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Windows 11 besser anpassen: Taskleiste verschiebbar, Startmenü-Größe einstellbar


Ein Versprechen bei der Rundumerneuerung von Windows 11 ist, dass Nutzer das Design stärker an die eigenen Vorstellungen anpassen können. Microsoft meldet nun Fortschritte: Die bewegliche Taskleiste erreicht das Insider Program. Ebenso kann man die Größe der Taskleisten-Symbole sowie des Startmenüs anpassen.

Zuerst verfügbar sind die Neuerungen im Experimental-Kanal des Windows Insider Program. Dort werden sie mit der aktuellen Build 26300.8493 für erste Nutzerkreise freigeschaltet. Weitere sollen in den nächsten Wochen kommen.

Taskleiste an den linken, rechten oder oberen Rand des Bildschirms packen

Die verschiebbare Taskleiste steht im Fokus der Ankündigung. Nutzer können diese bald auf die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms verschieben. Je nachdem, wo sich die Taskleiste befindet, lässt sich dann auch auswählen, wo die einzelnen Taskleisten-Symbole ausgerichtet sind.

Taskleiste befindet sich an der linken Seite. Angezeigt werden nur die Symbole und Beschriftung der Schaltflächen.
Taskleiste befindet sich an der linken Seite. Angezeigt werden nur die Symbole und Beschriftung der Schaltflächen. (Bild: Microsoft)
Taskleiste oben am Bildschirm ausgerichtet, das Startmenü ist an die Position angepasst.
Taskleiste oben am Bildschirm ausgerichtet, das Startmenü ist an die Position angepasst. (Bild: Microsoft)

Ausgehend von der Taskleisten-Position entscheidet sich auch, von welcher Seite aus sich ausklappbare Menüs wie Start oder die Suche öffnen. Ist die Taskleiste vertikal an der linken oder rechten Seite ausgerichtet, kann man zudem auswählen, ob die Beschriftung für die Symbole angezeigt werden soll. So entsteht wahlweise ein schlankeres oder übersichtlicheres Design.

Bei der vertikalen Taskleiste bietet Microsoft jetzt den „Nie-kombinieren“-Modus. Damit werden mehrere geöffnete Browser-Fenster oder Word-Dokumente einzeln dargestellt. Ist die Beschriftung aktiviert, erscheint auch der jeweilige Fenstertitel.

Dass die Taskleiste bewegbar ist, war über Jahrzehnte eine Standardoption in Windows-Betriebssystemen. Mit dem Umbau der Benutzeroberfläche verschwand diese aber zunächst. Nun bessert Microsoft wieder nach. Einige Punkte sind aber noch offen. Dazu zählt etwa das automatische Ausblenden der Taskleiste, wenn diese links, rechts oder oben positioniert wird.

Auswahloptionen in den Einstellungen für die Taskleiste
Auswahloptionen in den Einstellungen für die Taskleiste (Bild: Microsoft)

Anpassen lässt sich die Taskleisten-Position in den Einstellungen im Bereich Personalisierung. Dort findet sich unter „Taskleiste“ die Auswahl „Verhalten der Taskleiste“ mit den einzelnen Optionen.

Größe der Taskleiste anpassen

Neben der Position lässt sich auch die Größe der Taskleiste künftig anpassen. Wenn man in den Einstellungen unter „Kleine Taskleisten-Schaltflächen“ die Option „Immer“ auswählt, sind die Symbole kleiner und die Taskleiste halbiert sich etwa in der Höhe.

Neue Optionen erhält auch das Startmenü, das Microsoft bereits im Herbst 2025 umgebaut hatte. Generell erhalten Nutzer mehr Kontrolle. Sie können künftig etwa einzeln auswählen, welche Sektion dargestellt werden soll. Neben den „Empfehlungen“ lässt sich damit etwa auch der Bereich mit den angepinnten Apps abschalten. Bislang hat das Abschalten der Empfehlungen auch die Vorschläge im Datei-Explorer deaktiviert. Künftig lässt sich das getrennt steuern.

