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Künstliche Intelligenz

Smarte Lizenzen für lokale Anwendungen


Auch im Zeitalter von SaaS bleiben klassische Desktop-Anwendungen relevant, etwa in der Fertigung, im Maschinenbau für CAD- und Simulationssoftware, in Laboren oder bei Kunden, deren IT aus Sicherheits- oder Compliancegründen keinen dauerhaften Internetzugang erlaubt. Lizenzierung muss dort nicht nur Kopien begrenzen, sondern Funktionsumfänge, Laufzeiten, Editionen und Wartungsverträge zuverlässig abbilden, ohne den produktiven Einsatz zu behindern.

Typische Anforderungen sind dabei mehrstufige Editionen (Basic, Pro, Enterprise), befristete Abos, Floating- oder Concurrent-Lizenzen für Teams sowie robuste Offlinenutzung mit definierter Grace-Periode (Kulanzfrist). Einige Anbieter kombinieren Desktop-Binaries mit einem Cloud-Backend zur Lizenzverwaltung, um Trials, Konversionen sowie Up- und Downgrades automatisiert zu steuern. Denn moderne Desktop‑Anwendungen müssen eine Balance zwischen wirksamem Kopierschutz, minimalen Hürden für die Nutzer und hoher Flexibilität finden.

  • Softwarelizenzen regeln, wie man Software technisch und rechtlich nutzt.
  • Es gibt verschiedene Lizenzmodelle, abhängig von der verwendeten Software, den Kundenanforderungen und der strategischen Ausrichtung.
  • Über Key Validation, lokale Aktivierungscaches, Offline-Fallbacks oder Web-APIs lassen sich Lizenzprüfungen sicher in Desktop-Apps integrieren.

Zusätzlich schwingt in Projekten mit Lizenzierung die Make‑or‑Buy‑Frage mit: Soll das Unternehmen das Lizenzsystem selbst entwickeln oder das eines bewährten Anbieters nutzen? Hierzu vergleicht der Artikel die Tools Devolens (vormals Cryptolens), LimeLM von wyDay und Keygen.


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Mazda MX-5: Mehr Dynamik, weniger Hubraum


Mit der Modellpflege für den Mazda MX-5 für 2027 bekommt der meistverkaufte Roadster der Welt ein leichtes Leistungsplus für den 1,5-Liter-Motor und optional ein dynamischeres Fahrwerk. Den Zwei-Liter-Vierzylinder nimmt Mazda wegen des Flottenverbrauchs aus dem europäischen Programm.

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Der verbleibende Vierzylinder leistet künftig 100 statt bisher 97 kW, sein Drehmoment steigt von 152 auf 155 Nm. Der kombinierte Verbrauch sinkt im WLTP leicht auf 6,1 Liter pro 100 Kilometer bei einem CO₂-Ausstoß von 139 g/km (CO₂-Klasse E). Zur großen Erleichterung der Fangemeinde wird ihm auch künftig kein effizienzsteigernder Turbolader beim Atmen helfen. Mazda spricht lediglich von „überarbeiteten Antriebsstrangkomponenten“, die den Verbrauch hinter dem Motor mit verbessertem Wirkungsgrad und optimierter Akustik senken helfen sollen. An der traditionellen Standardkonfiguration mit längs eingebautem Antrieb ändert Mazda aus guten Gründen nichts. Es bleibt auch beim handgeschalteten Sechsganggetriebe.


Mazda MX-5

Mazda MX-5

Runduhren mit Zeigern unter einem Blendschutz. Ergonomischer kann man auch 2027 keine Instrumente bauen. Nur billiger: mit Bildschirmen.

(Bild: Mazda)

Neuerungen im Fahrwerk bekommt der MX-5 in seiner damit nun sportlicher positionierten Ausstattungslinie Homura. Diese erhält ab Modelljahr 2027 serienmäßig ein Bilstein-Sportfahrwerk, eine Domstrebe an der Vorderachse zur Verbesserung der Karosseriesteifigkeit sowie 16-Zoll-Leichtmetallfelgen von RAYS. Die Sportbremsanlage aus dem Hause Brembo und die Integralsitze von Recaro bleiben.

