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Aufnahme in Segmenten möglich: Neuer Video-Editor für X


Auf X ist eine neue Art der Videoproduktion verfügbar. Auch neue Tools sind in Planung. Erst kommt der neue Editor für iOS, dann auch für Android.

User von X können sich ab sofort auf ein neues Feature freuen. Videos können jetzt in Segmenten aufgenommen werden und Green-Screen-Effekte sind außerdem für Fotos, Videos oder Beiträge möglich. Auch Untertitel im eigenen Design und in mehreren Sprachen sind beliebig einfügbar. Das Unternehmen spricht von einem „new way to create videos“. Weitere Tools seien auch schon in Planung.


Du kannst auf X jetzt direkt per Video auf Beiträge reagieren

Smartphone mit der neuen X-Funktion „React with Video“. Auf dem Bildschirm reagiert eine Nutzerin per Green-Screen-Video auf einen SpaceX-Beitrag. Das Feature ermöglicht Videoantworten direkt auf Beiträge.
© Nikita Bier via X

Weitere Infos zum Video-Editor vom Head of Product

Nikita Bier, Head of Product bei X, betont, dass viele den neuen Video-Editor herbeigesehnt haben. Der Video-Editor soll noch um viele Funktionen erweitert werden, denn es sei eine der wichtigsten Ziele von X, dass Creator originellen Content erstellen können, der belohnt werden soll. Daher kommen schon jetzt die neuen Produktionsoptionen für iOS, im Laufe des Monats sollen sie ebenso für Android bereitgestellt werden.

Bier reagiert aber auch nochmal auf den Vorwurf der TikTokification von X und hebt hervor, dass Beiträge mit Videos bereits die Hälfte aller Beiträge auf X ausmachen. Zudem soll mit dem neuen Video-Editor die Chance gegeben sein, dass Videos auf X Originalvideos sein werden, die es auf anderen Plattformen nicht gibt. So soll die Plattform als Anlaufstelle für noch mehr Creator und Brands – idealerweise auch Werbekund:innen – fungieren.

X – inzwischen unter der Führung von dem in SpaceXAI umbenannten xAI – erweitert die Interaktionsmöglichkeiten im eigenen Social-Media-Kosmos umfassend und hat kürzlich zum Beispiel den XChat endlich auch für Android gelauncht.


XChat startet auf Android:

Kann Elon Musk WhatsApp gefährlich werden?

X hat die Standalone App XChat nach dem iOS-Start auch für Android veröffentlicht. Die Messaging App bietet unter anderem Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats, Sprach- und Videoanrufe sowie den Versand großer Dateien und soll langfristig mit WhatsApp, Telegram und Signal konkurrieren.
© X via Canva

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Wie es zu Claude Code kam: Anthropic erzählt Making Of


Für das VS Code Plugin, das Anfang 2022 bereitstand, gab es nur 100 externe User. Allerdings war diese Option noch weit entfernt von dem, was als Coding Agent in den Folgejahren veröffentlicht werden sollte. Denn die technische Infrastruktur für solche Agents ist deutlich komplizierter als bei reinen Chatbots, so Kravec.

So sah das VS Code Plugin aus, © Anthropic
So sah das VS Code Plugin aus, © Anthropic

Doch Anthropic arbeitete weiter an den Fähigkeiten des agentischen Codings, um einst Tools anbieten zu können, die die digitale Transformation mit KI wirklich vorantreiben – also Aufgaben für Millionen von Menschen übernehmen können. Wie sie es heute tun, wenn sie denn eingesetzt werden.


Mangelnde KI-Budgets bremsen Transformation in Deutschland

Illustration eines Gehirns als Symbol für künstliche Intelligenz. Das Bild steht für die AWS-KI-Studie 2026 zu KI-Nutzung, agentischer KI und digitaler Transformation in deutschen Unternehmen.
© Shubham Dhage – Unsplash

Als zum Beispiel 2023 Claude 2 an den Start ging, hieß Googles Gemini noch Bard und ChatGPT war im Chatbot Game die unangefochtene Nummer eins. 2023 war es auch, dass Anthropic erste agentische Funktionen besser für Coding-Zwecke einsetzen konnte, etwa Function Calling, die Suche und dergleichen mehr. Ben Mann erklärt:

Shauna’s team was seeing tremendous progress. They figured out how to give the model a bash tool, to give it the ability to search around—these are the key pieces that make agentic coding work.

Dann wurde erstmals ein richtiges Command Line Tool entwickelt, das den Chat mit Claude explizit für Code-Bearbeitung und Developer-Aufgaben ermöglichte: Clide. Das Tool war noch kaum belastbar, aber Adam Wolff, der Erste Manager des Claude Code Teams zu der Zeit, setzte einen Clide Agent ein, der zum ersten Mal kleine agentische Aufgaben übernehmen konnte.

The first time it worked, I was dancing around my kitchen. I couldn’t believe it.

