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Anthropic-Leaks zeigen: KI-Startup greift eigenen Kunden Lovable an


Screenshots zeigen: Anthropic testet eine eigene Vibe Coding Funktion – und könnte damit dem Geschäftsmodell von Lovable gefährlich werden.

Anthropic-Leaks zeigen: KI-Startup greift eigenen Kunden Lovable an

Anthropic-Gründer Dario Amodei.
David Dee Delgado/Getty Images for The New York Times

Lovable, eines der führenden AI-Startups Europas, muss um sein Geschäftsmodell fürchten: Anthropic, die Firma hinter Claude AI, testet offenbar ähnliche Funktionen wie Lovables Kernangebot.

Das Problem: Bisher basierte Lovables Angebot auf Claude, dem KI-Sprachmodell von Anthropic. Nun zeigt sich aber: Anthropic selbst könnte eine sehr ähnliche Funktion in Claude integrieren.

Screenshots legen nahe, dass das neue Feature weit mehr ist als ein Add-on. Es soll zentrale Schritte der Softwareentwicklung abdecken – von Datenbanken über Nutzeranmeldung bis hin zum Deployment. Der Ablauf wäre damit nahezu identisch: Nutzer beschreiben eine Idee und erhalten eine fertige Anwendung. „Vibe Coding“ in Reinform.

Anthropic Leaks.

Anthropic Leaks.

Altes Problem – neuer Sektor

Das folgt einer bekannten Dynamik der Tech-Branche: Startups bauen auf Plattformen, die später beginnen, erfolgreiche Features selbst zu integrieren. Was oft als „Copycat-Strategie“ bezeichnet wird, ist in Wahrheit ein Machtspiel um Kontrolle und Distribution.

Für Lovable ist das besonders heikel, weil ein zentraler Teil des Produkts direkt von Claude abhängt. Wird die Funktion dort nativ verfügbar, verliert Lovable nicht nur Differenzierung – sondern potenziell auch seine Existenzgrundlage.

Dass diese Abhängigkeit ein Risiko ist, hatte Elena Verna, Head of Growth bei Lovables, schon Anfang des Jahres gesagt. Im Podcast „20VC“ meinte sie, die größten Sorgen bereiteten ihr nicht kleinere Anbieter aus dem Vibe Coding-Markt, sondern die großen Plattformen wie OpenAI, Anthropic, Google und Apple.

Ihre Begründung: Wenn sich Produkte technisch annähern, wird Distribution —  also die Frage, wer das Produkt schnell und breit zu den Nutzern bringen kann — zum entscheidenden Faktor. Und genau dort hätten die großen Player einen klaren Vorteil. Und das wird wohl genau passieren.





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Nestlé schluckt DHDL-Startup Yfood – und die Gründer gehen


Vom „Höhle der Löwen“-Startup zum Komplettverkauf an Nestlé: Yfood wird vollständig vom Lebensmittelkonzern übernommen. Die Gründer geben ihre Anteile ab und verlassen das Unternehmen.

Nestlé schluckt DHDL-Startup Yfood – und die Gründer gehen

Die Yfood-Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann haben ihr Startup verkauft.
Yfood

Konzern hat Durst: Wie Nestlé mitteilt, wird der Branchenriese das Food-Startup Yfood komplett übernehmen. Das Münchner Startup für Trink-Mahlzeiten, bekannt geworden durch „Die Höhle der Löwen“, hatte bereits 2023 Anteile an den Lebensmittelriesen Nestlé verkauft. Jetzt gehört es komplett dem Essens-Giganten.

Stillschweigen über finanzielle Details

Mit der Übernahme will der Schweizer Konzern die internationale Expansion der Marke beschleunigen und den Einstieg in weitere Märkte ermöglichen. Yfood, 2017 gegründet von Benjamin Kremer und Noel Bollmann, zählt zu den führenden Anbietern von trinkfertigen Mahlzeiten in Deutschland und Europa – vertreibt seine Trinkmahlzeiten, Pulver und Riegel inzwischen in 30 Ländern. Im Geschäftsjahr 2025 machte Yfood einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro.

Nestlé hält bereits seit 2023 eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent an Yfood. Laut Mitteilung des Konzerns haben alle Anteilseigner der Transaktion bereits zugestimmt. Vorbehaltlich der üblichen kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen sollen die Anteile der Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann zum 3. Juli 2026 vollständig auf Nestlé übergehen. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart, heißt es weiter.

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Nestlé steigt bei „Die Höhle der Löwen“-Startup Yfood ein

Gründer scheiden aus – neue Leiterin für Yfood

Trotz der Übernahme soll Yfood weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in München bleiben. Das bedeutet: Markenidentität, Unternehmenskultur und strategische Ausrichtung bleiben unverändert. Aber: Die beiden Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann scheiden aus dem Startup aus, die operative Führung wird neu geregelt. Die Leitung von Yfood übernimmt Jolanda Schwirtz, eine Nestlé-Managerin, die in den vergangenen drei Jahre mit dem Startup zusammengearbeitet hat.





