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AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition im Test
Der AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition stapelt X3D-Chips auf zwei 8-Kern-CCDs bei hohem Takt und markiert so bei 270 Watt AMDs KS/Extreme Edition. Denn der hohe Verbrauch braucht die beste Kühlung, selbst dann greifen mitunter aber schon Limits. Das Ergebnis ist jedoch eine sehr hohe Leistung und Spitzenwerte in krassen Nischen.
Der AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition im Test
Der AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition ist das neue Topmodell für den Sockel AM5 von AMD. Von AMD vor einem Jahr noch als wirtschaftlich sinnlos deklariert, ist die CPU seit letzter Woche erhältlich, die PR-Kampagne zum Marktstart fügte sich nahtlos in die bisherige Historie ein ( mehr Details zum Marktstart mit weniger Testmustern als gewohnt liefert der Kommentar: Ohne Muster kein Test zum Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition)
Das große Aushängeschild der neuen Flaggschiff-CPU sind die 192 MB große L3-Cache, die sich aus jeweils 32 MB pro CCD-Chiplet plus erstmals jeweils 64 MB gestapeltem 3D V-Cache zusammensetzen. Auf 208 MB Cache kommt AMD im Marketing, weil die 16 MB L2-Cache dazu gerechnet werden.
Der Takt der CPU liegt bei bis zu 5,6 GHz, die TDP bei 200 Watt, die PPT erstmals bei 270 Watt. Das alles hat Auswirkungen in positiver wie auch negativer Form, wie der folgende Test, der auch AMD Threadripper 9000 mit einbezieht, zeigt. Zusammengefasst sieht das am Ende jedoch wie folgt aus:
- Sehr hohe Anwendungsleistung
- Sehr hohe Gaming-Leistung
- Auf „günstigen“ AM5-Boards lauffähig
- Sehr hoher Stromverbrauch unter Last
- Hoher Stromverbrauch im Leerlauf
- Sehr hohe Temperaturen
- Dadurch teurer Kühler notwendig
- Deutlich an Effizienz eingebüßt
Einordnung und Übersicht
Der 9950X3D2 ist die berühmte Drehung um 180 Grad. Noch vor einem Jahr vom Hersteller als de facto sinnlos bezeichnet, wird nun ein Produkt auf den Markt gebracht, das professionelle Kunden im Workstation-Bereich und „Creator“ ansprechen soll, jedoch nicht primär die Gamer – Partnershops wie Mindfactory werben indes genau damit. Klingt kompliziert.
Die Einordnung des neuen Prozessors ins Portfolio ist hingegen einfach: Ganz oben steht er dank erstmals doppeltem X3D-Cache und höherer TDP, wenngleich der offizielle maximale Turbo-Takt 100 MHz niedriger als beim 9950X(3D) liegt.
Die Technik im Detail erläutert
Doppelter 3D V-Cache untergeschoben
Die große Neuheit bei X3D in der Generation Ryzen 9000 neben dem Schritt von Zen 4 auf Zen 5 war, dass der weiterhin 64 MB große Zusatz-L3-Cache-Baustein in zweiter Generation erstmals unter dem Chiplet (CCD) sitzt. Der Cache-Baustein stellt damit keine thermische Barriere mehr zwischen den Kernen und dem Heatspreader dar, was es AMD ermöglicht, unter Volllast höhere Taktraten mit höherem Verbrauch fahren zu lassen. Die beim 9950X3D2 über 200 Watt TDP freigegebenen 270 Watt PPT (maximaler Verbrauch, solange Temperatur oder Stromstärke (TDC) nicht dagegen sprechen) sind nicht nur ein neuer Rekord für X3D, sondern den gesamten Sockel AM5 – und könnten nebenbei ein Fingerzeig in die Zukunft sein.
Die Anpassungen erlaubten dabei auch, dass Overclocking bei allen X3D-CPUs möglich ist. Das sieht primär im Marketing und der Werbung gut aus, in der Realität macht es letztlich aber weder einen Unterschied noch ist es der Kaufentscheidung wirklich förderlich, denn benötigt wird OC bei diesen CPUs nicht.
Erstmals 270 Watt PPT auf Sockel AM5
Die TDP ist bekanntlich auch bei AMD nur die eine Seite der Medaille. Denn die Prozessoren orientieren sich im Alltag stets eher in Richtung der PPT, dem maximal definierten Verbrauchswert. Nur wenn die Temperatur oder die Stromstärke dagegen sprechen, wird PPT nicht erreicht.