Neu im Programm ist das Sondermodell Yakudo, ein Name, der auf „dynamische Bewegung und Vitalität“ hinweisen soll. Es basiert auf der Homura-Ausstattung, ist aber ausschließlich als Softtop erhältlich. Äußerlich setzt es sich durch ein hellgraues Stoffverdeck, silbern lackierte Bremssättel und silberne Exterieur-Akzente ab. Innen erkennt man die Version an Alcantara-Applikationen, beleuchteten Fußmatten und Yakudo-Badges. Als neue Außenfarbe bietet Mazda „Zinc Green“ an, die laut Hersteller eine industriell inspirierte Anmutung mit eleganter Metalloptik verbinden soll.


Mazda MX-5

Mazda MX-5

Neue Farbe Zinkgrün

(Bild: Mazda)

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Ab Modelljahr 2027 gehört der Fahreraufmerksamkeits-Assistent Driver Attention Alert (DAA) zum Serienumfang aller Varianten. Das System überwacht das Fahrverhalten anhand von Lenkbewegungen und warnt bei Anzeichen von Müdigkeit oder Unaufmerksamkeit. Mazda betont, der Assistent warne lediglich optisch und akustisch, greife jedoch nicht in die Fahrdynamik ein. Für Puristen, die jede elektronische Intervention kritisch sehen, dürfte das noch verkraftbar sein.

Mazda folgt damit dem Regulierungsdruck durch die EU-Vorschriften zur Fahrzeugsicherheit, ohne den analogen Charakter des Roadsters grundsätzlich zu verändern. Es bleibt weiterhin beim Grundkonzept aus Leichtbauweise mit rund 1,1 Tonnen in Grundausstattung und manuellem Getriebe. Die präzise und feinfühlige Lenkung ermöglicht der nicht grundlos seit rund 120 Jahren bewährte Standardantrieb, der Lenkung und Traktion sauber trennt. Mazda nennt das Gefühl, dass Fahrer und Fahrzeug als Einheit agieren, „Jinba Ittai“.


Mazda MX-5

Mazda MX-5

Dem MX-5 wird der große Motor nicht fehlen.

(Bild: Mazda)

Mit 139 g/km CO₂ ist der Roadster zwar kein Effizienzwunder, liegt aber weit unter den Werten großer Sportwagen. Mazda kann das Nischenmodell im Flottenverbrauch durch elektrifizierte Volumenmodelle wie den MX-30 kompensieren. Offiziell äußert sich Mazda nicht dazu, ob der aktuelle MX-5 der letzte seiner Art sein könnte. Branchenbeobachter sehen das Modelljahr 2027 allerdings als typisches End-of-Cycle-Update vor einem möglichen Generationswechsel. Ob dieser dann einen Hybrid- oder Elektroantrieb bringen wird, bleibt offen.

Der MX-5 gehört zu den letzten Vertretern der klassischen, leichten und bezahlbaren Roadster mit Verbrennungsmotor. Er zeigt, was wahrer Luxus ist, indem er beweist, dass die größte Fahrfreude weder mit überbordender Leistung noch mit enormen Hubräumen und auch nicht mit Fahrdynamikregelungen zu bekommen ist. Ironischerweise ist er selbst ein Epigone dieses vor Jahrzehnten schon einmal untergegangenen Segments, das er seit seiner Premiere 1989 auf der Chicago Auto Show über mehrere Generationen erfolgreich wiederbeleben konnte: Weltweit hat Mazda über 1,2 Millionen Exemplare verkauft, davon 404.000 in Europa. 2016 wurde er zum „World Car of the Year“ gekürt.

Der Produktionsbeginn des Modelljahrs 2027 ist für Oktober 2026 geplant. In Deutschland beginnen die Preise bei 34.190 Euro für den Roadster und 36.990 Euro für die RF-Version mit elektrisch versenkbarem Hardtop.

