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ASML-Quartalszahlen: Nachfrageboom führt dieses Jahr zu >60 EUV-Systemen

ASML spürt die hohe Nachfrage im IT-Bereich. So soll die EUV-Scanner-Fertigung dieses Jahr auf über 60 Einheiten hochgeschraubt werden, für das kommenden Jahr 2027 wären mindestens 80 Einheiten denkbar – nach 48 im Jahr 2025. Diese Aussagen decken sich mit dem, was beispielsweise Speicherhersteller kürzlich bestellt haben.
EUV übernimmt bei Speicherherstellern
EUV-Systeme werden bei Speicherherstellern immer wichtiger. So sind es die Details im ASML-Bericht, die genau dies auch zeigen: Die Hälfte des Umsatzes wurde mit Speicherherstellern gemacht, dazu kam auch noch 45 Prozent des Umsatzes aus Südkorea. Hier braucht es angesichts der riesigen (neuen) Fabriken von Samsung und SK Hynix kein Genie, um zu ermitteln, an wen die Systeme letztlich gingen.
Und es sind vor allem die Großbestellungen von dort, die auch ASML frohlocken lassen. Bei SK Hynix sind das wohl mindestens 20 Systeme, die schon bis Ende 2027 geliefert werden sollen, auch bei Samsung ist von einem ganz ähnlichen Auftrag in südkoreanischen Medien die Rede.
Dabei nutzt ASML auch jede Möglichkeit, um die Leistungsfähigkeit der Systeme zu optimieren und so auch noch etwas mehr Geld von den Kunden verlangen zu können. Das aktuelle EUV-Systeme NXE:3800E wurde in der Produktivität auf 230 Wafer pro Stunde verbessert, der für 2028 im Serieneinsatz geplante Nachfolger NXE:3800F soll gar über 260 Wafer pro Stunde belichten. Da die Systeme bei ASML stets aufrüstbar sind, kommen auch Bestandskunden in diese Vorzüge. 330 Wafer pro Stunde werden dank stärkeren Lasern erst mit Geräten der 4000er-Generation erreicht, die im Serieneinsatz ab 2031 geplant ist, bestätigte ASML heute.
DUV zieht nach China-Einbruch wieder an
Nachdem die Immersionslithografie in Form von DUV-Systemen im letzten Jahr einen starken Einbruch erlebte, soll die Nachfrage nun wieder anziehen. Bis zum Beginn des Jahres 2025 hatte China den größten Anteil an den Verkaufszahlen, im Gesamtjahr 2024 machte ASML 41 Prozent seines gesamten Umsatzes in China. Da EUV-Systeme davon bereits komplett ausgenommen waren und diese wiederum auch einen ähnlichen Anteil am Umsatz ausmachten, hieß das, dass China nahezu alle DUV-Systeme abgenommen hat.
High-NA weiter im Fahrplan
Auch wenn die Entwicklung von High-NA-EUV angesichts der Optimierungen der bestehenden Lösungen etwas aus dem Rampenlicht verschwindet, geht sie doch unvermindert weiter. Im Rahmen von Konferenzen in den letzten Wochen aber auch heute noch einmal betont ASML die Vorzüge. High-NA-EUV reduziert die Anzahl der benötigten Masken von 3 auf 1, in der Fertigung sinkt die Anzahl der Produktionsschritte von 100 auf 10. Das ist durchaus signifikant, denn jeder zusätzliche Schritt kann Auswirkungen auf die Ausbeute haben, natürlich ist die Fabrik auch viel wirtschaftlicher, wenn nur zehn statt 100 Schritte benötigt werden. High-NA-EUV ist deshalb bei jedem großen Chiphersteller in einer Form der Erprobung und soll laut ASML zur „Prime Time“ in Form kleinerer Strukturen bereit für den Serieneinsatz sein.
Leichtes Umsatzwachstum ohne Angabe von Neubestellungen mehr
Zusammengefasst hat ASML im ersten Quartal 2026 so 8,8 Milliarden Euro Umsatz gemacht und dabei 2,8 Milliarden Euro Nettogewinn erzielt, nach 7,7 Milliarden Euro Umsatz vor einem Jahr und 2,7 Milliarden Euro Gewinn. Nachdem sich Analysten zuletzt stets auf die extrem zyklischen Angaben der Neubestellungen eingeschossen hatten – und ComputerBase diese bereits als wenig zielführend ansah – hat ASML diese nun wie angekündigt im Quartalsbericht gestrichen. Aus den Angaben wurde ASML dabei nämlich oft sprichwörtlich ein Strick gedreht, obwohl dort gar kein echtes Problem vorlag. Für das aktuelle zweite Quartal erwartet ASML ganz ähnliche Geschäfte.