Bei 170-Watt-TDP-Prozessoren lag PPT zuletzt bei 230 Watt, bei 200 Watt TDP sind es jetzt 270 Watt PPT – der Faktor (1,35) ist also gleich geblieben. Darüber liegen im Mainstream-Bereich nur noch Intels KS-Prozessoren, die für ihre Ineffizienz bekannt gewesen sind.
Ein weiterer Blick aus anderer Perspektive hilft ebenfalls bei der Einordnung: 2020 und dann auch noch einmal 2022 hatte AMD Prozessoren mit 280 Watt TDP/PPT (Faktor 1,00) im Programm: Ryzen Threadripper 3000X und Threadripper 5000X boten dabei aber sogar bis zu 64 Kerne und 128 Threads – also deutlich mehr als heute ein Ryzen mit 16 Kernen und 32 Threads bei bis zu 270 Watt PPT.
Fazit: AMD hat den Ryzen 9 9950X3D2 an die Spitze getrieben. 270 Watt auszuspielen könnte dabei aber auch ein Gradmesser für die Zukunft sein: Sollte Intel mit Nova Lake alias Core Ultra 400 wirklich wieder konkurrenzfähig werden, könnte dieses Niveau schnell gelebte Normalität werden.
Limitierung möglich, Temperaturen sehr hoch
Nicht nur TDP und PPT halten den 9950X3D2 im Zaum, auch EDC (Electrical Design Current) und TDC (Thermal Design Current), also die Stromstärke, spielen eine Rolle.
In Handbrake beispielsweise kommt die CPU gar nicht über 250 Watt hinaus, weil zuvor bereits die TDC zu 100 Prozent ausgelastet ist. In Cinebench sind immerhin auch mal 261 Watt drin, während der reguläre X3D bei 200 Watt gedeckelt ist. Das führt am Ende auch zu einem mindestens zehn Grad wärmeren Prozessor.
Lohn dieser höheren Leistungsaufnahme: 4.966 MHz Takt beim 9950X3D stehen 5.096 MHz beim 9950X3D2 unter Multi-Core-Volllast gegenüber: Ein Plus von im Durchschnitt 130 MHz oder 2,6 Prozent.
Damit ist auch klar, was im Test am Ende ungefähr herauskommen wird, wenn die klassische, bei Testern bekannte Formel angesetzt wird: Pro 100 MHz Taktgewinn sind bei gleichen Vorzeichen bis 3 Prozent mehr Leistung zu erwarten. Vier, vielleicht fünf Prozent könnten es so in klassischen Anwendungen also werden.
Keine Probleme bei den Latenzen
Prozessoren mit mehreren Chips haben oft ähnliche Probleme. Müssen Daten von einem Chip zum nächsten transferiert werden, dauert das. Der neue AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition verhält sich dabei aber nicht anders als der 9950X ganz ohne X3D oder auch der 9950X3D, bei dem nur einer der beiden CCDs mit X3D-Cache bestückt ist. Die SoIC-Technik von TSMC erlaubt es nämlich, dass der gestapelte Cache unter dem eigentlichen Cache im CCD direkten Kontakt durch TSVs hat, sodass eventuelle „Strafzeiten“ für längere Wege in nur minimaler Form vorhanden sind.
Auch die Speichertests sind am Ende komplett unauffällig, das zum Teil höhere Endergebnis in der Regel eher auf Takt und TDP zurückzuführen.
Juhu, wir sind beim 9950X3D2 die Gamebar los!
Ein anhaltendes Problem von X3D-Prozessoren mit mehr als acht Kernen war in der Vergangenheit, dass Spielen erklärt werden musste, auf welchem Chip denn der Zusatzcache verbaut ist. Dieses Problem war weit verbreitet, der Hersteller hat es zwar gern heruntergespielt und klein geredet, noch im letzten Jahr war dies im ComputerBase-Testfeld aber bei knapp einem Drittel der Titel nötig.
Beim AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition ist in Spielen die besagte Option weiterhin vorhanden. Allerdings hat sie keine Auswirkungen mehr, wie der kurze Nachweis belegt.
Blick über den Tellerrand: 100+ Prozent Mehrleistung möglich
Bei speziellen Prozessoren ist es stets richtig, den Blick weiter schweifen zu lassen. So ist auch der Redaktion natürlich nicht entgangen, dass es ganz spezielle Anwendungen gibt, in denen X3D (auch erstmals doppelt!) richtig gut funktioniert.
