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+++ Taktile +++ MoIn Group +++ SAP +++ LeanIX +++ Signavio +++ Nays +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Die Zukunft der Banken: Taktile (110 Millionen Investment) +++ Roll-up-Boom: MoIn Group setzt auf die Versicherungsbranche +++ SAP-Stars André Christ (LeanIX) und Gero Decker (Signavio) treten ab +++ Nays: Angeln als Lifestyle +++

+++ Taktile +++ MoIn Group +++ SAP +++ LeanIX +++ Signavio +++ Nays +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 25. Juni).

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#STARTUPTICKER

Taktile 
+++ Die Zukunft der Banken ist KI! Was ChatGPT für Texte ist, möchte Taktile für Entscheidungen werden. Das Berliner Startup, 2020 gegründet, entwickelt eine KI-Plattform, mit der Banken, Versicherungen und FinTechs Kreditvergaben, Betrugsprävention, Geldwäsche-Prüfungen oder Schadenbearbeitung automatisieren können. „KI kann heute erstmals zuverlässig die Entscheidungen automatisieren, die Banken und Versicherungen ausmachen. Das war noch vor sechs Monaten nicht möglich“, schreibt Gründer Maik Taro Wehmeyer bei LinkedIn. Diese Vision überzeugt nun auch Goldman Sachs und weitere Investoren, die 110 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investieren. Insgesamt flossen damit bereits rund 190 Millionen US-Dollar in Taktile. Zu den Kunden der Jungfirma zählen bereits Allianz, Rakuten Bank sowie FinTechs wie Mercury, Kueski und Zilch. Taktile zeigt damit exemplarisch, wohin die nächste KI-Welle rollt: Weg von Chatbots – hin zu KI-Systemen, die operative Geschäftsentscheidungen übernehmen. (Linkedin, Fortune) Mehr über Taktile

MoIn Group
+++ Das nächste Roll-up ist am Start!! Mit der MoIn Group (steht für Modern Insurance Technology) starten Moritz Delbrück (zuletzt unter anderem Justix), Philipp Kanschik und André Hoendgen ein spannendes Konsolidierungsprojekt für die Versicherungsbranche. Das Trio baut nach eigenen Angaben das erste AI-Roll-up der deutschen Maklerbranche auf. Die Idee: profitable Maklerhäuser übernehmen, ihre Eigenständigkeit erhalten und gleichzeitig mithilfe von KI-Agenten Verwaltungsaufgaben automatisieren. Die ersten beiden Unternehmen – Compari aus Mellrichstadt und die Sünderwald-Gruppe aus Chemnitz – sind bereits an Bord. Der Trend zu Roll-ups zieht somit immer weitere Kreise. Während Unternehmen wie Arsipa, Entro, Aretea Group und nun die MoIn Group neue Plattformen aufbauen, setzen Investoren wie Gaius Capital, Generation Tech Partners und Tenet auf Konsolidierung und Unternehmensnachfolge. Tipp: Roll-ups – die neue Goldgrube der Startup-Szene Mehr über Roll-ups

SAPLeanIX – Signavio 
+++ Zwei Startup-Stars gehen! Mit André Christ (LeanIX) und Gero Decker (Signavio) verlassen gleich zwei der bekanntesten Gründer das operative Management von SAP. Für LeanIX und Signavio hatte der Softwarekonzern zusammen mehr als 2 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt. Die beiden Zukäufe galten als Schlüssel für die Cloud-Transformation. Mit den Gründern wollte SAP zugleich mehr Startup-DNA ins Management holen. Dass sich beide nun zurückziehen, ist daher mehr als nur ein Personalwechsel (Manager Magazin) Mehr über SAP

Nays
+++ Lesenswert! Dustin Schöne und Marcel Mandry zeigen mit Nays, dass selbst vermeintliche Nischen riesiges Potenzial bieten. Das Berliner Unternehmen, 2019 gegründet, macht Angeln zur Lifestyle-Marke und verkauft Zubehör sowie Bekleidung – komplett ohne Venture Capital. Inzwischen beschäftigt Nays mehr als 30 Mitarbeitende und treibt nach dem Start in Frankreich nun auch den Markteintritt in den USA voran. Die Geschichte zeigt einmal mehr: Auch in vermeintlich angestaubten Märkten lassen sich mit starkem Branding und Community-Aufbau beeindruckende Unternehmen aufbauen. (Gründerszene) Mehr über Nays

