Apps & Mobile Entwicklung
Apple kooperiert mit Google: Die neue Siri soll auf Gemini laufen, Start noch 2026

Apple will (oder vielmehr muss) künftig die Gemini-Modelle von Google nutzen, ein entsprechendes Abkommen über mehrere Jahre hinweg haben beide Konzerne unterzeichnet. Basierend auf diesen Modellen will Apple im Verlauf des Jahres eine überarbeitete Version von Siri veröffentlichen.
Konkret heißt es in der Stellungnahme, der Sprachassistent soll personalisierter werden. Apple will Googles Modelle aber auch darüber hinaus als Grundlage nutzen, um die eigenen Basismodelle weiterzuentwickeln. Im Kern wird es sich damit also um angepasste Gemini-Versionen für Apple Intelligence handeln. Berichte kündigten das bereits im November 2025 an.
Das Ziel ist, dass diese weiterhin lokal auf Apple-Geräten laufen. Datenschutz-Konzepte wie Private Cloud Computing will man beibehalten, die Privatsphäre der Nutzer bleibt ein relevanter Punkt.
Apples Reaktion nach dem Siri-Fiasko in 2025
Apple arbeitet bereits mit OpenAI zusammen. ChatGPT kommt in Siri aber erst dann zum Einsatz, wenn die lokalen Modelle nicht mehr ausreichen. In solchen Fällen haben Nutzer die Option, eine Anfrage weiterzuleiten. An der ChatGPT-Integration soll sich zunächst auch nichts ändern.
Das Ziel des Abkommens mit Google ist nun, generell die Qualität der KI-Lösungen zu erhöhen. Bis dato hinkt Apple bei der KI-Entwicklung hinterher, Handlungsbedarf besteht. Vor allem die generativen-KI-Upgrades für Siri entwickelten sich für Apple im letzten Jahr zum Fiasko. Die gemeinsam mit Apple Intelligence angekündigten Neuerungen mussten mehrfach verschoben werden. Nun soll es also „später im Jahr“ so weit sein.
Dass Google der Partner der Wahl ist, um die Neuauflage von Siri zu entwickeln, zeichnete sich letztes Jahr bereits ab. Einer der wichtigen Punkte für Apple bei den Verhandlungen war, dass Modelle eines Partners auf der hauseigenen Private-Cloud-Infrastruktur laufen.
Google-Mutterkonzern Alphabet nun ebenfalls mehr als 4 Billionen US-Dollar Wert
Vor allem für Google wird das Abkommen als Erfolg gewertet. Mit den Gemini-Modellen konnte man im letzten Jahr aufholen, vor allem Gemini 3 Pro gilt als ausgesprochen leistungsfähig. Die Bildmodelle der Nano-Banana-Reihe sorgten für virale Hypes.
Eine Konsequenz ist ein Wachstum bei den Nutzerzahlen. Laut dem Analysedienst SimilarWeb konnte sich Google bei den generativen KI-Chatbots als erster ChatGPT-Verfolger etablieren. OpenAI liegt zwar noch vorne, Chef Sam Altman hatte aber schon im Dezember einen Code Red ausgegeben, um die ChatGPT-Entwicklung zu beschleunigen.
Von den Entwicklungen profitiert Googles Marktbewertung. Mit der Apple-Partnerschaft hat der Mutterkonzern Alphabet erstmals die Grenze von 4 Billionen US-Dollar überschritten und liegt nun auf Rang 2 der wertvollsten Unternehmen der Welt. Auf Rang 1 liegt laut den Zahlen von Companies Market Cap Nvidia mit 4,5 Billionen US-Dollar. Den dritten Platz belegt Apple mit 3,8 Billionen US-Dollar, Microsoft belegt derzeit den vierten Rang mit 3,5 Billionen US-Dollar. Sowohl Apple als auch Microsoft hatten letztes Jahr schon zeitweise die 4-Billionen-Grenze überschritten.
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Neue Notebooks: Core Ultra 200HX kommt auch noch, Ryzen AI 400 schon am 22.

Seit der letzten Woche ist Intels neue Architektur Panther Lake aus Intel-18A-Fertigung als Core Ultra 300 offiziell, Dutzende Partnerdesigns von Notebook bis Mini-PCs angekündigt. Die Performance-Krone wird sich aber noch einmal ein Arrow-Lake-Aufguss aufsetzen: Core Ultra 200HX Plus. Ryzen AI 400 erscheint schon am 22. Januar.
Core Ultra 200HX: ein Notebook-Refresh
Für den Desktop-PC hatte Intel zur CES keine Neuigkeiten im Gepäck und über das High-Performance-Segment im Notebook, das Core Ultra 300 mit Panther Lake nicht abdecken wird, gab es auch nichts zu berichten. Doch dort wird es allem Anschein nach wie im Desktop kommen: Es gibt einen Aufguss von Core Ultra 200HX alias Arrow Lake-HX.