Bei Phoronix und hunderten Tests unter Linux gibt es diese Beispiele. Die Skalierung hier ist gelinde gesagt brutal, weil der Workload wohl so gut passt, dass er komplett im nun doppelt so großen L3-Cache abgewickelt werden kann und dabei selbst die Latenzen zwischen den CCDs keine Rolle spielen. Es kommen hier also wirklich alle guten Dinge zusammen, der Vorsprung liegt dann gern bei weit über 100 Prozent, respektive bei unter der Hälfte der Zeit – im krassesten Fall ist der normale 9950X3D den Faktor 4,3x langsamer! Das ist vergleichbar mit einem Large Language Model, das entweder noch in den VRAM passt, oder eben nicht.
Auch im SPEC-Test ist ein Fall anzutreffen, der anders nicht erklärbar ist. SPECworkstation gehört bei ComputerBase und Profi-CPUs zum Testumfeld. Aus den rund 90 Sub-Tests der CPU-Suite gibt es am Ende einen Durchschnittswert, der Blick in die Details offenbart aber auch hier Tests, die das ermittelte Bild von Phoronix unterstützen.
Auch im ComputerBase-Test kann ein AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition also mehr als doppelt so schnell sein wie ein 9950X3D. Der Best-Case-Fall zeigt das ausdrücklich.
Doch das bleiben Einzelfälle und schon ein anderes Szenario in der gleichen Anwendung könnte das Ergebnis zunichte machen. Im Schnitt kommt Phoronix über alle Tests auf knapp zehn Prozent Vorsprung vom 9950X3D2 gegenüber dem 9950X3D. Der SPECworkstation-Test der Redaktion zeigt im CPU-Test acht Prozent Zuwachs und manövriert so in ähnlichem Fahrwasser.
X3D hat im Server nicht funktioniert
Aber genau dies zeigt wiederum dann auch das Problem. Diese Nischenfälle in der Nische des Nischenprodukts sind so selten, dass am Ende, mit einem Schritt zurück und dem Blick auf das gesamte Produkt, dennoch zu wenig übrig bleibt. AMD ist schon bei X3D für Server in genau diese Situation gelaufen: X3D im Server hat hier und da auch funktioniert, sah in einigen Benchmarks super aus!
Aber es waren so wenige Fälle und die Boni letzten Endes im Schnitt so gering, dass AMD einsehen musste, dass das Thema erst einmal nicht so gut funktioniert und hat deshalb die aktuellen Epyc Turin nicht als X-Version mit Stapelcache aufgelegt. Mit Venice-X soll die Technik 2027 wohl reanimiert werden, vermutlich mit größeren Anpassungen und Optimierungen.
Der 9950X3D2 Dual Edition ist letztlich genau dieses Erbe und hat deshalb auch genau die gleichen Probleme. AMDs ursprüngliche Intention und noch 2025 verbreitete offizielle Aussage, solch eine Lösung nicht zu bringen, war dann doch einfach richtig.
Für echte Workstation-Leistung gibt es den Workstation-Prozessor
Wer ein echtes, professionelleres Workstation-Produkt haben will, greift im eigenen Haus einfach zu AMD Ryzen Threadripper. Das Komplettpaket und die Vorteile, die daraus resultieren, sind hier in viel mehr Bereichen und auch noch in einer deutlich größeren Breite anzutreffen. Und der Aufpreis ist von dem schon 910 Euro teuren Mainstream-Modell 9950X3D2 auch gar nicht mal mehr so groß: Ein 24-Kerner in Form des AMD Ryzen Threadripper 9960X startet ab 1.359 Euro, wenn der AMD Ryzen Threadripper 7960X reicht, geht es ab 1.119 Euro los. Und wie der CPU-Benchmark von SPEC Workstation zeigt, schlagen Threadripper die Mainstream-Lösung im Komplettpaket schnell um Längen.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Corsair: ThermalProtect-Kabel zum Schutz des 12V-2×6-Anschlusses

Nachdem es den Anschein macht, dass der problematische 12V-2×6-Stromstecker an Netzteilen und Grafikkarten bleiben wird – der ganz gerne verkohlte Stecker und defekte Hardware produziert –, gibt es immer mehr Abhilfe von Netzteil-Herstellern. Corsair gehört nun auch dazu, die durch ihre Netzteile zudem aktiv betroffen sind.
ThermalProtect überwacht die Temperatur
Bei Corsair soll ein neues, aktiv überwachtes Stromkabel mit dem Namen „ThermalProtect“ den 12V-2×6-Stromstecker sowohl auf der Seite des Netzteils als auch auf der Grafikkarte vor Schäden schützen. Dazu wird das alte Stromkabel vollständig durch das ThermalProtect-Kabel ersetzt. Das eigentliche Stromkabel scheint dabei nicht anders aufgebaut zu sein als ein normales Kabel, zumindest erwähnt Corsair dies nicht. Doch soll die Temperatur am Kabel aktiv überwacht werden.
