Apps & Mobile Entwicklung
AI Glasses: Apples Ray-Ban-Meta-Konter entsteht in Eigenregie

Bereits Ende dieses bis Anfang nächsten Jahres soll Apples Ray-Ban-Meta-Konter auf den Markt kommen – AI Glasses mit integrierter Kamera und Kopfhörern, aber ohne integriertes Display und mit drahtloser Anbindung an ein iPhone. Analog zur Apple Watch soll die smarte Brille vollständig in Eigenregie bei Apple selbst entstehen.
Während Meta bei den eigenen AI Glasses auf Ray-Ban setzt und Google neben Samsung auch Gentle Monster und Warby Parker für die bevorstehenden Android-XR-Brillen ins Boot geholt hat, will Apple das Projekt in Eigenregie umsetzen, berichtet Bloomberg. Das erinnert an die Apple Watch, die mit Ausnahme ausgewählter Hermès- und Nike-Produkte ebenfalls vollständig aus Apples Feder stammt. Gehäuse, Farben, Zifferblätter, Armbänder – Apple kooperiert dafür nicht mit einem Uhrenhersteller.
Apple experimentiere mit vier Designs
Apples Designteam habe bislang mindestens vier Designs entworfen, so Bloomberg, hinzu kommen mehrere Farboptionen. Schwarz, Ozeanblau und Hellbraun werden in dem Bericht genannt. Erarbeitet werde ein Design, das unmittelbar erkennbar sei. Intern genutzte Modelle fertige Apple aus hochwertigem Acetat. Mit vier Varianten experimentiere Apple zurzeit:
- Ein großes rechteckiges Modell im Stil der Ray-Ban Wayfarer
- Eine schmale rechteckige Variante ähnlich der Brille von CEO Tim Cook
- Eine größere Brille mit ovalen oder runden Gläsern
- Ein kleineres Modell mit ovalen oder runden Gläsern
Kameras in ovaler Form
Absetzen von den Meta-Brillen sollen sich Apples Modelle auch über das Design der Kameras. Senkrecht platzierte ovale Linsen sollen sich von Metas runder Umsetzung unterscheiden. Über die Kamera nimmt die Brille die Umgebung des Trägers wahr und kann darauf basierend „Visuelle Intelligenz“ ausführen, genauere Navigationshinweise in Apple Maps geben oder Erinnerungen anhand des Standortes und Gebäudes auslösen. Die neue Siri im geplanten iOS 27 soll ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Vollwertige AR-Brille noch Jahre entfernt
Eine vollwertige, leichte AR-Brille mit transparenten Displays liege hingegen noch in weiter Ferne, so Bloomberg. Dem Bericht zufolge sei damit nicht vor Ende der aktuellen Dekade zu rechnen.
Faltbares iPhone liegt im Zeitplan
Von Apples AR-Ambitionen abgesehen, geht Bloomberg auch noch einmal auf Apples erstes faltbares Smartphone ein, das entgegen einem Bericht aus Japan voll im Zeitplan liege. Das iPhone Foldable soll in der ersten Septemberhälfte gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max angekündigt werden und auch zum selben oder annähernd selben Zeitpunkt in den Verkauf gehen.
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Reader’s Choice Awards: Bester NAS-Hersteller 2026
ComputerBase ruft die Reader’s Choice Awards 2026 aus. Welcher NAS-Hersteller ist in diesem Jahr euer Favorit und konnte euch mit seinen Netzwerkspeichern, die immer mehr Server als nur lokale Cloud sind, am meisten überzeugen? Ihr entscheidet, welcher Hersteller den Preis erhält und sich mit eurer Auszeichnung schmücken darf.
ComputerBase hat eine Stimme. Die Testberichte werden nicht nur von Lesern, sondern auch von Herstellern geschätzt und tragen dazu bei, künftige Produkte zu verbessern. Doch nicht nur ComputerBase hat eine Stimme, sondern auch unsere Leser haben eine Stimme. Denn Hersteller schätzen auch die enorme Interaktion unserer Leser mit den Inhalten auf ComputerBase. Das Feedback unserer Community wird von den Herstellern wahr- und ernst genommen.
ComputerBase gibt der Community bei der Auszeichnung des besten NAS-Herstellers wieder eine Stimme – ihr vergebt den „ComputerBase Reader’s Choice Award“. Ob das kleine 1-Bay-NAS, das große 8-Bay-NAS mit zusätzlichen M.2-Schnittstellen für einen SSD-Cache, doch gleich das schnelle Flash-Only-NAS, das AI-NAS mit lokaler Künstlicher Intelligenz oder doch das Gesamtpaket aus Zuverlässigkeit und Software bei euch den Ausschlag für die Wahl gibt, bleibt euch überlassen. Bei der letzten Wahl war das Ergebnis mit über 50 Prozent noch sehr eindeutig, doch neue Akteure verändern den Markt immer weiter.
