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Innogrit IG5686 alias Crestone: Der nächste Controller für PCIe-6.0-SSDs mit 28 GB/s


Innogrit IG5686 alias Crestone: Der nächste Controller für PCIe-6.0-SSDs mit 28 GB/s

Bild: Innogrit

Einen passenden Controller für die neue Generation der PCIe-6.0-SSDs hat auch Innogrit auf der Computex gezeigt. Der Chip trägt den Namen IG5686 „Crestone“ und soll SSDs mit bis zu 28 GB/s und 7 Millionen IOPS beim sequenziellen und wahlfreien Lesen ermöglichen.

Wenig überraschend zielt auch Innogrit auf das Enterprise-Segment ab. Zum einen ist dieses derzeit besonders gefragt (Stichwort: KI-Boom). Zum anderen wird es PCIe 6.0 ohnehin vorerst nur in Rechenzentren geben. Consumer-SSDs mit PCIe 6.0 sind noch lange nicht in Sichtweite.

Erste Eckdaten zum IG5686 (Crestone)

Der IG5686-Controller unterstützt PCIe 6.0 x4 für 32 GB/s brutto und soll netto auf 28 GB/s beim sequenziellen Lesen und 22 GB/s beim sequenziellen Schreiben kommen. Letzteres ist weniger als bei dem parallel von Phison vorgestellten X3, der auch schreibend 28 GB/s bieten soll. Letztlich sind solche Angaben aber auch immer theoretischer Natur. Bei SSDs kommt es schließlich nicht nur auf den Controller, sondern auch auf den NAND-Flash an. Ist letzterer nicht schnell genug, kann das Maximum des Prozessors nicht abgerufen werden.

Innogrit Crestone IG5686 Controller mit PCIe 6.0
Innogrit Crestone IG5686 Controller mit PCIe 6.0 (Bild: Wccftech)

Innogrit wirbt außerdem mit bis zu 7 Millionen IOPS beim zufälligen Lesen und 5 Millionen IOPS beim zufälligen Schreiben. Auch hier ist der Schreibwert geringer als bei Phison. Derzeit wird ein NAND-Interface mit bis zu 4.800 MT/s unterstützt. Dabei soll der IG5686 mit fast allen NAND-Flash-Typen (SLC, MLC, TLC und QLC) sowie Storage Class Memory (SCM) umgehen können. Maximal werden laut Datenblatt 256 TB unterstützt.

Controller und SSDs mit PCIe 6.0 im Vergleich

An dieser Stelle hat die Redaktion die noch nicht vollständigen Eckdaten zu angekündigten wie auch bereits verfügbaren SSD-Controllern respektive SSDs mit PCIe 6.0 in einer Übersicht gesammelt. Neben Innogrit IG5686 sind dies der Phison X3, der FADU FC6161 und bei Silicon Motion der Chip mit dem Codenamen Neptune. Micron und Samsung sind schon weiter und haben ihre PCIe-6.0-SSDs bereits eingeführt. Das sind die Micron 9650 und die Samsung PM1763.

Auch Team Group hat mit der T-CREATE MASTER Ai I6E zur Computex eine erste PCIe-6.0-SSD gezeigt, die 28 GB/S und 1,4 Millionen Write IOPS schaffen soll. Hier ist unklar, welcher Controller eingesetzt wird.

Innogrit erwartet 100 Millionen IOPS für 2028

In welcher Form auch immer geht Innogrit davon aus, dass 2027 die Marke von 25 bis 50 Millionen IOPS für Datenträger erreicht wird. Für 2028 werden bereits 100 Millionen IOPS via PCIe 7.0 respektive CXL angepeilt. Auch Kioxia arbeitet bereits an einer SSD dieser Geschwindigkeitsklasse.



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NAND-Geschäft im 1. Quartal: Umsatz fast vervierfacht, YMTC holt Micron und Sandisk ein


NAND-Geschäft im 1. Quartal: Umsatz fast vervierfacht, YMTC holt Micron und Sandisk ein

Die Speicherhersteller fahren in diesen Zeiten Umsatzrekorde ein. Allein im ersten Quartal 2026 soll die NAND-Branche 46 Milliarden US-Dollar eingenommen haben, das ist 3,5 Mal mehr als ein Jahr zuvor, berichtet Counterpoint. Bei den Marktanteilen hat der chinesische Neuling YMTC inzwischen gewaltig aufgeholt.

