Online Marketing & SEO
Creator könnten Instagram Stories bald nachträglich bearbeiten
Bereits im April hatten wir über Hinweise des App-Forschers Alessandro Paluzzi auf eine mögliche Story-Edit-Funktion bei Instagram berichtet. Jetzt tauchen erstmals Screenshots aktiver Tests bei Nutzer:innen auf. Welche Story-Elemente sich am Ende tatsächlich bearbeiten lassen, ist bislang jedoch noch offen. Instagram selbst hat das Feature bisher noch nicht bestätigt. Die bisher veröffentlichten Screenshots deuten allerdings darauf hin, dass unter anderem Texte, Sticker, Emojis oder Verlinkungen nachträglich angepasst werden können.
Instagram gibt Carousel Slides eigene Captions und Threads hat ein neues Logo

Das neue Story Edit Feature hat einen großen Haken
Wie in einem Screenshot von App-Forscher Alessandro Paluzzi zu sehen ist, blendet Instagram offenbar folgenden Warnhinweis ein:

Genau damit verliert die Funktion einen großen Teil ihres eigentlichen Nutzens. Creator sparen sich zwar das erneute Hochladen der Story, riskieren bei erfolgreichen Stories aber weiterhin den Verlust sämtlicher Interaktionen. Gerade bei Stories mit hoher Reichweite oder vielen Reaktionen dürfte das viele Creator davon abhalten, kleinere Fehler überhaupt nachträglich zu korrigieren.
Der Roll-out scheint aktuell auf iPhone-Nutzer:innen begrenzt zu sein. Denn aktuell berichten nur einige iOS User davon, die neue Funktion bereits zu sehen. Android dürfte im Zuge eines breiteren Roll-outs später folgen.
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Google lässt SEOs Social Media Performance in Search tracken
Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties können SEOs in der Search Console nachvollziehen, wie gut Social-Media-Beiträge und Videos von TikTok, Instagram und Co. in der Suche und in Discover performen.
Erst die lang ersehnten AI Performance Reports, jetzt die Platform Properties. Google rüstet die Search Console mächtig auf und gibt SEOs und Seitenverantwortlichen endlich mehr Einblick in die Performance ihrer vielfältigen Inhalte an verschiedenen Touchpoints im Digitalraum. Während die AI Performance Reports die Sichtbarkeit von Seiteninhalten in AI Overviews und im AI Mode sowie in Discover anzeigen – ohne aber Klicks anzugeben –, können User dank der neuen Platform Properties verstehen, wie gut ihre Videos und Social-Media-Beiträge von anderen Kanälen wie Instagram, X, TikTok oder YouTube in Discover und der Suche ankommen.
Google bringt AI Performance Reports in die Search Console

Funktionalität und Verfügbarkeit der Platform Properties: Search Console zeigt, wie User über Google zu Social Content gelangen
Auf LinkedIn hat der offizielle Google Search Console Account den Start des neuen Property-Typs Platform Properties bekanntgegeben. Diese Option kommt direkt in die Google Search Console. Dort werden die Platform Properties graduell über die nächsten Wochen ausgerollt. Google erklärt:
Now, you can track which search terms lead people to your Instagram, TikTok, X, and YouTube content on Search, and see exactly how your audience is interacting with your posts.
Allerdings gilt als erste Einschränkung, dass die Platform Properties nur auf Inhalte der vier genannten Plattformen Bezug nehmen:
- YouTube
- TikTok
- X
Diese Plattformen können User über die Search Console Verification Page oder über den Property Selector der Search Console hinzufügen, um in Berichten Daten zur Performance zu erhalten. Dann gilt es die Verbindung zu autorisieren und verifizieren. Zu beachten ist dabei, dass die Eigentümer:innenschaft von Google immer geprüft wird. Wenn die externe Anmeldung abläuft, wird die Verbindung zur Property unterbrochen.

