Apps & Mobile Entwicklung
Amazon Leo: Vodafone bringt Mobilfunkmasten via Satellit ans Netz
Vodafone und Amazon Leo erweitern zusammen die Mobilfunkabdeckung in Europa und Afrika, indem abgelegene Mobilfunkmasten via Satellit ans Netz gebracht werden. Auf diese Weise sollen Funklöcher geschlossen und die Widerstandsfähigkeit der Netzinfrastruktur erhöht werden.
Vor allem Afrika im Fokus – aber nicht nur
Bei Amazon Leo handelt es sich um Amazons Satelliten‑Breitbandnetzwerk in niedriger Erdumlaufbahn von etwa 600 Kilometern. Die Backhaul‑Anbindung für Mobilfunkstandorte bietet eine Datenrate von bis zu 1 Gbit/s im Download und 400 Mbit/s im Upload. Amazon Leo verfügt derzeit über mehr als 200 Satelliten im Orbit und hat hundert weitere gebaut, die in Kürze starten sollen.
Sowohl 4G- als auch 5G-Mobilfunkstandorte in Europa und Afrika sollen nun per Satellit an dieses Netz angeschlossen werden, um die Mobilfunkabdeckung in bislang schwer erreichbaren Regionen zu verbessern. Im Zentrum der Initiative stehen dabei Regionen in Afrika. Aber auch in Deutschland und anderen Ländern Europas können Funkmasten über den Satellitendienst von Amazon an das Netz von Vodafone angebunden werden. Die ersten Mobilfunkstandorte sollen ab 2026 in Betrieb gehen, parallel zum weiteren Ausbau der Satellitenkonstellation von Amazon Leo.
Schneller und günstiger
Die satellitengestützte Anbindung ist nach Angaben der Unternehmen sowohl weniger zeit- als auch kostenintensiv als der Ausbau von Glasfaser‑ oder festen Funkanbindungen. Auf diese Weise können auch bisher unversorgte Regionen schneller erschlossen werden.
Auch als Backup im Krisenfall
Darüber hinaus kommt Amazon Leo zur Stärkung der Netzresilienz zum Einsatz. Bei Ausfällen bestehender Glasfaserverbindungen – etwa infolge von Naturereignissen wie Überschwemmungen – soll eine satellitengestützte Anbindung weiterhin Notfall‑ und kritische Online‑Dienste bereitstellen.
Die Satelliten-Anbindung von Mobilfunkstationen ans Kernnetz ist ein relativ junger Ansatz. Normalerweise werden Mobilfunktürme über Richtfunk oder Glasfaserkabel erschlossen, um Anrufe, SMS und Daten zu transportieren. Bislang werden Satellitenverbindungen in Deutschland für die Anbindung von Mobilfunk allerdings kaum genutzt, da die Mobilfunknetze mit leistungsstarken kabelgebundenen Infrastrukturen bereits gut ausgebaut sind.
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iPad Air mit M4: Schnellere CPU und mehr RAM zum gleichen Einstiegspreis

Apple legt das iPad Air neu auf. Nach dem M3-Prozessor im iPad Air Anfang 2025 folgt in diesem Jahr der Schritt zum M4. Das iPad Air wird somit schneller, erhält aber auch mehr Arbeitsspeicher und eine verbesserte Konnektivität. Zum gleichen Einstiegspreis wie der Vorgänger erhalten Käufer somit mehr.
Angekündigt, aber aktuell wieder offline
Apple hat das neue iPad Air mit M4 parallel zum neuen iPhone 17e angekündigt. Die Pressemitteilung ist auch noch online, die Produktseiten und auch die Erwähnung auf der Startseite vorerst aber nicht mehr. Aktuell wird dort wieder das iPad Air mit M3 genannt. Die Hintergründe sind nicht bekannt.
12 statt 8 GB Arbeitsspeicher
In der Pressemitteilung spricht Apple von „50 Prozent mehr gemeinsamem Systemspeicher“ als beim Vorgänger. Das neue iPad Air besitzt somit 12 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher bei einer Speicherbandbreite von 120 GB/s. Dem iPad Air mit M3 stehen 8 GB RAM mit 100 GB/s Speicherbandbreite zur Verfügung. Mit M4 mit einer 8‑Core-CPU und einer 9‑Core-GPU ist das iPad Air laut Apple bis zu 30 Prozent schneller als das iPad Air mit M3 und bis zu 2,3‑mal schneller als das iPad Air mit M1. Mit der 9‑Core-GPU des M4 unterstützt das iPad Air Hardware-beschleunigtes Mesh Shading der zweiten Generation und Raytracing.