Ebenso können Nutzer wählen, ob der Name und das Profilbild im Startmenü angezeigt werden. Wer etwa öfters Präsentationen hält und dabei den Bildschirm freigibt, kann so besser seine Privatsphäre schützen.

Mehr Kontrolloptionen verschlanken Startmenü in Windows 11
Mehr Kontrolloptionen verschlanken Startmenü in Windows 11 (Bild: Microsoft)

Verändern lässt sich mit dem erneuerten Startmenü auch die Größe. Bislang passt sie sich automatisch an das Display an. Künftig können Nutzer selbst wählen, wie groß das Startmenü erscheint.

Für Tester aus dem Insider Program, die den Experimental-Kanal abonniert haben, werden die Funktionen über die nächsten Wochen hinweg freigeschaltet. Wer nicht warten will, kann diese mit Apps wie ViVeTool manuell aktivieren. Als versteckte Funktion stecken die Neuerungen bei der Taskleiste und dem Startmenü bereits im Code. Die entsprechenden Feature-IDs nennt der bekannte Windows-Beobachter phantomofearth.

Runderneuerung von Windows 11 setzt sich fort

Die Neuerungen bei der Taskleiste und dem Startmenü sind ein Eckpfeiler, um die Benutzerführung von Windows 11 zu optimieren. Das Betriebssystem soll sich im Alltag komfortabler anfühlen. Das gilt etwa auch für die optimierte KI-Integration. So soll die Copilot-Schaltfläche nur noch in Bereichen erscheinen, in denen sie tatsächlich nützlich ist.

Hintergründe zur Runderneuerung von Windows 11



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Microsoft Xbox: Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor historischer Entlassungswelle


Microsoft Xbox: Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor historischer Entlassungswelle

Der Spieleproduzent und Duke-Nukem-Schöpfer George Broussard warnt vor der „größten Entlassungswelle in der Geschichte der Spielebranche“ bei Microsoft Xbox. Mehrere Studios sollen sogar ganz geschlossen werden und bei anderen werde die Zahl der Mitarbeiter reduziert.

Aus Insider-Kreisen will George Broussard eine Liste erhalten haben, die Informationen zu den Schließungen von Xbox-Studios enthält. Wenn diese auch nur annähernd stimmen, sei mit der größten Einzelentlassungswelle in der Gaming-Geschichte zu rechnen, so Broussard. „Xbox wird für sehr lange Zeit äußerst unbeliebt sein, und die Auswirkungen werden so verheerend sein wie der Meteorit, der die Dinosaurier ausgelöscht hat“, heißt es in dem Post des Spieledesigners weiter. Obendrein werde es auch in den verbleibenden Studios Entlassungen geben.

Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor der größten Entlassungswelle bei Microsoft Xbox
Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor der größten Entlassungswelle bei Microsoft Xbox (Bild: George Broussard)

Völlig überraschend kommt diese Warnung nicht, denn der Gaming-Journalist Jason Schreier hatte schon vor Wochen vor „erheblichen Entlassungen“ gewarnt, die im Zuge einer Generalüberholung der Xbox-Sparte durch die neue Chefin Asha Sharma vollzogen werden sollen.

Alles weist nun darauf hin, dass die Entlassungen am heutigen 30. Juni 2026 mit dem Ende des Fiskaljahres von Microsoft endgültig beschlossen werden sollen. Anfang Juli, voraussichtlich am kommenden Montag, soll mit den Stellenstreichungen begonnen werden.

Diese Studios könnten geschlossen werden

Welche Studios geschlossen werden könnten, ist ebenso wenig öffentlich bekannt wie das genaue Ausmaß der Entlassungswelle. Es gab aber bereits Gerüchte, dass die vier Studios Double Fine Productions (Kiln, Keeper), Undead Labs (State of Decay), Compulsion (South of Midnight) und Ninja Theory (Hellblade/Senua) zu den Opfern zählen. Wie Games Beat berichtet hat, versuche Microsoft allerdings Käufer für diese Studios zu finden. Eine mögliche Übernahme könnte somit das Studio und seine Mitarbeiter retten.

Auch Bloomberg hatte geschrieben, dass Ninja Theory, Compulsion Games und Double Fine vor dem Aus stehen.