Dresden
+++ Die sächsische Landeshauptstadt Dresden hat viel zu bieten – auch in Sachen Startups! In der wunderschönen Elbmetropole sind uns zuletzt wieder einige aufstrebende und auch junge Startups aufgefallen – darunter Additive Drives, FMC und Smarobix. Mehr über Dresden

Startup-Radar
+++ Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: curly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID und Lexi. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ DefenseTech-Unicorn Stark erhält 500 Millionen +++ Auto-Abo-Grownup Finn sammelt 140 Millionen ein – und wird ein Unicorn +++ KI-Startup Ora Computing sammelt 3,5 Millionen ein +++ Robotik-Startup Innok Robotics erhält 3,3 Millionen. Mehr im Deal-Monitor

#JOBS

Evernest
+++ Unser Job des Tages! Evernest sucht einen Digital Marketing Manager (Focus Automation & AI) (m/w/d). Wir sind Evernest – das Immobilienunternehmen, das Technologie und persönliche Beratung auf höchstem Niveau vereint. Mit digitalen Tools, maßgeschneiderten Marketingstrategien und tiefem lokalen Marktverständnis machen wir den Kauf und Verkauf von Immobilien effizienter und erfolgreicher.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen. Hier entlang zu unserer Jobbörse!

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker



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15 innovative Kölner Projekte, die jetzt durchstarten können


#StartupsToWatch

15 Projekte, 150.000 Euro Förderung: KölnBusiness unterstützt auch in diesem Jahr innovative Unternehmen aus Köln. Zu den ausgewählten Vorhaben gehören mehrere Startups aus den Bereichen KI, HealthTech, ClimateTech und Energiewende.

15 innovative Kölner Projekte, die jetzt durchstarten können

Die Gewinner des Kölner Rahmens stehen fest: KölnBusiness fördert in diesem Jahr 15 Innovationsprojekte mit insgesamt 150.000 Euro. Die ausgewählten Vorhaben (unter denen einige Jungfirmen sind, die wir bereits ausführlich vorgestellt haben) beschäftigen sich unter anderem mit Künstlicher Intelligenz, Digital Health, Kreislaufwirtschaft, Energiewende und nachhaltiger Produktion.

Unter den ausgewählten Unternehmen sind Onqo Health (KI-Unterstützung für Tumorboards), Zentras Systems (Sprach-KI für die OP-Dokumentation), Sacred Valley Tech (digitale Produktpässe für die Kreislaufwirtschaft), Carbon Minds (digitale Lernplattform für Ökobilanzen), Wavelr (KI für Energieprojekte), Gridty (digitaler Zwilling für Kälteanlagen), Luure (KI-gestützte Baustellendokumentation), Drought Analytics (intelligente Bewässerung), H2ALL (Software für Wasserstoffprojekte), LeadRealizer (KI-Lead-Scoring) und Venue Flow (Software für das Veranstaltungsmanagement).

Darüber hinaus erhalten auch die Praxis Knoop, der Umweltdienstleister Interzero, der Sortiertechnikspezialist Steinert sowie der Leuchtenhersteller less’n’more eine Förderung.

Mit dem Kölner Rahmen unterstützt KölnBusiness jährlich innovative digitale und nachhaltige Vorhaben von Unternehmen aus Köln. Pro Projekt sind Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro möglich.

Zu den früheren Förderprojekten des Kölner Rahmens zählen unter anderem Holy Shit, Hydrofarms und Hey Grün. Die Unternehmen stehen exemplarisch für den Fokus des Programms auf digitale und nachhaltige Innovationen – von ressourcenschonender Sanitärtechnik über Vertical Farming bis hin zur Digitalisierung von Dachbegrünungen.

Duchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness
Foto (oben): KI





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Pitchdeck: vGreens holt 2 Mio. Euro für KI im Gewächshaus


Ein Hightech-Gewächshaus mit der Technologie von vGreens. Das Besondere: Erdbeeren können hier sogar vertikal angebaut werden. Die Sensoren und KI des Startups sollen dabei den Anbauprozess transparenter und noch besser planbar machen.

Ein Hightech-Gewächshaus mit der Technologie von vGreens. Das Besondere: Erdbeeren können hier sogar vertikal angebaut werden. Die Sensoren und KI des Startups sollen dabei den Anbauprozess transparenter und noch besser planbar machen.
vGreens

Erdbeeren herangezogen mithilfe von KI? Zumindest soll künstliche Intelligenz künftig mitentscheiden, wann bewässert wird, wie Ernten ausfallen und ob Pflanzen optimal wachsen. Das Essener Startup vGreens entwickelt dafür Sensoren und Software. Diese wird nicht nur in Hightech-Gewächshäusern, sondern auch auf dem Feld genutzt.