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TSMC-Rekord-Quartalszahlen: Wachstumsexplosion, neue Fabriken, Fertigungen und mehr

TSMC hat erneut Rekordzahlen gemeldet, das erste Quartal des neuen Jahres übertraf dabei sogar die letzten beiden deutlich. Vor einigen Jahren war das noch undenkbar, da wurde das erste Halbjahr eigentlich stets dazu genutzt, um Maschinen zu warten und Anlagen aufzurüsten. Das muss nun irgendwie nebenbei erledigt werden.
Das klassische Muster des schwachen ersten Halbjahres ist spätestens seit dem AI-Boom Geschichte – zumindest für Chipfertiger, die in diesem Bereich aktiv sind. Denn bei OEMs in anderen Bereichen wie Smartphones und Notebooks dürfte nun langsam Ernüchterung einsetzen, da die hohen Speicherpreise ihr Geschäft zunichte machen.
Das zeigt letztlich auch der heutige Quartalsbericht von TSMC: 4,17 Millionen Wafer hat der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips in den ersten drei Monaten dieses Jahres belichtet, das sind 28 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres und sogar noch einmal 5 Prozent mehr als im vierten Quartal 2025. Dabei übernahm vor allem die 5-nm-Fertigung wieder deutlich die Führung. Darin inbegriffen sind auch die diversen Abstufungen einschließlich N4, der als Prozess für viele moderne GPUs und AI-Beschleuniger zum Einsatz kommt.
N5 und N7 finanzieren N2 (und N3)
Vor allem die Fertigung basierend auf N7 und N5 ist nach wie vor nicht zu unterschätzen, macht sie doch 49 Prozent des gesamten Umsatzes mit Wafern aus. Angesichts der massiven Steigerung des Umsatzes binnen der letzten Jahre bleiben N7 und N5 das Rückgrat für TSMC und finanzieren mit sehr hoher Ausbeute und Wirtschaftlichkeit die nächsten Fertigungsschritte. Denn wie dem Quartalsbericht ebenfalls zu entnehmen ist, hat TSMC begonnen, weiteren Inventarbestand für N3, aber auch schon N2 aufzubauen, diese Wafer werden ab Sommer in größeren Mengen für neue Produkte benötigt.
Rosiges Quartal und noch rosigerer Ausblick
Unterm Strich hat TSMC im ersten Quartal 35,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt und einen Nettogewinn von 18,1 Milliarden US-Dollar verbucht. Die Ausgaben werden sich in diesem Jahr wie geplant erhöhen, schon im ersten Quartal lagen sie bei über 11 Milliarden US-Dollar – im Gesamtjahr sollen sie am oberen Ende der Prognose von bis zu 56 Milliarden US-Dollar liegen. Im aktuellen Quartal wird erstmals die 40-Milliarden-US-Dollar-Umsatzmarke angepeilt. Die Marge wird ähnlich wenn nicht besser ausfallen, der Gewinn entsprechend weiterhin sehr hoch ausfallen.
Die Profitabilität könnte sich im zweiten Halbjahr etwas verschlechtern, je nachdem, wie lange die Krise rund um den Iran andauert und Auswirkungen auf gewisse Chemikalien hat. Aktuell sei es aber zu früh, um dies in Zahlen auszudrücken, viele Lieferanten in vielen Regionen federn dies jedoch schon heute bestmöglich ab. Auswirkungen auf die Produktion werden deshalb nicht erwartet.
N3, N2 und A14 im Wachstumsfokus
TSMCs CEO C.C. Wei erklärte in der Telefonkonferenz, dass die AI-Nachfrage weiterhin für Jahre extrem robust sei. Deshalb wird die Kapazität entsprechend weiter ausgebaut, die Priorität hat hier die N2-Fertigung in Taiwan. Die High-Volume-Serienfertigung läuft und wird stetig ausgebaut, N2P und A16 folgen direkt auf den Fuß.
