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Datenschutz & Sicherheit

Android 17: Einfacher Umzug von iOS, mehr AirDrop und Tools für Kreative


Android 17 ist im Grunde fertig, nun hat Google im Zuge der Android Show I/O Edition neben agentischen KI-Funktionen in Form von Gemini Intelligence weitere neue Funktionen angekündigt, die mit dem großen Update in das mobile Betriebssystem einziehen. Unter anderem landet AirDrop-Support über Quick-Share auf Geräten weiterer Hersteller, zudem kommen Kreative auf ihre Kosten.

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Im November 2025 hatte Google überraschend die Möglichkeit angekündigt, Daten über Quick Share auf iPhones, Macs und iPads zu übertragen – auf der Apple-Seite kommt dafür der Systemdienst AirDrop zum Einsatz. Zuerst hatte Google die Funktion nur für seine Pixel-10-Serie freigeschaltet, mittlerweile bieten auch Samsung und Oppo AirDrop-Support für einige Geräte an.

Im Zuge der Android Show sagte Google, dass jetzt auch weitere Unternehmen ihre Geräte mit AirDrop-Unterstützung ausstatten werden. Laut dem Unternehmen sollen Geräte von OnePlus, Vivo, Xiaomi und Honor im Laufe dieses Jahres die Funktion erhalten.

Falls man kein kompatibles Gerät besitze, könne man ab heute Quick Share auf jedem Android-Smartphone nutzen, um einen QR-Code zu generieren, mit dem man Inhalte sofort über die Cloud mit iOS-Geräten teilen könne. Überdies plane Google Quick Share auch für weitere Apps verfügbar zu machen, darunter WhatsApp.

Überdies wird mit Android 17 der Übertragungsprozess von iOS auf Android vereinfacht. Man habe mit Apple zusammengearbeitet, damit Nutzerdaten bequemer von einem auf ein anderes Ökosystem geschaufelt werden können. Angekündigt hatten die beiden Unternehmen den Datenumzug schon Ende 2025; die EU begrüßte dies. Apple hatte den leichten Datenumzug schon mit iOS 26.3 umgesetzt.

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Laut Google lassen sich so Passwörter, Fotos, Nachrichten, Lieblings-Apps, Kontakte und sogar die Anordnung des Startbildschirms drahtlos vom iPhone auf ein neues Android-Gerät übertragen. Dieser neue drahtlose Prozess, der auch die Übertragung von eSIMs unterstützt, soll noch in diesem Jahr zunächst auf Samsung-Galaxy- und Google-Pixel-Geräten eingeführt werden.

Google versucht mit der neuen System-Funktion „Pause Point“ Nutzer dazu zu bringen, ihre App-Nutzung zu hinterfragen. Die optionale Funktion gibt Nutzerinnen und Nutzern beim Öffnen einer „ablenkenden App“ eine 10-sekündige Atempause, in der sie sich fragen können: „Warum bin ich hier?“ Während dieser Pause könne man eine kurze Atemübung machen oder einen Timer stellen. Nutzer sollen sich ebenso Lieblingsfotos ansehen oder zu alternativen App-Vorschlägen wechseln können, „wie zum Beispiel einem Hörbuch“.


Screenshots der Pause Point Funktion

Screenshots der Pause Point Funktion

Pause Point: Google will Nutzer vom Doomscrolling abbringen.

(Bild: Google)

Nach der Aktivierung von Pause Point könne man die Funktion nicht einfach abschalten, sondern das Gerät müsse neu gestartet werden.

Mit Android 17 will Google es Kreativen einfacher machen, Inhalte zu produzieren. So könne man künftig Reaktionsvideos erstellen, ohne zwischen Apps wechseln oder einen Greenscreen einrichten zu müssen. Hierfür führt Google „Screen Reactions“ ein. Damit könne man sich selbst und den Smartphonebildschirm gleichzeitig aufnehmen. Diese Funktion wird im Laufe dieses Sommers zunächst auf Pixel-Geräten verfügbar sein.


Screencast zeigt Funktion Screen Reactions

Screencast zeigt Funktion Screen Reactions

Android-Funktion Screen-Reactions für Kreative.

(Bild: Google)

Zudem habe Google sich mit Meta zusammengetan, um Fotos in höherer Qualität auf Instagram zu teilen. Künftig lassen sich Ultra-HDR-Inhalte aufnehmen und wiedergeben. Außerdem erhält die App eine integrierte Videostabilisierung für ruckelfreie Videos. Auch Aufnahmen bei Dunkelheit sollen durch die Integration von „Night Sight“ besser zur Geltung kommen.

Zudem habe man den „Prozess von der Aufnahme bis zum Hochladen komplett optimiert, um sicherzustellen, dass deine Fotos und Videos atemberaubend scharf bleiben, wenn du auf ‚Posten’ klickst,“ schreibt Google.

Auch die Edits-App habe Google mit Meta zusammen speziell für Android überarbeitet. In der App könne man Rohmaterial mithilfe von geräteinterner KI in Sekundenschnelle in professionell aufbereitete Inhalte verwandeln, verspricht Google. Zudem unterstützt Edits künftig Tontrennung: Die Edits-App „erkenne nun Audiospuren – Wind, Geräusche und Musik – und trennt sie voneinander, um die gewünschten Töne zu verstärken und unerwünschte zu entfernen“.