Während bei den genannten Studios etwa 435 Jobs bedroht seien, dürfte es insgesamt beim Stellenabbau in die Tausende gehen, wenn die Warnungen Recht behalten. Entlassungen werden nämlich auch bei den größten Studios im Microsoft-Portfolio wie Blizzard und Bethesda erwartet.



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Adrenalin 26.6.4 für Radeon: Neuer Treiber behebt Abstürze mit FSR 4.1 auf RX-7000-GPUs


Adrenalin 26.6.4 für Radeon: Neuer Treiber behebt Abstürze mit FSR 4.1 auf RX-7000-GPUs

Bild: AMD – hochskaliert

AMD hat den Adrenalin-Treiber 26.6.4 zum Download bereitgestellt. Es werden Spielabstürze behoben, die zuvor bei Verwendung von FSR 4.1 unter Radeon-RX-7000-GPUs (Test) auftraten. Allerdings bestehen weiterhin gleich mehrere Probleme mit dem Multiplayer-Shooter Battlefield 6.

Eigentlich sollte die FSR-4.1-Unterstützung für Radeon-RX-7000-Grafikkarten auf Basis der RDNA3-Architektur erst im Juli erscheinen, doch der vor rund einer Woche veröffentlichte Adrenalin-Treiber 26.6.2 brachte den Support dafür überraschenderweise bereits mit. Jetzt hat AMD die Adrenalin Edition 26.6.4 für Windows 11 und Windows 10 freigegeben, die zwar einige Fehler behebt, aber auch einige noch bestehende Probleme auflistet.

Diese Fehler behebt der neue Adrenalin-Treiber

Demnach traten bei der Vorgängerversion Adrenalin 26.6.2 unter bestimmten Umständen Installationsprobleme unter Windows 10 auf, wenn eine Grafikkarte der RX-7000-Reihe im eigenen Rechner steckte. Das jüngste Adrenalin-Treiber-Update in Version 26.6.4 behebt diesen Fehler jedoch, sodass Installationen bei der zuvor genannten Systemkonfiguration nun reibungslos ablaufen sollten.

Außerdem kam es zuvor zu Abstürzen in „einigen Spielen“, wenn das erst kürzlich veröffentlichte AMD FSR Upscaling 4.1 auf Radeon-Grafikkarten der RX-7000-Reihe zum Einsatz kam. Welche Spiele hierbei im Detail betroffen waren oder ob die Abstürze nur bestimmte, oder sämtliche RDNA-3-GPUs der RX-7000-Serie betrafen, schreibt AMD in den Patchnotes der Adrenalin Edition 26.6.4 jedoch nicht.

6 Probleme bleiben bestehen

Allerdings nennt AMD darüber hinaus insgesamt sechs bekannte Probleme, die auch nach Installation des Adrenalin-Treibers 26.6.4 weiterhin ungelöst sind. Drei davon betreffen Battlefield 6 und reichen von Spielabstürzen sowie Treiber-Timeouts bei Nutzung eines mobilen Ryzen AI 9 HX 370 mit Radeon 890M, über flackernden oder fehlenden Texturen bei Verwendung von der Adrenalin-internen Aufnahme- und Streaming-Software bei „einigen AMD-Grafikkarten“ bis hin zu als inaktiv dargestellten FSR Upscaling- und Frame-Gen-Optionen in der Adrenalin-Software.

Zudem kann es weiterhin zu Fehlern von KI-Bundle-Bestandteilen unter bestimmten Umständen kommen. Zusätzlich kann es zu Renderfehlern oder Flackern bei Nutzung von Cinema 4D oder Blender kommen, wenn Radeon-RX-7000-Grafikkarten verwendet. Bei Anwendern dieser Grafikkarten-Generation ist es außerdem möglich, dass Blender zeitweise abstürzen kann. In diesen Fällen empfiehlt AMD die Installation der des älteren Adrenalin-Treibers in der Version 26.3.1.



