intel Binary Optimization Tool) nutzen, Intels neue Optimierung für Spiele (und später eventuell auch mal Anwendungen). Heruntergebrochen auf Anwendungen bleiben am Ende nämlich im schnitt bestenfalls fünf Prozent übrig. Und wenn dabei berücksichtigt wird, dass es ausgewählte Herstellerbenchmarks sind, sieht die Realität beim Kunden in vielen Fällen dann vermutlich noch etwas weniger Zugewinn.
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Corsair Vanguard Air 99 Wireless im Test
Die Vanguard Air 99 Wireless ist die nächste Tastatur von Corsair, die Elgato-Gene in sich trägt. Das tut sie allerdings subtiler als die Galleon 100 SD (Test), bei der der ganze Nummernblock ein Stream Deck ist. Ob der Ansatz bei der Vanguard funktioniert und was die flache Tastatur sonst noch zu bieten hat, klärt der Test.
Für viele Anwendungsbereiche suchen Nummernblock und Makrotasten einen neuen Sinn. Corsair hat ihn in Elgato-Streaming-Funktionen erspäht: Nachdem die Galleon 100 SD (Test) den Nummernblock mit Elgato-Anleihen neu erfunden hat, nimmt sich die Vanguard 99 Wireless jetzt die Makrotasten vor. Die Nutzung von Synergien ist smart und weist in die Zukunft. Sie ist auch zum Preis von 280 Euro aber noch nicht ganz konvergent mit dem Jetzt, zeigt der Test.
- Flach & leise
- Gelungene Taster
- Web-App
- Makrotasten mit Extrafunktionen
- Tastenkappen aus ABS-Kunststoff
- Zusatztasten brauchen separate Software
- Gewöhnungsbedürftiges Layout
Die Corsair Vanguard Air 99 im Überblick
Wie viele neue Tastaturen spart die Vanguard Air 99 über das Layout Platz. An Tasten spart sie hingegen kaum: Es fehlt nur eine einzige aus dem regulären ISO-105-Set, dafür gibt es zwei Zusatztasten. Sie rufen das (virtuelle) Stream Deck von Elgato auf und aktivieren den Spiele-Modus, der unter anderem LED-Effekte abschaltet und die Polling-Rate erhöht.
Stream-Deck- statt Makrotasten
Funktions- und Pfeiltasten werden dafür an das Tastenfeld geschoben, um schmaler bauen zu können. Dadurch entsteht Platz für sechs Zusatztasten, die Corsair nicht mehr als Makro- sondern als „Stream-Deck“-Tasten bezeichnet. Das ist nicht nur Marketing: Die Tasten können auch mit Elgato-Software und den damit verbundenen erweiterten Funktionen programmiert werden. Neben macOS-Tastenkappen liegen daher auch Modelle mit Stream-Deck-Beschriftung bei.
Corsair-typisch besitzt die Tastatur darüber hinaus einen programmierbaren Multifunktions-Drehregler und ein Display (320 × 170p, 30 FPS) zur Anzeige von Bildern sowie Status- und Systeminformationen.
Daten werden an PC, Mac, Xbox und PlayStation per Kabel oder USB-Empfänger jeweils mit 8.000 Hz übertragen. Ein 4.170 mAh Akku sorgt für Laufzeiten von maximal 55 Stunden bei 1.000 Hz Polling-Rate, abgeschalteter Tastenbeleuchtung und einer auf 20 Prozent reduzierten Display-Helligkeit. Mit Tastenbeleuchtung halbiert sich dieser Wert grob.
Taster: Flach und mit Lichtschranke
Um die Tastatur flach zu machen, braucht es flache Taster. Corsair OPX Low Profile setzen auf die optische Signalerfassung. Sie unterbrechen dazu mit ihrem Stempel beim Eindrücken eine Lichtschranke auf dem PCB. Die eigentliche Besonderheit liegt jedoch in der Größe: die Switches sind extrem flach und ähneln mit ihrem kurzen Hub von nur 2,5 Millimetern Notebook-Tasten.
