Apps & Mobile Entwicklung
Datenschutz bei KI-Chatbots: Welche Datentypen ChatGPT und Co. erfassen
Wie viele Daten die generativen KI-Chatbots erfassen, hat der VPN-Anbieter Surfshark anhand der Datenschutzbestimmungen analysiert. Meta behält sich demnach das Recht vor, die meisten Nutzerdaten zu erfassen. Immer mehr KI-Chatbots, darunter auch ChatGPT, erfassen nun Standortdaten.
Für die Analyse hat Surfshark die Datentypen ausgewertet, die die zehn beliebtesten Chatbot-Apps in Apples App Store angeben. Man richtet sich also nach den Kategorien von Apple.
Wichtig ist aber anzumerken: Von den 35 Datentypen sind diverse für Funktionalitäten der Apps nötig – also etwa für die Nutzer-Authentifizierung, die Bereitstellung von Funktionen, Betrugsprävention, Sicherheitsmaßnahmen, Systemstabilität sowie für den Kundensupport. Sämtliche Ergebnisse präsentiert Surfshark in einer Übersicht.
ChatGPT erfasst 70 Prozent mehr Datentypen
Interessant ist also vor allem der Blick auf die Datentypen, die für die Privatsphäre der Nutzer besonders relevant sind. Dazu zählen etwa die Standortdaten, die nun 70 Prozent der untersuchten KI-Apps erfassen. Laut Surfshark ist das ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Dasselbe gilt auch für einzelne Apps. Bei ChatGPT hat sich die Anzahl der Kategorien im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent erhöht, nun sind es 17 statt 10. Zu den erfassten Daten zählen nun grobe Standortdaten, Gesundheits- und Fitnessdaten, Suchverläufe sowie Audiodaten und Werbedaten. OpenAIs Fokus auf Gesundheitsthemen, die Browser-Entwicklung sowie die Werbepläne zeigen sich auch in den Datenschutzerklärungen.
Meta AI führt die Rangliste vor Google Gemini
Unter den analysierten Chatbots erfasst Meta AI die meisten Nutzerdaten, es werden Daten aus 33 von 35 Datenschutz-Kategorien gesammelt. Meta AI ist dabei auch die einzige App, die sich das Recht einräumt, Finanzinformationen auszuwerten. Gemeinsam mit Gemini hat Meta AI zudem Zugang zu besonders sensiblen Informationen wie der ethnischen Herkunft, sexuellen Orientierung und politischen Ansichten.
Bei Gemini umfasst die Liste insgesamt 23 von 35 Datentypen. Neben Kontaktdaten sind dabei Such- und Browserverläufe sowie präzise Standortdaten bemerkenswert. Die Nähe zur Suchmaschine und dem Browser ist sichtbar.
Platz 4 belegt Anthropics KI-Assistent Claude. Die analysierte App sammelt 13 von 35 Datentypen, die vor allem für die Funktionalität nötig sind. Allerdings können laut Surfshark auch Teile der funktionalen Datentypen für Marketing oder Werbung verwendet werden. Auffällig ist zudem noch DeepSeek, das zwar nur 13 Datentypen erfasst, als in China ansässiges Unternehmen aber keinem Datenschutzrecht wie der DSGVO unterliegt. So werden die Daten auch auf Servern in China gespeichert.
Risiken für die Privatsphäre
Was angesichts der eingeräumten Datenerfassung erkennbar ist: Die KI-Chatbots dringen immer tiefer in den Alltag der Nutzer ein und die Anbieter nehmen gezielt bestimmte Bereiche wie Gesundheit ins Visier. Das spiegelt sich dann auch in der Datenschutzerklärung wider.
Anfragen zu sensiblen Themen wie Krankheiten stellten Nutzer schon früher. Neu ist bei den Chatbots im Vergleich zu herkömmlichen Suchmaschinen, dass auch Dokumente mit hochsensiblen Inhalten hochgeladen werden können. Surfshark warnt daher vor den Privatsphäre-Risiken, die bei den KI-Diensten bestehen.
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Blade 18: Core Ultra 9 290HX Plus zieht in das schnellste Razer ein

Das abermals „leistungsstärkste“ Razer alle Zeiten erhält mit dem Intel Core Ultra 9 290HX Plus ein CPU-Upgrade an der Spitze der verfügbaren Konfigurationen. Razer richtet sich mit dem Blade 18 an Spieler und KI-Entwickler. Gegenüber dem letzten Update fallen die Preise zwangsweise höher und die Konfigurationen anders aus.
Seit dem Februar letzten Jahres stellte der Core Ultra 9 275HX die größte für das Blade 18 verfügbare CPU-Konfiguration dar. Eine Stufe höher hält jetzt der Core Ultra 9 290HX Plus Einzug, dessen Verfügbarkeit Intel im März bekannt gegeben hatte. Zum Start der CPU hatten zunächst Asus und MSI neue Notebook-Modelle angekündigt.
