Connect with us

Künstliche Intelligenz

Verbesserte Produktion in China: Apple spart Wasser beim MacBook Neo


Im Rahmen der Einführung des MacBook Neo hat Apple auch an seinen Produktionsverfahren gearbeitet. So wird das Gehäuse in einem neuartigen „materialeffizienten Umformverfahren“ hergestellt, wie Apple angibt. Dabei wird laut dem Konzern nur noch die Hälfte an Alu als Ausgangsmaterial „gegenüber herkömmlichen Zerspanungsmethoden“ benötigt. Gänzlich recycelt ist der Stoff allerdings nicht: Hier erreicht Apple aktuell aber einen Faktor von 90 Prozent. Was bislang noch nicht bekannt war: Das Neo soll auch beim Wasserverbrauch in der Herstellung deutlich umweltfreundlicher sein.

Weiterlesen nach der Anzeige

Angaben dazu macht Apple auf seiner chinesischsprachigen Presse-Website. Man habe einen neuen „Closed Loop“-Prozess für den Eloxierprozess entwickelt, schreibt der Konzern dort. Er wird bei den verwendeten Fertigern – Apple erwähnt Foxconn – in China verwendet. „Closed Loop“ heißt, dass weniger Wasser verloren gehen soll. Allerdings ist auch das nicht perfekt: Die Wasserrecyclingrate liegt derzeit bei 70 Prozent im Produktionsprozess für das Neo.

Insgesamt soll Apple bei seinen Fertigern mit dieser und anderen Maßnahmen 55 Milliarden Liter Trinkwasser eingespart haben. Das entspricht rund dem vierfachen Wasservolumen des bekannten Westsees in Zhejiang. Laut Aussagen von Operations-Chef (COO) Sabih Khan arbeitet mit allen chinesischen Lieferanten zusammen, um „die wertvollste Ressource der Welt“ zu schützen. Der neue Alu-Prozess sei hier ein nächster Schritt, der ein 100 Jahre altes, traditionell wasserintensives Industrieverfahren verändere.

Apple hatte vor 13 Jahren das sogenannte Clean Water Project für China gestartet. Dabei soll möglichst wenig Trinkwasser in die Prozesse des Konzerns gelangen, stattdessen Wasser recycelt werden. Zudem werden Lieferanten in den Bereichen Wassermanagement und Ökodesign trainiert. Bei Foxconn entstand so auf dem Campus in Longshua ein Gartenprojekt, bei dem Regenwasser gereinigt und wiederverwendet wird.

Das Thema Trinkwasser ist in China besonders wichtig. So wird auch in Großstädten wie Peking immer noch davon abgeraten, Leitungswasser direkt zu trinken, da dieses belastet sein kann.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Künstliche Intelligenz

NASA-Chef Isaacman kündigt Mondbasis und Marsraumschiff mit Atomantrieb an


Eine Präsenz auf dem Mond statt in seinem Orbit: Jared Isaacman, Chef der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (NASA), hat neue Pläne für das US-Mondprogramm vorgestellt. Die NASA will demnach eine dauerhafte Kolonie auf dem Mond errichten.

Weiterlesen nach der Anzeige

„Die NASA hat das Ziel gesetzt, wieder das fast Unmögliche zu erreichen: noch vor Ablauf der Amtszeit von Präsident Trump zum Mond zurückzukehren, eine Mondbasis zu errichten, eine dauerhafte Präsenz aufzubauen und alles andere zu tun, was nötig ist, um die amerikanische Führungsrolle im Weltraum zu sichern“, sagte Isaacman. Sieben Jahre soll der Bau der Mondkolonie dauern und 20 Milliarden US-Dollar kosten.

Der Bau der Mondbasis soll in drei Phasen erfolgen: In der ersten will die NASA Fahrzeuge und andere Technik zur Erprobung auf den Mond bringen. Im nächsten Schritt soll auf dem Mond eine teilweise bewohnbare Infrastruktur entstehen, die regelmäßige Astronautenmissionen ermöglichen soll. Im letzten Schritt schließlich soll eine Basis entstehen, die dauerhaft bewohnt sein soll. Bei dem Projekt will die NASA auch Technik der Raumfahrtagenturen Italiens, Japans und Kanadas einsetzen.

