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Künstliche Intelligenz

Apple-Läden bekommen Hardware zum Zurücksetzen der Apple Watch


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Wer seine Apple Watch „kaputtgespielt“ hat, steht derzeit vor einem Problem: Es gibt im Gegensatz zu den meisten anderen Apple-Geräten keine Möglichkeit, die Computeruhr in allen Fällen zurückzusetzen und einem Software-Restore zu unterziehen. Der Grund: Der physische Zugriff per Kabel ist Nutzern nicht möglich, die Apple Watch wird drahtlos aufgeladen und auch drahtlos mit Software beschickt (via WLAN oder Mobilfunk) und ist daher besonders geschützt. In der Uhr versteckte sich zwar vor einigen Jahren ein interner Anschluss, der war aber nur für Apple selbst zugänglich und soll seit der Series 7 nicht mehr existieren. Deshalb ist Spezialtechnik notwendig, die Apple bislang nur in seinen eigenen Reparaturzentren vorhielt. Weder Apples Ladengeschäfte noch autorisierte Servicepartner (ASPs) hatten die Hardware. Einem Bericht zufolge soll sich das allerdings künftig ändern.

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Apple-Retail-Quellen, die mit Macrumors gesprochen haben, gaben an, dass die Computeruhr bei Software-Fehlern demnächst nicht mehr an ein Servicezentrum des Konzerns eingeschickt werden müsse, was ASPs und Apple-Läden derzeit noch zugemutet wird.

Derzeit wird demnach ein sogenanntes Repair Dock vorbereitet, das mit einem Mac verbunden wird, der dann die Software auf der Apple Watch wiederherstellen kann. „Software-basierte Reparaturen gehen so viel schneller”, hieß es. Dazu gehören Probleme bei Updates, die zum Bricking führen, Bootschleifen und andere Software-Fehler.

Zwar kann seit watchOS 8.5 und iOS 15.4 ein Drahtlos-Restore via iPhone angestoßen werden. Dieser funktioniert allerdings bei weitem nicht in allen Fällen. So muss ein spezieller Restore-Prompt auf der Watch auftauchen. Bei schwerwiegenden Problemen wird dieser aber erst gar nicht erreicht und Apples Spezialtechnik muss her. Aktuell ist noch unklar, ab wann die Repair Docks an die Apple-Läden und Reparaturpartner verschifft werden.

Nutzer dürften es merken, wenn sie plötzlich nicht mehr bis zu einer Woche (oder auch länger) warten müssen und der Apple-Supporter im Store die Wiederherstellung am selben Tag durchführen kann. Welche Hardware genau in den Geräten steckt, ist unbekannt.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Unternehmen setzen KI ein und laufen bei der Governance hinterher


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Wenn es um Governance und Souveränität beim KI-Einsatz geht, hapert es laut einer Studie des Open-Source-Anbieters Red Hat noch in deutschen Unternehmen. Demnach hätten nur 57 Prozent der befragten Firmen eine Exit-Strategie für den Fall, dass ihr primärer KI-Anbieter den Zugang beschränkt. 37 Prozent gaben an, dass ein Wechsel moderate bis erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftskontinuität hätte.

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Auch bei der Steuerung des KI-Einsatzes deutet die Studie auf Defizite: Lediglich 30 Prozent der befragten deutschen Firmen gaben an, über ausgereifte Governance-Strukturen für KI-Agenten zu verfügen. Weitere 29 Prozent sprachen von lückenhaften Regelwerken, 27 Prozent erklärten, nur grundlegende Aspekte abzudecken. „Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Kluft. KI ist in den Unternehmen angekommen, aber Kontrolle und Steuerbarkeit halten nicht im gleichen Tempo Schritt“, kommentierte Red Hats Deutschlandchef Gregor von Jagow die Studie.