Bessere Konnektivität mit N1 und C1X
Das neue iPad Air kommt zudem mit den neuesten Apple Chips für Konnektivität – dem N1 und dem C1X, das von Apple entwickelte Mobilfunkmodem – und ermöglicht eine bis zu 50 Prozent schnellere Mobilfunkverbindungen, Wi-Fi 7 mit 5 GHz, Bluetooth 6.0 und Thread. Im Vorgänger steckt noch Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Der C1X weist laut Apple zudem einen bis zu 30 Prozent geringeren Energieverbrauch des Modems im Vergleich zum iPad Air mit M3.
Der Apple Pencil Pro und der Apple Pencil (USB‑C) sind auch mit dem neuen iPad Air kompatibel. Als optionale Tastatur dient wie beim Vorgänger das Magic Keyboard.
Größe und Gewicht unverändert
Das iPad Air ist unverändert in zwei Größen erhältlich: 11 und 13 Zoll. In 11 Zoll wiegt es 464 Gramm (Wi-Fi) bzw. 465 Gramm (Wi‑Fi + Cellular Modelle). In 13 Zoll beträgt das Gewicht hingegen 616 Gramm (Wi-Fi) bzw. 617 Gramm (Wi‑Fi + Cellular Modelle). Das entspricht jeweils genau dem Gewicht des Vorgängers. Die Abmessungen sind mit 247,6 × 178,5 × 6,1 (11 Zoll) und 280,6 × 214,9 × 6,1 mm (13 Zoll) ebenso identisch.
Displays, Kamera und Akkulaufzeit wie Vorgänger
Auch die Auflösungen der IPS-Displays von 2.360 × 1.640 Pixel (264 ppi) bei 11 Zoll und 2.732 × 2.048 Pixel (264 ppi) bei 13 Zoll und der Helligkeit von 500 cd/m² (11 Zoll) bzw. 600 cd/m² (13 Zoll) bleiben unverändert. Auch an der Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bei der Videowiedergabe soll sich nichts verändert haben. Ebenfalls unverändert sind die Kameras und Funktionen in diesem Bereich.
Preise und Verfügbarkeit
Das neue iPad Air mit M4 kann – wie das neue iPhone 17e – ab dem 4. März um 15:15 Uhr bei Apple vorbestellt werden. Es wird dann ab dem 11. März ausgeliefert. Das 11″ und 13″ iPad Air mit M4 wird in Blau, Violett, Polarstern und Space Grau als Modell mit 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB erhältlich sein.
Das 11″ iPad Air ist ab 649 Euro für das Wi-Fi-Modell und ab 819 Euro für das Wi-Fi + Cellular Modell erhältlich. Das 13″ iPad Air ist ab 849 Euro für das Wi-Fi Modell und ab 1.019 Euro für das Wi-Fi + Cellular Modell erhältlich.
Für den Bildungsbereich ist das 11″ iPad Air ab 579 Euro und das 13″ iPad Air ab 779 Euro erhältlich.
Das in Schwarz und Weiß erhältliche Magic Keyboard ist kompatibel mit dem 11″ und 13″ Pad Air. Das 11″ Magic Keyboard ist für 329 Euro und das 13″ Magic Keyboard für 349 Euro erhältlich.
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Samsung-TV im Abverkauf: Mini-LED jetzt zum Spitzenpreis
Samsung hat nicht nur neue Smartphones auf Lager, sondern auch jede Menge spannender 4K-Fernseher. Hierzu zählt auch ein Mini-LED-Modell, dass jetzt über 600 Euro im Preis fällt. Wie gut der Rabatt wirklich ist und ob sich der Samsung-TV lohnt, erfahrt Ihr hier.
Möchtet Ihr Eure Netflix-Serien oder -Filme auf ein neues Niveau heben, werdet Ihr mit einem günstigen Fernseher in der Regel nicht glücklich. Hier ist häufig das Panel verbesserungswürdig oder die Helligkeit versaut einem den schönen TV-Nachmittag. Anders ist das beim Samsung GQ55QN70F. Dabei handelt es sich um das Einsteigermodell aus Samsungs Mini-LED-Serie, der jetzt zum Spitzenpreis bei MediaMarkt erhältlich ist.