Zur Erinnerung: Die mobilen HX-CPUs basieren auf den Desktop-Prozessoren, wurden aber vom LGA- in das BGA-Format gebracht und in der TDP und den Taktraten eingebremst. Bei Core Ultra 200HX gab es sechs CPUs in der Serie. Wie viele es bei Core Ultra 200HX Plus werden, ist noch offen.
Als erste CPU dieser neuen Art gezeigt hat sich das mutmaßlich neue Topmodell, der Core Ultra 290HX Plus. Konkret findet sich ein Eintrag dieser CPU in einem Acer Predator PHN18-I71 in der Geekbench-Datenbank wieder. Gegenüber dem bisherigen Flaggschiff Core Ultra 285HX bleibt der CPU allerdings nur die Taktrate zur Differenzierung.
Core Ultra 200H dürfte hingegen keinen Refresh erhalten, dieses Segment deckt in Zukunft auch Panther Lake als Core Ultra 300 ab. Die HX-Serie bietet aber noch einmal mehr Threads (24 statt 16) und auch mehr PCIe-Lanes, nur in Kombination mit einer solchen CPU können dGPUs mit 16 Lanes angebunden werden. Sie werden also weiterhin in vielen High-End-Gaming-Notebooks und -Workstations zu finden sein. Offen bleibt ein Termin, aber eventuell schleichen sich diese Systeme auch sang- und klanglos in den Markt.
Für Desktop-PCs wird schon länger von Core Ultra 200 Plus in Form drei neuer K-Modelle ausgegangen. Auch dort bleibt dem Core Ultra 290K Plus nur der Takt-Hammer, während Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 5 250K Plus auch mehr Kerne freigeschaltet bekommen.
AMD Ryzen 400 AI schon am 22. Januar
Zumindest in der Gerüchteküche einen Termin hat indes AMD Ryzen AI 400 alias „Gorgon Point“ bekommen, der „Refresh“ für Ryzen AI 300 auf Basis von Strix Point und Krackan Point. Hier könnte es, sofern eine Angabe von Asus für die gesamte Industrie gilt, bereits am 22. Januar so weit sein.
Mehr Interesse als diesem Aufguss dürfte allerdings den Desktop-Ablegern von Ryzen AI 400 gewiss sein, denn bei Ryzen AI 300 gab es sie bisher gar nicht. Doch diese Plattform soll erst zu Beginn des 2. Quartals erscheinen.
Apps & Mobile Entwicklung
Welche kostenlosen Apps gibt es diese Woche?
Es gibt kostenpflichtige Apps für iOS und Android, die nur für eine begrenzte Zeit kostenlos erhältlich sind. Deshalb ist die Zeit knapp und wir möchten nicht, dass ihr unsere Empfehlungen für Apps und Spiele verpasst, die ihr kostenlos bekommen könnt!
Sowohl der Google Play Store als auch der Apple App Store sind vollgepackt mit einer riesigen Auswahl an Apps und Spielen. Während viele davon kostenlos heruntergeladen werden können, müssen andere gekauft werden, um den vollen Funktionsumfang freizuschalten.
Was oft unbemerkt bleibt, ist, dass einige kostenpflichtige Apps gelegentlich ihren Preis senken und für einen kurzen Zeitraum kostenlos angeboten werden. Wir haben beide App-Stores durchforstet, um einige der spannendsten Apps zusammenzutragen, die ihr jetzt herunterladen könnt, ohne einen einzigen Cent auszugeben.
Kostenlose Profi-Apps und Spiele (Android)
- Stickman Legends (
1,79€) – Ein seitlich scrollendes Abenteuerspiel, in dem ihr euch durch Massen von Gegnern schlagt und dabei immer stärker werdet. Es gibt auch riesige Bosse, die ihr erschlagen müsst. (4,1 Sterne, 266k Bewertungen) - Neo Monsters (
0,50€) – Während du Monster sammelst, trainierst du sie und schickst sie in den Kampf mit anderen Monstern. Mal sehen, wie sie sich unter deiner Obhut und deinem Training schlagen. Kommt euch dieses Spielprinzip auch bekannt vor? Um zu gewinnen, müsst ihr die richtigen Schachzüge planen. (4,4 Sterne, 230k Bewertungen) - Video Speed Editor (
5,49€) – Ihr wollt eure Lieblingsvideos mit Familie und Freunden teilen, aber nicht einfach irgendein aufgenommenes Material verwenden? Warum nicht mit dieser App einige nützliche Bearbeitungen vornehmen, egal wo ihr seid, und die bessere Ergebnisse erzielen? - QR Reader Pro (
5,99€)– Hier ist eine App, mit der ihr sowohl QR-Codes als auch Barcodes scannen können, nur für den Fall, dass euer Smartphone diese beiden essenziellen Funktionen nicht so gut beherrscht. Wer weiß? Einen Ersatz zu haben, ist immer nützlich. (4,8 Sterne, 13.6k Bewertungen)
Kostenlose Premium-Apps und Handyspiele (iOS)
- Ms Paint Hier ist ein einfacher Rastergrafik-Editor, der euch den Einstieg in die Welt der Pixelkunst erleichtert. Er weckt definitiv Erinnerungen an die Verwendung von Microsoft Paint auf der Windows 3.1-Plattform. Perfekt für einfache Bildbearbeitungsaufgaben, aber erwartet nicht, dass ihr damit eine Bearbeitung im Stil von Adobe Photoshop durchführen könnt. (2.1 Sterne, 16 Bewertungen)
