Apps & Mobile Entwicklung
Assassin’s Creed Shadows: Ubisoft zeigt Features der Anvil-Engine in vier Videos
Viele Spiele setzen mittlerweile auf die Unreal Engine 5, größere Ubisoft-Produktionen tun dies nicht. Sei es Anno 117: Pax Romana, The Division 2 oder das vor einem Jahr erschienene Assassin’s Creed Shadows (Test). Es kommt durchweg eigene Technik zum Einsatz. Auf „Anvil“ geht Ubisoft in vier verschiedenen Videos genauer ein.
Vier Videos mit etwas technischem Hintergrund
Die Videos gehen auf die laut Ubisoft wichtigsten Features ein, die die Anvil-Engine in Assassin’s Creed Shadows bietet. Das Spiel hat optisch gegenüber den Vorgängern einen großen Schritt nach vorne gemacht und gehört allen voran mit der sehr dynamischen Umgebung und der Raytracing-Beleuchtung zu den derzeit schönsten.
So viel jedoch schon einmal vorweg: Wer in den Videos auf einen „Deep Dive“ hofft, wird enttäuscht. Diese behandeln die Technik recht oberflächlich, geben aber dennoch einen interessanten Einblick.
Spielsysteme, Wetter, LOD und Raytracing
Das erste Video handelt von den Systemen „Atmos“ und „Dynamism“, die in Assassin’s Creed Shadows für das dynamische Wetter zuständig sind. Sonne, Sturm, Nebel, Regen sowie „Übergangswetter“ sind dabei nicht einfach nur „Zustände“, die an- und ausgeschaltet werden. Stattdessen folgt das Spiel-Wetter denselben physikalischen Grundregeln wie das tatsächliche Wetter.
Das zweite Video behandelt das Thema „Large Scale Rendering & Scalability“, bei dem es darum geht, wie die Anvil-Engine das Thema Streaming bei der großen Open World behandelt. Das dritte Video geht das Thema „Micro-Polygons“ an, die in Assassin’s Creed Shadows großflächig genutzt werden. Diese helfen dabei, dass „Pop In“ kein Problem ist – denn auf klassische LODs verzichtet das Spiel zu einem Großteil.
Im vierten und letzten Video geht es um „Ray-Traced Global Illumination“. Zu Beginn der Entwicklung von Assassin’s Creed Shadows hat Ubisoft das Spiel zuerst ohne Raytracing-Beleuchtung geplant, dann aber schnell gemerkt, dass das Level an Welt-Dynamik mit einer statischen, vorberechnete Beleuchtung nicht auf einem optisch hohen Niveau umsetzbar wäre – das führte zu der Entscheidung, den Fokus auf RTGI zu setzen.
ComputerBase hat die Videos und Informationen von Ubisoft erhalten. Diese wurden unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Unternehmens auf die Meldung fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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Claude Fable 5: Anthropic verlängert kostenlosen Zugriff bis zum 19. Juli

Anthropic verlängert den kostenlosen Zugang zu Claude Fable 5 erneut, nun bis zum 19. Juli 2026. Bis dahin können Anwender das derzeit leistungsstärkste KI-Modell des Unternehmens ohne zusätzliche Kosten nutzen. Voraussetzung bleibt jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement der Tarife Pro, Max, Team oder Premium Enterprise.
Verlängerung geht in die dritte Runde
Dies hat Anthropic in einem aktualisierten Support-Dokument bekannt gegeben. Ursprünglich sollte der kostenlose Zugriff bereits am 7. Juli enden, ehe Anthropic die Frist zunächst bis zum 12. Juli verlängerte. Nun steht Claude Fable 5 noch bis zum 19. Juli ohne zusätzliche Gebühren zur Verfügung. Anwender können für das Modell in diesem Zeitraum bis zu 50 Prozent des wöchentlichen Nutzungslimits ihres jeweiligen Abonnements verwenden. Claude Fable 5 greift allerdings auf denselben wöchentlichen Nutzungspool wie die übrigen Claude-Modelle zu und verbraucht das verfügbare Kontingent laut Anthropic schneller als andere Modelle. Parallel dazu hat das Unternehmen auch die bereits angekündigte Erhöhung der wöchentlichen Nutzungslimits für Claude Code um 50 Prozent bis zum 19. Juli verlängert. Eine separate Aktivierung ist nicht erforderlich, die Verlängerung gilt automatisch.