Auch an die Tablets haben Google und Meta gedacht: Denn Instagram ist nun vollständig für Android-Tablets optimiert, „und nutzt den Platz auf dem großen Bildschirm optimal aus“. Schon im September vergangenen Jahres hatte Instagram eine für iPads optimierte App veröffentlicht. Kreative erhalten außerdem Zugriff auf Adobe Premiere, die im Laufe des Sommers auf Android landen wird.


Screenshot Instagram-App für Android Tablets

Screenshot Instagram-App für Android Tablets

Instagram gibt es nun auch für Android-Tablets.

(Bild: Google)

Die Premiere-App liefere unter anderem „Zugang zu exklusiven Vorlagen und Effekten, um YouTube Shorts direkt in der App zu erstellen und zu veröffentlichen“, erklärt das Unternehmen. Zudem zieht das professionelle Videoformat APV (Advanced Professional Video) ein, das unter anderem eine höhere Speichereffizienz biete. Es wurde gemeinsam mit Samsung entwickelt und ist ab sofort auf dem Samsung Galaxy S26 Ultra und dem iVvo X300 Ultra verfügbar; Support für weitere Android-Topmodelle mit Snapdragon 8 Elite-Prozessoren sollen im Laufe dieses Jahres folgen.

Wann Google die fertige Version von Android 17 veröffentlicht, hat das Unternehmen noch nicht verraten. Android 16 erschien im vergangenen Jahr einige Wochen nach der Android Show I/O Edition 2025 Anfang Juni. Zu weiteren neuen Funktionen von Android 17 gehören unter anderem App-Bubbles, getrennte WLAN- und Mobilfunk-Kacheln in den Schnelleinstellungen und Schutz gegen Angriffe durch Quantencomputer.


(afl)



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Datenschutz & Sicherheit

Polymarket: Kriminelle sollen Kryptowerte in Millionenhöhe gestohlen haben


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Polymarket bestätigte am Donnerstag, dass ein kompromittierter Drittanbieter für einige Nutzer Schadcode in die Website eingeschleust habe. Der Vorfall sei eingedämmt und die betroffene Komponente entfernt worden. Betroffene Nutzer würden kontaktiert und vollständig entschädigt, schreibt das Unternehmen auf X.

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Weitere Details nannte Polymarket zunächst nicht. Unklar bleibt, welcher Dienstleister kompromittiert wurde, wie der Angriff im Einzelnen ablief, wie viele Nutzer betroffen waren und wie hoch der Schaden ist. Gegenüber TechCrunch bestätigte ein Polymarket-Sprecher lediglich, dass bei dem Vorfall Geld von Nutzern gestohlen wurde.

Die Blockchain-Sicherheitsfirma PeckShield meldete auf X, dass es sich offenbar um eine Phishing-Kampagne gegen Polymarket-Nutzer handelt. Dabei sollen Kryptowerte im Wert von rund 3 Millionen US-Dollar gestohlen worden sein, konkret PUSD. PUSD ist der an den US-Dollar gekoppelte interne Dollar-Token, mit dem Polymarket Wetten abrechnet. Der Angreifer habe die gestohlenen Werte über eine Bridge vom Polygon-Netzwerk ins Ethereum-Netzwerk verschoben und dort in Ether getauscht.

Polymarket war erst wenige Tage zuvor wegen mutmaßlich manipulativer Influencer-Werbung in die Kritik geraten. Laut Wall Street Journal soll das Unternehmen Influencer für Videos bezahlt haben, in denen angebliche Wetten und Gewinne gezeigt wurden, die tatsächlich auf nachgebauten Seiten oder internen Testumgebungen entstanden.

Prognosemärkte wie Polymarket und Kalshi verzeichnen starkes Wachstum, sind rechtlich und politisch aber stark umstritten. In den USA laufen derzeit mehr als 30 Verfahren zur Zulässigkeit solcher Plattformen. Kritiker befürchten, dass Prognosemärkte Grenzen verschieben: Informationen aus erster Hand könnten zu Wettvorteilen werden, Krisen und Unglücke zu Anlageobjekten. Besonders problematisch wäre es, wenn finanzielle Interessen nicht nur auf den Ausgang eines Ereignisses setzen, sondern diesen selbst beeinflussen.

Trotzdem wächst der Markt inzwischen so stark, dass er neue Wettbewerber auf den Plan ruft: So soll Meta Berichten zufolge an einer Prognoseplattform namens „Arena“ arbeiten, bei der wohl aus rechtlichen Bedenken zunächst Spielgeld statt Echtgeld eingesetzt würde.

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(tobe)



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Netzwerkbetriebssystem Arista EOS: Angreifer können Systemdaten manipulieren


Wenn Admins in Cloud-Infrastrukturen oder Rechenzentren Router und Switches mit Arista EOS nutzen, können Angreifer an mehreren Schwachstellen ansetzen. Stimmen die Voraussetzungen, sind Systeme kompromittierbar. Bislang gibt es keine Hinweise auf bereits laufende Attacken.