Im ersten Quartal mehr Umsatz als im Jahr 2023

Alle NAND-Flash-Hersteller zusammen sollen im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 46 Milliarden US-Dollar generiert haben. Das ist noch einmal doppelt so viel wie im vierten Quartal 2025 und 3,5 Mal so viel wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Counterpoint rechnet vor, dass der NAND-Umsatz im Q1 2026 damit sogar den Umsatz des Gesamtjahres 2023 überboten hat.

Die Zahlen überraschen allerdings nicht angesichts der Preise für NAND-Flash, die sich seit dem Herbst massiv erhöht haben. Die Ursache ist die globale Speicherkrise. Im Zuge des Aufbaus und Ausbaus immer größerer Rechenzentren, primär für den Einsatz von KI-Anwendungen, ist der Bedarf an Speicherchips enorm gestiegen. Das sorgt für eine Verknappung im Markt und starke Preiserhöhungen. Entsprechend haben auch die Preise für Endprodukte wie SSDs und Speicherriegel erheblich angezogen. Prognosen zu einem „historischen Speicherengpass“ haben sich inzwischen bewahrheitet.

  • HDD, SSD und RAM teurer: Der „historische“ Speicher­engpass ist da

Durch den KI-Boom verschiebt sich das NAND-Geschäft zudem mehr und mehr in Richtung der Enterprise-SSDs für Server. Diese sollen im ersten Quartal bereits 43 Prozent der Verkäufe ausgemacht haben, bis zum Ende des Jahres sollen ihr Anteil auf 60 Prozent steigen.

YMTC holt weiter auf

Erst seit einigen Jahren mischt der chinesische Hersteller YMTC im globalen NAND-Geschäft mit. Die Knappheit bei den Herstellern aus Südkorea und den USA sorgt dafür, dass immer mehr Kunden auf den NAND aus China zurückgreifen. Das wiederum führt zu steigenden Marktanteilen, sodass YMTC im ersten Quartal 2026 bereits 13 Prozent erreicht haben soll. Das sind ganze 5 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. Außerdem werden damit die etablierten Größen Micron und Sandisk eingeholt.

Marktanteile der NAND-Flash-Hersteller nach Umsatz von Q1 2025 bis Q1 2026
Marktanteile der NAND-Flash-Hersteller nach Umsatz von Q1 2025 bis Q1 2026 (Bild: Counterpoint Research NAND Flash Tracker – Q1 2026)

Kioxia liegt mit 14 Prozent schon in Schlagweite, sodass YMTC schon bald zur Nummer Drei aufsteigen könnte. Der geplante Börsengang von YMTC könnte nämlich für frisches Geld für den weiteren Ausbau der Produktion sorgen. Allerdings will auch Kioxia seine NAND-Produktion in den nächsten Jahren massiv ausbauen.

Während Samsung mit 29 Prozent Marktanteil erneut seine Position als größter NAND-Flash-Hersteller verteidigt hat, liegt SK Hynix (inklusive Solidigm) mit 18 Prozent auf Rang zwei.

Billboard März 2026



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Von klein bis riesig: Lian Lis Gehäuse-Neuheiten der Computex im Überblick


Von klein bis riesig: Lian Lis Gehäuse-Neuheiten der Computex im Überblick

Bild: Lian Li

Zur Computex 2026 gibt es bei Lian Li zahlreiche neue Gehäuse zu sehen. Darunter sind überarbeitete Versionen existierender Modelle, die Fortsetzung der V-Serie mit „Pfeiler-Display“ und das kompakte, in Kooperation mit Dan Cases entwickelte B4-mATX.