So tippen OPX Low Profile
Die leichtgängige Abstimmung fördert in Verbindung mit dem kurzen Federweg versehentliches Auslösen. Die Taster beim Schreiben genau zu nutzen erfordert Eingewöhnung und irritiert am Anfang. Gerade in den ersten Tagen führt dies zu häufigen Vertippern und ein wenig Frust, bis sich alles umgestellt hat.
Durchhalten lohnt sich allerdings. Qualitativ passt alles: Die Taster gleiten sauber ein, wobei Asus‘ LP-Switches noch eine Spur homogener und feiner betätigt werden können. Mit der Abstimmung trifft Corsair aber einen sinnvollen Punkt. Eine spürbare Feder und ordentliche Rückstellung erlauben kontrolliertes Eindrücken und erleichtern die Vermeidung harter Anschläge. Dass die Leertaste etwas schwergängiger ist, passt hier gut. Es verringert die Chance versehentlicher Betätigungen. Beim Tippen und Spielen gefallen die OPX nicht nur mit klarer Rückmeldung, sie machen Spaß.
Sie sind also gute Taster. Und trotzdem eine mäßige Wahl für eine 280-Euro-Tastatur, die sich in einem von einstellbaren Tastern dominierten Segment bewegt. Der Rückgriff auf optische Technik dürfte sich teilweise aus dem Energieverbrauch erklären. Hall-Effekt-Taster verbrauchen mehr, was sich im kabellosen Betrieb auswirkt. Ein Argument ist das nur bedingt und allenfalls in unmittelbarer Gegenwart: TMR-Sensorik löst das Verbrauchsproblem und etabliert sich zunehmend. Für die Zukunft ist eigentlich klar, wo die Reise hingehen dürfte. Die OPX-Switches wirken in diesem Kontext wie eine Brückentechnologie.
Tastenkappen sind schwach
Die durch den Flachbau kurze Aufnahme der Taster und Kappen führt dazu, dass breitere Tasten gelegentlich schief sitzen können. Machen lässt sich dagegen nichts, flache mechanische Tastaturen müssen damit in der Regel leben. Spürbar wird das beispielsweise auf der rechten Shift-Taste. Am Rand betätigt neigt sie zum Abkippen der Tastenkappe.
Einen großen Kritikpunkt handelt sich die Tastatur im ISO-Layout mit den Tastenkappen ein. Beschichteter ABS-Kunststoff passt selbst bei flachen Tastern nicht mehr in der oberen Preisklasse. Langlebigkeit und vor allem die glatte Oberfläche, die wenig Halt vermittelt, lassen PBT-Varianten vermissen und tun sich schwer damit, das nötige Gefühl von Präzision zu unterstreichen, dass in den Tastern angelegt ist.
Die Ausleuchtung gelingt Corsair ebenso wie Ablesbarkeit. Nur bei der frontal aufgebrachten Zusatzfunktionalität muss aus dem richtigen Winkel geschaut werden. Die blau-transparenten S-Tasten sind zudem ebenfalls bei Beleuchtung mäßig lesbar, der Informationsgehalt von „S1“ bis „S6“ aber begrenzt. Farblich kann je nach Hintergrundbeleuchtung und Umgebungshelligkeit ein unästhetischer Kontrast entstehen. Schick wird es daher, wenn diese Tasten Blau oder Weiß angeleuchtet werden, was Corsair so auch als Standardkonfiguration hinterlegt.
Alltag & Akustik
Flache Tasten, ein flaches Metallchassis, mehrfache Schalldämpfung und
Gasket Mounting machen das Kapitel Lautstärke bei der Vanguard Air zum Heimspiel. Sie rutscht dafür überraschend an anderen Stellen aus.
