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Exklusiv-Ranking: Das sind die Top 30 TV-Werbespender und Vermarkter im ersten Halbjahr


Von den Top-10-Spendern hat Kaufland seine TV-Werbeausgaben am stärksten erhöht

Die Fußball-WM neigt sich dem Ende zu. Hat das Mega-Event den Werbemarkt beflügelt? Das Exklusiv-Ranking der Top 30 TV-Werbespender und Vermarkter für das erste Halbjahr zeigt zwar, dass einige Unternehmen die Werbeblöcke zuletzt richtiggehend geflutet haben. Doch unter dem Strich bleibt davon bei nur wenigen Vermarktern etwas hängen.

Knapp 7 Milliarden Euro haben Unternehmen im ersten Halbjahr 2026 für TV-Spots in die Hand genommen – wohlgemerkt brutto, also ohne dass die

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EU plant Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige


Nach der Kritik am Social-Media-Verbot im Vereinigten Königreich dürfte ein EU-weiter Vorstoß auf noch mehr Gegenwind der Tech-Branche stoßen. Schließlich könnten Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat Millionen junger Nutzer:innen verlieren.


Meta droht Milliardenstrafe:
EU kritisiert Suchtmechanismen bei Facebook und Instagram


Der Vorwurf: Profit statt Schutz für Minderjährige

Social Media bringt bei allen Vorteilen auch viele Risiken mit sich – vor ihnen sollen Kinder und Jugendliche künftig besser geschützt werden. Dass immer mehr Länder und nun womöglich auch die gesamte EU strengere Altersgrenzen oder sogar Verbote auf den Weg bringen, liegt auch daran, dass Plattformen aus Sicht vieler Expert:innen ihrer Verantwortung bislang nicht ausreichend nachkommen. Sie werfen den Unternehmen zudem vor, den Schutz der User hinter die eigenen Geschäftsinteressen zu stellen – besonders, wenn es um minderjährige Nutzer:innen geht, stößt das auf scharfe Kritik.

Als besonders problematisch gelten suchtfördernde Funktionen wie Infinite Scrolling, automatisch startende Videos oder Push-Benachrichtigungen. Hinzu kommt, dass Nutzer:innen auf den Plattformen mit Gewaltinhalten, Hassrede sowie zunehmend auch mit KI-generierten Inhalten und Deepfakes konfrontiert werden, die es immer schwerer machen, echte von manipulierten Inhalten zu unterscheiden. Die Probleme betreffen zwar grundsätzlich alle Nutzer:innen. Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer körperlichen, psychischen und sozialen Entwicklung jedoch als besonders schutzbedürftig.

Instagram ab 13, TikTok erst ab 15 Jahren?

Das von der Europäischen Kommission eingesetzte Expert:innengremium empfiehlt, Kindern unter 13 Jahren den Zugang zu Social-Media-Plattformen grundsätzlich zu untersagen. Eine einheitliche Altersgrenze für alle Social-Media-Plattformen soll es jedoch nicht geben. Stattdessen schlägt das Gremium ein gestaffeltes Modell vor, bei dem je nach Dienst unterschiedliche Altersgrenzen gelten könnten. Bestimmte soziale Netzwerke könnten also ab 13 Jahren erlaubt sein, andere hingegen erst ab 15 oder 16 Jahren. Welche Altersgrenzen künftig für Instagram, TikTok, X und Co. gelten sollen, ist bislang jedoch offen und soll erst im Rahmen eines Gesetzesvorschlags ausgearbeitet werden.

Der EU gehe es dabei nicht um ein generelles Internetverbot für Kinder, so Ursula von der Leyen, sondern um altersgerechte Regeln, die Minderjährige besser schützen. Plattformbetreiber:innen, die aus Sicht des Gremiums bislang zu wenig Verantwortung übernommen haben, sollen mit verbindlichen Altersgrenzen und weiteren Schutzvorgaben stärker in die Pflicht genommen werden. Sollte die EU den Empfehlungen folgen, stünden Plattformbetreiber:innen erstmals in der Pflicht, EU-weit verbindliche Altersgrenzen technisch umzusetzen.