Aber auch N3 ist und bleibt stark gefragt. Im Normalfall baut TSMC ältere Nodes nicht mehr aus, sobald neue Nodes verfügbar sind. Doch die Nachfrage ist so hoch, dass ein Teil der Investitionsausgaben auch dazu genutzt wird, N3 weiter auszubauen. Im Tainan Science Park wird dafür sogar eine weitere Phase an eine bestehende Fab gebaut – vermutlich an die Fab 18 – zudem N5-Kapazität wenn möglich auf N3 umgerüstet. In den USA könnte die erste N3-Fertigung ab Ende 2027 verfügbar werden, in Japan die entsprechende Fabrik ab 2028.
Die Entwicklung von A14 als echtem Next-Next-Gen-Prozess laufe wie geplant für eine Einführung im Jahr 2028. In Serie dürfte sie ab 2029 verfügbar werden, die Variante mit rückseitiger Stromversorgung ein Jahr später folgen. Weitere Details dazu dürfte es bereits ab der kommenden Woche geben, dann startet das TSMC Technology Symposium 2026.
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Vivo X300 Ultra mit 400-mm-Teleobjektiv im Test
Vivo rundet die X300-Serie nach oben hin mit dem X300 Ultra für 1.999 Euro ab. Das High-End-Smartphone zeichnet sich durch ein leistungsfähiges Kamerasystem aus, das in Kooperation mit Zeiss entwickelt wurde – optional sogar mit 400-mm-Teleobjektiv. Das sorgte im Test für noch nie dagewesene Möglichkeiten beim Fotografieren.
Vivo X300 Ultra startet heute für 1.999 Euro
Die X300-Serie markierte im Herbst letzten Jahres die Rückkehr von Vivo auf den deutschen Markt. Jetzt legt das Unternehmen mit dem absoluten Flaggschiff X300 Ultra nach, das – je nach Zubehör – mehr Kamera als Smartphone ist. Dass es sich um das neue Topmodell handelt, zeigt der Preis: 1.999 Euro ruft Vivo auf – aber gleich mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher. Zahlreiches Zubehör für Vorbesteller soll Preisschock lindern.
Zubehör, Garantien und Rabatte für Vorbesteller
Das X300 Ultra lässt ab heute ab 21 Uhr direkt beim Hersteller vorbestellen. Im Rahmen einer bis zum 23. April laufenden Aktion wirbt Vivo mit einem Preisvorteil von 1.309 Euro für Vorbesteller. Dieser ergibt sich aus einer Zusammenstellung von kostenlosem Zubehör, Garantien und Rabatten – ob benötigt oder nicht.
- Kostenloses Pro Video Rig Kit (UVP: 499 Euro)
- Kostenlos 1 Jahr Displayschutz (UVP: 169 Euro)
- Kostenlos 3 Jahre Garantie (UVP: 129 Euro)
- Kostenlos 5 Jahre Batteriegarantie (UVP: 129 Euro)
- 50 Prozent Rabatt auf Fotografie-Set (UVP: 599 Euro)
- 50 Prozent Rabatt auf Tragetasche (UVP: 99 Euro)
- 50 Prozent Rabatt auf 100-W-Schnellladegerät (UVP: 69 Euro)
Technische Daten des Vivo X300 Ultra
Triple-Kamera aus Zeiss-Kooperation
Das X300 Ultra zeichnet vor allem das in Kooperation mit Zeiss entwickelte Kamerasystem aus, das mit drei Kameras native Brennweiten von 14 mm, 35 mm und 85 mm Kleinbildäquivalent abdeckt. Über den optional erhältlichen „Telephoto Extender Gen 2“ oder „Telephoto Extender Gen 2 Ultra“ kommen die Brennweiten 200 mm und 400 mm hinzu. Letztere Ausführung ist für den europäischen Markt vorgesehen. Die zusätzlichen Objektive lassen sich über einen Adapter auf die 85-mm-Linse schrauben. Der Redaktion lag für den Test das 400-mm-Objektiv vor.
Erweiterbarer Kamerakäfig für den Videodreh
Als Zubehör speziell für semiprofessionelle Videoaufnahmen bietet das Unternehmen das „Pro Video Rig Kit“ an, einen erweiterbaren Kamerakäfig mit Blitzschuhhalterungen und Schnellwechselanschlüssen für Zubehör. Zwei Handgriffe dienen der Stabilität während des Drehs. Für eine präzisere Kontrolle bietet der Käfig physische Auslöser- und Zoomregler sowie einen mehrstufigen Lüfter für Aufnahmen mit hoher Intensität. Dieses Zubehör konnte sich ComputerBase nicht näher anschauen.