Unsere Leser wählen in den nächsten Wochen wieder ihren Favoriten in zahlreichen Hardware-Kategorien – ohne Vorauswahl, ohne Einschränkung, ohne Werbebudget der zur Wahl stehenden Unternehmen. Bereits über den besten Hersteller abgestimmt werden kann in den folgenden Kategorien:
Die in Deutschland relevanten und verfügbaren Hersteller der jeweiligen Kategorie stehen zur Wahl, um für ihre Produkte und ihren Support, die euch ganz persönlich überzeugt haben, ausgezeichnet zu werden.
Bester NAS-Hersteller 2026
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Amber
Historie: 0,2 % ➘ 0,1 %
-
Aoostar
-
Asustor
Historie: 4,3 % ➘ 2,9 %
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Buffalo
Historie: 0,5 % ➘ 0,1 %
-
Emtec
Historie: 0,1 %
-
Fantec
Historie: 0,2 % ➙ 0,2 %
-
ioSafe
Historie: 0,0 % ➚ 0,1 %
-
LenovoEMC
-
Linksys
Historie: 0,8 % ➘ 0,5 %
-
Minisforum
-
Netgear
Historie: 2,1 % ➘ 0,7 %
-
QNAP
Historie: 23,4 % ➘ 20,8 %
-
Synology
Historie: 62,2 % ➘ 50,9 %
-
TerraMaster
Historie: 1,3 % ➚ 1,8 %
-
Toshiba
-
Ubiquiti
-
UGREEN
Historie: 19,6 %
-
Western Digital
Historie: 2,6 % ➘ 1,6 %
-
ZyXEL
Historie: 1,1 % ➘ 0,6 %
Und damit die Hersteller wissen, warum ihr gerade sie gewählt habt oder auch warum ihr ausgerechnet sie nicht gewählt habt, ist euer Feedback in den Kommentaren wie immer sehr gern gesehen: Denn ihr habt eine Stimme, die gehört wird!
Die Umfrage läuft 14 Tage und an ihr können nur bereits registrierte ComputerBase-Leser teilnehmen, da es sich um eine Auszeichnung der ComputerBase-Community handelt. In den darauffolgenden Tagen wird der Gewinner gekürt.
Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.
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Freier MP3-Codec: Großer Sprung auf LAME 4.0 bringt alte Versionsüberwachung

Wer angesichts des Sprungs von Version 3.101 auf 4.0 umfassende Neuerungen beim freien LAME-Codec erwartet, dürfte enttäuscht werden. Der neue Hauptversionszweig dient in erster Linie dazu, zur alten Versionsbezeichnung zurückzukehren. Inhaltlich konzentriert sich das Update vor allem auf die Behebung mehrerer Sicherheitslücken.
Seit fast 30 Jahren Standard für MP3-Kodierungen
1999 vollzog LAME („LAME Ain’t an MP3 Encoder“) den Sprung von Version 2.1f auf den anschließend über mehr als zwei Dekaden gepflegten Versionszweig 3.x, in dem der freie MP3-Codec kontinuierlich hinsichtlich seiner Qualität verbessert wurde. Mit LAME 4.0 hat die Open-Source-Gemeinschaft nun den nächsten Hauptversionszweig veröffentlicht.
Ausschlaggebend dafür ist vor allem die Rückkehr zur früheren Versionskennzeichnung: Das über lange Zeit in jeder kodierten MP3-Datei eingebettete LAME-Tag besitzt ein festes 9-Byte-Feld für die Versionszeichenfolge des Encoders. Seit Version 3.100 bot die dreistellige Nebenversion jedoch keinen Platz mehr für das abschließende Alpha-, Beta- oder Release-Kennzeichen, das seitdem stillschweigend entfiel. Mit Version 4.0 kehrt LAME zu den ursprünglichen Gepflogenheiten zurück.
Schwere Schwachstellen behoben
Zu den wichtigsten technischen Änderungen zählen die Schließung zweier Sicherheitslücken. Die schwerwiegendste betrifft dabei einen Stack-Buffer-Overflow in der Blade-kompatiblen Encoder-DLL (lame_enc.dll), bei der die übergebene Konfigurationsstruktur bislang ohne ausreichende Größenprüfung übernommen wurde. Künftig überprüft LAME die Größe der Struktur und verwendet sowohl für MSVC- als auch für GCC-/MinGW-Builds eine einheitliche Speicheranordnung. Darüber hinaus wurde eine Integer-Unterlauf-Schwachstelle im AIFF-Headerparser behoben, die zu einer Endlosschleife bei der Verarbeitung führen konnte.