Die Empfehlungen basieren auf der Arbeit eines Expert:innengremiums, das die Europäische Kommission im März eingesetzt hatte. In den vergangenen vier Monaten flossen Einschätzungen von Wissenschaftler:innen, Jurist:innen und Fachleuten aus den Bereichen Kinderrechte, Gesundheit und IT in den Bericht ein. Auch die Perspektiven junger Menschen wurden ausdrücklich berücksichtigt. Darüber hinaus stützte sich das Gremium auf Erkenntnisse aus laufenden Verfahren gegen große Online-Plattformen wegen möglicher Verstöße gegen den Digital Services Act und weitere EU-Digitalvorgaben.

So geht es jetzt weiter

Wie die Altersverifikationen am Ende konkret funktionieren und welche Plattformen von welchen Vorgaben betroffen sein werden, ist derzeit noch offen. Bisher liegen lediglich die Empfehlungen des Expert:innengremiums vor. Nach der Sommerpause will die Europäische Kommission daraus einen konkreten Gesetzesvorschlag entwickeln. Anschließend müssen das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten über das Vorhaben beraten und entscheiden.

Kommt das Gesetz, stehen Instagram und Facebook, TikTok, Snap, X und andere Plattformen vor weitreichenden Veränderungen. Alterskontrollen und Schutzmechanismen wären dann keine freiwilligen Maßnahmen mehr, sondern gesetzliche Vorgaben, die Plattformen technisch umsetzen und dauerhaft einhalten müssten.


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Spotify bringt grünen Haken für Podcast-Verifizierung


Der Streaming-Dienst bietet mit Verified by Spotify Badges mehr Transparenz bei Podcasts. Fans können in der Suche und auf Show-Seiten erkennen, dass eine Person, eine Marke oder ein Medium hinter dem Podcast steht. Spotify sagt den KI-Imitationen den Kampf an.

Das Podcast-Ökosystem funktioniert seit Jahren auch deshalb so gut, weil Fans den Personen hinter den Stimmen vertrauen – oder den Marken und Medien. Doch im Zeitalter von hochfunktionalen KI-Diensten, die die Kreation von KI-Stimmen oder Reproduktion von Stimmen mithilfe von KI äußerst einfach machen – etwa im Grok Voice Agent Builder oder mit GPT-Live von OpenAI –, treten zusehends mehr Imitationen bekannter Formate auf den Plan. Deshalb möchte der Streaming-Dienst Spotify eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um ein noch vertrauensvolleres Podcasting-Umfeld zu schaffen und betont:

Creators and listeners are at the center of everything we do. Podcasting works because of the trust between them, and protecting that trust is essential as the format grows.

Der erste Schritt auf diesem Weg ist die Einführung von Verifizierungs-Badges, die kürzlich schon für Musik-Artists integriert worden sind.


„Just do it“:

Warum Podcasts im Attention Overload das Medium der Stunde sind

Saruul Krause-Jentsch, Head of Podcast Europa bei Spotify, spricht über den Podcastboom, Creator Economy und die Rolle von KI im Podcast-Markt.
© Spotify

Warum Podcasts aktuell ihren Peak erreichen, welche Rolle Video und KI für Discoverability spielen und wieso immer mehr Frauen den Markt prägen, hat Spotifys Saruul Krause-Jentsch im Podcast Interview mit OnlineMarketing.de erklärt. Das gesamte Gespräch kannst du in einer Folge von TAP INTO MARKETING hören.


Verified by Spotify für Podcast: Der Haken auf Grün als Authentizitätssymbol

Wie schon bei ersten Musiker:innen und Bands auf der Plattform soll das neue Label, ein Haken auf hellgrünem Grund, künftig bei Podcasts erscheinen. Dieser von diversen anderen Plattformen im Social-Media-Kosmos bekannte Haken – oft als blauer Haken bekannt – dient als global verständliche Symbol zur Verifizierung von Accounts. Meta und X haben indes dafür gesorgt, dass sie zum Verkauf stehen, sodass die Verifizierung auf den entsprechenden Plattformen an Stellenwert eingebüßt hat.

Auf Spotify aber erscheint das Label mit dem Icon und dem Schriftzug „Verified by Spotify“, der bereits auf die Verifizierung durch das Unternehmen hindeutet. Damit zeigt der Streaming-Dienst an, dass ein Podcast offiziell von der Person, der Marke oder dem Medium betrieben wird, die auch als Podcast-Instanz angegeben ist. Imitator:innen, die auf KI oder einfach auf Namens- und Formatübernahmen bauen, um von der Popularität anderer zu profitieren, sollen das Label demnach nicht erhalten können. Dieses Label soll Usern und Fans klar anzeigen, ob es sich um Original-Podcasts handelt, die authentisch und vertrauenswürdig sind.