Das B4-mATX wird kompakt & flexibel

Das B4 sieht auf den ersten Blick wie ein typisches Micro-ATX-Kompaktgehäuse aus. Es kann allerdings entweder als normales Gehäuse oder als Turm aufgestellt werden. Mit rund 21,3 Liter Volumen ist es zudem für ein Mainstream-Gehäuse für seinen Formfaktor überaus kompakt. Trotzdem passen ein 360-mm-Radiator, 140 mm lange ATX-Netzteile und Tower-Kühler in das Gehäuse. Erscheinen wird das Modell am 26. Juni für rund 70 US-Dollar mit schwarzen Mesh-Abdeckungen, die Holzvariante startet ab 85 US-Dollar. In Weiß werden jeweils 5 US-Dollar mehr verlangt.

Lian Li B4-mATX
Lian Li B4-mATX (Bild: Lian Li)

Riesiges V2000 steht auf Rädern

Im dritten Quartal wird die V-Serie mit dem V2000 für rund 240 US-Dollar fortgesetzt. Der geräumige Tower kommt auf Abmessungen von 579 × 260 × 610 mm. Das reicht für zwei Netzteile, EEB-Workstation-Mainboards und sechs Festplatten, aber auch 420-mm-Radiatoren. Weil das System potentiell schwer wird, stellt Lian Li es auf Räder. Highlight ist das Display mit Temperatursensor, das sich an der vorderen linken Ecke befindet.

Lian Li V2000
Lian Li V2000 (Bild: Lian Li)

Turbine bei Lancool

Das Lancool 4 ist ebenfalls für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, soll aber nur 130 US-Dollar kosten. Das Turbinen-Design der Frontlüfter kennt man schon vom Lancool 217 Inf oder dem Lian Li Vector 150 Inf, hier wird es aber für einen ATX-Tower genutzt. Die untere Kammer des Gehäuses soll als Luftleiter dienen, ohne können Lüfter am Boden schräg gestellt werden, um die Grafikkarte besser zu belüften.

Das rund 110 US-Dollar teure, 505 × 249 × 496 mm große Lancool 207XL plant Lian Li für das vierte Quartal. Hinter seiner Schlitz-Front verbergen sich zwei 170-mm-Lüfter mit einer Tiefe von 30 Millimetern, am Boden sitzen zudem zwei Querstromlüfter zur GPU-Kühlung.

Lian Li Lancool 207XL
Lian Li Lancool 207XL (Bild: Lian Li)
Lian Li Lancool 4
Lian Li Lancool 4 (Bild: Lian Li)

Neue Glaskästen

Darüber hinaus plant der Hersteller eine verbesserte Version des O11D Evo. Der Glaskasten kann als „V2“ Lüfter am Boden schräg gestellt werden und seine Mainboard-Halterung verschieben. Kreisförmige Aussparungen für Lüfter sollen zudem Turbulenzen und damit Lautstärke verringern. Im Handel wird das Evo V2 im vierten Quartal erscheinen, die Preisempfehlung liegt bei knapp 170 US-Dollar.

Für rund 100 US-Dollar hat Lian Li ab dem dritten Quartal einen weiteren Glaskasten parat. Das UX100 verfügt über eine gebogene Glasscheibe, die sich auch auf die rechte Gehäuseseite erstreckt. Der Schlitz im „Sockel“ dient dabei der Belüftung.

Lian Li O11 Evo RGB V2
Lian Li O11 Evo RGB V2 (Bild: Lian Li)
Lian Li UX100
Lian Li UX100 (Bild: Lian Li)



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GeForce-Gerüchte: RTX 50 Super soll doch kommen, bei der RTX 5060 mit 12 GB


GeForce-Gerüchte: RTX 50 Super soll doch kommen, bei der RTX 5060 mit 12 GB

Der einst für den Herbst 2025 und später für Anfang 2026 erwartete Super-Refresh einiger Nvidia-Grafikkarten der RTX-50-Generation soll jetzt doch noch kommen, heißt es aus der Gerüchteküche. Zuvor wurden die Gaming-Grafikkarten mit mehr Grafikspeicher mutmaßlich immer weiter verschoben und schließlich auf Eis gelegt.

Später, noch später, gar nicht, jetzt doch?