Das „Plus“ beschleunigt den Die-to-Die-Interconnect
Das Topmodell sorgt für drei Prozessoren (290HX Plus, 285HX, 275HX) in Intels Notebooks-Portfolio mit einer 8P+16E-Konfiguration. Das „Plus“ bedeutet auch bei den mobilen Arrow-Lake-Refresh-Ablegern, dass der Die-to-Die-Interconnect wie im Desktop 900 MHz höher taktet. Den schnelleren RAM-Support vom Desktop bringt „Plus“ im Notebook aber nicht mir: Es bleibt somit bei DDR5-6400 statt DDR5-7200.
Neue Top-Konfiguration ist de facto Standard
Die neue Konfiguration ist bei Razer ab sofort verfügbar und kostet 4.099,99 Euro. Der Core Ultra 9 290HX Plus ist im Razer-Konfigurator standardmäßig ausgewählt, der Core Ultra 9 275HX bleibt – zumindest in der Theorie – im Sortiment und lässt sich für 400 Euro weniger auswählen. Damit liegt das Basismodell jetzt bei 3.699,99 Euro gegenüber 3.499,99 Euro im Februar 2025.
In der Praxis spielt der Core Ultra 9 275HX im Blade 18 aber keine Rolle mehr, denn Razer hat den Konfigurator so angepasst, dass bei Auswahl der kleineren CPU nur noch das US-Tastatur-Layout ausgewählt werden kann. In diesem Szenario sind selbst alte Konfigurationen mit Core Ultra 9 275HX und GeForce RTX 5090 noch möglich. Doch mit deutschem Layout wird immer auch die CPU auf den teureren Neuzugang aktualisiert. Effektiv kostet das Basismodell damit 600 Euro mehr als vor einem Jahr mit 275HX. Die Maximalausstattung mit 64 GB RAM und 2-TB-SSD klettert von ehemals 5.299,99 Euro auf 6.599,99 Euro.
Neues 18-Zoll-Display strahlt heller
Razer bewirbt das neue Blade 18 zudem mit einem verbesserten 18-Zoll-Dual-Mode-Bildschirm. Die Optimierung betrifft in erster Linie die Helligkeit, die mit bis zu 600 nits diese Mal 20 Prozent höher ausfällt. Die in der Ankündigung genannten 100 Prozent DCI-P3 beherrschte hingegen auch schon der Vorgänger. Das LCD-Panel ermöglicht das nahtlose Umschalten zwischen 3.840 × 2.400 Pixeln (UHD+) mit 240 Hz für mehr Details und 1.920 × 1.200 Pixeln (FHD+) mit 440 Hz für maximale Geschwindigkeit.
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Der Herr der Ringe: Amazon beerdigt nach New World auch das Mittelerde-MMO

Die großen Spiele-Ambitionen hatte Amazon schon Ende des vergangenen Jahres begraben. Eines der verbleibenden Projekte mit zugstarker Marke ging jetzt ebenfalls über den Jordan: ein MMO im Herr-der-Ringe-Universum. Den Staffelstab übernehmen nun andere Studios mit anderen Spielen.
Entwickelt wurde das im Mai 2023 angekündigte Projekt von dem Team, das für Amazons einzigen annehmbaren Gaming-Erfolg verantwortlich war, den Entwicklern des mittlerweile ebenfalls eingestellten MMOs New Word. Mit dem Herr-der-Ringe-Spiel sollte dank offizieller Lizenz ein frischer Blick auf die Geschichten rund um den Hobbit und seine Gefährten sowie den Herrn der Ringe geworfen werden.
Ende schon 2025
Seit der großen Entlassungswelle bei den Amazon Game Studios im vergangenen Herbst, bei der insbesondere ein großer Teil der MMO-Entwicklung eingekürzt wurde, ist es auch um das Rollenspiel still geworden. Kein Wunder: Laut einem Bericht von Eurogamer hatte der Konzern das Projekt im gleichen Zuge begraben. Aktuell blieben den Amazon Games Studios nur eine Rumpfmannschaft, die die verbleibenden aktiven Spiele bis zu ihrer endgültigen Abschaltung betreut.
Erst wenige Wochen vor der Entlassungswelle seien „über 1.000 Entwickler“ von New World zum Herr-der-Ringe-MMO versetzt worden, das damit in die Produktionsphase übergehen sollte. Zuvor, berichtet die Seite unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Amazon Games, hätten für mehrere Jahre nur „ein oder zwei Angestellte als Nebenprojekt daran gearbeitet“. Entstanden wären eine Konzeptzeichnung alle paar Monate – Amazon habe das Spiel direkt nach Erhalt der Lizenz noch ohne konkrete Ideen angekündigt gehabt.
