Künstliche Intelligenz
Bluetooth-Lautsprecher Xiaomi Sound Play für 50 € im Test: IP68, Auracast & LEDs
Der kleine Bluetooth-Lautsprecher Xiaomi Sound Play kommt mit auffälligen Lichteffekten, IP68-Schutz und Auracast. Für rund 50 Euro ein Schnäppchen?
Xiaomi mischt seit Jahren im Markt der günstigen Bluetooth-Lautsprecher mit. Nach dem gelungenen Xiaomi Sound Outdoor 2024 (Testbericht) folgt nun der Sound Play. Der kompakte Zylinder setzt auf auffällige Beleuchtung und geht ab rund 50 Euro direkt bei Xiaomi über die virtuelle Ladentheke. Bei Amazon fallen aktuell etwa 60 Euro an.
Xiaomi zielt damit klar auf preisbewusste Käufer, die mit kleinem Budget mobilen Sound suchen – und trotzdem nicht auf Extras wie Beleuchtung oder Auracast verzichten wollen. Kann der Newcomer diesen Spagat meistern? Wir haben den Bluetooth-Lautsprecher getestet.
Design und Verarbeitung des Xiaomi Sound Play
Der Xiaomi Sound Play kommt in Zylinderform und erinnert in seinen Proportionen an eine 0,5-l-Dose. Mit Maßen von 6,3 × 7 × 20,1 cm und einem Gewicht von nur 415 g gehört er zu den leichteren Vertretern seiner Klasse. Zum Vergleich: Der Marshall Emberton III wiegt 670 g, der JBL Flip 7 immerhin noch 560 g. Der Sound Play verschwindet mühelos im Rucksack und nimmt kaum Platz weg.
Erhältlich ist der Lautsprecher mit der Modellnummer MDZ-42-BS in Schwarz, Weiß, Grün und Lila. Der Textilbezug fühlt sich hochwertig an und macht keinen billigen Plastikeindruck. Praktisch ist der integrierte, weiche Gummiriemen. Damit lässt sich der Speaker tragen oder aufhängen.
Optisch bietet der Sound Play zwei Beleuchtungszonen. An der Unterseite sitzt ein umlaufender Lichtring. Oberseitig ist ein „Infinity-Mirror“-Licht im Inneren des Gehäuses untergebracht, das eine optische Tiefe erzeugt – besonders bei Dunkelheit wirkt das interessant. Dieses Element ist zugleich die Passivmembran und vibriert sichtbar bei basslastiger Musik. Zur LED-Farbauswahl stehen Blau, Rot, Türkis, Orange und Lila. Beide Lichtelemente zeigen dabei stets die gleiche Farbe. Auf Wunsch pulsieren die Effekte zur laufenden Musik.
Die Verarbeitung überzeugt für diese Preisklasse. Nichts knarzt, der Speaker wirkt, als übersteht er den ein oder anderen Sturz. Dank IP68-Zertifizierung ist er staubdicht und wassergeschützt.
Wie gut ist der Klang des Xiaomi Sound Play?
Im Inneren arbeitet ein ovaler Breitbandlautsprecher mit Passivradiator. Die Nennleistung beträgt 18 W, der Frequenzbereich reicht von 75 Hz bis 20 kHz. Das sind bescheidene Werte, sie liegen deutlich unter den 35 W eines JBL Flip 7.
Im Hörtest zeigt der Sound Play eine ausgewogene Grundabstimmung. Xiaomi verzichtet auf übertriebene Bass-Effekte, die bei günstigen Speakern schnell scheppern können. Bei niedriger bis mittlerer Lautstärke stehen Stimmen und Mitten im Vordergrund. Der Bass bleibt dezent, ohne den Rest zu überdecken. Diese breitentaugliche Abstimmung passt zu den meisten Musikstilen.