In diesen Berichten kannst du die Social-Media- und Video-Performance tracken
Die Performance-Informationen spielt Google direkt in der Search Console in drei verschiedenen Berichten aus:
- Leistungsbericht: Hier werden Klicks und Impressions, CTR und Rankings in der Suche angezeigt. Discover- und Google News-Berichte werden allerdings lediglich dann angezeigt, wenn der Content Seitenaufrufe über genau diese Plattformen erhalten. Die Daten können auch exportiert werden, um sie mit anderen Tools zu analysieren.
- Statistikbericht: Dieser Bericht zeigt aktuelle Traffic-Trends, die am besten performenden Inhalte und Insights dazu, wie User die Plattforminhalte in der Google Suche finden. Google gibt dazu jedoch die Einschränkung mit: „Auf der Seite ‚Statistiken‘ werden auf der oberen Zusammenfassungskarte alle Klicks auf Ihre Property in Google angezeigt, einschließlich Web-, Bild-, Video- und Nachrichtensuchen. Die detaillierten Listen unter der Zusammenfassungskarte beziehen sich jedoch speziell auf Traffic aus Ergebnissen von Internetsuchen. Daher kann die Summe bestimmter Karten niedriger sein als die Zahl auf der Hauptzusammenfassungskarte.“
- Erfolge: Wachstum, klickbasierte Erfolge und Meilensteine werden hier vermerkt.
Als Standardzeitraum für die Insights sind 28 Tage angesetzt. Nach der Einrichtung von Properties kann es indes einige Tage dauern, ehe überhaupt Daten angezeigt werden.

Wenn Videos in der Suche oder Discover auftauchen, zählt das als Impression – genau wie etwa bei Instagram Stories. Als Klick zählt es, wenn User auf die Inhalte klicken – selbst wenn das im Google Viewer geschieht.
Google Analytics bekommt AI Traffic Measurement
– und du kannst dein Google Business Profile mit Gemini verbinden

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Molkereibranche: Neuer Marketingdirektor bei Ehrmann
Benedikt Köck ist neu bei Ehrmann an Bord.
Bei der Molkerei Ehrmann hat Anfang Juli ein neuer Marketingdirektor das Ruder übernommen. Der Manager kommt mit jeder Menge Branchenerfahrung ins Allgäu.
Seit dem 1. Juli gibt es bei Ehrmann in Oberschönegg einen neuen Marketingchef: Die Position des Marketing Direktors hat seitdem Benedikt Kö
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Wie es zu Claude Code kam: Anthropic erzählt Making Of
Für das VS Code Plugin, das Anfang 2022 bereitstand, gab es nur 100 externe User. Allerdings war diese Option noch weit entfernt von dem, was als Coding Agent in den Folgejahren veröffentlicht werden sollte. Denn die technische Infrastruktur für solche Agents ist deutlich komplizierter als bei reinen Chatbots, so Kravec.

Doch Anthropic arbeitete weiter an den Fähigkeiten des agentischen Codings, um einst Tools anbieten zu können, die die digitale Transformation mit KI wirklich vorantreiben – also Aufgaben für Millionen von Menschen übernehmen können. Wie sie es heute tun, wenn sie denn eingesetzt werden.
Mangelnde KI-Budgets bremsen Transformation in Deutschland