Amazon sucht Ideen
Gegenüber Eurogamer äußerte sich der Chef der Gaming-Sparte von Amazon nur vage zu dem MMO. Jeff Grattis sagte, man „suche weiterhin überzeugende neue Spielerlebnisse, die Tolkiens Welt gerecht werden“ und „arbeite eng mit Middle-earth Enterprises zusammen und bleibe begeistert von der Marke“. Das bestätigt die Berichte implizit: Wer sucht, hat aktuell nichts in Arbeit.
Spiele im Mittelerde-Universum entstehen laut Gerüchten aktuell anderswo. Sowohl Crystal Dynamics als auch Warhorse, die Kingdome-Come-Macher, sollen für die Embracher Group, den Rechteinhabern, an Herr-der-Ringe-Spielen arbeiten. Um MMOs handelt es sich dabei jedoch nicht.
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Forza Horizon 6: Neue Game-Ready-Treiber für GeForce, Radeon und Arc

Forza Horizon 6 (Test) ist eines der wichtigsten Spiele des Jahres. ComputerBase hat zahlreiche Grafikkarten-Benchmarks sowie Analysen zu Raytracing sowie der Bildqualität von DLSS und FSR durchgeführt. Auch die Grafikkarten-Hersteller reagieren auf den Titel: Nvidia, AMD und Intel haben Game-Ready-Treiber bereitgestellt.
3× neue Treiber für Forza Horizon 6
Nvidia war der erste im Bunde: Mit dem GeForce 596.49, der am 12. Mai erschienen ist, wurde Forza Horizon 6 „Game Ready“. Den Treiber hat die Redaktion auch bereits im Testartikel des Spiels genutzt. Die neue Softwareversion funktioniert zwar einwandfrei, zeigt aber eine vergleichsweise geringe GeForce-Leistung. Abgesehen von der Unterstützung des Rennspiels ist der GeForce 596.49 auch startklar für Directive 8020 und die Early-Access-Version von Subnautica 2.
Auch für Radeon-Grafikkarten gibt es einen optimierten Treiber für Forza Horizon 6. Der Adrenalin 26.5.2, der am 14. Mai erschienen ist, bietet offiziell Unterstützung. Der ältere Adrenalin 26.5.1, mit dem die Redaktion den Benchmark-Test durchgeführt hat, hat in dem Spiel mit leichten Traversal-Stotterern zu kämpfen, die es auf Nvidia GeForce und Intel Arc nicht gibt. Ob der neue Treiber daran etwas ändert, wird die Redaktion Anfang nächster Woche untersuchen. Darüber hinaus ist der Adrenalin 26.5.2 noch für einen weiteren Titel Game Ready: Der Treiber unterstützt bereits offiziell 007 First Light, das am 27. Mai erscheinen wird – AMD ist früh dran für das Spiel.
Und auch Intel hat einen Game-Ready-Treiber für Forza Horizon 6 bereitgestellt, der am 13. Mai und damit zeitlich genau in der Mitte erschienen ist. 32.0.101.8801 ist die Kennung der Software, die für das Rennspiel entscheidend ist. Denn ältere Treiber haben zwar eine sehr gute Performance gezeigt, kämpfen zugleich aber mit schweren Grafikfehlern. Ob die neue Version die Fehler behebt, wird ComputerBase ebenso Anfang nächster Woche nachliefern – natürlich sind hierzu aber auch Erfahrungen aus der Community gerne gesehen. Neben Forza Horizon 6 unterstützt der 8801 darüber hinaus offiziell die Early-Access-Version von Subnautica 2 sowie Lego Batman: Legacy of the Dark Knight, das am 22. Mai beziehungsweise am 19. Mai für Käufer der Deluxe Edition erscheinen wird.
Zum Download auf ComputerBase oder bei den Herstellern
Sowohl der GeForce 596.49 als auch der Adrenalin 26.5.2 und der 32.0.101.8801 können wie gewohnt aus dem Download-Archiv bei ComputerBase heruntergeladen werden. Alternativ gibt es die Softwareversionen direkt bei Nvidia, AMD und Intel.
Downloads
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4,3 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.5.2 (WHQL) Deutsch
- Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
- +4 weitere
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4,1 Sterne
Grafiktreiber für Intel-CPUs, dedizierte Grafikkarten und ältere Mainboards mit integrierter Grafik.
- Version 32.0.101.8801 Deutsch
- Version 32.0.101.8724 WHQL Deutsch
- +6 weitere
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4,2 Sterne
Die GeForce-Treiber unterstützen sämtliche aktuellen Nvidia-Grafikkarten.
- Version 596.49 Deutsch
- Version 582.28 Security Update Driver Deutsch
- +3 weitere
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