- Solo Trip Schon mal nach einem einfachen Entfernungsmesser gesucht? Mit dieser App, Solo Trip, könnt ihr nichts falsch machen, denn sie kann jetzt auch Entfernungen in Kilometern anzeigen! Es gibt einen Lauf-/Geh-Modus, der euch bei jedem zurückgelegten Kilometer mit einem Signalton benachrichtigt, und einen Fahrrad- und Fahrmodus, um noch eins draufzusetzen. (4.8 Sterne, 2k Bewertungen)
- Iced In Ein Puzzlespiel, bei dem ihr euer Hirn anstrengen müsst. Das Problem? Pinguine, die in gefrorenen Käfigen gefangen sind. Ihr müsst vorsichtig Eisblöcke verschieben, um Schalter zu aktivieren und verschiedene Aufgaben zu lösen, damit die flugunfähigen Vögel aus ihrem Elend befreit werden. (4.2 Sterne, 12 Bewertungen)
Kostenlose Apps mit Fallen: Worauf ihr achten müsst
Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels kostenlos erhältlich. Leider geben die Entwickler oft nicht an, wie lange diese Angebote gültig sind. Wenn euch also eine App gefällt, solltet ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.
Bevor ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet ihr jedoch immer einen Blick auf die App-Seite im Store werfen. Manchmal gibt es versteckte Stolpersteine, auf die ihr achten solltet.
In-App-Käufe und Werbung
Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Das gilt aber auch für einige kostenpflichtige Apps. Gerade wenn es sich um ein Spiel handelt, das für Kinder gedacht ist, ist es wichtig, auf solche Aspekte zu achten.
App-Berechtigungen
Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen sie oft. Wenn ihr also auf der sicheren Seite sein wollt, achtet darauf, dass ihr nur die Berechtigungen erteilt, die die App wirklich benötigt. Ein Wecker zum Beispiel braucht keinen Zugriff auf Ihre Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte auch nicht an Ihren Standortdaten interessiert sein.
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Sicherer Messenger: Threema wechselt den Finanzinvestor, er bleibt deutsch

Der Schweizer Messenger Threema wechselt den Inhaber: Statt der deutschen Afinium Management GmbH wird in Zukunft Comitis Capital aus Deutschland alle Anteile an der Threema GmbH halten. Die Threema-Community ist im Aufruhr, aber zur Stunde geben die vorliegenden Informationen keinen Anlass zur Besorgnis.
Neuer Finanzinvestor will Wachstum stärken
Comitis Capital mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Finanzinvestor, der Unternehmen kauft oder sich daran beteiligt mit dem Ziel, die Anteile in Zukunft gewinnbringend zu verkaufen. Die Afinium GmbH mit Sitz in München verfolgte seit 2020 dasselbe Ziel.
Comitis Capital erklärt, den Messenger Threema unter Zuhilfenahme der eigenen Expertise und der Expertise dritter im Netzwerk weiterentwickeln und internationaler aufstellen zu wollen. Details verrät Comitis Capital zu den eigenen Vorhaben noch nicht, doch ein erklärtes Ziel ist es, aus der aktuellen Position heraus langfristig von den europäischen Bestrebungen nach Datensouveränität und Gesetzeskonformität zu profitieren. Die Übernahme soll noch im Januar 2026 abgeschlossen werden.
Einen „europäischen Messenger“ gibt es derzeit in der Tat noch nicht, auch wenn dessen Akzeptanz in der Bevölkerung ohnehin abzuwarten wäre. Die aktuelle geopolitische Lage könnte sie aber erhöht haben.
Threema is uniquely positioned to benefit from long-term structural growth trends in secure communication, European data sovereignty and regulatory compliance. We look forward to supporting the business during its next phase of growth and build on a legacy of its trusted brand, leading technology and uncompromising privacy.
Nikolaus Bethlen, Managing Partner Comitis Capital
Threema sieht einen starken Partner
Auch Threema hat sich zur Übernahme am Ende eines Zeitstrahls, der die Geschichte des Messenger Revue passieren lässt (Die Threema Story), geäußert und zeigt sich zuversichtlich, die eigene Position am Markt mit dem neuen Partner in Zukunft stärken und weiter ausbauen zu können.
Die deutsche Beteiligungsgesellschaft, welche sich auf ausgewählte Unternehmen mit klaren Grundwerten und nachhaltiger Ausrichtung fokussiert, wird Threema unterstützen, die Position im Bereich Sicherheit und Datenschutz weiter auszubauen.
Threema
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