Weitere Details dazu verrät der Hersteller leider nicht. Das Kabel wird überwacht, wo die Temperatur gemessen wird, ob zum Beispiel nur einer oder beide Stecker überwacht werden, ist unklar. Es ist gut möglich, dass die Temperatur nur in der Elektronikbox überwacht wird, die etwa 3 cm von einem Ende des Stromkabels entfernt angebracht ist. Darauf deutet die Formulierung im Text hin. Das würde aber bedeuten, dass die eigentlichen Stromstecker gar nicht überwacht werden. Ebenso bleibt unklar, ab welchem Temperaturwert die Elektronik eingreift und ob es eine Hysterese-Funktion gibt, oder das Kabel sofort beim Überschreiten eingreift.
Immerhin ist ziemlich klar, wie das ThermalProtect-Kabel eingreift. Corsair spricht davon, dass das Kabel bei zu hoher Temperatur die „GPU abschaltet“. Das bedeutet erfahrungsgemäß, dass dann schlicht der Stromfluss im Kabel unterbunden wird, was die Grafikkarte wiederum abschalten lässt.
Auch andere Netzteil können geschützt werden
Interessant ist, dass das 65 cm lange ThermalProtect-Kabel nicht ausschließlich für Corsair-Netzteile gedacht ist. Laut dem Hersteller soll dieses mit jedem Netzteil funktionieren, das einen nativen 12V-2×6-Stromanschluss hat. Corsair legt das Kabel jedoch keinem Netzteil bei, es muss zumindest derzeit separat gekauft werden. In Deutschland ist das Kabel für 18 Euro* in Weiß und Schwarz erhältlich.
Alternativ: Das teurere, aber flexiblere WireView Pro II
Alternativ zu den Lösungen der Netzteilhersteller gibt es auch völlig externe Möglichkeiten. ComputerBase hat sich vor einiger Zeit das Thermal Grizzly WireView Pro II (Test) angesehen, das unabhängig von der Grafikkarte und dem Netzteil jede Grafikkarte mit einem 12V-2×6-Stromstecker schützen kann. Die Überwachungsfunktionen und Konfigurationsmöglichkeiten sind deutlich größer als beim Corsair-Kabel, der Kaufpreis mit 120 Euro aber auch deutlich höher – dafür erhält der Käufer jedoch auch eine zusätzliche Garantie, falls dennoch ein Schaden auftreten sollte.
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Photoshop, Blender, Ableton, Autodesk: Claude erhält Konnektoren für diverse Kreativ-Anwendungen

Anthropic baut die Einsatzmöglichkeiten von Claude deutlich aus und ermöglicht es, den Chatbot über neue Schnittstellen direkt mit anderen Anwendungen kommunizieren zu lassen. Mit Unterstützung für Adobe, Affinity, Blender, Ableton und Autodesk werden bereits zum Start mehrere namhafte Hersteller abgedeckt.
Claude will die kreative Arbeit erleichtern
Mit der neuen Ausrichtung verfolgt Anthropic das Ziel, den Vorsprung gegenüber Konkurrenten wie OpenAI weiter auszubauen und zugleich stärker in der Kreativ-Branche Fuß zu fassen. Eine beschleunigte und ambitioniertere Ideenfindung, ein erweitertes Fähigkeitsspektrum sowie die Möglichkeit, leichter größere Projekte umzusetzen, sollen dazu beitragen, zeitintensive und repetitive Aufgaben überflüssig zu machen. Entsprechend bewirbt der KI-Spezialist die neuen Konnektoren, über die Claude an die jeweiligen Anwendungen angebunden wird, als darauf ausgelegt, „die Nutzung von Claude für kreative Arbeiten zu vereinfachen“. Der Chatbot soll auf Anwendungen zugreifen, Daten abrufen und Aktionen innerhalb der verbundenen Dienste ausführen können, wobei sämtliche spezifischen Funktionen der jeweiligen Programme nutzbar sein sollen.
Zahlreiche professionelle Anwendungen mit an Bord
Der Konnektor für „Adobe for Creativity“ soll beispielsweise Zugriff auf über 50 Apps der Creative Cloud ermöglichen und in Photoshop, Illustrator oder Premiere dazu dienen, „Bilder, Videos und Designs in Claude zum Leben zu erwecken“. Der Konnektor für Ableton Live und Push versteht sich dagegen eher als interaktiver Dozent, der Fragen beantwortet, indem er die Dokumentation der DAW-Software als Grundlage für seine Antworten heranzieht. Anwender sollen somit bei Problemen nicht mehr eigenständig die passende Stelle in der Anleitung suchen müssen. Affinity by Canva wiederum automatisiert wiederkehrende Produktionsaufgaben in professionellen, kreativen Workflows, wie etwa Bildanpassungen im Stapelverfahren, das Umbenennen von Ebenen oder den Dateiexport und erstellt zugleich benutzerdefinierte Funktionen direkt innerhalb der Anwendung.
