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Kine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild


Die wegweisende Konstruktion der Exakta wurde zur Blaupause nachfolgender SLR-Generationen. Zum ersten Mal zeigte eine Kleinbildkamera ein Sucherbild, das exakt dem späteren Foto entsprach. Die Mattscheibe mit ihrem stets gültigen Reflexbild definierte das fotografische Arbeiten neu. Schärfe, Schärfeverlauf und Bildkomposition ließen sich präzise beurteilen – und das für alle Brennweiten gleichermaßen, ganz ohne externe Hilfsmittel.

Jahrzehnte später, im Zeitalter grafischer Benutzeroberflächen, bezeichnete das Akronym WYSIWYG (What you see is what you get) eine vergleichbare Errungenschaft in der Computerwelt. Ihagee wählte eine schlichtere Terminologie und verkündete das Ende der „Blindfotografie“. Photo Porst, damals das „größte Photohaus der Welt“, griff dies auf und bewarb die Kine-Exakta als „Kamera der Zukunft“.


Bernd Kieckhöfel

Bernd Kieckhöfel

Bernd Kieckhöfel beschäftigt sich seit 2014 mit der Adaption alter Objektive. Aktuell faszinieren ihn Optiken aus Filmkameras und Kino-Projektoren. Er hat seine Erfahrungen in mehreren Büchern veröffentlicht und schreibt für verschiedene Magazine.

Wer damals mit Sucherkameras fotografierte – sei es mit einer Leica, Contax oder anderen Modellen –, kannte das Parallaxen-Dilemma. Bei Normalbrennweiten ermöglichte der Sucher zwar eine hinreichend genaue Einschätzung, doch im Nahbereich setzte die Physik Grenzen: Während der Sucher die Blüte einer Rose anvisierte, bildete das leicht versetzt angeordnete Objektiv lediglich den Stängel ab. Weitwinkel- und Teleobjektive erforderten zudem separate Aufstecksucher. Zubehör wie Entfernungsmesser und Schärfentiefentabellen halfen zwar, doch um Bildausschnitt und Wirkung zuverlässig zu bestimmen, waren viel Erfahrung und ein kleiner Werkzeugkasten nötig.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Kine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild“.
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Spezielle Radtechnik: Leichter Roboter zieht 100-mal schwereren Militärtruck


Das im US-Bundesstaat Denver ansässige Rüstungsunternehmen Azak hat in einer Demonstration für die U.S. Army einen kleinen, etwa 226,8 kg schweren unbemannten Roboter einen militärischen Logistiktruck, ein Wechselladerfahrzeug, inklusive Zuladung mit einem Gesamtgewicht von 24,5 t ziehen lassen. Das geht aus einem Unternehmens-Post auf Linkedin hervor. Der Roboter konnte dabei das Fahrzeug mit mehr als dem Hundertfachen des Roboter-Eigengewichts auf unebenem Boden bewegen. Möglich macht das eine von Azak entwickelte Radtechnik. Die S26-Räder des Unternehmens integrieren jeweils Antrieb, Stromversorgung und Steuerungssystem und können je nach Anforderungen durch Anstecken in zwei oder mehrrädrige (Roboter-)Fahrzeuge eingebaut werden.

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Herkömmliche Militärroboter bestehen aus einer Plattform mit Fahrgestell und Achsen, die meist über einen zentralen Motor mit Getriebe angetrieben werden. Diese Konstruktionen sind aufwendig und lassen sich im Nachhinein nur mit Designveränderungen und Neuanfertigungen an unterschiedliche Nutzungsanforderungen anpassen.


Zweirädriges Fahrzeug mit S26-Rädern von Azak.

Zweirädriges Fahrzeug mit S26-Rädern von Azak.

Die S26-Räder können an beliebigen Plattformen angesteckt werden. Hier ein zweirädriges Fahrzeug.

(Bild: Azak/Screenshot)

Azak wählt dagegen einen anderen Ansatz und nutzt Radmodule mit einem Durchmesser von 26 Zoll (etwa 66 cm). Die S26 genannten, rund 39 kg schweren Räder stellen dabei jeweils eine eigenständige Antriebseinheit dar. Sie umfassen Elektromotor, Getriebe, Steuerungselektronik und Batterie. Sie sind mit einem Stecksystem ausgerüstet, mit dem sie an beliebige Plattformen angesteckt werden können. So lassen sich Fahrzeuge mit zwei und mehr Rädern schnell realisieren. In einer früheren Demonstration hatte Azak etwa seine Räder an einem Baumstamm befestigt, der dann ferngesteuert durch die Gegend gefahren werden konnte. Die Reichweite der Räder beträgt bis zu knapp 97 km.

Die Integration aller Antriebskomponenten in ein Rad sorgt für ein hohes Drehmoment von 200 Nm pro Rad. Jedes weitere S26-Rad an einem Fahrzeug sorgt für eine weitere Drehmomenterhöhung. Eine vierrädrige S26-Radkonfiguration kann so eine Nutzlast von etwa 680 kg befördern. Die Räder weisen dabei eine hohe Traktion auf, sodass ein vierrädriger Azak-Roboter in der Lage ist, ein 24,5 t schweres Militärfahrzeug zu ziehen. Das klappt auch auf unebenen Untergründen, da jedes Rad sich selbst regelt und damit für eine optimale Traktion sorgt.