Durchbruch mit Claude CLI

Boris Cherny, der später als Head of Claude Code arbeiten würde, kam einige Zeit nach der Integration von Clide zu einer Art Durchbruch mit Claude CLI. Er setzte auf die Claude API und erstellte eine Demo, die nach und nach dabei half, echte Coding-Aufgaben zu übernehmen. Cherny erinnert sich:

The day after posting this, I walked in and saw Robert working, and I recognized those red and green lines for code, which are kind of iconic now. He was like, ‘Yeah, it’s doing my coding.‘ It was just the craziest thing – it was useful.

Im Oktober 2024, als Anthropic öffentlich die Möglichkeit ankündigte, dass Claude Code für dich schreiben kann, lief die Arbeit an Claude Code auf Hochtouren. Der Großteil der Anthropic Labs wurde zu Claude Code verlegt, erklärt Engineer Raphael Lee. Dann, erst Anfang 2025, startete Claude Code als Nachfolgeoption von Claude CLI. Ergänzt wurde das Clawd-Maskottchen – dessen Name zwischendurch auch für ClawdBot, dann Moltbot und heute OpenClaw Bedeutung hatte. Sam McAllister von Anthropric hatte dieses Maskottchen für den Start von Claude 3.5 Sonnet kreiert.

Clawd-Maskottchen, © Anthropic, GIF
Clawd-Maskottchen, © Anthropic

Nach der Veröffentlichung als öffentliche Preview kamen neue Modelle wie jene der Claude 4-Reihe und Abonnements, die dem Unternehmen mehr Entwicklungs-Power verschafften. Nach und nach konnte das Tool immer mehr – und auch immer mehr Code schreiben. Boris Cherny meint:

In February 2025, Claude Code was writing maybe 10 percent of my code. By May it went up to 30, 40 percent. I remember I was at the Code with Claude developer conference when Sonnet 4 came out, sitting in the back room, coding, and I thought, ‘Wow, this is really getting good.‘ The model was so much better, so agentic, so good at coding. By winter 2025, 100 percent of my code was written by Claude Code. Not a single line by hand.

Wie Cherny geht es inzwischen auch anderen Anthropic-Mitarbeiter:innen. Igor Kofman vom Technical Team in den Anthropic Labs gibt zu, selbst keinen Code mehr zu schreiben. Shauna Kravec betont zudem, dass ein Tool wie Claude Code Menschen 2026 und 2027 in kurzer Zeit bei der Bearbeitung zahlreicher Probleme helfen könnte, Probleme, an denen sie schon sehr lange arbeiten. In drei Monaten könne bereits sehr viel geschehen.

Damit Claude Code heute immer besser arbeitet, erhält das Tool inzwischen Support vom neuen Modell Claude Sonnet 5 sowie von den wiedereingeführten Supermodellen Claude Fable 5 und – für die wenigen mit Zugriff – Claude Mythos 5.


Claude Fable 5 kommt zurück und Claude Sonnet 5 neu dazu

beigefarbener Hintergrund, eine Fünf aus Pflanzen davor
© Anthropic via Canva

Wie Claude Code heute in der Praxis eingesetzt wird, lässt sich an zahlreichen Beispielen ablesen. Anthropic selbst liefert einen datenbasierten Beitrag zu Praxisbeispielen und schreibt unter anderem:

Agentic coding has taken off. The share of GitHub projects with coding agent activity has more than doubled since late 2025, and Claude Code users now spend an average of 20 hours per week using the tool […].

Die Möglichkeiten sind vielfältig, weil das Team dieses Produkt als wichtige Säule für digitale Arbeit aufgebaut hat. Doch die Konkurrenz von OpenAI, Google und Co. hat längst mit Alternativen reagiert.


Was 81.000 Menschen von KI wollen

Weltkarte mit grünen Symbolen, Zitat davor, beigefarbener Hintergrund
© Anthropic via Canva

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Süßwaren statt Health: Stühlerücken im Marketing von Fisherman’s Friend


Dirk Hohnberg übernimmt eine neue Rolle

Bei Fisherman’s Friend gibt es einen Wechsel auf den Top-Marketing-Positionen. Dirk Hohnberg, den der Süßwarenhandelsriese CFB Brands Mitte 2021 als Marketing Director für Fisherman’s Friend holte, übernimmt eine neue Rolle – bei einem anderen Unternehmen, aber für dieselbe Marke. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Nach fünf Jahren heißt es für Dirk Hohnberg Abschied nehmen. Der Manager, der Mitte 2021 von Edgewell Personal Care zum Düss

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Bevorzugter Zugang zu Konzerten: Commerzbank kooperiert mit Ticket-Verkäufer Eventim


Werbemotiv für die neue Kooperation

Die Commerzbank lockt ihre Kund:innen mit attraktiven Konditionen für Konzerte. Damit will der Finanzdienstleister – ähnlich wie der Konkurrent Postbank – erinnerungswürdige Momente schaffen und davon profitieren.

Nun wirbt auch die Commerzbank und deren Schwesterunternehmen Comdirect mit Konzertzugängen. Die Schwesterbanken starten gemeinsam mit Visa und E

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