Für die Mondkolonie will die NASA auf den Bau der Raumstation Gateway verzichten. Die Raumstation sollte in einer Mondumlaufbahn errichtet werden und als Zwischenstation für Missionen zum Mond und später zum Mars dienen. Für die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA) ist das eine schlechte Nachricht: Sie sollte am Bau der Station beteiligt sein.

Die NASA sieht sich in Konkurrenz mit anderen Weltraummächten, allen voran China, das ebenfalls bemannte Mondmissionen sowie die Errichtung einer Mondbasis plant. „Die Uhr tickt in diesem Wettstreit der Großmächte“, sagte Isaacman. „Erfolg oder Scheitern werden in Monaten und nicht in Jahren gemessen.“

Isaacmans neuer Zeitplan ist ehrgeizig: Die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump endet mit der Amtsübernahme seines Nachfolgers im Januar 2029. Im Februar verkündete die NASA, erst bei der übernächsten Artemis-Mission auf dem Mond landen zu wollen. Artemis-3 soll demnach 2027 starten und verschiedene Tests als Vorbereitung auf die Mondlandung der Artemis-4-Mission durchführen. Diese hat Trump für 2028 festgesetzt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Laut Isaacman soll in den Folgejahren jeweils „mindestens eine Mondlandung pro Jahr“ stattfinden. Im Februar sprach die NASA sogar von der Möglichkeit einer zweiten Mondlandung im Jahr 2028. Aktuell hat die NASA jedoch Probleme, die Artemis-2-Mission auf den Weg zu bringen, die mit einer vierköpfigen Crew an Bord den Mond umrunden soll. Nach mehreren Startverschiebungen soll Artemis-2 am 1. April starten.

Neben der Mondbasis kündigte Isaacman weitere Projekte an: So will die NASA ein Raumschiff mit Nuklearantrieb auf dem Weg zum Mars bringen. Space Reactor-1 Freedom soll spätestens Ende 2028 starten. Es soll mehrere Hubschrauber wie den überaus erfolgreichen Ingenuity auf dem Mars absetzen.

Daneben will die NASA die auch nach dem Ende der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) eine menschliche Präsenz im niedrigen Erdorbit sicherstellen. Der ISS-Nachfolger soll zumindest in Teilen von Privatunternehmen gebaut und betrieben werden.


(wpl)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Spotify führt SongDNA als Beta ein: Neue Wege zur Musikentdeckung


Die neue Beta-Funktion SongDNA steht Premium-Nutzerinnen und -Nutzern ab sofort weltweit in den mobilen Spotify-Apps zum Ausprobieren zur Verfügung. Mit dem Feature sollen sie das „komplexe Netzwerk aus Menschen und kreativen Verbindungen hinter der Musik, die sie lieben“, erkunden können.

Weiterlesen nach der Anzeige

Spotifys neue SongDNA-Funktion liefert tiefergehende Informationen darüber, wer an der Entstehung eines Songs beteiligt war – einschließlich der Songwriter, Produzenten, Samples und Interpolationen (Abwandlungen in Samples). Die Funktion soll auch dazu in der Lage sein, Coverversionen, zu denen ein Song inspiriert hat, anzuzeigen.

Zudem können sich Nutzer jeden Künstler in der interaktiven Ansicht ansehen, um herauszufinden, mit welchen anderen Künstlern sie zusammengearbeitet haben. So könne man Spotify zufolge etwa „Verbindungen zwischen den Titeln nachgehen und sehen, wie sich Künstler, Epochen und Genres überschneiden – so bekommst du ein tieferes Verständnis dafür, wie das, was du gerade hörst, entstanden ist“. SongDNA ergänzt die bestehende Funktion „Über den Song“.

Um sich die Funktion anzeigen zu lassen, muss man in der mobilen App die „Now Playing“-Ansicht öffnen und anschließend von unten nach oben wischen. Unterhalb der Songtextanzeige ist SongDNA zu finden. Ein Tap darauf öffnet eine neue Ansicht, in der man nun horizontal durch die Mitwirkenden scrollen kann. Unterhalb dieser Übersicht zeigt die App außerdem noch, in welchen Songs Samples des Liedes genutzt wurden und welche Künstler es gecovert haben.

Weiterlesen nach der Anzeige



SongDNA zieht die Daten teilweise aus der Musikdatenbank WhoSampled, die Spotify im vergangenen Jahr übernommen hat.

