Apps & Mobile Entwicklung
Assetto Corsa Evo: Mit Update 0.6 können eigene Server betrieben werden

Mit dem Update auf Version 0.6 von Assetto Corsa Evo können mittels Steam-Tools selbst gehostete Server eingerichtet werden. Weitere Neuerungen betreffen den Multiplayer, die Fahrphysik sowie den Ton und es gibt sechs neue Fahrzeuge und eine neue Strecke.
Server selbst hosten
Mit dem Update auf Version 0.6 ergänzen die Entwickler von Kunos Simulazioni bei den Steam-Tools eine Spielversion, die auf eigenen Servern betrieben werden kann. Auf dem Self-Hosted-Server können die Inhalte und Funktionen des Hauptspiels verwendet werden. Die mietbaren Server bleiben erhalten. Starthilfe beim Einrichten eines solchen Server gibt in den
Dedicated Server Setup Guidelines.
Anpassungen an der Technik
Im Multiplayer wurden die Kollisionen verbessert und der Hall der Fahrzeugsounds wurde optimiert, sodass insbesondere in Unterführungen oder eingeschlossenen Bereichen die Fahrzeuge charakteristischer klingen sollen. Fortgeschrittene Benutzer können sich über die aktualisierte Shared-Memory-Bibliothek freuen, wodurch der Telemetrie- und Datenoutput erweitert wurde.
Kunos hat auch die Fahrphysik der Autos angefasst. Dieses Mal wurde die Radaufhängung überarbeitet. Die Autos sollen so ein besseres Gefühl für Lastwechsel, die Fahrzeuglage und den vorhandenen Grip vermitteln. Weitere Änderungen betreffen die Menüführung in den Steuerungseinstellungen, die Auswahl der Fahrzeuge und Verbesserungen bei der Gegner-KI, der CPU-Performance und nicht näher spezifizierte Gameplay-Optimierungen.
Sechs neue Fahrzeuge und eine Strecke
Wie üblich bei den Updates auf eine neue Early-Access-Version halten auch mit dem Sprung auf Version 0.6 neue Fahrzeuge Einzug. Mit von der Partie sind Klassiker der Autogeschichte wie der Lamborghini Countach und der Ferrari GTO sowie aktuellere Rennwagen wie der Ferrari 296 GT3 oder der Audi R8 LMS GT4 Evo.
- Audi R8 LMS GT4 Evo
- Ferrari 296 GT3
- Ferrari GTO
- Ford Mustang GT3
- Lamborghini Countach
- Porsche 911 GT3 R Rennsport
Ebenfalls neu im Spiel ist der Sebring International Raceway. Der 5,95 km lange Rundkurs im sonnigen Florida besitzt 17 Kurven und seine Fahrbahnoberfläche besteht aus Bereichen mit Beton und Asphalt. Seit 1952 wird auf der Strecke das 12-Stunden-Rennen von Sebring ausgetragen.
Der neueste Patch für die Early-Access-Version 0.6 von Assetto Corsa Evo ist 3,8 GB groß. Die erweiterte Shared Memory Documentation sowie der vollständige Changelog sind im offiziellen Discord-Server verfügbar.
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World of Tanks HEAT: Closed-Beta des neuen Taktik-Shooters startet
Vom 16. April bis zum 20. April läuft die Closed Beta des neuen World of Tanks HEAT. Interessierte Spieler schlüpfen in die Rolle von Agenten mit „einzigartigen“ Fähigkeiten und navigieren verschiedenste Fahrzeuge in drei neuen Klassen, in vier Modi und auf acht Karten. HEAT läuft auf einer neuen Engine auf diversen Plattformen.
Besondere Fähigkeiten im Fokus
Wer mit World of Tanks vertraut ist, weiß, dass die neuen Stufe-XI-Fahrzeuge besondere Fähigkeiten mitbringen, wodurch sie sich von anderen Panzern im Forschungszweig abheben. HEAT treibt das Ganze auf die Spitze. Nicht nur stehen dem Spieler viele experimentelle Fahrzeuge zur Seite, welche sich durch individuelle Stärken und Anpassungsmöglichkeiten unterscheiden; Herzstück sind die neuen Eliteagenten, in deren Rolle Spieler schlüpfen. Jeder von ihnen bringt eigene Fähigkeiten mit, die das Spiel grundlegend beeinflussen sollen.