Elektronische Musik gibt der kleine Xiaomi überraschend gut wieder. Bei sehr komplexer Musik mit vielen Instrumenten stößt er aber an seine Grenzen. Auf Lautstärken ab 75 Prozent klingt der Sound schnell verwaschen, einzelne Instrumente wirken unsauber.
JBL-Lautsprecher haben klanglich durch die Bank die Nase vorn. Der etwas magere Sound des Sound Play ist letztlich der geringen Größe, dem niedrigen Gewicht und natürlich dem kleinen Preis geschuldet. Wer die Ansprüche daran anpasst, bekommt einen ordentlichen Alltagsklang.
Der Sound Play setzt auf Bluetooth 6.0 und gehört damit zu den ersten Bluetooth-Lautsprechern mit dieser neuen Version. Bei den Codecs bleibt Xiaomi konservativ: Der Lautsprecher unterstützt nur SBC und AAC. Ein hochauflösender Audio-Codec wie aptX oder LDAC fehlt.
Bedienung des Xiaomi Sound Play
Die Bedienung erfolgt ausschließlich über physische Tasten, eine Smartphone-App fehlt. Die fehlende App bedeutet: keinen Equalizer, keine Klanganpassung und keine Firmware-Updates.
Auf der Vorderseite sitzen drei Tasten für Lautstärke erhöhen, Play/Pause und Lautstärke reduzieren. Auf der Rückseite finden sich ein abgedeckter USB-C-Anschluss, eine Power-Taste, eine Bluetooth-Taste, die Auracast-Taste sowie eine Taste zur Lichtsteuerung. Insgesamt sieben Tasten – für einen so kompakten Speaker überraschend viele.
Per TWS lässt sich ein Stereo-Paar aus zwei Sound Play koppeln. Dabei übernimmt der eine Lautsprecher den linken, der andere den rechten Kanal. Die Kopplung erfolgt durch zweimaliges kurzes Drücken der Bluetooth-Taste an beiden Geräten. Ausprobieren ließ sich das im Test nicht.
Zweimaliges Drücken von Play/Pause springt zum nächsten Titel, dreimaliges zum vorherigen. Die Auracast-Kopplung gelingt, sobald beide Geräte eingeschaltet sind und die Auracast-Taste an jedem Gerät kurz gedrückt wird. Das soll nur mit Xiaomi-eigenen Geräten funktionieren. Auch das konnten wir nicht ausprobieren.
Der Akku des Xiaomi Sound Play
Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 2600 mAh bei 3,7 V. Das Laden erfolgt mit 5 V / 2 A über USB-C. Xiaomi verspricht bis zu 14 h Laufzeit im Bluetooth-Modus. Diesen Wert misst Xiaomi allerdings bei nur 40 Prozent Lautstärke und ausgeschalteter Beleuchtung.
Die meisten Hersteller geben die Laufzeit bei 50 Prozent Lautstärke an. Die Abweichung auf 40 Prozent wirkt deswegen wie ein Marketing-Trick. Mit aktiviertem Licht sinkt die Laufzeit zusätzlich. 14 h sind im Vergleich zur Konkurrenz eher gering – ein Marshall Emberton III hält bis zu 32 h durch. Eine Powerbank-Funktion zum Laden anderer Geräte bietet der Sound Play nicht.
Was kostet der Xiaomi Sound Play?
Direkt bei Xiaomi ist der Sound Play ab 50 Euro erhältlich, zuzüglich 5 Euro Versand. Bei Amazon fallen aktuell 60 Euro an.
Fazit
Der Xiaomi Sound Play ist ein schicker Bluetooth-Lautsprecher für preisbewusste Käufer. Für 50 Euro gibt es ein gut verarbeitetes Gehäuse mit IP68-Schutz. Dank des geringen Gewichts ist der kleine Zylinder ein guter Reisebegleiter. Die Lichteffekte mit „Infinity-Mirror“ und umlaufendem Lichtring machen optisch einiges her.