Die Verified by Spotify Badges erscheinen bei ersten Shows und sollen in den nächsten Monaten umfassend ausgerollt werden. Allerdings qualifizieren sich vorerst nur Podcasts, die drei Kriterien erfüllen können, welche Spotify bei der Verifizierung helfen:

  1. durchgehende Aktivität von Hörer:innen mit konstantem Engagement der Zielgruppen, die über eine Zeit besteht
  2. einwandfreie Einhaltung aller Plattformregeln von Spotify
  3. die verifizierte Authentizität der Hörer:innenschaft; das heißt, dass diese nicht von Bots durchsetzt oder durch Betrugsmaßnahmen generiert worden sein soll und dass es Vorkehrungen gegen diese Entwicklungen geben sollte

Spotifys Head of Podcasts Europe, Saruul Krause-Jentsch, weist via LinkedIn auf diese Neuerung hin und schreibt:

[…] This matters because the barrier to faking someone’s voice or identity has never been lower. Verification gives listeners a clear trust signal and gives creators a way to establish their identity on the platform […].

Neben den neuen Labels verstärkt Spotify den Schutz vor Imitationen. Die neue Richtlinie diesbezüglich untersagt die Imitation von Creatorn und Hosts ohne Erlaubnis. Dabei kann es sich um Fälle von mithilfe von KI geklonten Stimmen handeln oder im Imitationen auf Basis anderen Methoden, besonders auch solche mit KI-Support. Das ist ein weiterer Schritt, der zur authentischen Podcast-Erfahrung beitragen soll. Illegale Inhalte können User alternativ auch direkt an Spotify melden.


Spotify erfindet sich neu:

Fitnessprogramm und großes User-Wachstum

Spotify Fitness
© Spotify via Canva

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Streit um Firmengeheimnisse: Apple verklagt OpenAI


Apple wirft OpenAI den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor und reicht Klage ein. Zwei frühere Apple Manager sollen interne Dateien und vertrauliche Lieferant:innendaten mitgenommen haben.

Gemeinsam mit dem langjährigen Apple-Chefdesigner Jony Ive entwickelt OpenAI derzeit eigene KI-Hardware. Mit den geplanten Geräten würde das Unternehmen hinter ChatGPT ausgerechnet dem Konzern Konkurrenz machen, dessen ikonische Produkte Ive über Jahrzehnte mitgestaltet hat. Zuletzt deuteten Leaks unter anderem auf ein stiftförmiges KI-Gadget hin. Doch hat sich OpenAI dabei unrechtmäßig an Apple bedient? Genau das wirft der iPhone-Konzern dem Unternehmen jetzt vor.


OpenAIs erstes KI-Gadget:
Ein Stift von Ex-Apple-Designer Jony Ive?

OpenAI Branding
Das neue OpenAI Branding vor Fotografie, © OpenAI

Der Vorwurf gegen OpenAI

Apple hat Klage gegen OpenAI eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter zur Weitergabe vertraulicher Unternehmensinformationen veranlasst oder ermutigt zu haben. Dabei hatten das ChatGPT-Unternehmen und der iPhone-Konzern noch vor einiger Zeit eng zusammengearbeitet, unter anderem durch die Integration von ChatGPT in Apple Intelligence und auf Apple-Geräten.

Zu den Beklagten gehören der Hardware-Chef Tang Tan und der frühere Elektroingenieur Chang Liu. Tan verantwortete bei Apple über viele Jahre die Entwicklung des iPhones und der Apple Watch, Liu arbeitete an besonders sensiblen Produktentwicklungsprojekten. Apple zufolge sollen beide vor ihrem Wechsel zu OpenAI interne Dateien heruntergeladen und vertrauliche Lieferant:innendaten mitgenommen haben. OpenAI weist die Vorwürfe zurück und erklärte gegenüber Bloomberg, kein Interesse an Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen zu haben.

Ob sich Apples Vorwürfe bestätigen lassen, müssen nun die Gerichte klären. Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens deutet der Fall jedoch darauf hin, dass KI-Hardware zum nächsten großen Wettkampf der Tech-Branche wird und dieser offenbar mit harten Bandagen geführt wird.


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