Apps & Mobile Entwicklung
Android 17: Google veröffentlicht Beta 1 – und dann doch nicht

Alles schien nach Plan zu laufen, denn schließlich gingen gestern Abend um Punkt 19 Uhr bei vielen US-Medien die unter Embargo vorbereiteten Meldungen zum Release von Android 17 Beta 1 online – nur bei Google selbst nicht. Zur geplanten Veröffentlichung kam es nicht, jetzt heißt es „coming soon“. Erste Details gibt es trotzdem.
Android 17 Beta 1 muss bereits in den Startblöcken gestanden haben, denn ansonsten hätte Google zahlreiche US-Medien nicht mit Informationen zum Launch vorab versorgt und eine Nachrichtensperre bis 19 Uhr angesetzt, als besagte Meldungen dann online gingen, aber eben nicht die Downloads bei Google oder der zugehörige Blog-Beitrag.
Android 17 kommt für das Pixel 6 und neuer
Alle Pixel-Smartphones ab dem Pixel 6 sollen Android 17 erhalten, wie unter anderem Android Authority auf Basis von Googles Vorabinformationen berichtet. Installieren lässt sich die Beta 1 als Image oder mittels OTA-Update. Der Release richtet sich aber in erster Linie an Entwickler (und experimentierfreudige Nutzer), die damit den ersten Schwung geplanter Änderungen testen können, um ihre Apps für den späteren finalen Release anzupassen.
Apps müssen mehrere Formate unterstützen
Entwickler sollen mit der neuen Hauptversion zum Beispiel dazu gebracht werden, ihre Apps für Foldables und Tablets mit wandelbaren und entsprechend größeren Bildschirmen zu optimieren. Apps müssen sich in der Größe verändern und der jeweiligen Ausrichtung des Bildschirms folgen können. Auch den Fenstermodus für Multitasking-Szenarien müssen Entwickler mit Android 17 respektive SDK 37 unterstützen. Nicht länger ist es somit erlaubt, Apps lediglich mit fixem Seitenverhältnis und singulärer Ausrichtung im Play Store abzuliefern.
Kamera- und Codec-Support erweitert
Im Bereich Medien soll Android 17 mittels neuer APIs flüssigere Übergange zwischen einzelnen Kameramodi ermöglichen, ohne dass die Kameras-Session intern neu gestartet werden muss. Es soll damit zu weniger Freezes, Glitches und Verzögerungen beim Wechseln der einzelnen Modi kommen. Mit Android 17 kann das Betriebssystem zudem auf die Metadaten aller verbauten Kameras zugreifen, nachdem dies bislang lediglich für die Hauptkamera möglich war. Einzug hält mit der nächsten Generation auch die Unterstützung für das neue Versatile Video Coding (VVC) alias H.266.
Verbessertes Ressourcenmanagement
Android 17 soll darüber hinaus ein verbessertes Ressourcenmanagement, schnellere Interaktionen, Verbesserungen bei Privatsphäre und Sicherheit und kleinere optische Veränderungen bieten, zum Beispiel wie VoIP-Anrufe etwa von WhatsApp über den Dialer, also die Wahlfunktion dargestellt werden. Zudem falle das Wi-Fi Ranging für Geräte in der Nähe präziser aus, außerdem sollen sich medizinische Geräte und Fitness-Tracker einfacher mit Android 17 koppeln lassen.
Release zum Sommer geplant
Die sogenannte Plattformstabilität soll Android 17 bereits im März erreichen, bevor für Juni der stabile Release geplant ist. Im vierten Quartal soll ein kleineres Update folgen.
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Thermalright TR100 Koralie: Künstler-Sonderedition sieht aus wie eine Häkeldecke

Das ITX-Gehäuse TR100 gibt es in einer limitierten Sondervariante, die in Kooperation mit der französischen Künstlerin Koralie entstand. Ziel sei es, „Schönheit und Seelenfrieden zu vermitteln“, schreibt der Hersteller. Das Ergebnis erinnert ein wenig an eine Häkeldecke.
Die Künstlerin Koralie verbindet Stile verschiedener Kulturen und Genres miteinander, etwa solche aus dem Mittelmeerraum und Asien. Sie wolle damit Geometrie, Natur und Emotionen in Einklang bringen. Beim handsignierten TR100 soll aus dem Gehäuse so ein „Kunstwerk“ werden. Den dunkelblauen Grundton verzieren weiße Symbole, etwa Fächer und Blumen auf vier Seiten. Es ist der nächste Versuch, ein Gehäuse zu einem Deko-Objekt zu machen, das elegant in der Wohnung platziert werden kann und aus dem Dasein als bloßer trüber Kasten zu befreien.