Das Wissen, was beim KI-Einsatz mit den Daten passiert, gewinnt natürlich auch an Bedeutung. 51 Prozent schreiben sich dabei zu, vollständig nachvollziehen zu können, wo ihre Daten gespeichert und verarbeitet werden sowie potenziell zugänglich sind. 46 Prozent gaben zu, keinen vollständigen Überblick zu haben, und 3 Prozent räumten erhebliche Lücken ein. Mit 97 Prozent vollständiger oder zumindest teilweiser Transparenz erreichten deutsche Unternehmen laut Red Hat einen starken Wert im europäischen Vergleich. Italien und die Niederlande kamen demnach auf 90 Prozent.

Open-Source-Ansätze könnten aus Sicht von über zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) dabei helfen, Transparenz und Steuerung bei KI zu verbessern. Sie erwarten von offenen Technologien in den nächsten drei Jahren vor allem mehr Vertrauen durch Kontrolle über Entwicklung und Betrieb (69 Prozent), bessere Anpassbarkeit an geschäftliche und regulatorische Anforderungen (68 Prozent) sowie erhöhte Transparenz und Prüfbarkeit (68 Prozent). Zudem zeigten sich 72 Prozent offen dafür, dass der Gesetzgeber Open-Source-Prinzipien wie Transparenz, Prüfbarkeit und Lizenzmodelle vorgibt, um KI-Souveränität zu fördern.

Für die Untersuchung befragte das Marktforschungsunternehmen Censuswide im Auftrag von Red Hat insgesamt 500 IT-Entscheider aus fünf europäischen Ländern, darunter je 100 aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden. Wie andere US-Techfirmen auch hat der zu IBM gehörige Linuxspezialist Red Hat Angebote vorgelegt, die sich europäische Souveränität auf die Fahnen schreiben: So stellte das Unternehmen im November souveränen Support für die EU vor. Im Februar folgte ein Tool, das Unternehmen helfen soll, ihre eigene digitale Souveränität einzuschätzen.


(axk)



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Google Photos & Nano Banana 2: KI-Bilder mit nahestehenden Personen


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Weniger erklären, mehr gestalten: Google bringt seinen Photos-Dienst und das generative KI-Modell Nano Banana 2 näher zusammen, damit Nutzer einfacher Bilder generieren können, in denen ihnen nahestehende Personen und Objekte auftauchen. Die Funktion setzt allerdings voraus, dass der Nutzer Google über eine Funktion namens Personal Intelligence erlaubt, auf die persönliche Fotosammlung zuzugreifen.

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Nano Banana 2 ist Googles Bildgenerierungsmodell für die Gemini-Familie und erschien im Februar 2026. Beim Start der ersten Version des Bild-KI-Modells war Nano Banana ein großer Erfolg: Nutzer luden massenhaft Fotos hoch, um digitale Miniaturfiguren auf Basis eigener Fotos zu erstellen.

Was Datenschützer aufhorchen lassen dürfte, soll nach Darstellung Googles einen häufigen Anwendungsfall deutlich vereinfachen. Zugleich soll es die Gemini-App stärker auf den Nutzer zuschneiden – anstatt ein generisches Werkzeug für alle zu sein. Google hat hier den großen Vorteil, dass viele Nutzer die dafür nötigen Daten mit ihren Fotos sowieso schon bei Google hochgeladen haben. Das Unternehmen arbeitet zudem an einer Gemini-App für macOS, die Bildschirminhalte analysieren kann, um zur Konkurrenz aufzuschließen. Europäer müssen sich vorerst keine Gedanken darüber machen, ob sie die Opt-in-Funktion nutzen wollen: Hier ist die Personal Intelligence gegenwärtig noch nicht verfügbar.

Bislang müssen Nutzer jeweils in ihren Prompts ausführliche Beschreibungen formulieren und Referenzbilder manuell hochladen, wenn sie zum Beispiel Familienmitglieder in KI-Bildern darstellen wollen. Die KI soll aus der persönlichen Fotosammlung aber sogar zu Prompts wie „Gestalte mein Traumhaus“ eine passgenaue Antwort finden.