Klanglich sind Kompromisse nötig. Bei mittlerer Lautstärke liefert der Speaker einen ausgewogenen, angenehmen Sound. Bei hoher Lautstärke oder komplexer Musik stößt er aber schnell an seine Grenzen. JBL, Marshall und Bose spielen hier in einer anderen Liga – kosten allerdings auch mehr.
Die Akkulaufzeit von 14 h fällt im Vergleich mager aus und es gibt keine App. Auracast bleibt wegen des geschlossenen Xiaomi-Ökosystems in der Praxis eher ein theoretisches Feature. Wer trotzdem einen bezahlbaren, richtig schicken und robusten Bluetooth-Lautsprecher fürs Balkon-Chillen oder für unterwegs sucht, der kann sich den Xiaomi Sound Play genauer anschauen.
Künstliche Intelligenz
Hohe Preise bremsen Smartphone-Wettbewerb | heise online
Elf Prozent weniger fabrikneue Smartphones sind im zweiten Quartal 2026 weltweit ausgeliefert worden, im Vergleich zum zweiten Quartal 2025. Das schätzen Marktforscher von Counterpoint. Demnach ergibt das die niedrigste Smartphone-Stückzahl seit 2013. Grund sind die hohen Preise für Speicherchips, sowohl bei DRAM als auch NAND. Im Gesamtjahr soll der Markt laut Prognose sogar um 14 Prozent schrumpfen.
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In der Hoffnung auf den großen Reibach mit Künstlicher Intelligenz investieren Konzerne unzählige Milliarden und kaufen Speicherchips in rauen Mengen. Das Angebot kann nicht mithalten, womit die Preise steigen – auch für Smartphone-Hersteller. Manche Mobiltelefon-Anbieter reagieren mit höheren Preisen, zum Teil nehmen sie auch geringere Margen in Kauf. Andere halten ältere Modelle länger im Markt, um ihre Kosten zu reduzieren, und einige Hersteller bringen weniger neue Modelle auf den Markt und/oder kürzen die Produktion.
Für Kunden ergeben sich weniger Auswahl und höhere Preise, was die Kauflust bremst. „Die globale Speicherkrise hat inzwischen jeden anderen Faktor, der die Smartphone-Branche herunterzieht, überholt”, kommentiert Counterpoint-Marktbeobachter Shilpi Jain. Zusätzlich trieben „geopolitische Spannungen im Nahen Osten Ölpreise und Lieferkosten, was Smartphone-Preise weiter erhöht. Das fällt zusammen mit breiteren makroökonomischen Engpässen, langsamerem globalen Wachstum, höherer Inflation und einer Stimmung unter Verbrauchern, die so schlecht ist wie noch nie.”
Diese Gemengelage trifft vor allem das Marktsegment günstigerer Smartphone-Modelle. Einerseits sind die Margen dort geringer, andererseits können sich die typischen Käufer einfach nicht mehr leisten. Im Premium-Segment schrecken ein paar hundert Euro mehr für ein Handy Abnehmer offensichtlich nicht ab. In diesem Segment gibt es aber nicht viele Anbieter, womit die Marktkonzentration zu- und der Wettbewerb abnimmt.
Gewinner: Samsung, Apple, Google, Huawei
Samsung hat seinen Marktanteil um vier Prozentpunkte auf 24 Prozent steigern können. Die Galaxy-S26-Familie treibt laut Counterpoint dieses Wachstum. In Indien und dem Nahen Osten seien Samsung-Handys besonders erfolgreich.
Apple hat demnach ebenfalls zugelegt, um drei Prozentpunkte auf nunmehr 20 Prozent Marktanteil. So stark waren iPhones noch nie. Geholfen hat hier, dass Apple grundsätzlich hohe Margen hat und im zweiten Quartal Preiserhöhungen vermeiden konnte.
