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Benchmark-Debatte: Geekbench 6.7 erhält iBOT-Erkennung für Core Ultra 200 Plus

Das Intel Binary Optimization Tool (iBOT) sorgt bei CPUs der Serie Core Ultra 200 Plus für bessere Ergebnisse in der Geekbench-Datenbank. Da unklar ist, wie das genau funktioniert, hatten die Geekbench-Entwickler pauschal alle Resultate dieser CPU-Familie als „ungültig“ markiert. Mit Geekbench 6.7 gibt es eine neue Lösung.
Die jüngst erschienene Fassung Geekbench 6.7 führt eine sogenannte „Intel BOT Detection“ ein. Diese Anpassung im Code der Benchmark-Software soll also erkennen, ob auf einem System iBOT aktiv war oder nicht. Sollte die Nutzung von iBOT erkannt werden, werden die Resultate im Geekbench-Browser weiterhin als „invalid“ also „ungültig“ markiert. Sollte iBOT aber nicht erkannt werden, dann handelt es sich aus Sicht der Betreiber um valide Ergebnisse, die wie alle anderen behandelt werden.
Resultate mit Geekbench 6.6 und darunter sollen aber weiterhin als „ungültig“ markiert werden, da bei diesen die iBOT-Erkennung fehlt.
iBOT lieferte 5,5 % höhere Scores
Das Thema iBOT hat Geekbench von Anfang an sehr ernst genommen, unter anderem weil Intel diese Form der softwareseitigen Optimierung für seine Prozessoren nicht ausreichend dokumentiert habe, so der Vorwurf.
In eigenen Analysen stellten die Geekbench-Entwickler fest, dass beim Geekbench 6.3 mit aktiviertem iBOT sowohl die Single-Score- als auch die Multi-Score-Ergebnisse um 5,5 Prozent höher ausfielen. Bei bestimmten Workloads gab es aber weitaus größere Vorteile durch iBOT: Im HDR Workload gab es bis zu 30 Prozent Zuwachs. Außerdem wurde klar, dass nur bestimmte Versionen des Geekbench durch iBOT optimiert wurden.
Instruktionen komprimiert
In weiteren Messungen stellte Geekbench fest, dass iBOT „signifikante Änderungen am Code des HDR-Workload vorgenommen hat“. Dadurch sei die Anzahl der durchgeführten Befehle um 14 Prozent reduziert worden. Das erklärt den deutlichen Leistungszuwachs.
Diese Reduzierung resultiert größtenteils aus der Vektorisierung von Teilen des Workload-Codes durch BOT, wobei Befehle, die mit einem Wert arbeiten, in Befehle umgewandelt werden, die mit acht Werten arbeiten. Dies ist eine deutlich komplexere Transformation als eine einfache Code-Umordnung. Intels öffentliche Dokumentation beschreibt lediglich die einfacheren Code-Umordnungstechniken, nicht aber die hier beobachteten Vektorisierungstransformationen.
Geekbench findet iBOT unfair
Am Ende lautete das Fazit von Geekbench, dass Intels Binary Optimization Tool „diesen vielfältigen Code durch prozessoroptimierte, vollständig optimierte Binärdateien ersetzt und die Spitzenleistung anstatt der typischen Leistung misst“. Die Optimierungstechnik sei zwar „interessant“, würde aber „ein unrealistisches Bild der tatsächlichen CPU-Leistung vermitteln“ und „Intel-Prozessoren im Vergleich zu AMD und anderen Herstellern schneller“ erscheinen lassen, „als sie es im typischen Alltagseinsatz tatsächlich wären“.
- Intel APO, iBOT, IPPP & Co erklärt: Softwaretechnologien für bis zu 24 % höhere CPU-Leistung
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Xbox Game Pass & Spiele: Einzelspieler-Titel müssen auf der Xbox gekauft werden

Mehr Details rund um die Microsoft-Neuausrichtung enthüllen, warum der Game Pass gescheitert ist und wie es mit Exklusivspielen weitergeht. Falsche Annahmen führten das Abo in eine Sackgasse. Auch zu Spielen gibt es neue Infos. Einzelspieler-Titel müssen künftig wieder auf der Xbox gekauft werden.