Der neue Hinweis kommt vom für gewöhnlich treffsicheren X-Account MEGAsizeGPU, der schon in der Vergangenheit mit korrekten Prognosen zu neuen GeForce-Modellen richtig lag. Demnach seien die zuvor geplanten drei Super-Modelle – GeForce RTX 5080 Super, RTX 5070 Ti Super und RTX 5070 Super – „wieder auf Kurs“. Alle drei Grafikkarten sollten bisheriger Gerüchte zufolge kaum oder gar nicht bei der GPU-Leistung zulegen, aber jeweils mit 33 Prozent mehr Grafikspeicher am gleichen Interface kommen.

RTX 50 Super is back on track. This time includes 5060 12G (or maybe it will have a new name as 5060 super).

It’s the same spec as previous leaks.

MEGAsizeGPU auf X

Zudem ist jetzt auch wieder von einer potenziellen GeForce RTX 5060 Super mit 12 GB VRAM die Rede. Entsprechende Gerüchte gab es schon im Januar 2025, noch vor der Ankündigung der bekannten GeForce RTX 5060 (Test) mit bloß 8 GB Grafikspeicher. Zum GPU-Ausbau und der TDP gibt es hier jedoch noch keine Informationen. Bei den anderen drei kolportierten Super-Neuauflagen soll es wiederum bei den schon im Herbst durchgestochenen Eckdaten bleiben. Bestätigt ist aber nach wie vor nichts.

Nvidia GeForce RTX 50 – Spezifikationen und Gerüchte

Sollten die Gerüchte Recht behalten, gäbe es lediglich bei der GeForce RTX 5070 Super marginal mehr Leistung, wohingegen sich die Änderungen bei der RTX 5070 Ti Super und der RTX 5080 Super ausschließlich auf den Speicher beschränken würden.

Skepsis ist angebracht

Möglich wären diese VRAM-Upgrades mit 3 GB statt wie bislang üblich lediglich 2 GB großen GDDR7-Speichermodulen, wie sie etwa bereits bei der GeForce RTX 5090 im Notebook oder dem Profi-Modell RTX Pro 6000 Blackwell zum Einsatz kommen. Angesichts der Speicherkrise und dem allgemeinen Fokus der gesamten Branche auf AI und Rechenzentren sind die Fragezeichen hinter diesem Vorhaben aber über die vergangenen Monate nicht kleiner geworden. Im Gegenteil, die Sparte GeForce ist für Nvidia zum Nischengeschäft verkommen und Auswirkungen auf die RTX-50-Produktion bestehender Modelle gab es schon Ende 2025.

Angesichts dessen sind Gerüchte rund um einen Super-Refresh der aktuellen Generation weiterhin mit Vorsicht zu genießen. An all den Gründen, die zuvor dagegen sprachen, hat sich nichts geändert. Denn auch von AMD wird es nach aktuellem Kenntnisstand im laufenden Jahr 2026 keine neuen, mit mehr Speicher ausgestatteten Gaming-Grafikkarten geben, während Nvidia die aktuellen Konkurrenzprodukte mit dem bestehenden RTX-50-Aufgebot in Schach halten kann. Und ohnehin fehlt ein Termin: Ein Marktstart der Super-Modelle im 3. Quartal 2026, wie er noch im Winter vermutet wurde, scheint angesichts des knappen Vorlaufs kaum haltbar.

Lückenfüller auf unbestimmte Zeit?

Sollte RTX 50 Super jetzt doch tatsächlich kommen, wäre ein Marktstart vor dem Weihnachtsgeschäft denkbar. Dann stellt sich aber unweigerlich die Frage nach dem zeitlichen Abstand zur nächsten Grafikkarten-Generation von Nvidia: Gerüchte deuten für GeForce RTX 60 bisher auf eine Veröffentlichung im zweiten Halbjahr 2027 hin, was schwer mit einem keine zwölf Monate alten Refresh vereinbar wäre. Der Umstand, dass das Unternehmen jetzt mutmaßlich doch mit den Super-Modellen plane, könnte also auch das erste Anzeichen dafür sein, dass gänzlich neue, stärkere und effizientere Gaming-Grafikkarten noch in sehr weiter Ferne liegen.



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