Darüber hinaus wurde die Kompatibilität mit aktuellen Versionen von GCC und Clang verbessert. Neuere Compiler lehnten bislang bestimmte UTF-8-Funktionen für ID3-Tags aufgrund inkompatibler Zeigertypen ab, was nun nicht mehr auftreten soll. Gleiches gilt für einen Fehler, durch den bei Verwendung der Optionen --id3v2-utf8 und --tg fehlerhafte Genre-Informationen in MP3-Dateien gespeichert wurden. Zusätzlich exportiert die gemeinsam genutzte Bibliothek künftig die UTF-8-ID3-Funktionen id3tag_set_textinfo_utf8 und id3tag_set_comment_utf8, sodass diese auch externen Anwendungen zur Verfügung stehen.
Eine vollständige Übersicht aller Änderungen bieten die Release Notes.
Ab sofort verfügbar
LAME 4.0 steht ab sofort zunächst nur in Form des Quell-Codes auf der zugehörigen Projektseite auf Sourceforge zur Verfügung und muss für die eigene Verwendung zunächst kompiliert werden. Alternativ kann der freie MP3-Codec wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,9 Sterne
LAME ist ein freier und kostenloser MP3-Encoder mit sehr guter Audioqualität.
- Version 4.0
- Version 3.100.1
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Claude Fable 5: Anthropic verlängert kostenlosen Zugriff bis zum 19. Juli

Anthropic verlängert den kostenlosen Zugang zu Claude Fable 5 erneut, nun bis zum 19. Juli 2026. Bis dahin können Anwender das derzeit leistungsstärkste KI-Modell des Unternehmens ohne zusätzliche Kosten nutzen. Voraussetzung bleibt jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement der Tarife Pro, Max, Team oder Premium Enterprise.
Verlängerung geht in die dritte Runde
Dies hat Anthropic in einem aktualisierten Support-Dokument bekannt gegeben. Ursprünglich sollte der kostenlose Zugriff bereits am 7. Juli enden, ehe Anthropic die Frist zunächst bis zum 12. Juli verlängerte. Nun steht Claude Fable 5 noch bis zum 19. Juli ohne zusätzliche Gebühren zur Verfügung. Anwender können für das Modell in diesem Zeitraum bis zu 50 Prozent des wöchentlichen Nutzungslimits ihres jeweiligen Abonnements verwenden. Claude Fable 5 greift allerdings auf denselben wöchentlichen Nutzungspool wie die übrigen Claude-Modelle zu und verbraucht das verfügbare Kontingent laut Anthropic schneller als andere Modelle. Parallel dazu hat das Unternehmen auch die bereits angekündigte Erhöhung der wöchentlichen Nutzungslimits für Claude Code um 50 Prozent bis zum 19. Juli verlängert. Eine separate Aktivierung ist nicht erforderlich, die Verlängerung gilt automatisch.
Sobald das kostenlose Kontingent für Claude Fable 5 ausgeschöpft ist, können Nutzer wahlweise kostenpflichtige Nutzungsguthaben erwerben und das Modell weiter verwenden oder auf ein anderes Claude-Modell wechseln und dessen verbleibendes Nutzungslimit innerhalb ihres Abonnements nutzen. Erneut von der Aktion ausgeschlossen sind Nutzer des kostenlosen Claude-Tarifs, Standard-Sitze in sitzbasierten Enterprise-Abonnements, nutzungsbasierte Enterprise-Kunden sowie sämtliche API-Anwendungen.
Aufbau von Rechenkapazitäten
Es spricht weiterhin vieles dafür, dass Anthropic bislang noch nicht ausreichend Rechenkapazitäten bereitstellen konnte, um Claude Fable 5 dauerhaft anbieten zu können. Mit der erneuten Verlängerung dürfte sich das Unternehmen zusätzliche Zeit für den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur verschaffen wollen. Gleichzeitig betont Anthropic erneut, dass Claude Fable 5 nach dem Ende der Aktion nicht dauerhaft aus den kostenpflichtigen Abonnements entfernt werden soll. Das Unternehmen plant, das Modell wieder regulär in die Abonnements aufzunehmen, sobald genügend Rechenleistung zur Verfügung steht.
Nach Sperrung wieder zugänglich
Claude Fable 5 ist seit dem 1. Juli 2026 wieder verfügbar, nachdem das KI-Modell auf Anordnung der Exportkontrollen der Trump-Regierung für alle nicht-amerikanischen Nutzer gesperrt worden war. Darauf reagierte Anthropic mit einer vollständigen Aussetzung des Zugriffs. Als Grund wurden seinerzeit Hinweise auf einen möglichen Jailbreak genannt, mit dem Sicherheitsvorkehrungen in Fable 5 umgangen werden können sollen.
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