Ein Bericht von Bloomberg skizziert, wie stark der Game Pass an seinen Zielen vorbeigerauscht ist. 2026 sollte das Angebot 77 Millionen Kunden haben, tatsächlich waren es 30 Millionen – und damit vier Millionen weniger als noch 2024, als das Unternehmen das letzte Mal Zahlen bekannt gegeben hatte. Problematisch war laut Angaben von Mitarbeitern die Annahme, dass Kunden wie für Netflix bezahlen würden.
Deshalb hat der Game Pass nicht funktioniert
Spiele haben jedoch, anders als eine Serie oder ein Film, mitunter erheblichen Wieder- und Weiterspielwert und sind wie Live-Service-Titel gezielt darauf hin ausgerichtet. Spieler würden sich jedoch für eine Handvoll Titel entscheiden, bei denen sie lange blieben. In den USA erwerbe die Mehrheit der Spieler nur ein bis zwei Titel pro Jahr, ein Drittel nicht einmal ein einziges. Für ein solches Kaufverhalten rechnet sich der Game Pass tendenziell nicht.
Tatsächlich sei der Game Pass mit einem völlig anderen Ziel gestartet. Er habe alte Bestandsspiele vermarkten sollen, die keine klar umrissene Zielgruppe mehr ansprechen können. Stattdessen habe er Spielern Megahits zu einem Bruchteil ihres Neupreises angeboten. Call of Duty: Black Ops 6 war über den Game Pass weit günstiger zu spielen als im Einzelkauf. Microsoft hat dafür mit 300 Millionen US-Dollar an entgangenem Umsatz kalkuliert. 82 Prozent aller Black-Ops-6-Verkäufe habe so die PlayStation generiert. Nutzer durch den Game Pass im Ökosystem zu halten und weitere Verkäufe zu generieren, wie ursprünglich geplant, konnte auf diese Weise nicht aufgehen.
Back to Basic (und Exklusivspielen)
Dem Bericht zufolge ist die Umbenennung von Xbox in XBOX tatsächlich mehr als nur Symbolpolitik. Auf gewisse Weise geht es tatsächlich zurück zu den Ursprüngen. Die neue Führungsetage will sich wieder verstärkt auf die Konsole konzentrieren, obwohl das Angebot an Spielen durch die begonnene Entlassungswelle erheblich reduziert wird.
Dafür sollen Einzelspieler-Titel wieder exklusiv auf der Xbox erscheinen, schreibt Bloomberg. Offen bleibt, ob damit die Konsole oder lediglich das Ökosystem gemeint ist, das auch den PC umfasst. Gerüchten zufolge soll die nächste Microsoft-Konsole ohnehin ein Windows-PC werden. Lediglich Multiplayer-Titel werden weiterhin auf allen Plattformen erscheinen. Microsoft folgt damit der gleichen Strategie wie Sony.
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Doom The Dark Ages: Revelations-DLC steuert Serie in Richtung Höhepunkt

Der große DLC für das jüngste Doom kommt hervorragend an, weil er das Beste der Reboot-Serie verbindet – und das Potential von The Dark Ages ausschöpft. Trotzdem friert die Hölle nicht nur im Spiel zu: Die Kunstfertigkeit der Spieleentwicklung hat das Studio aber auch nicht vor dem Xbox-Kahlschlag retten können.
In der Wertungsschau zeigt sich, dass The Dark Ages (Test) das Doom-Reboot nicht zu einem neuen Höhepunkt führen konnte. Es ist schnell, es erzeugt einen tollen „Flow“, verlangsamt mit dem Schild aber das Gameplay und gibt der als überflüssig empfundenen Story mehr Raum. Deshalb gilt der Vorgänger Eternal weiterhin als das bessere Neu-Doom.
Besser als das Hauptspiel
Um den Story-Pfad kommt auch der Revelations-DLC nicht herum. Mit seiner eigenen Psyche muss sich der „Doom-Slayer“ dort auseinandersetzen, kündigte id Software an. Ob es das braucht, um Dämonen in kleine Teile zu zerlegen? Fraglich. Der DLC liefert aber mehr. Erste Eindrücke auf Reddit sind fast schon überschwänglich.