Akustik: „Dunk“ statt „Klack“
Akustisch gefällt die Vanguard. Das Zusammenspiel von verringertem Körpervolumen in Tastern, Gehäuse und Kappen sowie dem eingebrachten Material produziert satte, dumpfe Anschläge mit leisem, klarem Klack auch beim Antippen einer Taste und eine insgesamt ruhige Tastatur. Das klingt Premium, das erfüllt die Ansprüche. Für die Allgemeinheit erscheint das Akustikprofil sehr viel angenehmer als die ploppende Gaming-Akustik einer Makr 75 und letztlich auf Augenhöhe mit der Spitze. Lediglich die Leertaste fällt durch leises Ticken ihres Stabilisators negativ auf.
Mit Metallgehäuse und vernünftiger Geräuschdämpfung klingt die Vanguard deutlich besser, das heißt satter als eine zugegeben weniger als halb so teure G515 Rapid TKL (Test). Eine knapp ein Drittel so teure Asus Falchion RX Low Profile (Test) erweist sich als ähnlich hochwertig, allerdings anders abgestimmt. Sie tickt an Anschlägen und liefert eine hellere, aber ebenso satte Akustik.
Alltag: Gewöhnung ist King
Ob das Layout ideal ist, hängt davon ab, ob man eher einen Nummernblock als Pfeil- und Funktionstasten benötigt und mit der dicht zusammengeschobenen F-Reihe leben mag. Bildlauf- und Entfernen-Tasten sind allerdings an gut erreichbare, leicht zu findende Stellen gelegt. Persönlich liegen die Bedürfnisse jedoch andersherum. Dann treten Nachteile deutlicher zu Tage, etwa die verkleinerte Shift-Taste, die das Muskelgedächtnis lange Zeit zusammen mit der oberen Pfeiltaste betätigte. Von kleineren Tastaturen umgestiegen liegen anfangs die Hände sehr oft an der falschen Position.
Makrotasten erfordern ein Umlernen und einen kleinen Kompromiss. Da sie dicht am Tastenfeld liegen, rutscht die Hand öfter auf „S6“ als vermeintliches „Strg“, weil der äußere Rand der Tastatur zur Positionsbestimmung der Hand genutzt, „Strg“ am linken Rand betätigt wird. Bis sich eine neue Art der Betätigung eingeschliffen hat, die sich natürlich anfühlt, vergeht Zeit. Man sollte sie also beim Umstieg einplanen. Das sind jedoch allgemeine Effekte von Makro-Tasten an dieser Stelle und kein spezifisches Problem der Vanguard.
Der Corsair-typische Multifunktionsregler gefällt auf der Vanguard besser als sonst. Das liegt an den flachen Tasten, die seine Bedienung erleichtern. Das Display bleibt ein vor allem ästhetisches Extra, das ein paar Statusinformationen und ansonsten Bilder anzeigt. Für die Ausgabe von Systeminformationen braucht es die iCUE-Software.
Ähnlich der Galeon 100 SD braucht es für die Nutzung von Elgato-Funktionen die Stream-Deck-App. Alles andere von Tastenbelegungen bis hin zu Drehregler, LEDs und Display konfiguriert Corsairs Web-App übersichtlich und zügig. Ausnahme bleibt die fest definierte FN-Taste. Auf dieser Ebene belegte Tasten werden beim Druck der FN-Taste weiß hervorgehoben und helfen so bei der Gewöhnung an das Layout.
In der App kann man auch die S-Tasten mit normalen Tastenfunktionen belegen. Sie werden beim Start der Elgato-App automatisch ignoriert und durch die Elgato-Funktionen ersetzt. Um maximalen Nutzen aus dem Featureset zu ziehen, braucht es allerdings Plugins. Einige, wie für Discord und Spotify, sind kostenlos erhältlich, andere müssen gekauft werden – teils für bis zu 30 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Produktivsoftware oder Spiele wie Star Citizen geht. Das ist die Kehrseite dieser Funktionalität: Sie kostet.
Fazit: So sieht Zukunft aus
Für viele Anwendungsbereiche suchen Nummernblock und Makrotasten einen neuen Sinn. Corsair hat ihn in Elgato-Streaming-Funktionen erspäht: Nachdem die Galleon 100 SD (Test) den Nummernblock mit Elgato-Anleihen neu erfunden hat, nimmt sich die Vanguard 99 Wireless jetzt die Makrotasten vor. Die Nutzung von Synergien ist smart und weist in die Zukunft.