Die Personal Intelligence soll anhand vergebener Tags und Personenmarkierungen erkennen, wer welche Person in der Fotosammlung ist. Auf diese Weise könnten Vorlagen für Familienmitglieder und Haustiere gefunden werden. Wenn das Ergebnis dennoch nicht gefällt, habe der Nutzer die Möglichkeit, per Texteingabe Korrekturen vorzunehmen oder alternative Referenzbilder auszuwählen. Wer sich fragt, warum genau die KI zum Beispiel eine Person auf eine bestimmte Weise darstellt, kann sich auch die von der KI gewählten Quellen anzeigen lassen.

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Google betont, dass die privaten Google-Photos-Bilder nicht direkt zum Modelltraining verwendet werden sollen. Aktuell wird die Funktion erstmal nur für Abonnenten von Google AI Plus, Pro und Ultra in den USA bereitgestellt. Sie soll später auch für weitere Nutzergruppen freigegeben werden. Die im Januar 2026 eingeführte Personal Intelligence geht noch über die Verknüpfung mit Fotos hinaus: Sie verbindet Gemini wahlweise auch mit Gmail, Google Calendar, Drive, YouTube, Search, Maps und weiteren Google-Apps.

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(mki)



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E-Auto-Prämie wie angekündigt im Bundestag beschlossen – Kritik an Förderregeln


Das neue Förderprogramm für Elektroautos kann wie angekündigt rückwirkend für Zulassungen seit Jahresanfang in Anspruch genommen werden. Das hat der Bundestag in Berlin beschlossen. Beantragen lässt sich der staatliche Zuschuss aber noch nicht, weil die entsprechende Internet-Plattform erst gestartet werden muss. Dies soll nach früheren Angaben im Mai passieren.

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Den Details der neuen Kaufprämie muss das Parlament nicht zustimmen. Vorgesehen ist, dass die staatliche Förderung von Privatkunden beim Kauf von reinen Elektroautos, Plug-in-Hybriden und Elektroautos mit Range Extender beantragt werden kann. Je nach Fahrzeugart und persönlichen Umständen liegt sie zwischen 1500 und 6000 Euro. Allerdings gibt es Einkommensobergrenzen, bis zu denen sie ausgezahlt wird. Diese liegen bei 80.000 Euro Haushaltseinkommen im Jahr, mit zwei Kindern bei 90.000 Euro.

Die Basisförderung beträgt für reine Elektroautos 3000 Euro. Für Haushalte mit einem Einkommen von maximal 60.000 Euro gibt es 4000 Euro, für Haushalte mit einem Maximal-Einkommen von 45.000 Euro 5000 Euro. Pro Kind steigt die Förderung um 500 Euro, insgesamt um höchstens 1000 Euro. Weniger Geld gibt es für sogenannte Plug-in-Hybride, die sowohl mit Strom als auch mit Treibstoff fahren können. Für diese Autos und für Fahrzeuge mit Range Extender liegt die Basisförderung bei 1500 Euro. Range Extender sind kleine Verbrennungsmotoren, die die Reichweite von Elektroautos erhöhen.

In der Bundestagsdebatte kritisierte Till Steffen von den Grünen, dass mit der Förderung von Plug-in-Hybriden und Range-Extender-Fahrzeugen die „absolut falschen Anreize“ gesetzt würden. Denn diese würden im Prinzip mit Benzin fahren. Von der Kaufprämie profitierten zudem Besserverdienende. „Wir brauchen ein Angebot, wo sich eben auch die Krankenschwester auf dem Land ein günstiges, kleines Elektroauto leisten kann. Die lassen Sie im Regen stehen“, sagte Steffen an die Adresse der Regierungskoalition.

Mehr Informationen zur Elektroauto-Förderung


(fpi)



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