Sobald das kostenlose Kontingent für Claude Fable 5 ausgeschöpft ist, können Nutzer wahlweise kostenpflichtige Nutzungsguthaben erwerben und das Modell weiter verwenden oder auf ein anderes Claude-Modell wechseln und dessen verbleibendes Nutzungslimit innerhalb ihres Abonnements nutzen. Erneut von der Aktion ausgeschlossen sind Nutzer des kostenlosen Claude-Tarifs, Standard-Sitze in sitzbasierten Enterprise-Abonnements, nutzungsbasierte Enterprise-Kunden sowie sämtliche API-Anwendungen.
Aufbau von Rechenkapazitäten
Es spricht weiterhin vieles dafür, dass Anthropic bislang noch nicht ausreichend Rechenkapazitäten bereitstellen konnte, um Claude Fable 5 dauerhaft anbieten zu können. Mit der erneuten Verlängerung dürfte sich das Unternehmen zusätzliche Zeit für den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur verschaffen wollen. Gleichzeitig betont Anthropic erneut, dass Claude Fable 5 nach dem Ende der Aktion nicht dauerhaft aus den kostenpflichtigen Abonnements entfernt werden soll. Das Unternehmen plant, das Modell wieder regulär in die Abonnements aufzunehmen, sobald genügend Rechenleistung zur Verfügung steht.
Nach Sperrung wieder zugänglich
Claude Fable 5 ist seit dem 1. Juli 2026 wieder verfügbar, nachdem das KI-Modell auf Anordnung der Exportkontrollen der Trump-Regierung für alle nicht-amerikanischen Nutzer gesperrt worden war. Darauf reagierte Anthropic mit einer vollständigen Aussetzung des Zugriffs. Als Grund wurden seinerzeit Hinweise auf einen möglichen Jailbreak genannt, mit dem Sicherheitsvorkehrungen in Fable 5 umgangen werden können sollen.
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Native Lösung statt Phone-Link-App: Microsoft will Integration von Smartphones in Windows verbessern

Microsoft will die Smartphone-Integration in Windows 11 offenbar von der bislang genutzten Phone-Link-App lösen und nativer im Betriebssystem verankern. Smartphone-Funktionen sollen dadurch künftig direkt und ohne Umweg über die separate App genutzt werden können, was die Integration und Verwendung vereinfachen soll.
Microsoft arbeitet derzeit an mehreren neuen Funktionen, die die Einbindung von Smartphones in Windows 11 vereinfachen sollen. Darüber berichtet Windows Central unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Quellen. Ziel soll es demnach sein, die Verbindung zwischen PC und Mobilgerät deutlich stärker in die Benutzeroberfläche des Betriebssystems einzubinden und so den Zugriff auf Smartphone-Funktionen komfortabler zu gestalten.
Nativer Datenaustausch mit Mobilgeräten
Eine der geplanten Änderungen betrifft den bereits im Startmenü vorhandenen Phone Companion, dessen Funktionsumfang deutlich erweitert werden soll. Den Plänen zufolge könnte dieser künftig wesentlich mehr Informationen anzeigen. So sollen Nutzer durch ihre zuletzt auf dem Smartphone ausgeführten Aktivitäten scrollen können, ohne dafür wie bisher die Phone-Link-App öffnen zu müssen. Darüber hinaus soll Microsoft derzeit testen, vollständige Nachrichten oder Bilder bereits per Vorschau beim Überfahren mit dem Mauszeiger anzeigen zu können.
Auch das Smartphone-Menü im Infobereich der Taskleiste soll überarbeitet werden: Ist ein Mobilgerät mit dem System verbunden, planen die Entwickler ein neues Symbol, über das sich ein Schnellzugriff mit Statusinformationen öffnen lässt. Dort könnten künftig Schaltflächen für Funktionen wie „Nicht stören“, den Vibrationsmodus oder „Smartphone finden“ zur Verfügung stehen.
Zudem soll die neue Smartphone-Integration eine deutlich einfachere Dateiübertragung per Drag-and-Drop ermöglichen. Gleichzeitig arbeitet Microsoft den Quellen zufolge an einer erweiterten Zwischenablage. Während bislang lediglich der zuletzt kopierte Inhalt zwischen Smartphone und PC synchronisiert werden kann, soll künftig der komplette Verlauf der Zwischenablage auf beiden Geräten verfügbar sein. Dadurch stünde eine gemeinsame Historie sämtlicher kopierter Inhalte bereit.