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Black Flag Resynced: Ubisoft gibt Ausblick auf die technischen Verbesserungen


Kurz vor dem Start von Assassin’s Creed Black Flag Resynced rückt Ubisoft die technischen Verbesserungen des Remakes in das Rampenlicht. Auf PS5 und PS5 Pro sollen vor allem Wasser, Licht, Wetter deutlich Verbesserungen erfahren. Auch die Performance soll sich verbessern.

Die Karibik wird neu berechnet

Assassin’s Creed IV: Black Flag erschien ursprünglich 2013 und zählt bis heute zu den bekanntesten Teilen der Reihe. Mit Black Flag Resynced legt Ubisoft den Piratenableger nun nicht nur neu auf, sondern baut ihn technisch deutlich um. Der Fokus liegt dabei auf der karibischen Inselwelt, die für das Spiel nicht nur Kulisse, sondern ein zentraler Teil der Spielerfahrung ist.

Besonders viel Arbeit steckt laut Ubisoft im Wasser. Black Flag Resynced nutzt ein modernisiertes Wassersystem auf Basis physikalisch basierter Darstellung. Neue Tessellation, volumetrischer Schaum und dynamische Blasen sollen dafür sorgen, dass sich die Meeresoberfläche natürlicher verhält. Wind, Wetter und Schiffsbewegungen sollen sichtbarer auf das Wasser einwirken.

Mehr Licht, mehr Wetter, mehr Dichte

Auch die Beleuchtung wurde überarbeitet. Ubisoft spricht von Raytracing für globale Beleuchtung und Reflexionen. Dadurch sollen Innenräume, Dschungel, Städte und Hafenszenen natürlicher wirken. Ergänzt wird das durch neue volumetrische Effekte für Nebel, Wolken und Wetter. Die tropische Spielwelt soll dadurch dichter und dynamischer erscheinen.

Black Flag Resynced PSSR (Bild: Ubisoft)

Auf der PS5 Pro setzt Ubisoft zusätzlich auf das verbesserte PSSR-Upscaling. PSSR steht für PlayStation Spectral Super Resolution und ist Sonys KI-gestütztes Verfahren, um Bilder intern niedriger zu berechnen und anschließend hochzuskalieren. Ubisoft nennt für die PS5 Pro erweiterte Reflexionen, höhere Sichtweiten und zusätzliche Detailverbesserungen. Zusätzlich losgibt es eine 60 FPS-Optionen, HDR-Unterstützung sowie Dolby Atmos und DualSense-Haptik-Feedback.

Black Flag Resynced
Black Flag Resynced (Bild: Ubisoft)

Nicht nur hübscher, sondern neu aufgebaut

Black Flag Resynced ist laut Ubisoft kein einfaches Remaster mit höherer Auflösung. Das Spiel basiert auf einer aktuellen Version der Anvil-Engine und wurde in vielen Bereichen neu aufgebaut. Neben Grafik und Technik betrifft das auch Animationen, Steuerung und Kampfsystem. Der Grundaufbau des Abenteuers bleibt erhalten: Spieler übernehmen erneut die Rolle des Piraten Edward Kenway und erkunden die Karibik per Schiff und zu Fuß.

Gleichzeitig soll sich das Remake moderner spielen. Frühere Informationen von Ubisoft nannten bereits überarbeitete Parkour-Mechaniken, angepassten Nahkampf, verbesserte Stealth-Optionen und weniger abrupte Fehlschläge in Schleichpassagen. Damit versucht Ubisoft, die Stärken des Originals zu erhalten, aber einige Eigenheiten aus dem Jahr 2013 zu glätten.

Start im Juli auf Konsole und PC

Assassin’s Creed Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Auf dem PC wird das Spiel über Ubisoft Store, Steam und Epic Games Store angeboten werden. Im Mittelpunkt steht die Einzelspieler-Kampagne, während der frühere Mehrspielermodus des Originals nicht zurückkehrt.

Für Ubisoft ist das Remake auch ein Test, wie gut sich ältere Serienteile technisch neu aufstellen lassen. Black Flag gilt als einer der beliebtesten Ableger der Reihe, weil er die Assassin’s-Creed-Formel mit offener Seefahrt, Piraten-Setting und einer vergleichsweise eigenständigen Spielwelt verbunden hat.



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