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Meta testet Series für Reels auf Instagram
Microdrama Apps boomen und nun testet auch Meta Serienformate für Reels auf Instagram und Facebook. Das eröffnet Creatorn neue Möglichkeiten für fortlaufendes Storytelling, Community Building und perspektivisch sogar neue Monetarisierungsmodelle. Hinter den kurzen Episoden steckt ein Markt mit Milliardenpotenzial, der bereits Hollywood auf den Plan ruft.
Kurz, vertikal und voller Cliffhanger: Miniserien im Hochformat gelten derzeit als einer der spannendsten Trends im digitalen Entertainment, weswegen sogar tagesschau.de darüber berichtete. Apps wie ReelShort und DramaBox wachsen rasant, TikTok hat mit PineDrama schon Anfang 2026 direkt eine eigene App für Mikrodramen gestartet. Jetzt springt auch Meta auf den Boom episodischer Kurzvideos auf – jedoch anders als TikTok. Statt fiktionaler Mikrodramen soll auf Instagram und Facebook Friends und Creator Content in größeren Geschichten erzählt werden.
TikTok startet PineDrama:
Neue Serien-App mit Suchtfaktor

Potenzial zum Milliardenmarkt: Der Boom der Episodenvideos erreicht Instagram
Wie TechCrunch unter Berufung auf Meta berichtet, können ausgewählte Creator:innen ihre Reels künftig zu einer Serie zusammenfassen. Alle Episoden werden in einem eigenen Bereich auf dem Profil gebündelt. Nutzer:innen können die Folgen dort gesammelt ansehen, nahtlos weiterschauen und direkt von einer Episode zur gesamten Serie springen.

Meta sieht in dem Format vor allem eine Antwort auf einen Trend, der auf den eigenen Plattformen bereits stark nachgefragt werde. Serienartige Inhalte sollen künftig leichter auffindbar und einfacher zu verfolgen sein. Besonders spannend ist das für Creator und Brands, die auf Challenges, Tutorials oder fortlaufendes Storytelling setzen. Statt einzelne Videos im Profil zu verstreuen, lassen sich Formate künftig als zusammenhängende Serie präsentieren. Als Beispiel nennt Meta eine Reihe wie „10 Tage gesünder backen“, bei der jede Episode auf der vorherigen aufbaut.
Vertikale Serienformate gehören derzeit zu den am schnellsten wachsenden Trends im digitalen Entertainment und entwickeln sich gerade zu einem Milliardenmarkt. Wie tagesschau.de berichtet, haben Microdrama Apps allein im ersten Quartal 2025 weltweit an die 700 Millionen US-Dollar über In-App-Käufe umgesetzt. Laut Variety könnte der Markt bis 2030 auf rund 26 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz anwachsen. Das Potenzial bleibt auch in Hollywood nicht unbemerkt. Studios und Produktionsfirmen investieren zunehmend in Inhalte, die speziell für den vertikalen Smartphone Screen entwickelt werden. Laut einer Studie von Ampere Analysis aus dem Jahr 2025 hat bereits jede:r achte Internetnutzer:in weltweit mindestens eine vertikale Serienepisode gesehen.
TikTok zeigt bereits, wie sich Serien monetarisieren lassen
Noch befindet sich Series in der Testphase. Gegenüber TechCrunch bestätigte Meta jedoch bereits, dass über Monetarisierungsmöglichkeiten nachgedacht wird. Konkrete Pläne nannte der Konzern allerdings nicht.
Der Blick auf TikTok zeigt allerdings, dass sich das Format auszahlen dürfte. Dort können Creator bereits exklusive Serien hinter einer Bezahlschranke anbieten und einzelne Folgen oder komplette Inhalte verkaufen. Sollte sich Series auf Instagram und Facebook etablieren, wären auch bei Meta kostenpflichtige Inhalte, Creator-Abonnements oder neue Werbe- und Sponsoringmodelle denkbar.
Offen bleibt bislang, wann Meta die Funktion breiter ausrollen wird und ob Serien künftig zusätzliche Analyse- oder Reichweitenfunktionen erhalten.
Instagram Plus und WhatsApp Plus starten weltweit
– perspektivisch kommt Meta One

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Es diskutierten: Tim Christiansen, General Manager DACH bei Snap, Moderatorin Bettina Sonnenschein (HORIZONT), Ralf Lülsdorf, Head of International Music Marketing bei Telekom Electronic Beats, und Andreas Schimmelpfennig, Geschäftsführer der Agentur Elastique.
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Die HORIZONT-Award-Preisträger 2026: Christian Schmalzl (Kategorie Medien, ehemals Ströer) Kim Notz (Agenturen, KNSK) und Christoph Werner (Marketing, dm)
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Die Frau und die Männer des Jahres: Kim Notz, Christian Schmalzl und Christoph Werner erhalten den HORIZONT Award
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Christoph Werner, Kim Notz und Christian Schmalzl stehen für eine Führung, die Haltung vor Lautstärke stellt, langfristige Strategie über kurzfristige Effekte und Transformation als kontinuierlichen Prozess begreift. Genau das würdigt die Jury des HORIZONT Award: drei Persönlichkeiten, die die Marketing-, Kommunikations- und Medienbranche prägen, indem sie Orientierung geben – nach innen wie nach außen.
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