Bei Blender sollen die quelloffene 3D-Software und Claude über die Python-API miteinander kommunizieren, die eine Schnittstelle für natürliche Sprache bereitstellt und das Einbinden neuer Werkzeuge direkt über die Benutzeroberfläche von Blender ermöglichen soll. Darüber hinaus sollen Kreative über den Blender-Konnektor unter anderem komplette Szenen analysieren, Fehler beheben oder benutzerdefinierte Skripte erstellen können, um Änderungen an Objekten innerhalb einer Szene stapelweise umzusetzen. Parallel dazu ist Anthropic dem Blender Development Fund als Förderer beigetreten, um die Weiterentwicklung der Python-API des Projekts zu unterstützen.
Der begleitende Blog-Eintrag von Anthropic führt weitere unterstützte Anwendungen auf.
Anthropic unterstützt auch Hochschulen
Zeitgleich hat Anthropic mehrere Kooperationen mit Kunst- und Designstudiengängen initiiert, um Lehrpläne zu fördern, die kreatives Computing integrieren. Zu den ersten Programmen zählen „Art and Computation“ an der Rhode Island School of Design, „Fundamentals of AI for Creatives“ am Ringling College of Art and Design sowie der MA/MFA-Studiengang „Computational Arts“ an der Goldsmiths, University of London. Studenten und Lehrkräfte erhalten Zugriff auf Claude und die neuen Konnektoren, während das Feedback aus den Studiengängen dabei helfen soll, Anforderungen Kreativer besser zu verstehen und die Werkzeuge entsprechend weiterzuentwickeln.
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Whoop Navigator: Neues Fitness-Band für extreme Bedingungen

Das Fitness-Band Whoop erfreut sich auch in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit. Ohne Display und mit einer Finanzierung über ein reines Abonnement ohne Kaufpreis für das Gerät selbst hat es erfolgreich eine Nische besetzt. Mit dem Navigator kommt nun eine neue Variante des Fitness-Armbands für Whoop 5.0 auf den Markt.
Neues Band für extreme Bedingungen
Beim Navigator soll es sich nach Angaben von Whoop um das bislang sicherste und robusteste Band handeln. Es soll einen besonders festen Sitz bieten und so auch unter anspruchsvollen Bedingungen jederzeit sicher halten. Das neue Navigator-Band kombiniert hierfür abriebfeste Materialien mit einem verstärkten, rutschfesten und individuell anpassbaren Verschlusssystem, das auch unter heftigen Bewegungen einen sicheren Sitz gewährleisten soll. Auch Hitze, Kälte, Regen oder Schnee sollen dem Band nichts anhaben können.
Die wichtigsten Features des Whoop Navigator im Überblick:
- Robuste, abriebfeste Materialien für anspruchsvolle Outdoor-Einsätze
- Verstärkter, rutschfester und individuell verstellbarer Verschluss für sicheren, zuverlässigen Halt
- Zuverlässige Performance bei allen Wetterbedingungen in unterschiedlichstem Terrain
Preis und Verfügbarkeit
Das Navigator Band ist ab sofort in den Farben Ridgeline und Evergreen erhältlich. Einzeln kostet jedes Band 79 Euro, beide zusammen im Set sind für 135 Euro erhältlich.
Dabei handelt es sich wie eingangs erwähnt jedoch nur um die Bänder, die Messeinheit, das Whoop 5.0, wird über die zwingend notwendige Mitgliedschaft finanziert. Diese gibt es derzeit in drei Varianten für 199 Euro, 264 Euro und 399 Euro im Jahr. Je nach Mitgliedschaft werden unterschiedliche Gesundheitsdaten preisgegeben.
Google soll Alternative entwickeln
Mit dem Fitbit Air soll Google derzeit an einer Alternative zu Whoop arbeiten, die in Kürze vorgestellt werden könnte. Das Band selbst soll unter 100 Euro kosten. Mit Google Health könnte das Unternehmen allerdings auch ein neues Abonnement für das Fitness-Band einführen. Ob dies Voraussetzung für die Nutzung sein wird, ist aber noch nicht bekannt.
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