Ebenfalls auf Microsofts To-do-Liste soll eine vollständig neue und eigenständige Nachrichten-App für Windows 11 stehen. Die bisherigen Messaging-Funktionen von Phone Link sollen dafür deutlich ausgebaut und in eine separate Anwendung überführt werden. Diese soll nicht nur SMS-Nachrichten des Smartphones mit Windows synchronisieren, sondern auch das Versenden und Beantworten von Nachrichten direkt am PC ermöglichen. Der Griff zum Smartphone könnte dadurch in vielen Fällen entfallen.
Aktuell nur als Prototyp vorhanden
Den Quellen zufolge testet Microsoft derzeit mehrere Konzepte, wobei sich sämtliche genannten Funktionen noch in der Prototypenphase befinden. Bis zu einer möglichen Veröffentlichung dürfte daher noch einige Zeit vergehen. Zuvor werden die Entwickler voraussichtlich zunächst Rückmeldungen aus dem Windows-Insider-Programm einholen, bevor ein breiter Rollout erfolgen könnte.
Die aktuellen Bestrebungen, Mobilgeräte enger mit dem Windows-Ökosystem zu verzahnen, kommen allerdings nicht überraschend. Bereits in den vergangenen Monaten hat Microsoft einzelne Smartphone-Funktionen direkt in Windows 11 integriert. Dazu zählen unter anderem der Zugriff auf den Dateispeicher und die Fotos eines Smartphones über den Datei-Explorer sowie die Möglichkeit, die Smartphone-Kamera als Webcam am PC zu nutzen.
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Microsoft: Xbox könnte bald Positron-„Disc-Digitalisierung“ bekommen

Schon in der kommenden Woche könnte Microsoft die Umwandlung von Disc-Spielen in digitale Lizenzen im Xbox-Insider-Programm zum Testen bereitstellen. Das berichtet ein bekannter Insider auf X. Positron ist der Codename des Programms zur Umwandlung von Disc-Lizenzen für Xbox-Konsolen.
In der aktuellen Woche gab es kein Xbox-Insider-Update für Spieler auf der Xbox Series X/S. Stattdessen meldete sich der Xbox-Insider-Chef Brad Rossetti auf der Social-Media-Plattform X zu Wort und bestätigte eine Verschiebung des nächsten Updates auf die kommende Woche. Außerdem ergänzt er: „Das Warten wird sich lohnen, versprochen“, ohne im Detail zu verraten, was auf die Xbox-Insider zukommen wird.
Jez Corden: „Positron kommt“
Allerdings antwortete der bekannte Windows- und Microsoft-Branchenkenner Jez Corden auf das X-Posting Brad Rossetti nur knapp: „Positron kommt“. Damit dürfte sich der Insider auf das Disc-zu-Digitallizenz-Umwandlungsprojekt für die Xbox Series beziehen, das unter dem Codenamen Positron gehandelt wird. Es muss jedoch angemerkt werden, dass eine offizielle Bestätigung hierzu von Microsoft noch aussteht.
Positron soll es möglich machen, Disc-Spiele für die Xbox Series X/S und die Xbox One in eine Account-bezogene Digital-Lizenz umzuwandeln, indem die entsprechende Disc in das Laufwerk der Konsole des Besitzers eingelegt wird. Während dabei auch Xbox Play Anywhere unterstützt werden soll, bleiben Disc-Spiele der ursprünglichen Xbox und der Xbox 360 außen vor und sollen nicht in Digital-Lizenzen umgewandelt werden. Wird die entsprechende Disc weiterverkauft oder ausgeliehen, geht auch die Digital-Lizenz laut Pure Xbox auf den nächsten Besitzer über.
Schachzug gegen Disc-Aus von Sony?
Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, ob Microsoft sich mit dem Disc-zu-Digitallizenz-Programm Positron gegen Konkurrent Sony positionieren könnte, der die Einstellung von physischen Datenträgern für 2028 angekündigt hat. Zudem würde Microsoft zumindest für Xbox Series X/S- und Xbox One-Spiele eine Möglichkeit bieten, diese mittels Xbox Play Anywhere auch auf dem PC oder Cloud-Streaming spielen zu können.
Allerdings handelt es sich bei den Gerüchten zum Start von Positron im Xbox-Insider-Programm in der kommenden Woche und der Positionierung dadurch gegen Sony bislang um Spekulation. Es bleibt in jedem Fall spannend, ob die Disc-zu-Digitallizenz-Umwandlung für die Xbox Series schon bald startet und wie sich die Situation rund um Disc-Spiele für Konsolen künftig entwickeln wird.
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