Fotografie-Set kommt mit Kameragriff
Das Fotografie-Set besteht neben dem Telephoto Extender unter anderem aus einer angepassten Schutzhülle, an der sich ein ringförmiger Adapter befestigen lässt, an dem wiederum der Telephoto Extender befestigt wird – beides rastet per Bajonettverschluss ein. An der Unterseite respektive am USB-C-Anschluss lässt sich zudem ein Kameragriff mit eigenem Akku (2.300 mAh, 8,4 Wh), Zusatztasten und Stativgewinde befestigen. Auch am Telephoto Extender lässt sich ein Ring befestigen, der Stativgewinde in Ein-Viertel-Zoll und Drei-Achtel-Zoll bietet.
So baut man das X300 Ultra zusammen
Während des Zusammenbaus aller Komponenten fühlt man sich ein wenig so, als würde man ein Scharfschützengewehr mit Zielfernrohr und Dreibein ausrüsten. An allen Ecken und Enden des Smartphones wird etwas angesteckt, eingerastet, gedreht und geschraubt, bis das Vivo X300 Ultra schließlich irgendwann „fertig“ ist. Mit etwas Übung lässt sich das in unter 10 Sekunden erledigen. Um im Alltag nur noch den Telephoto Extender anbringen zu müssen, lässt man das Smartphone am besten gleich in der Schutzhülle und den Objektiv-Adapter montiert. Der Kameragriff ist eher optional, die konfigurierbaren Zusatztasten für unter anderem Zoom, Blende und Auslöser sind alle auch in Software in der Kamera-App verfügbar. Für einen besseren Halt sorgt der Griff aber in jedem Fall. Er macht das Smartphone aber auch noch größer und kaum mehr in der Hosentasche zu verstauen.
Das Zubehör von Vivo hinterließ im Test einen weitgehend positiven Eindruck, was vor allem der Materialwahl Aluminium für Adapter und Telephoto Extender zu verdanken ist. Schutzhülle und Kameragriff fertigt Vivo hingegen aus günstigerem Kunststoff. Die Passgenauigkeit könnte aber etwas besser ausfallen, Adapter und Telephoto Extender weisen jeweils etwas Spielraum auf, wenn man daran nach dem Einrasten dreht. Für den aufgerufenen Preis hätte Vivo hier etwas mehr Präzision abliefern müssen.
Die drei Kameras im Überblick
Bei der primären Kamera des X300 Ultra hat sich Vivo für eine interessante Brennweite von 35 mm entschieden, da diese dem Seheindruck des menschlichen Auges nahekomme. Zum Vergleich: Häufig setzen Smartphones für die Hauptkamera auf 23 mm. An diesen Unterschied muss man sich beim Fotografieren kurz gewöhnen, denn die omnipräsenten 23 mm waren beim Tester derart „eingebrannt“, dass der Abstand beim Fotografieren quasi neu gelernt werden musste. Hinter dem 35-mm-Objektiv sitzt als Sensor der Sony LYTIA 901, der eine Größe von 1/1,12 Zoll aufweist und eine native Bildausgabe ohne Pixel-Binning in bis zu 200 MP unterstützt. Optional werden mit reduzierter Pixel-Zusammenfassung auch 50 MP und 25 MP angeboten, die Standard-Bildausgabe erfolgt aber in 12,5 MP (16:1 Binning).
Großer Sensor auch für die Ultraweitwinkelkamera
Für Ultraweitwinkelfotos ist eine Kombination aus Objektiv mit 14 mm und Sony-LYTIA-818-Sensor mit 50 MP auf 1/1,28 Zoll zuständig. Vivo erklärt, dass dem Unternehmen mit dem Ultraweitwinkelobjektiv ein „technologischer Durchbruch“ gelungen sei, da es in puncto Bildqualität mit der Hauptkamera mithalten könne und aufgrund der hohen Lichtempfindlichkeit und großen Blende (f/2.0) keine Kompromisse mehr erfordere.