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Angeln: Wie dieser Berliner aus dem Rentner-Hobby eine Millionenmarke bauen will


Angeln: Wie dieser Berliner aus dem Rentner-Hobby eine Millionenmarke bauen will

Dustin Schöne macht aus einem vermeintlichen Rentnerhobby ein Lifestyle-Business.
Amelie Elisabeth Prusseit

Wer an Angeln denkt, denkt an Klappstuhl, Thermoskanne und Rentner. Dustin Schöne denkt an Markenaufbau, Community und einen Millionenumsatz. Mit seinem Berliner Startup Nays will er aus einem traditionellen Hobby eine moderne Lifestyle-Marke machen.

Gemeinsam mit Mitgründer Marcel Mandry haben die beiden 2019 das Berliner Angel-Startup Nays aufgebaut. Die Marke will ein neues Bild vom Angeln etablieren und erinnert an moderne Outdoor- und Lifestyle-Brands. Neben Ködern und Angelzubehör verkauft das Unternehmen inzwischen auch Bekleidung, von Caps und Hoodies bis hin zu Outdoor-Jacken. Gründerszene verbringt einen Tag mit dem Unternehmer am Wasser.

Produkttest von Gründerszene approved.

Produkttest von Gründerszene approved.
Amelie Elisabeth Prusseit

Während Schöne routiniert auswirft, spricht er über Markenaufbau, Produktentwicklung und die Vision hinter Nays. „Wir wollten etwas anders machen als das, was auf dem Markt schon gegeben war“, erzählt Schöne.

Vom Opa ans Wasser – und später ins Unternehmertum

Dass Schöne heute Unternehmer ist, war nicht geplant. Seine Verbindung zum Angeln begann lange vor Nays. „Ich angel eigentlich schon immer, seitdem ich denken kann“, erzählt er. Geprägt habe ihn vor allem sein Großvater. „Es war zwar nie jemand Angler in der Familie, aber mein Opa war sehr naturverbunden und hat mich immer mit ans Wasser genommen.“

Der eine wirft die Angel aus, der andere behält die Zahlen im Blick: Marcel Mandry und Dustin Schöne.

Der eine wirft die Angel aus, der andere behält die Zahlen im Blick: Marcel Mandry und Dustin Schöne.
Amelie Elisabeth Prusseit

Was zunächst als Kindheitsbeschäftigung begann, wurde schnell zu einer Leidenschaft. „Ich habe geboxt, ich habe Fußball gespielt, ich habe viel Sport gemacht. Aber das waren eher Hobbys. Angeln hat mich so sehr beeinflusst und geprägt, dass es eher eine Passion war.“ Schon in der Schule habe ihn das Hobby kaum losgelassen. „Ich konnte an nichts anderes denken“, erzählt er. „Ich war schon immer eher unruhig. Angeln war das Einzige, wo ich Ruhe gefunden habe, wo nicht so viel Input war und ich mich konzentrieren konnte.“

Später machte sich Schöne in der Angelszene einen Namen. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe und baute sich über Turniere und Social Media eine Reichweite auf. „Ich habe Glück gehabt, viele Turniere gewinnen zu können“, sagt er. Die Erfolge verschafften ihm Glaubwürdigkeit in einer Szene, die später zur Grundlage für den Aufbau von Nays werden sollte.

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Vom Turniersieger zur Marke

Die Idee für Nays entstand aus einer Beobachtung: Obwohl Millionen Menschen angeln, wirkte die Branche auf Schöne altmodisch. „Das Image war Bierbauch, Bierkanne und dann sitzt du da am See und trinkst Bier“, sagt er. „Dabei war Angeln viel mehr.“

Gemeinsam mit Marcel Mandry wollte er deshalb eine Marke schaffen, mit der sich eine neue Generation von Anglern identifizieren kann. Schöne kennt die Mechanismen moderner Marken auch aus seinem privaten Umfeld: Seine Partnerin ist Unternehmerin und Model Lena Gercke. Mandry bringt dabei einen anderen Hintergrund mit als sein Mitgründer. Während Schöne aus der Angelszene kommt, sammelte er Erfahrungen in der Startup- und Fintech-Welt, unter anderem bei Solaris. Heute verantwortet er vor allem die strategischen und wirtschaftlichen Themen des Unternehmens.