Die dritt-, viert- und fünftgrößten Anbieter sind nach wie vor Xiaomi, Oppo (samt Oneplus und Realme) und Vivo. Sie sprechen eher preisbewusste Verbraucher an und mussten Marktanteile abgeben. Xiaomi hat laut der Analyse zwei Prozentpunkte auf nunmehr zwölf Prozent Anteil eingebüßt, Je einen Prozentpunkt mussten Oppo (nunmehr elf Prozent) und Vivo (acht Prozent) streichen.
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Außerhalb der Top 5 hebt Counterpoint die Erfolge Googles und Huaweis hervor. Nach Stückzahlen betrachtet hat Google im zweiten Quartal sogar 16 Prozent mehr Handys verkauft als ein Jahr zuvor. Pixel 10 und Pixel 10a ziehen. Bei Huawei, das sechs Prozent mehr Smartphones ausliefern konnte, seien die Zugpferde die Baureihen Mate 80, Nova 15 und Enjoy 90.
Trübe Aussichten
Keine Überraschung ist Counterpoints Vorhersage, dass der weltweite Mangel an Speicherchips und daraus folgend hohe Preise („Chipflation”) auch 2027 anhalten werden. Smartphone-Firmen würde sich daher eher auf Geräte mit höheren Margen konzentrieren als auf das Volumengeschäft. Es werde weniger Gerätetypen mit schmalen Margen geben, und ihre Ausstattung wird wohl noch schmäler.
Für preissensible Kundengruppen setzen die Anbieter lieber auf ältere Modelle sowie aufbereitete Gebrauchtware, auf gut Denglisch „refurbished” genannt. Allerdings machen nur wenige Marken passende Zusagen zur Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
(ds)
Künstliche Intelligenz
Digitaler Euro: Die meisten Deutschen wissen nicht, was er bringen soll
Von den Plänen zur Einführung des digitalen Euros haben die Deutschen laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zwar schon mehrheitlich gehört, aber kaum jemand scheint sie zu verstehen. Demnach gaben 52 Prozent an, schon einmal von dem digitalen Euro gehört oder gelesen zu haben. Aber nur 8 Prozent sagten auch, dass sie erklären könnten, was das sei.
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Weitere 23 Prozent wüssten in etwa, worum es sich dabei handelt. 21 Prozent sagten, dass sie den Begriff zwar schon einmal gehört haben, wissen aber nicht genau, was damit gemeint sei. Demgegenüber gaben 41 Prozent an, noch nie vom digitalen Euro gelesen oder gehört zu haben. Laut Bitkom ist die Umfrage repräsentativ, befragt wurden 1.004 Personen.
Verständliche Erklärungen nötig
„Politik, Notenbanken und Wirtschaft müssen frühzeitig verständlich erklären, wie der digitale Euro funktioniert, welche Rolle er neben Bargeld und bestehenden digitalen Zahlungsmitteln spielt und vor allem, welchen Nutzen er hat“, betonte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Der digitale Euro sei schließlich ein wichtiger Baustein für ein modernes, souveränes und wettbewerbsfähiges Zahlungssystem in Europa, so Rohleder.
Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt derzeit die Einführung des digitalen Euros für 2029 an. Er soll künftig als digitales Zentralbankgeld das Bargeld im Euroraum ergänzen und die Abhängigkeit des Online-Zahlungsverkehrs vor allem von US-Anbietern wie Visa, Mastercard oder PayPal verringern. Das Europaparlament hat vergangene Woche nach langem Ringen seine Position zum entsprechenden Gesetzespaket verabschiedet, nun beginnen die sogenannten Trilogverhandlungen in Brüssel. Das sind die abschließenden Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und den Regierungen der Mitgliedstaaten im EU-Rat, an deren Ende ein finales Gesetz zum digitalen Euro stehen soll.