Innerlich bleibt alles gleich
Im Inneren bleibt das TR100 unverändert. Das Modell nimmt Mini-ITX-Mainboards auf, aufgrund des Sandwich-Layouts, bei dem die Grafikkarte mit einem PCIe-4.0-Riserkabel hinter das Mainboard wandert, aber nur 68 Millimeter hohe CPU-Kühler. Die Grafikkarte darf 70 Millimeter breit und 360 Millimeter lang sein, das Netzteil dem SFX-L-Standard entsprechen. Vorgesehen ist für das TR100 aber eher der Einsatz einer AiO-Kühlung. Hierzu passen ein 240-mm- oder 280-mm-Radiator unter den Deckel.
Als Zubehör bietet Thermaltake einen Rollkoffer zum Transport des TR100 an, sowie auch für das TR100 Koralie ein 3,9″-Display-Kit (UVP rund 135 Euro), das über dem Mesh an der Front untergebracht wird. In diesem Fall bedeutet die Installation des Bildschirms auf einen Teil des Sonderdesigns zu verzichten und damit zu leben, dass das Display in einer schwarzen Blende sitzt, die farblich nicht zum Gehäuse-Blau passt.
Kunst kaufen heißt Kunst zahlen
Die Preisempfehlung für das TR100 Koralie liegt mit rund 190 Euro deutlich höher als beim Basismodell. Im Handel gibt es die veredelte Sonderauflage laut Preisvergleich aber schon ab 154 Euro. Auch das ist ein erheblicher Aufpreis, denn das schwarze Standardmodell kann ab 107 Euro bezogen werden, bunte Varianten unter anderem in Pastelltönen liegen aktuell zwischen 115 und 132 Euro.
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PlayStation und Xbox der nächsten Generation könnten bei knapp 900 Euro starten
Wie viel seid ihr bereit, für eure nächste Konsole zu zahlen? Die neuesten Prognosen deuten auf eine düstere Zukunft für Gamer hin, die bis zu 900 Euro für ihre nächste Spielekonsole bezahlen müssen. Das sagen Analysten derzeit.
Die Aussicht, dass Elektronik immer teurer wird, war in letzter Zeit ein großes Thema. Hauptverantwortlich dafür ist die Speicherkrise, die die Lieferkette für Komponenten nach dem KI-Boom in ihren Würgegriff genommen hat.
Konsolen wurden hart getroffen, und wir haben bereits gesehen, wie Sony die Preise für die PS5 angehoben hat. Dies scheint jedoch nur der Anfang zu sein. Analysten gehen davon aus, dass dies ein Zeichen für erhebliche Preiserhöhungen bei den Next-Gen-Konsolen sein könnte. Schlimmer noch, Gamer könnten sogar bis zu 1.000 Dollar (rund 870 Euro) für ihr nächstes System ausgeben müssen.
Die Preiserhöhung der PS5 ist nur der Anfang
Nach Microsoft, das im vergangenen Jahr die Preise für die Xbox erhöht hat, hat nun auch Sony seine Preise angehoben. Sonys Preiserhöhung war jedoch noch deutlicher: Die Basisversion der PS5 und die PS5 Pro kosten 100 Euro mehr. Analysten warnen, dass dies erst der Anfang ist und den Weg für die nächste Konsolengeneration wie die Sony PS6 und Xbox Project Helix ebnen könnte.
Dr. Serkan Toto, CEO des Beratungsunternehmens Kantan Games, teilte mit GamesRadar seine Erkenntnisse über die Auswirkungen dieser Trends. „Ich denke, dass 999 Dollar, zumindest für eine Variante der PS6, nicht unmöglich sind“, so Toto.
Dieser Meinung schloss sich auch der NYU-Professor und Spieleforscher Joost van Dreunen an. Seiner Meinung nach „bewegen wir uns schnell auf eine Welt zu, in der eine 1.000-Dollar-Konsole die Norm sein wird“. Er fügte hinzu, dass Konsolenspiele zu einer „Luxusausgabe“ werden und glaubt, dass die Konsolen der nächsten Generation bis zu 50 % teurer sein könnten als die aktuellen.
Damit wären die Konsolen auf dem gleichen Preisniveau wie Gaming-PCs.
Es gibt immer noch Ungewissheit (und Hoffnung) für Gamer
Andere Analysten haben einen gemischteren Standpunkt und geben sowohl einen positiven als auch einen negativen Ausblick.
Mat Piscatella von Circana erklärte, dass es immer noch „viel zu viel Volatilität und Unsicherheit“ gebe. Er wies darauf hin, dass es schwierig sei, feste Vorhersagen zu treffen, da es noch keine konkreten Zeitpläne für die kommende PS6 und Xbox Project Helix gebe. Es besteht daher die Möglichkeit, dass sich die Preise stabilisieren oder sogar sinken, wenn die Speicherkrise nachlässt und sich andere wirtschaftliche Faktoren verbessern.