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In einer Warnmeldung finden sich unter anderem Informationen zu einer „kritischen“ Lücke (CVE-2026-11705). Daran können Angreifer aber nur ansetzen, wenn im Kontext von Streaming Telemetry Agent die TerminAttrRW-Option aktiv ist. Den Entwicklern zufolge ist das aber keine Standardeinstellung, sodass Geräte nicht per se angreifbar sind.

Ist die Voraussetzung erfüllt, können Angreifer durch das Versenden von präparierten Paketen Fehler auslösen und danach Systemdaten modifizieren. Aufgrund der kritischen Einstufung ist davon auszugehen, dass Geräte danach als kompromittiert gelten.

Bislang ist dagegen nur die EOS-Version 4.36.1F erschienen. Für ältere Ausgaben sind bislang nur Fixes verfügbar, die Arista in der Warnmeldung auflistet. Weitere Sicherheitspatches sollen folgen. Um Netzwerke vor solchen Attacken zu schützen, können Admins den Streaming-Telemetry-Agenten (TerminAttr) deaktivieren.

Durch das erfolgreiche Ausnutzen weiterer Lücken werden etwa manipulierte Zertifikate akzeptiert (CVE-2026-52896 „hoch“) oder Angreifer können Zugangsdaten einsehen (CVE-202652895 „mittel“).

In einer weiteren Warnmeldung führen die Entwickler noch eine Lücke (CVE-2026-12546 „mittel“) auf. Darüber ist die Authentifizierung umgehbar. In den verlinkten Warnmeldungen finden Admins weiterführende Hinweise zu den Schwachstellen und konkret bedrohten EOS-Versionen.

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(des)



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Chrome: Zwei Updates in einer Woche


Google hat den Webbrowser Chrome zum Freitag ein zweites Mal in dieser Woche aktualisiert. Damit stopft der Hersteller insgesamt 21 Sicherheitslücken. Der Grund für das zweite ungeplante Update ist jedoch unklar. Aber der Reihe nach.

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In der Nacht zum Mittwoch hat Google das übliche wöchentliche Browser-Update für Chrome herausgegeben. Das behandelt 18 Sicherheitslücken, von denen vier sogar die Risikobewertung als „kritisch“ erhalten haben. Dazu gehören zwei Use-after-free-Schwachstellen in WebGL (CVE-2026-13028, CVE-2026-13032), eine weitere in Autofill (CVE-2026-13038) sowie potenzielle Lesezugriffe außerhalb vorgesehener Speichergrenzen in der Komponente „Blink>InterestGroups“ (CVE-2026-13033). Bei Use-after-free-Sicherheitslücken greift der Programmcode auf bereits freigegebene Ressourcen zu, deren Inhalte daher nicht definiert sind. Angreifer können das oftmals sogar zum Ausführen von Schadcode missbrauchen, etwa bei der Anzeige sorgsam präparierter Webseiten.

Zum Freitag haben Googles Entwickler nun eine Aktualisierung nachgelegt, die außerhalb des üblichen Zeitplans erfolgt. Das passiert normalerweise etwa, wenn Schwachstellen bereits attackiert werden. Davon schreibt Google jedoch nichts. Lediglich drei Schwachstellen bessert das Update demnach aus, und die schätzen die Programmierer auch „nur“ als ein hohes Risiko ein. Darunter sind erneut zwei Use-after-free-Schwachstellen, einmal in Payments (CVE-2026-13282) und einmal in AdFilter (CVE-2026-13283). Außerdem korrigiert das Update einen Integer-Überlauf in der Mojo-Komponente (CVE-2026-13281).

Üblicherweise schreibt Google in den Versionsankündigungen, wenn das Unternehmen davon weiß, dass Sicherheitslücken bereits im Internet angegriffen werden. In beiden Versionsankündigungen finden sich jedoch keine derartigen Hinweise. Dennoch sollten Nutzer von Chromium-basierten Webbrowsern etwaige verfügbare Aktualisierungen zügig anwenden. Das reduziert die potenzielle Angriffsfläche auf jeden Fall.

Aktuell sind ab Freitag nun die Versionen Chrome 149.0.7827.200 für Android und Linux sowie 149.0.7827.200/201 für Mac und Windows. Die lassen sich über den Versionsdialog direkt im Browser installieren (Einstellungsmenü, dort „Hilfe“ – „Über “). Unter Linux muss in der Regel die Softwareverwaltung der Distribution aufgerufen werden. Auf Smartphones bringen die App-Stores die Updates auf die Geräte – allerdings oft mit größeren Verzögerungen; eine Beschleunigung lässt sich dort nicht erzwingen. Auch Nutzer von Browsern wie Microsofts Edge, die auf Chromium basieren, sollten nach Updates Ausschau halten.

Vor zweieinhalb Wochen musste Google mit einem Update außer der Reihe eine bereits angegriffene Schwachstelle im Webbrowser Chrome schließen.

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(dmk)



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