Zeiss-Teleobjektiv mit 85 mm
Besonders hervor hob der Hersteller zur Ankündigung das Teleobjektiv mit 85 mm. Hier kommt mit dem HP0 ein 200-MP-Bildsensor von Samsung zum Einsatz, der eine Größe von 1/1,4 Zoll aufweist. Das Teleobjektiv wird mit Erfüllung des Zeiss-APO-Standards beworben, was bedeutet, dass es chromatische Aberration besonders gut korrigieren soll. Statt nur zwei (wie bei „achromatischen“ Linsen) werden drei Wellenlängen des Lichts (typisch Rot, Grün, Blau) exakt auf denselben Fokuspunkt gebracht. Das soll zu schärferen Bildern, weniger Farbsäumen vor allem an Kontrastkanten und einer besseren Farbtreue führen. Geworben wird auch mit der „Zeiss-T*-Vergütung“, also einer hochwertigen Anti-Reflex-Beschichtung für weniger Reflexionen, höhere Lichtdurchlässigkeit, verbesserten Kontrast und Farbwiedergabe sowie verringerte Lens Flares und Geisterbilder.
Die dritte Kamera verfügt über einen 3-Grad-Gimbal-OIS, der Erschütterungen ausgleichen und für scharfe Bilder bei Aufnahmen sorgen soll. Im Schnappschussmodus unterstützt das Objektiv eine AF-Verfolgung mit 60 FPS, was bei der Aufnahme schnell bewegter Motive in der Sport- und Tierfotografie oder bei Konzerten von Vorteil sei.
Multispektralsensor scannt das Umgebungslicht
Auf der Rückseite des X300 Ultra befindet sich genau genommen eine vierte Kamera. Vivo schreibt sich ein „Farbsystem auf Profi-Niveau“ auf die Brust und will damit eine exakte Farbdarstellung sowie harmonische Tonwerte garantieren. Im Zentrum steht dabei ein 5-MP-Multispektralsensor, der laut Vivo über 12 Farbkanäle und eine verbesserte Flicker-Erkennung verfügt. Durch die Kombination mit Vivos selbst entwickelter Multispektral-Farbalgorithmus-Engine könne das System das Umgebungslicht auf Pixelebene scannen und unterschiedliche Lichtquellen präzise trennen und eine authentische Farbwiedergabe garantieren.
Videoaufnahmen in 4K 10 Bit Log und Dolby Vision
Das Thema Video sei an dieser Stelle zwar erwähnt, im Test wurde sich aber auf die Fotografie fokussiert. Unterstützt werden 4K-10-Bit-Log- und Dolby-Vision-Videos mit bis zu 120 FPS. Im Pro-Videomodus orientiere sich die Benutzeroberfläche an den Optionen professioneller Kinokameras, um anspruchsvolle Produktionen auch auf dem Smartphone zu erreichen. Eine verbesserte Monitoring-Funktion erlaubt benutzerdefinierte 3D-LUTs für eine Echtzeit-Vorschau während der Log-Aufnahme. Durch die Kompatibilität von Vivo Log zum ACES-Workflow (Academy Color Encoding System) lasse sich das aufgenommene Material in standardisierte Farbräume integrieren.
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Gemini für macOS: Googles KI nun auch nativ für Apples Mac und MacBook

Google bringt sein eigenes KI-Modell nativ auf den Mac und macht damit den bisherigen Umweg über die Browser-Lösung überflüssig. Stattdessen steht nun eine deutlich enger integrierte Desktop-Variante bereit, über die sich Unterstützung durch Gemini direkt im System abrufen lässt.
Nun direkt auf dem Mac nutzbar
Mit der neuen Desktop-Anwendung kann auf Wunsch der gesamte Bildschirminhalt an Gemini übermittelt werden, um an zahlreichen Stellen zusätzliche Hilfestellungen zu erhalten. Die KI analysiert dabei sämtliche Vorgänge, einschließlich der Arbeit mit lokalen Dateien. Der Zugriff auf Gemini erfolgt jederzeit schnell über die Tastenkombination Option + Leertaste, wodurch ein Wechsel zwischen einzelnen Fenstern oder Tabs vollständig entfällt.
Unter macOS lassen sich auf diese Weise unter anderem Diagramme unkompliziert überprüfen und deren wichtigste Erkenntnisse ausgeben oder auch umfangreichere Dokumente zusammenfassen. Darüber hinaus können über die Anwendung mit Nano Banana Bilder sowie mit Veo Videos rein per Texteingabe generiert werden.
Ab sofort verfügbar
Die Desktop-App ist ab sofort verfügbar, erforderlich dafür ist lediglich macOS ab Version 15 „Sequoia“.
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