(Bild: Spotify)

Für Spotify-Nutzer könnte die neue Funktion möglicherweise dazu beitragen, den eigenen Musikhorizont abseits der üblichen Algorithmen zu erweitern und zu erfahren, in welchen anderen Projekten die Musiker und Produzenten der Lieblingsbands noch mitgewirkt haben.

Laut Spotify basieren die Informationen von SongDNA auf einer Kombination aus Informationen, die das Unternehmen von Künstlern und ihren Teams erhalten hat und aus Daten aus der Community – auch Daten der von Spotify Ende 2025 übernommenen Musikdatenbank WhoSampled werden einbezogen. Spotify plant, die Funktion in der Beta-Phase weiterzuentwickeln. Im Zuge dessen können „berechtigte Künstler- und Label-Teams die Bestandteile von SongDNA in der Funktion Spotify for Artists einsehen und verwalten, um sicherzustellen, dass sie direkten Einfluss darauf haben, wie ihre musikalische Geschichte erzählt wird“, heißt es weiter.

Lesen Sie auch


(afl)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

iOS 26.4 und Co.: Das steckt an Sicherheitsverbesserungen in den Updates


Mit den am Dienstagabend veröffentlichten Aktualisierungen auf iOS 26.4, macOS 26.4, iPadOS 26.4, watchOS 26.4, visionOS 26.4, tvOS 26.4 sowie einer neuen Firmware für die HomePods liefert Apple einmal mehr ein großes Paket an Sicherheitsfixes aus. Diese sollte man ernst nehmen: Zuletzt hatte es schwerwiegende Angriffe auf ältere iOS-Versionen gegeben, zudem ist ein bekanntes Exploitkit im Quellcode verfügbar gemacht worden. Die Vorfälle zeigen, dass Apple schneller reagieren muss – und Nutzer dringend auf dem aktuellen Stand bleiben müssen. Apple hat zwar neue Möglichkeiten wie die sogenannten Background Security Improvements eingeführt, die schnellere Updates (mit geringerer Reboot-Zeit) versprechen, nutzt diese aber noch selten beziehungsweise versteckt diese in den Systemeinstellungen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wie üblich erhalten bei Apple nur die neuesten Betriebssysteme alle Fixes – auch das wird immer wieder kritisiert. Die Aktualisierungen auf iOS 26.4 und iPadOS 26.4 sowie macOS Tahoe 26.4 liefern Dutzende Fehlerbehebungen, darunter auch solche, die aus der Ferne ausgenutzt werden können. Auf dem iPhone kann so das Baseband im 16e außer Betrieb gesetzt werden (Denial of Service), auf anderen Geräten lassen sich darüber Apps abschießen. Gleiches gilt für das Calling Framework, das es mittlerweile auch für macOS gibt.

Die Zwischenablage kann Daten leaken, über einen iCloud-Trick lässt sich auslesen, welche Apps installiert sind und im Kernel stecken gleich mehrere Bugs, die für tiefere Hackversuche genutzt werden könnten. Immerhin nennt Apple keine direkten Berichte über bekannte Angriffe auf die nun gefixten Sicherheitslücken. Über 40 in den neuen Systemen gestopfte Löcher führt Apple nicht detailliert aus – auch das wird immer wieder kritisiert. Was genau angreifbar ist, wird oft erst nach Monaten mitgeteilt.

visionOS 26.4, watchOS 26.4 und tvOS 26.4 enthalten ebenfalls viele Sicherheits-Fixes mit auf die Systeme angepassten Änderungen. Einzeln ausgeliefert wird Safari 26.4 mit Fehlerbehebungen für verschiedene WebKit-Lücken. Es steht für macOS Sonoma (14) und Sequoia (15) bereit, ist sonst Teil von macOS 26.4. Auch die Entwicklungsumgebung Xcode enthielt sicherheitsrelevante Bugs und sollte auf Xcode 26.4 aktualisiert werden.

Weiterhin stellt Apple macOS 15.7.5, macOS 14.8.5 und iOS und iPadOS 18.7.7 zum Download bereit, die Teile der Fehler auch für ältere Betriebssysteme ausbessern. Vollends geschützt ist man wie erwähnt nur, wenn man auf die Version 26.4 der jeweiligen Betriebssysteme aktualisiert.


(bsc)



Source link

Weiterlesen

Beliebt