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Dieses spanische HR-Unicorn greift Personio mit 700 Millionen Dollar an – direkt vor der Haustür




700 Millionen Dollar, ein neues Büro in München und eine radikale KI-Wette: Das spanische Unicorn Factorial greift den deutschen HR-Markt an.



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Freshflow erhält 10 Millionen – UniSea übernimmt Kaiko Systems – CENSE erhält 6,5 Millionen 


#DealMonitor

++ #DealMonitor +++ Anti-Food-Waste-Startup Freshflow erhält 10 Millionen +++ Krypto-Compliance-Plattform CENSE erhält 6,5 Millionen +++ Finanzspritze für Games-Startup Honig Games +++ Roman Kirsch investiert in atlea +++ UniSea übernimmt Kaiko Systems +++

Freshflow erhält 10 Millionen – UniSea übernimmt Kaiko Systems – CENSE erhält 6,5 Millionen 

Im #DealMonitor für den 3. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Freshflow
+++ Der Münchner Geldgeber Reimann Investors, IBB Ventures aus Berlin sowie die Altinvestoren Capnamic, caesar Ventures, World Fund, Venture Stars und Catatumbo Capital investieren 10 Millionen US-Dollar in Freshflow. Das Berliner Unternehmen, 2021 von Carmine Paolino und Avik Mukhija gegründet, möchte die weltweite Lebensmittelverschwendung bekämpfen. Die Lösung der Jungfirma nutzt dafür „Machine Learning, um die Nachbestellung frischer Lebensmittel zu automatisieren und vorausschauend zu optimieren“. Insgesamt flossen nun schon rund 18 Millionen Euro in das Unternehmen. Das frische Kapital soll unter anderem in die Expansion fließen. Der World Fund hielt zuletzt 15,7 % an Freshflow. Auf Capnamic entfielen vor der aktuellen Investmentrunde 14,8 %. Venture Stars war mit 8,9 % an Bord. Mehr über Freshflow

CENSE
+++ Der Münchner Geldgeber G+D Ventures, der Investmentarm der G+D Group, Rabo Investments, die Investment-Sparte der Rabobank, und mehrere Business Angels investieren 6,5 Millionen Euro in CENSE. Das FinTech aus Baar in der Schweiz, 2023 von Dennis Wohlfarth und Hugo Leijtens gegründet, möchte sich als Krypto-Compliance-Plattform für Finanzinstitute etablieren. „Die Plattform verschafft Banken und Finanzinstituten Transparenz über die Digital-Asset-Aktivitäten ihrer Kunden und deren Compliance“, heißt es zum Konzept. Das frische Kapital soll unter anderen in die Europaexpansion fließen. Mehr über CENSE

Honig Games
+++ Der schwedische Games-Investor Behold Ventures und IBB Ventures sowie mehrere Business Angels investieren eine ungenannte Summe in Honig Games. Das Games-Startup aus Berlin, 2025 von Alasdair McMaster und Renan Weber, die beide früher bei wooga und MetaBit Games gearbeitet haben, gegründet, setzt auf Puzzle Games. Das erste Spiel der Jungfirma hört auf den Namen Bistro Bay. Mehr über Honig Games

atlea
+++ Seriengründer und Investor Roman Kirsch, Frederick, Jost Mathias Horsch, Philipp Nass, Ralph Hage und Sander van Bladel investieren eine ungenannte Summe in atlea. Hinter der Jungfirma, in Berlin 2025 von Yazmina Cabrera (früher Glow24, nu3) und Max Wöber gegründet, verbirgt sich ein Nahrungsergänzungsmittel für Sportlerinnen. Das Team rund um möchte konkret „Sports nutrition for the strongest generation of women yet“ anbieten. Lesara-Gründer Kirsch hält derzeit rund 12 % an der Jungfirma. Mehr über atlea

MERGERS & ACQUISITIONS

UniSea Kaiko Systems
+++ Das norwegische Unternehmen UniSea („Maritime Software Optimized for Crew Engagement“) übernimmt das Berliner MaritimeTech Kaiko Systems „The acquisition was financed by a significant capital injection by Adelis Equity into the group, with a continued long-term partnership in mind“, heißt es in einer Presseaussendung. Das Berliner Startup, 2020 von Fabian Fussek und Eddy del Valle mit Unterstützung von Flagship Founders gegründet, setzt auf „KI-gestützte Lösungen für die Schifffahrt und andere Schwerindustrie-Branchen“. Dabei geht es darum, die „Sicherheit zu erhöhen, sowie die Einhaltung von Vorschriften und die Wartung zu optimieren“. Der Early-Stage-Investor Hi inov, Flashpoint Venture Growth und Motion Ventures investierten zuletzt 6 Millionen Euro in Kaiko Systems. Insgesamt flossen rund 9 Millionen in das Startup. Das Berliner Venture Studios Flagship Founders hielt zuletzt rund 23 % an Kaiko. Hi inov war mit rund 11 % an Bord. Mehr über Kaiko Systems

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Foto (oben): azrael74



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