Was bedeutet das alles für Gamer? Diese Preiserhöhungen sind nicht nur wegen der Speicherkrise, sondern auch wegen geopolitischer Faktoren wie Zöllen kaum noch zu vermeiden. Während einige Erhöhungen wahrscheinlich unvermeidlich sind, könnte eine Veränderung der Marktbedingungen dazu beitragen, die Preise zu normalisieren oder zumindest die Aussicht auf weitere Erhöhungen zu beseitigen.
Hersteller wie Sony und Microsoft könnten auch erst einmal abwarten und die Markteinführung von PS6 und Xbox Project Helix verschieben, bis sich der Markt zugunsten der Verbraucher abkühlt.
Wärt ihr bereit, 900 Euro für eure nächste Konsole auszugeben? Welchen Preis haltet ihr bei einer Next-Gen-Konsole für gerechtfertigt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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Core Ultra 300: Intel Graphics vs. Arc B390 im Benchmark-Test

Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ kommt in der X-Serie mit großer 12-Xe-Cluster-iGPU namens Arc B390 und diese ist richtig schnell. Die herkömmlichen Modelle wiederum setzen auf die kleinere 4-Xe-Cluster-iGPU namens „Intel Graphics“ – und wie schnell ist diese in der Praxis? Erste aussagekräftige Gaming-Benchmarks verraten es.
Core Ultra 9 386H mit Intel Graphics im Test
Getestet hat ComputerBase die kleine Panther-Lake-iGPU im Core Ultra 9 386H, als Notebook kam das neue Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 (Lenovo Store) zum Einsatz. Das höchste Leistungsprofil in Lenovo Vantage war aktiv, die im System ebenfalls verbaute Nvidia GeForce RTX 5060 Laptop GPU deaktiviert.
Der Core Ultra 9 386H ist das Topmodell außerhalb der X-Serie. Er taktet die iGPU mit bis zu 2,50 GHz, was dem Niveau der Arc B390 entspricht. Anders als die X-Serie erlauben die H- und Non-H-Modelle auch den Einsatz von herkömmlichem DDR5-SO-DIMM. Im Lenovo Yoga Pro 7 steckt aber LPDDR5X-8533. Folgende Panther-Lake-Prozessoren gibt es bisher:
Testergebnisse
Taktraten und TDP
Ein Blick auf TDP und Taktraten im Benchmark zeigt: Die 2.500 MHz hat die iGPU im Test auch in sechs von sieben Benchmarks konstant gehalten, in F1 25 lag sie im Schnitt nur 5 MHz darunter – das ist nicht leistungsrelevant.
Die TDP lag mit durchschnittlich 36 Watt kaum unterhalb der Konkurrenz mit Arc B390, allerdings genehmigt sich im Notebook „zur Not“ die CPU das von der iGPU benötigte GPU für höhere Taktraten, die in Spielen gar nicht benötigt werden.
Gaming-Benchmarks
Die kleine Xe3-iGPU erreicht im Durchschnitt über den Testparcours 43 Prozent der Leistung der bis dato schnellsten getesteten Intel Arc B390 (Core Ultra X9 im Asus Zenbook Duo 2026). Damit liegt sie leicht über dem Niveau, das die doppelt so große iGPU aus Intel Core Ultra 100 „Meteor Lake“ leisten kann. Der AMD Ryzen AI 9 HX 370 „Strix Point“ mit der 16-CPU-RDNA-3-iGPU liegt bei maximaler TDP 30 Prozent in Front, bei gedrosselter TDP von 24 Watt sind es noch 16 Prozent Vorsprung für AMD.
Nachfolgend sind die für den Test genutzten Einstellungen sowie die Einzelergebnisse aufgeführt:
Fazit
Mit nur vier statt zwölf Xe-Clustern und damit einem Drittel der Ausführungseinheiten erreicht die iGPU des Core Ultra 9 386H im Durchschnitt über den Testparcours 43 Prozent der Leistung der bisher schnellsten getesteten Intel Arc B390. Es gibt also etwas mehr als ein Drittel der Leistung, was keine Überraschung ist.
Die kleine iGPU von Core Ultra 300 „Panther Lake“ erreicht damit in etwa die Leistung der größeren 8-CU-iGPUs der beiden Vorgänger-Generationen Core Ultra 100 „Meteor Lake“ und Core Ultra 200 „Arrow Lake“. Einen Leistungsfortschritt gibt es in diesem Fall also nicht.
Wer mit Core Ultra 300 bei der iGPU-Leistung einen Schritt gegenüber dem, was Intel zuletzt geboten hat, sein Eigen nennen will, muss also zur X-Klasse (oder dem bisher nicht getesteten „Zwischenschritt“ Core Ultra 5 338H mit Arc B370) greifen.
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