Denn Corsair ist auf dem richtigen Weg. Elgato-Funktionen werten die Sondertasten auf und bieten etwas, das aktuell niemand sonst hat. Anders als bei der Galeon 100 SD bleiben die Tasten aber auch in der (guten) Web App nutzbar. Ob man sie wirklich in jedem Fall braucht, steht auf einem anderen Blatt. So hat der Konzern aber eine klare, sinnvolle Perspektive für die Zukunft seiner Tastaturen.
Nur ganz dahinkommen, das müsste er dann doch noch. Im Jetzt braucht es für die Elgato-Nutzung separate Software und vielleicht die Einbindung von Drehregler und Display – sie sind ja schon auf allen Corsair-Tastaturen vorhanden. Eine kleine Hürde, Corsair sollte sie nehmen. Eine größere sind die Tasten der Vanguard Air. Sie sind als Tipp- und Gaming-Werkzeuge gelungen, es stört nur ihr Preis: Optische Signalerfassung und ABS-Kappen wirken ein wenig sehr Last-Gen für die fast 300 Euro, die Corsair verlangt.
So muss man die Vanguard Air 99 schon wirklich wollen, um die 280 Euro freudig zu bezahlen und den kleinen Kompromiss beim Layout einzugehen. Ungebunden vom Layout erscheint ansonsten die Asus Falchion RX Low Profile oder das Keychron-Angebot für Freunde von flachen Tastaturen eine sinnvolle und weit günstigere Alternative zum Corsair-Produkt – ohne Stream-Deck-Tasten, versteht sich.
- Flach & leise
- Gelungene Taster
- Web-App
- Makrotasten mit Extrafunktionen
- Tastenkappen aus ABS-Kunststoff
- Zusatztasten brauchen separate Software
- Gewöhnungsbedürftiges Layout
ComputerBase hat die Vanguard Air 99 Wireless von Corsair leihweise zum Testen erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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Dieses neue Feature stellt ChatGPT bald völlig auf den Kopf
Die Landschaft der künstlichen Intelligenz bereitet sich auf ein gewaltiges Beben vor. Ein unsichtbarer Wettlauf hinter verschlossenen Türen erreicht bald einen völlig neuen Siedepunkt. ChatGPT soll ein Feature erhalten, das der Konkurrenz bisher fehlt.
Was wäre, wenn ihr ein vertrautes Chatfenster öffnet und eine Idee darin eingebt, nur um diese wenige Augenblicke später zum Leben erwacht zu sehen? OpenAI plant laut übereinstimmenden Medienberichten, sein beeindruckendes Videowerkzeug Sora direkt in die Benutzeroberfläche von ChatGPT einzubauen. Bisher fristete diese Technologie als eigenständige Webseite eher ein Nischendasein, fernab der großen Massenaufmerksamkeit. Doch diese Isolation endet bald. Durch die Verschmelzung der Plattformen entsteht ein digitales Werkzeug, das Euren kreativen Alltag radikal auf den Kopf stellen wird.
OpenAIs strategischer Schachzug gegen die Konkurrenz
Warum geht das Entwicklerstudio diesen gewaltigen Schritt ausgerechnet jetzt? Die Antwort liegt im unerbittlichen Konkurrenzkampf, der OpenAI aktuell an zwei Fronten enorm unter Druck setzt:
- Der technologische Wettlauf mit Google: OpenAI ist bei der Videogenerierung keineswegs der alleinige Pionier. Google hat mit seinem hochmodernen „Veo“-Modell bereits eine extrem leistungsstarke Lösung am Start, die nahtlos in das eigene Ökosystem eingreift. OpenAI muss mit der Sora-Integration also dringend nachziehen, um nicht den Anschluss an den Tech-Giganten zu verlieren.