Dem Willen des Parlaments nach soll der digitale Euro für Zahlungen online wie offline zur Verfügung stehen. Ein Ersatz für Bargeld soll er aber nicht werden, Bürgern will man weiterhin die Wahl des Zahlungsmittels lassen. Neben der Ausgestaltung der Offline-Zahlungen dürften auch Fragen von Datenschutz und Anonymität, die Rolle der Geschäftsbanken, Obergrenzen beim Guthaben, Zahlungsgebühren und ähnliche Fragen Gegenstand der Verhandlungen werden. Die Kosten für das gesamte Projekt schätzt die EZB bis 2029 auf rund 1,3 Milliarden Euro, für die jährlichen Betriebskosten ab 2029 werden 320 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt. Banken und Sparkassen sehen das Projekt nach wie vor mit viel Skepsis und machen sich für den Bezahldienst Wero als bessere Alternative stark.
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(axk)
Künstliche Intelligenz
Wie Fahrzeughersteller BYD bald Toyota und VW vom Thron stoßen will
In Europa ist Stella Li das bekannteste Gesicht der Marke BYD (Build your Dreams). Sie ist die Vize-Chefin neben Gründer und Präsident Wang Chuanfu. Der studierte Chemiker ist in Europa kaum bekannt. In China ist er ein Star, der seinen Anlegern Anfang Juni das Versprechen gab, BYD in den kommenden fünf Jahren zum weltweit größten Autohersteller zu machen.
Ein kühnes Versprechen. Während Mercedes-Benz in diesem Jahr sein 140. Jubiläum feiert, lief das erste BYD-Modell vor gerade mal 20 Jahren vom Band, der P3 mit Verbrennungsmotor. Zu dem Zeitpunkt war BYD noch auf Batterien für Handys und Unterhaltungselektronik spezialisiert. Die Blade Batterie, die heutigen E-Fahrzeugen des Unternehmens die Antriebsenergie liefert, steckte noch in der Entwicklung. Und doch scheint das Ziel nicht unmöglich: Nach 20 Jahren liegt BYD mit 4,6 Millionen verkauften Fahrzeugen gleichauf mit Ford auf Platz 6 beziehungsweise 7 der weltweit größten Autohersteller.

BYD-Gründer Wang Chuanfu präsentiert in Shenzhen den hauseigenen A3-Chip.
(Bild: Dirk Kunde)
| Nr. | Hersteller | Absatz in Mio. Fahrzeuge | Land |
| 1. | Toyota | 11, 3 | Japan |
| 2. | Volkswagen | 8,9 | Deutschland |
| 3. | Hyundai Motor Group | 7,2 | Südkorea |
| 4. | General Motors | 6,1 | USA |
| 5. | Stellantis | 5,6 | Niederlande |
| 6. | Ford | 4,6 | USA |
| 7. | BYD | 4,6 | China |
| 8. | SAIC | 4,5 | China |
| 9. | Honda | 3,5 | Japan |
| 10. | Suzuki | 3,2 | Japan |
| Quelle: Wikipedia / Automobil Produktion 2025 | |||
Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses von BYD ist es, so viele Bauteile wie möglich selbst herzustellen. Die sogenannte „vertikale Integration“, also der Anteil der Wertschöpfung am Auto, liegt bei geschätzten 75 Prozent. Europäische Hersteller liegen zwischen 20 und 30 Prozent. Tesla gilt mit rund 46 Prozent bereits als Vorreiter der Branche. Doch BYD fertigt von der Batterie über den Airbag bis zum Chip fast alles in Eigenregie. Schnellladen mit bis zu 1500 kW und autonomes Fahren gehören dazu, genau wie die ungewöhnlichen Fahrfunktionen Krebsgang und Zirkeldrehmanöver. Das Unternehmen hat bis zum heutigen Tag weltweit 72.000 Patente angemeldet, von denen 42.000 zugesprochen wurden.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wie Fahrzeughersteller BYD bald Toyota und VW vom Thron stoßen will“.
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