Azak will mit seiner Fahrzeugtechnik in das Beschaffungsprogramm der U.S. Army aufgenommen werden. Die sucht etwa autonome, geländegängige Bodenroboter, die Fracht in Kampfgebiete transportieren oder verwundete Soldaten abtransportieren können, ohne dass dabei andere Soldaten gefährdet werden.

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(olb)



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Apple: HFS+ mit Verschlüsselung ab nächstes Jahr nicht mehr nutzbar


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple macht weiter beim Abschneiden alter Zöpfe. Nachdem macOS 27 das erste Mac-Betriebssystem seit 2006 sein wird, das nicht mehr auf x86-basierten Apple-Maschinen läuft, wird macOS 28 das Ende von Intel-Apps auf Apple-Silicon-Maschinen bringen. Auch der AFP-Support ist eingestellt. Nun kommt noch eine weitere Änderung hinzu: bei den Dateisystemen. Wie sich einem bislang nur in englischer Sprache verfügbarem Supportdokument entnehmen lässt, kann macOS 28, das im Herbst 2027 erwartet wird, nicht mehr mit verschlüsselten HFS+-Volumes (alias Mac OS Extended) umgehen.

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Laut Apple kann das System dann nur noch solche SSDs oder Festplatten mit HFS+ mounten, die nicht geschützt sind. Nutzer werden somit gezwungen, die Medien entweder vorab auf einem noch unterstützten Mac zu entschlüsseln oder sie dort umzuformatieren. Letzteres geht mit Datenverlust einher, wenn man von HFS+ Encrypted auf APFS Encrypted wechseln will, nicht jedoch, wenn ein zunächst entschlüsseltes HFS+ zu APFS migriert wird (danach müsste es erneut verschlüsselt werden – beides braucht oft viel Zeit). Apple läutet mit dem Ende von verschlüsseltem HFS+ vermutlich auch das Ende von HFS+ an sich ein, das seit 2017 Schritt für Schritt durch das neuere Format APFS ersetzt wurde. Wann HFS+ nicht mehr läuft, hat Apple aber noch nicht mitgeteilt.

Viele User dürften HFS+-Volumes mit Verschlüsselung in Form von Backups oder Dateiarchiven vorhalten, also in Form externer Medien, die sie rechtzeitig ändern müssen, falls sie ihren Mac-Park auf macOS 28 umstellen möchten. APFS lässt sich auch für Festplatten nutzen, auch wenn das moderne Dateisystem besonders bei SSD-Verwendung Vorteile hat. APFS lässt sich als APFS Encrypted auf Wunsch auch verschlüsseln, was auf modernen Macs Standard ist und FileVault integriert.

Es ist sinnvoll, bei einer Umformatierung gleich auf APFS zu setzen, also ein verschlüsseltes HFS+-Volume nicht einfach nur zu entschlüsseln, um nicht mit HFS+ später in das gleiche Problem zu laufen. Vor der Umformatierung sollte man dringend ein Backup anlegen. Alternativ kann man vorhandene Dateien auch gleich auf ein in APFS (gegebenenfalls mit Verschlüsselung) formatiertes Medium kopieren. Das ist wesentlich schneller als Backup plus Entschlüsselung, Umformatierung und erneuter Verschlüsselung.

So kann man auch mehrere alte Festplatten zu einer zusammenfassen, wenn man sich gleich ein Medium mit mehr Platz besorgt. Allerdings sind die Festplatten- und SSD-Preise derzeit alles andere als günstig, wie Sie in unserer aktuellen Speicher- und Festplatten-FAQ nachlesen können. Weitere Möglichkeiten der Vorgehensweise erläutert Apple in seinem Supportdokument.

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(bsc)



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Consul für macOS im Test: Der Formatwandler


Wer häufig mit Fotos arbeitet oder an Webseiten bastelt, kennt das Problem: Nicht jedes Format eignet sich fürs Zielmedium. Der übliche Ansatz erfordert eine oder mehrere spezialisierte Apps, die Dateien per Drag & Drop ins gewünschte Format umwandeln.

Consul geht einen anderen, besonders intuitiven Weg: Man ändert im Finder einfach das Suffix einer Datei – etwa von „.tiff“ in „.jpg“ – und das Tool startet automatisch die Konvertierung.

Auch RAW-Formate wie „.cr2“, „.dng“ oder „.nef“ unterstützt die App. Sie beschränkt sich aber nicht auf Bilder, sondern konvertiert etwa Audiodateien von „.wav“ nach „.aac“ oder „.mp3“. Benötigt man nur die Tonspur eines Videos, benennt man es einfach in ein Audioformat um. Aus Textdateien wird im Handumdrehen ein Word-Dokument oder ein PDF.


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