- Der moralische Druck durch Claude: Gleichzeitig positioniert sich der Konkurrent Claude von Anthropic als ethisch saubere Alternative. Anthropic lehnte lukrative Verträge mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium kategorisch ab, woraufhin OpenAI in die Bresche sprang. Diese militärische Kooperation kostete das Unternehmen jedoch zahlreiche loyale Nutzer, die aus Protest abwanderten.
Mit der nahtlosen Integration von Bewegtbildern kontert OpenAI nun genau diese Abwanderungswelle und zielt auf Claudes aktuell größte Schwachstelle: Der Konkurrent kann bisher nämlich weder Bilder noch Clips erzeugen. Ein direkt integriertes Videotool bietet Euch künftig also einen gigantischen Mehrwert. Wenn Ihr eine Präsentation baut, generiert Ihr den passenden Einspieler bequem im selben Fenster, in dem Ihr gerade den Informationstext schreiben lasst. Genau solche geschmeidigen Abläufe sind der ultimative Schlüssel, um Nutzer langfristig an eine Plattform zu fesseln.
Sora in ChatGPT: Virales Potenzial und die Frage der Finanzierung
Der finanzielle Druck im Hintergrund treibt derartige Innovationen gnadenlos voran. Die Entwicklung und der Betrieb von hochkomplexen Sprachmodellen verschlingen astronomische Summen. Bisher gehen künstliche Videos selten viral, da die Hürde einer separaten Webseite viele Gelegenheitsnutzer abschreckt. Sobald das Werkzeug aber im alltäglichen Chatfenster auftaucht, dürfte sich das schlagartig ändern. Erinnert Euch an die unzähligen künstlichen Porträts im Anime-Stil, die zeitweise Eure sozialen Netzwerke fluteten. Genau diesen viralen Schneeballeffekt erhoffen sich die Entwickler nun für bewegte Bilder.
Gleichzeitig liefert dieses exklusive Feature die perfekte Begründung für kommende Preisanpassungen. Brancheninsider spekulieren bereits über völlig neue Premiummodelle, die speziell für professionelle Anwender entwickelt werden. Wer realistische Werbeclips per Texteingabe erstellt, spart sich teure Produktionsfirmen. Für einen solchen Service könnten künftig extrem hohe monatliche Gebühren fällig werden. Die Integration ist somit ein cleverer Weg, um die leeren Kassen des Unternehmens wieder aufzufüllen.
Die dunkle Seite der perfekten Illusion
Neben all der kreativen Freiheit werfen solch mächtige Werkzeuge gewaltige Schattenseiten auf. Wenn künftig jeder von Euch innerhalb von Sekunden täuschend echte Aufnahmen im Chatfenster erzeugen kann, verschwimmt die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion komplett. Die völlig unkomplizierte Zugänglichkeit birgt massive Risiken:
- Politische Manipulation & Fake News: Die Gefahr von raffinierten Fälschungen und gezielter Desinformation wächst exponentiell, da Kampagnen in nie dagewesener Geschwindigkeit produziert werden können.
- Trügerische Sicherheit: Die Entwickler setzen zwar unsichtbare Wasserzeichen ein, um künstliche Inhalte zu markieren, doch dieser technische Schutz hinkt der kriminellen Energie oft hinterher und ist trügerisch.
Wie schnell selbst absolute Medienprofis auf diese perfekten Illusionen hereinfallen, bewies im Februar 2026 ein beispielloser Vorfall im deutschen Fernsehen. Ein unmarkierter, per Computer generierter Clip über die US-Grenzpolizei (ICE) landete versehentlich direkt in den Hauptnachrichten des ZDF heute journal. Die Entdeckung sorgte nicht nur für einen öffentlichen Aufschrei, sondern zog auch sofortige personelle Konsequenzen für die verantwortliche Korrespondentin nach sich.
Ihr müsst Eure eigenen Augen künftig also noch kritischer hinterfragen. Diese faszinierende Technologie verlangt uns allen eine enorme Medienkompetenz ab, um in der unweigerlich anrollenden Flut an synthetischen Medien nicht völlig den Überblick zu verlieren.
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Dieses 30-Euro-Amazon-Gadget sollte jeder kennen
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