Mehr über die japanische Traditionsmarke


(fpi)



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Wie Schulen Kinder fit für die digitale Welt machen sollen


Etliche der 56 Handlungsempfehlungen, die die Expertenkommission dem Bundesbildungsministerium übergeben hat, betreffen Schulen. So fordert die Kommission, dass Schüler bundesweit bis zur siebten Klasse ihre privaten Smartphones weder im Unterricht noch in den Pausen nutzen dürfen. Gleichzeitig sollen die Schulen besser als bislang vermitteln, wie man mit digitalen Medien umgeht. Konkret soll es ein verpflichtendes „KI-Seepferdchen“-Zertifikat für Grundschüler geben, ausgebildete Medienguides, die Jüngere im Umgang mit Social Media schulen und an jeder Schule eine feste medienpädagogische Ansprechperson – ergänzt durch eine „Social-Media-Sprechstunde“ in der Schulsozialarbeit.

Wie weit die Bundesländer von diesem Idealbild entfernt sind, was die Forschung zu Handyverboten tatsächlich hergibt und ob sich die Empfehlungen angesichts der Lage an deutschen Schulen überhaupt umsetzen lassen, zeigt der folgende Überblick.

Die zentrale Empfehlung der Kommission: Bis einschließlich Klasse 7 soll bundesweit das private Benutzen von Smartphones, Tablets und anderen digitalen Endgeräten im Unterricht, in den Pausen und in Ganztagsangeboten verboten werden. Auch die Bundesbildungsministerin Prien hatte sich zuvor mehrfach für ein Handyverbot in den Grundschulen ausgesprochen. Die Expertenkommission geht jetzt sogar noch weiter. Ab Klasse 8 sollen Schulen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern verbindliche Konzepte erarbeiten, wie man mit Privathandys in der Schule verfahren soll. Das schulische Arbeiten mit digitalen Lernmitteln bleibt bei dem Verbot ausdrücklich unberührt – es geht ums private Gerät, nicht um Digitalisierung an sich.


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Seit 40 Tagen Internet in pakistanischem Kaschmir stark gedrosselt


Im pakistanisch kontrollierten Teil Kaschmirs ist seit 40 Tagen das Internet stark gedrosselt. Das geht aus Zahlen der auf Internetsperren spezialisierten Organisation Netblocks hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

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Die Störung sei keine vollständige Sperrung, schrieb die Forschungsdirektorin von Netblocks, Isik Mater. Es sei jedoch das Kernnetz betroffen, von dem die meisten kleineren Anbieter abhängig seien.

Auch Menschen in der Provinz bestätigten der dpa die Einschränkung der Telekommunikationsdienste. „Die einzige Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, ist mit Telefonaten. Aber auch dabei kommt es wegen Signalstörungen vor, dass die Verbindung nicht zustande kommt“, sagt ein Anwohner aus der Region am Telefon.

Zur Drosselung des Internets war es im Zuge schwerer Proteste in der Region Anfang Juni gekommen. Diese richteten sich gegen das Verbot des lokalen Netzwerks JAAC, das sich vor den Neuwahlen zum regionalen Parlament Ende Juli für eine Änderung von dessen Zusammensetzung einsetzt. Forschungsdirektorin Mater sagt jedoch: „Der Eindruck ist, dass die anfängliche Sperre zwar mit der Auflösung des JAAC zusammenhing, die anhaltende Unterbrechung jedoch nur dazu dient, die Situation im In- und Ausland aus dem Blickfeld zu drängen.“

Die Himalaya-Region Kaschmir wird von den Atommächten Indien und Pakistan beansprucht. Beide Staaten kontrollieren jeweils einen Teil des Gebiets. Seit dem Ende der britischen Kolonialherrschaft und der Teilung Britisch-Indiens im Jahr 1947 kam es dort wiederholt zu bewaffneten Konflikten zwischen beiden Ländern. Die aktuellen Proteste spielen sich im pakistanisch kontrollierten Teil Asad Jammu und Kaschmir ab.


(mho)



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