Samsung Mini-LED: Die Technologie macht den Unterschied
Anders, als bei anderen LCD-TVs, setzt Samsung auf die sogenannte Mini-LED-Technologie. Dabei handelt es sich nicht bloß um einen Marketing-Witz, sondern vielmehr um eine deutlich bessere Hintergrundbeleuchtung. Sogenannte Quantum-Mini-LEDs sorgen für eine deutlich feinere Kontraststeuerung, was zu einer besseren Bildqualität (vor allem bei Tageslicht) führt. Hinzu kommt ein 4K-Prozessor mit AI-Upscaling, das beliebte Tizen-UI mit zahlreichen Apps und drei Monate gratis Streaming über WOW.
Fehlt also nur noch der Preis. MediaMarkt verlangt für den Fernseher mit QLED-Panel aktuell 594,15 Euro. Als Vergleichspreis wird die UVP in Höhe von 1.299 Euro angegeben, was einer Ersparnis von über 700 Euro entspricht. Ein kurzer Preis-Check verrät allerdings, dass der nächstbeste Preis im Netz mit 624,92 Euro nur etwas über dem MediaMarkt-Deal liegt. Zusätzlich fallen beim Elektrofachmarkt bis zum 09. März keine Versandkosten an. Immerhin: Günstiger gab es den 55-Zoll-TV bisher nicht. Allerdings gilt das Angebot nur für bestimmte Kunden. Denn es handelt sich erneut um einen speziellen Preis für myMediaMarkt-Kunden. Aber keine Sorge: Die Anmeldung zum Treueprogramm dauert keine zwei Minuten und myMediaMarkt ist völlig kostenlos.
Mit einem Mini-LED-Fernseher macht Ihr in der Regel nichts falsch. Vor allem bei Tageslicht sorgt das Backlight für ein klares Bild. Der Samsung GQ55QN70F ist ein aktuell günstiges Einsteigermodell in diesem Segment, das auch mit Gaming-Features und einer guten Darstellung bei schnellen Bewegungen glänzt (etwa bei Sportübertragungen). Er schwächelt etwas in dunklen Räumen, wenn man ihn mit einem OLED-Modell vergleicht. Allerdings kosten diese auch deutlich mehr. Insgesamt schnappt Ihr Euch hier einen starken Smart-TV zum richtig guten Kurs, der Fernseh- und Gaming-Fans gleichermaßen glücklich machen dürfte.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist der Samsung-TV interessant für Euch oder spart Ihr lieber auf ein OLED-Modell? Lasst es uns wissen!
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Neuer Treiber: Nvidia GeForce 595.71 behebt Problem mit stehenden Lüftern

Auf den Servern von Nvidia ist ein neuer Game-Ready-Treiber zu finden: Der GeForce 595.71 behebt die Probleme mit stillstehenden Lüftern, die Nvidia in der letzten Woche zum Zurückziehen des GeForce 595.59 gezwungen hatten. Über das Download-Archiv von Nvidia zu finden ist er zur Stunde aber noch nicht.
Mit 595.71 bessert Nvidia nach
Die Release Notes (PDF) nennen drei gegenüber dem 595.59 behobene Problem, zwei davon betreffen die Probleme mit Lüftern: Zum einen konnte es dazu kommen, dass Hardware-Info-Tools die Drehzahlen nicht erkannten, zum anderen standen die Lüfter auch unter Last still – beide Male trat der Fehler auf, wenn manuell in die Lüfterkurve eingegriffen wurde.
- 595.59: HW monitoring softwares not detecting all fans on the GPU [5934264]
- 595.59: One or more fans not spinning on GPUs after driver update [5934333]
- Blackmagic Design: AV1 decode crash with multiple obu in one packet [5671098]
Die anderen Neuerungen von GeForce 595.71 sind gegenüber dem 595.59, der rückwirkend nie erschienen ist, gleich geblieben.
Zur Stunde nur als Direktlink
Zur Stunde wird der Treiber noch nicht auf der Webseite von Nvidia gelistet, der direkte Download der Desktop-Version ist aber bereits möglich, wie die Community von Guru3D herausgefunden hat.
Es ist zur Stunde nicht davon auszugehen, dass der Treiber auch Leistungsprobleme mit GeForce RTX in Resident Evil Requiem behebt, die der 595.95 aufwies oder Nvidia hat diese Anpassung ohne Vermerk in den Release Notes vorgenommen.
Sobald der Treiber auch offiziell über das Download-Portal von Nvidia verfügbar ist, wird auch ComputerBase die neue Variante im Download-Archiv aufnehmen.
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