Mit nur zwei Produkten gestartet

Statt anfangs große Summen in Marketing zu investieren, steckten sie ihr Geld in Produktentwicklung und Teamaufbau. Anfangs bestand das Sortiment aus gerade einmal zwei Ködern. Die Gründer vertrauten darauf, ihre Zielgruppe genau zu kennen. Im Vorverkauf kam die Bestätigung schneller als erwartet. „Da haben wir das erste Mal gesehen: Das, was wir machen, funktioniert und die Leute haben Bock darauf.“, sagt Schöne.

Sie sehen zum Anbeißen aus – jetzt nur noch hoffen, dass die Fische das auch so sehen.

Sie sehen zum Anbeißen aus – jetzt nur noch hoffen, dass die Fische das auch so sehen.
Amelie Elisabeth Prusseit

Heute umfasst das Sortiment weitaus mehr Produkte. Der bekannteste Köder der Marke ist bis heute der Gummifisch „Venom“. Schöne beschreibt ihn als klassischen Köder, „mit dem jeder etwas anfangen kann“.

Statt auf große Werbekampagnen setzt Nays auf die eigene Community. Die Marke arbeitet bewusst mit Anglern zusammen, die bereits Teil der Szene sind und die Werte des Unternehmens teilen. „Für mich ist wichtig, dass jemand authentisch ist, guten Content macht und zu unserer Philosophie passt“, sagt er. Viele Inhalte entstehen deshalb nicht in Studios, sondern auf Angeltrips, Produkttests oder Touren mit der Community. Eine davon führte das Team mit dem Boot von Frankreich über Deutschland bis in die Niederlande Richtung Nordsee. „Wir haben dann immer Stopps gemacht und die Leute getroffen, die dort in der Region gewohnt haben.“

Keine Investoren, volle Kontrolle

Das Gründerteam entscheidet sich bewusst gegen Finanzierungsrunden und Investoren und sind stolz darauf, komplett bootstrapped zu agieren. „Wir haben alles, was wir verdient haben, in den Aufbau des Teams gesteckt“, sagt Mandry. Der Grund dafür: Die Marke soll authentisch bleiben und sich nicht nach kurzfristigen Wachstumszielen richten. Die Produkte sollen von Menschen entwickelt werden, die selbst angeln und ihre Zielgruppe verstehen, und nicht von Investoren, die auf möglichst schnelle Rendite aus sind.

Die nächste Wachstumsphase

Heute beschäftigt Nays mehr als 30 Mitarbeitende. Neben Deutschland wächst die Marke inzwischen auch in Frankreich. „Ein großes Ziel bei uns ist der amerikanische Markt“, sagt Mandry.

Selfie muss sein: Die beiden Gründerszene-Reporterinnen Amelie Prusseit und Lena Herold mit den Unternehmern auf einem Boot.

Selfie muss sein: Die beiden Gründerszene-Reporterinnen Amelie Prusseit und Lena Herold mit den Unternehmern auf einem Boot.
Gründerszene

Für Schöne ist das naheliegend. „In Deutschland gibt es ungefähr vier bis sechs Millionen aktive Angler. In den USA sind es rund 60 Millionen.“ Die Ambitionen der Gründer reichen dabei über klassische Angelprodukte hinaus.

Vorbild für viele junge Männer

Mit seinen Videos auf YouTube und Social Media hat Schöne über die Jahre eine große Reichweite aufgebaut. Als Influencer sieht er sich trotzdem nicht. „Influencer klingt immer so, als würde man Dinge machen, weil man dafür bezahlt wird“, sagt er.

„Bevor es die Firma gab, habe ich das schon gemacht. Da habe ich kein Geld dafür bekommen, sondern hatte einfach Spaß daran.“ Trotzdem weiß er, dass seine Inhalte Menschen beeinflussen. Für ihn sei das die schönste Form der Anerkennung. „Bei YouTube liest man oft: Wegen euch habe ich den Angelschein gemacht“, sagt er. „Das ist für mich das schönste Feedback.“

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Wenn die Passion zum Beruf wird

Für Schöne hat sich seine Beziehung zum Hobby durch das Unternehmertum verändert. Viele Angelausflüge sind heute gleichzeitig Drehs für YouTube-Videos, Produkttests oder Marketinginhalte. „Natürlich ist das viel Content“, sagt er. „Aber ich würde keine Sachen machen, auf die ich keinen Bock habe.“

Dustin Schöne auf Zandersuche.

Dustin Schöne auf Zandersuche.
Amelie Elisabeth Prusseit

Früher stand das Angeln allein im Mittelpunkt. Heute ist es oft Teil seiner Arbeit als Unternehmer. Die Leidenschaft sei jedoch geblieben. Und wie heißt es doch so schön: Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.





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