Auch lassen sich Spielstile durch verschiedene Rollen den eigenen Vorlieben entsprechend wählen. Hatten Spieler in WoT oft die Wahl zwischen mobilen Aufklärern, vielseitigen mittleren Panzern, starken Festungen, speziellen Panzerjägern oder der Artillerie, gibt es in World of Tanks HEAT drei Rollen: Defender, Assault und Marksman.
Mit vier PvP-Modi auf acht Karten
World of Tanks HEAT ist anders als der Namensvetter – und das zeigt sich auch in der Auswahl der Spielemodi. Während der Beta können Spieler auf vier verschiedene Modi zugreifen:
- Hardpoint: Eroberung und Verteidigung von dynamisch wechselnden Punkten im 5v5.
- Control: Eroberung und das Halten einer Zone im 5v5.
- Kill Confirmed: Sammeln der Tokens von besiegten Spielern im 5v5.
- Conquest: 20 Spieler in zwei Teams treten gegeneinander im Kampf um mehrere Zonen an.
Eigene Engine für viele Plattformen
World of Tanks HEAT basiert auf einer neuen Wargaming-eigenen Engine. Diese läuft nicht nur auf dem PC und dem Steam Deck, sondern auch auf PlayStation 5, Xbox Series X|S und GeForce NOW. Dank plattformübergreifenden Fortschritt lässt sich der Titel auch unterwegs, am TV oder dem Gaming-PC spielen.
Interessierte Spieler können sich über eine eigens eingerichtete Seite für die Closed Beta registrieren.
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Nuvacore: Ex-Nuvia-Qualcomm-Trio gründet wieder neues CPU-Start-up
Gerard Williams, John Bruno und Ram Srinivasan, Gründer und Architekten des Start-ups Nuvia, das 2021 von Qualcomm für die spätere Oryon-CPU in Snapdragon-Chips übernommen wurde, haben mit Nuvacore ein neues Start-up gegründet, das erneut einen vollständig neuen CPU-Core mit maximaler Leistung und Effizienz entwickeln will.
Das war eine kurze Auszeit für Gerard Williams, der im Januar mit seinem Abgang bei Qualcomm angekündigt hatte, Zeit mit der Familie verbringen, sein Haus neu streichen und sich dann einer langen Liste von Dingen widmen zu wollen. Auf dieser Liste muss auch die Gründung eines neuen CPU-Core-Start-ups gestanden haben: Nuvacore.
Williams, Bruno und Srinivasan
Die Gründung von Nuvacore erfolgte aber nicht im Alleingang. Zu den Mitgründern gehört auch John Bruno, bis Ende Januar ebenfalls noch bei Qualcomm angestellt gewesen und zuvor wie Williams Mitgründer des vorherigen Start-ups Nuvia.
Williams hatte Nuvia im Frühjahr 2019 gemeinsam mit Bruno (Google, Apple, AMD, ATi) und Manu Gulati (Broadcom, Apple, Google) gegründet. Noch bevor das geplante Produkt, ein „Phoenix“ getaufter CPU-Core speziell für Server-Prozessoren, auf den Markt kommen konnte, erfolgte Anfang Januar 2021 die Übernahme durch Qualcomm für 1,4 Milliarden US-Dollar.
CPU-Architekt Williams ist insbesondere für seine Zeit bei Apple bekannt, wo er für neun Jahre Senior Director in Platform Architecture und damit Chefarchitekt aller CPU- und SoC-Entwicklungen ab dem Apple A7, dem ersten 64-Bit-Arm-Prozessor für Smartphones war. Er leitete die Entwicklungen aller CPU-Kerne wie Cyclone, Typhoon, Twister, Hurricane, Monsoon, Vortex, Lightning und Firestorm und war auch für die ersten Apple-Silicon-Plattformen M1 Pro, M1 Max und M1 Ultra verantwortlich.
Dritter im Bunde hinter Nuvacore ist Ram Srinivasan, der bis 2014 als Performance Architect bei Intel arbeitete, dann für fünf Jahre als System Performance Architect bei Apple angestellt war und schließlich ab 2019 als Performance Architect für zwei Jahre für Nuvia tätig war, bevor er mit der Übernahme zu Qualcomm kam.
Maximale Leistung bei absoluter Flächeneffizienz
Bei Nuvacore will das Trio gemeinsam und mit finanzieller Unterstützung durch die Risikokapital-Beteiligungsgesellschaft Sequoia Capital einen vollständig neuen „general-purpose CPU core“ entwickeln, der keine Kompromisse eingehen soll. Die Entwickler seien „hyper-fokussiert“ auf zwei Säulen moderner Hardware: maximale Leistung und absolute Flächeneffizienz. Während die „alte Garde“ auf Basis „gestriger Architektur“ nur iteriere und mit der Balance aus Leistung und Verbrauch ringe, werde bei Nuvacore von Grund auf neu entwickelt, um in allen Bereichen zu brillieren.