Man müsse sich an den neuen Speer gewöhnen, dann zünde das Gameplay, heißt es dort wie auch bei IGN. An anderer Stelle wird befunden, dass Revelations den Schild aus The Dark Ages mit der Mobilität und Geschwindigkeit aus Doom Eternal kombiniere – das Beste beider Welten finde im DLC zusammen. Diese Einschätzung teilen erste Rezensionen großer Medien, aber auch Spieler auf Steam, wo bislang „sehr positive“ Wertungen im System stehen. Zumindest dicht an Eternal heranzukommen, das gelingt dem DLC also auf jeden Fall.
id wird trotzdem halbiert
Obwohl id Software das Ruder damit herumreißt, ändert das nichts am Schicksal des Studios. Im Rahmen der großen Xbox-Neuausrichtung büßt der Entwickler laut ehemaligen Angestellten die Hälfte seiner Mitarbeiter ein. Wie es mit der Serie künftig weitergeht, erscheint daher offen. Klar ist zumindest, dass sich Microsoft auf große Marken konzentrieren will, zu denen Doom eigentlich gehört. Ob es auch gewinnträchtig genug ist, steht auf einem anderen Blatt, denn auch das wurde bei der Neuausrichtung unterstrichen: Xbox wirft zu wenig Geld ab.
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Cooler Master V8 ACE 3DHP: Motorblock-Design verdeckt 3D-Heatpipes

Kein RGB, kein flacher (Display-)Deckel auf dem Kühler, stattdessen imitiert der Cooler Master V8 ACE 3DHP einen Motorblock mit 8 Zylindern – da ist der Name völlig transparent. Darüber hinaus verspricht Cooler Master das Leistungsniveau eines Doppelturmkühlers in viel kleinerer Verpackung.
Die Abdeckung auf der Oberseite hat nur die Rolle einer Blende, bei den sichtbaren Rohren handelt es sich um Kunststoff-Design, nicht Heatpipes. RGB-Elemente spart sich der Hersteller und begründet dies mit einem „kultivierten Premium-Look“, der Content-Creator und Enthusiasten ansprechen soll. Das heißt in der Konsequenz wohl zu Ende gedacht auch: RG-LEDs sind für Kinder und Krawallige.
Drei Besonderheiten des V8
Von den Wärmeröhren kommen insgesamt sechs zum Einsatz: Vier in normaler U-Form und zwei, die senkrecht in der Mitte des Kühlers nach oben geführt werden. Diese „3D-Heatpipes“ sollen in hohen TDP-Bereichen Vorteile bringen, indem sie auch die Mitte des Lamellenkörpers auslasten.
Dickere Lüfter sollen weitere Vorteile bringen. Die beiden Modelle am V8 ACE besitzen identische Abmessungen von 120 × 120 × 30 mm, aber nicht die gleichen Leistungsdaten. Der vordere, blasende Lüfter arbeitet mit maximal 2.500 U/Min deutlich schneller als das saugende Modell mit 2.050 U/Min. Luftdurchsatz und statischer Druck fallen beim hinteren Lüfter ebenfalls deutlich ab. Der hohe Drehzahlbereich legt allerdings nahe, dass auch die Gesamtlautstärke bei Ausschöpfen dieser Leistungsreserven erheblich sein wird. Beide Lüfter können jedoch auch bis zum Stillstand heruntergeregelt werden.
High-End-Sockel bedient der V8 ACE allerdings nicht. Die Montage ist auf AMDs AM4 und AM5 sowie den Intel-LGA 1851, 1700, 1200 und 115x vorgesehen. Anders als sonst müssen sich Käufer jedoch für eine Plattform entscheiden. Das hängt mit der Kupferbasis zusammen. Sie wird auf den Heatspreader des CPU-Herstellers angepasst. Bei AMD kommt ein ebenes Modell, bei Intel eine leicht nach außen gewölbte Variante zum Einsatz. So soll die Kontaktfläche jeweils optimal auf die Oberfläche angepasst sein.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel wird aktuell nur die AMD-Variante des V8 ACE geführt. Sie liegt mit Preisen von rund 90 Euro unterhalb der Preisempfehlung des Herstellers, die 110 Euro beträgt.
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