Als zum Beispiel 2023 Claude 2 an den Start ging, hieß Googles Gemini noch Bard und ChatGPT war im Chatbot Game die unangefochtene Nummer eins. 2023 war es auch, dass Anthropic erste agentische Funktionen besser für Coding-Zwecke einsetzen konnte, etwa Function Calling, die Suche und dergleichen mehr. Ben Mann erklärt:
Shauna’s team was seeing tremendous progress. They figured out how to give the model a bash tool, to give it the ability to search around—these are the key pieces that make agentic coding work.
Dann wurde erstmals ein richtiges Command Line Tool entwickelt, das den Chat mit Claude explizit für Code-Bearbeitung und Developer-Aufgaben ermöglichte: Clide. Das Tool war noch kaum belastbar, aber Adam Wolff, der Erste Manager des Claude Code Teams zu der Zeit, setzte einen Clide Agent ein, der zum ersten Mal kleine agentische Aufgaben übernehmen konnte.
The first time it worked, I was dancing around my kitchen. I couldn’t believe it.
Durchbruch mit Claude CLI
Boris Cherny, der später als Head of Claude Code arbeiten würde, kam einige Zeit nach der Integration von Clide zu einer Art Durchbruch mit Claude CLI. Er setzte auf die Claude API und erstellte eine Demo, die nach und nach dabei half, echte Coding-Aufgaben zu übernehmen. Cherny erinnert sich:
The day after posting this, I walked in and saw Robert working, and I recognized those red and green lines for code, which are kind of iconic now. He was like, ‘Yeah, it’s doing my coding.‘ It was just the craziest thing – it was useful.
Im Oktober 2024, als Anthropic öffentlich die Möglichkeit ankündigte, dass Claude Code für dich schreiben kann, lief die Arbeit an Claude Code auf Hochtouren. Der Großteil der Anthropic Labs wurde zu Claude Code verlegt, erklärt Engineer Raphael Lee. Dann, erst Anfang 2025, startete Claude Code als Nachfolgeoption von Claude CLI. Ergänzt wurde das Clawd-Maskottchen – dessen Name zwischendurch auch für ClawdBot, dann Moltbot und heute OpenClaw Bedeutung hatte. Sam McAllister von Anthropric hatte dieses Maskottchen für den Start von Claude 3.5 Sonnet kreiert.

Nach der Veröffentlichung als öffentliche Preview kamen neue Modelle wie jene der Claude 4-Reihe und Abonnements, die dem Unternehmen mehr Entwicklungs-Power verschafften. Nach und nach konnte das Tool immer mehr – und auch immer mehr Code schreiben. Boris Cherny meint:
In February 2025, Claude Code was writing maybe 10 percent of my code. By May it went up to 30, 40 percent. I remember I was at the Code with Claude developer conference when Sonnet 4 came out, sitting in the back room, coding, and I thought, ‘Wow, this is really getting good.‘ The model was so much better, so agentic, so good at coding. By winter 2025, 100 percent of my code was written by Claude Code. Not a single line by hand.
Wie Cherny geht es inzwischen auch anderen Anthropic-Mitarbeiter:innen. Igor Kofman vom Technical Team in den Anthropic Labs gibt zu, selbst keinen Code mehr zu schreiben. Shauna Kravec betont zudem, dass ein Tool wie Claude Code Menschen 2026 und 2027 in kurzer Zeit bei der Bearbeitung zahlreicher Probleme helfen könnte, Probleme, an denen sie schon sehr lange arbeiten. In drei Monaten könne bereits sehr viel geschehen.
Damit Claude Code heute immer besser arbeitet, erhält das Tool inzwischen Support vom neuen Modell Claude Sonnet 5 sowie von den wiedereingeführten Supermodellen Claude Fable 5 und – für die wenigen mit Zugriff – Claude Mythos 5.
Claude Fable 5 kommt zurück und Claude Sonnet 5 neu dazu

Wie Claude Code heute in der Praxis eingesetzt wird, lässt sich an zahlreichen Beispielen ablesen. Anthropic selbst liefert einen datenbasierten Beitrag zu Praxisbeispielen und schreibt unter anderem:
Agentic coding has taken off. The share of GitHub projects with coding agent activity has more than doubled since late 2025, and Claude Code users now spend an average of 20 hours per week using the tool […].
Die Möglichkeiten sind vielfältig, weil das Team dieses Produkt als wichtige Säule für digitale Arbeit aufgebaut hat. Doch die Konkurrenz von OpenAI, Google und Co. hat längst mit Alternativen reagiert.
Was 81.000 Menschen von KI wollen

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