We aren’t just looking to build a better chip; we are building the engine for the next generation of computing.
Nuvacore
Für welches Marktsegment genau, also auch Consumer oder ausschließlich Enterprise, der neue CPU-Core entwickelt wird, geht aus der Ankündigung zwar nicht hervor, weitgehend fest steht aber die primäre Anwendung: Künstliche Intelligenz in „fortgeschrittenen“ AI-Systemen und für das Zeitalter des Agentic Computing.
Our target workloads aren’t just standard data center tasks; we are building specifically for the intense, continuous demands of advanced AI systems and agentic computing.
Nuvacore
Nuvacore sucht für das kühne Vorhaben eine Vielzahl qualifizierter Mitarbeiter.
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Rockstar-Hack: GTA Online setzt über eine Million Euro am Tag um

Live-Service-Spiele sind für Publisher die goldene Zukunft, aller hochkarätigen Fehlschläge zum Trotz. Warum zeigen die von Hackern bei Rockstar erbeuteten Finanzdaten: GTA Online setzt trotz seines Alters durchschnittlich umgerechnet mehr als eine Million Euro pro Tag um. Die Zahlen untermauen aber noch mehr als das.
Nachdem Hacker Daten von Rockstar erbeutet hatten, forderten sie eigentlich ein Lösegeld, um eine Veröffentlichung zu verhindern. Das Material sei jedoch „nicht wesentlich“, ließ Rockstar verlauten, GTA 6 nicht betroffen. Gezahlt wurde nichts, die Daten liegen nun im Netz.
Irre Summen
Analysiert hat sie unter anderem User „Lexiture“ aus dem dem GTA-Forum. Demnach hat Rockstar mit GTA Online zwischen September und April 2026 im Schnitt 9,5 Millionen US-Dollar pro Woche umgesetzt, auf das Jahr geschätzt rund 500 Millionen US-Dollar (~423 Millionen Euro), und das, obwohl GTA Online bereits 13 Jahre auf dem Buckel hat. Pro Tag fließen damit 1,15 Millionen Euro in die Kassen des Unternehmens, wenn die Zahlen korrekt sind.
Das erklärt, warum sich Rockstar mit GTA 6 Zeit lassen und enorme Entwicklungskosten stemmen kann. Man hat schlicht noch ein gut laufendes Produkt. Die Zahlen belegen außerdem noch einmal deutlich, warum die Weiterentwicklung von Red Dead Online eingestellt wurde. Dessen wöchentlicher Umsatz lag zwischen Juni 2024 und April 2026, also in einem größeren Zeitraum, durchschnittlich bei nur 500.000 US-Dollar oder 26,4 Millionen US-Dollar im Jahr. Insgesamt ist das viel Geld, im Vergleich jedoch extrem wenig.
Die wenigsten zahlen
Das meiste Geld stammt dabei aus den USA: Dort wird sechsmal so viel Umsatz wie im nachfolgenden Land, dem Vereinigten Königreich, erzeugt. Geld wird außerdem in Deutschland ausgegeben, das auf Platz drei liegt, hier allerdings nur noch ein Zehntel so viel wie in den USA. Drei Viertel des Geldes stammt zudem aus dem Verkauf von Shark Cards, also Spielwährung, das Abo GTA+ macht nur ein Viertel der Summen aus. Dabei zahlen nur die wenigsten Spieler, lediglich etwa vier Prozent geben Geld aus.
Interessant ist außerdem, welche Plattform das Geld einbringt. Bei den aktiven Spielern liegen PlayStation 4 und, mit weitem Abstand die PlayStation 5, an der Spitze. Die aktuelle Sony-Konsole generiert außerdem die höchsten Umsätze. Microsoft-Plattformen sind deutlich abgeschlagen. Und der PC? Hat zwar nur etwas weniger wöchentlich aktive Spieler als die Xbox One, aber auch diejenigen, die am wenigsten investieren. Hier erzeugt jeder aktive Nutzer nur 0,30 Cent Umsatz, auf der PlayStation 5 sind es 1,29 Euro. Die Frage, warum mit einer PC-Version von GTA 6 erst zeitverzögert zu rechnen ist, beantwortet sich dadurch von selbst.
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