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Asus ROG Raikiri II im Test


Wie viel besser ist ein Gamepad für 200 Euro als eines für 100 Euro? Der Asus ROG Raikiri II tritt zum Test an. Mit dabei hat es eine sinnvolle Grundkonzeption: Es lässt OLED-Display und blinklichternde LED-Batterien des Pro-Modells zurück und setzt auf zeitgemäße Technik. Ist es damit gut genug? Leider ist es sogar geil.

Der Raikiri II ist fast schon verboten geil und zeigt, dass Asus zwischen all dem blinkenden Lifestyle-Zeug auch immer wieder richtige Perlen produziert. Trocken hinterhergeschoben muss man sagen: Besser ist das auch für die verlangten 200 Euro. Die sind dann auch der Knackpunkt, denn selbst zu diesem Kurs bleiben ein paar Dinge, die man sich besser wünschen würde – und vielleicht erwarten könnte. Alle Details und die gebotene Rechtfertigung für die Überschrift liefert der Test.

  • Klares, präzises Feedback
  • Verbesserte Sticks
  • Runde Zusatzausstattung
  • Geringes Gewicht
  • Kein Force Feedback in den Triggern
  • Im Dock schlecht greifbar
  • Verzögerung beim Einschalten

Raikiri II im Überblick

Der Raikiri II folgt wie die meisten Pads dem Xbox-Layout, ergänzt aber Oberflächenstruktur sowie die Extras des Handhelds ROG Ally X (Test). Das schlägt sich in Form zweier zusätzlicher Tasten neben dem Xbox-Button nieder; die „User Experience“ soll sich für Asus-Kunden einheitlich anfühlen. Ohne Ally rufen sie das Command Center und die Bibliothek auf, können aber wie alle Zusatztasten neu belegt werden. Dazu kommen vier fest installierte „Paddles“ an der Unterseite. Thumbsticks können gegen längere Exemplare getauscht werden, die feinere Eingaben und das Erhöhen der Empfindlichkeit ermöglichen.

Asus ergänzt zwei Tasten auf der Oberseite
Asus ergänzt zwei Tasten auf der Oberseite
Vier Zusatztasten und Triggersperren sind an der Unterseite zu finden
Vier Zusatztasten und Triggersperren sind an der Unterseite zu finden
Ein Fach im Controller lagert den Funk-Dongle
Ein Fach im Controller lagert den Funk-Dongle
An der Vorderseite ändert Asus nichts
An der Vorderseite ändert Asus nichts

Technik ist klar besser

Technisch ist das Pad ein klares Upgrade zum Xbox-Controller. TMR-Sticks eliminieren den Stick Drift und senken den Strombedarf gegenüber HE-Modellen um den Faktor 10. Er liegt damit nur noch 25% über demjenigen der Standard-Sticks.

Microtaster unter Schulter- und ABXY-Buttons sowie dem D-Pad versprechen eine längere Lebensdauer, die Asus mit 10 Millionen Klicks angibt, sowie ein sehr knackiges, Mausklick-artiges Feedback. Hinter den Triggern stecken ebenfalls Microswitches. Sie können per alternativer Wegeverkürzung quasi sofort betätigt werden.

3 Übertragungsarten

Daten überträgt das Raikiri II per Kabel, 2,4-GHz-Funk und Bluetooth. Ein kabelloser Betrieb ist auch an der Xbox möglich, an der Konsole sinkt die Polling-Rate allerdings von 1.000 Hz auf die Xbox-typischen 250 Hz. Die Laufzeit erreicht mit dem integrierten Akku laut Asus 50 Stunden. RGB-Beleuchtung und Force Feedback müssen dafür abgeschaltet, der Audio-Port unbelegt sein.

Die Ladestation kann in der Tasche verwendet werden
Die Ladestation kann in der Tasche verwendet werden
Die Sticks können gegen längere Modelle getauscht werden
Die Sticks können gegen längere Modelle getauscht werden
Mit RGB: Seiten und Logo leuchten
Mit RGB: Seiten und Logo leuchten

Preis und Zubehör

Zubehör gibt es für den rund 210 Euro teuren Raikiri II nicht zu kaufen. Was beiliegt, kann in der Tasche verstaut werden. Geladen wird über ein Dock entweder in der Hülle oder separat. Die flache Positionierung wirkt visuell noch ein wenig eleganter als die aufrechte Halterung bei GameSir und 8BitDo, der Pass-Through-Port und Funkempfänger an der Front sind jedoch nicht besonders ästhetisch positioniert. Form und Konzeption erschweren es dabei, den Controller sauber aufzulegen und zu greifen.

Praxistest

Der Raikiri II macht Spaß, fast schon ungehörig viel. Das überdeckt frech das ein oder andere, über das man sich prima ärgern könnte, wenn man wollte. Man will nur nicht, wenn der Raikiri II in der Hand liegt.

Bedienung

Dort vermittelt er präzise Zackigkeit und das in ziemlich homogener Form. Die Tasten haben ein sehr homogenes, knackiges Feedback, das mit ausgeprägtem, aber klarem Druckpunkt dem von Maustasten entspricht. Zugleich wird der Hub gegenüber dem normalen Standardgamepad halbiert. Damit vermitteln sie den Eindruck von Reaktionsschnelligkeit und einer hohen Genauigkeit der Eingaben, die gefühlt „sofort“ auslösbar sind – Druck und Klick fallen im Grunde fast exakt zusammen.

Das betrifft auch das D-Pad, das mit seiner Form auch ohne Sichtkontakt genaue und vor allem klar unterscheidbare Eingaben sowohl in vier als auch acht Richtungen erlaubt. Sein taktiles, klares Feedback hebt es deutlich vom D-Pad des Xbox-Controllers ab. Sticks sind ebenso gut kontrollierbar und straff genug, um spürbar zurückzustellen, aber nicht unkontrollierbar viel Kraft zu benötigen, die Bumper gut greifbar. Die lange Laufzeit und das geringe Gewicht wiegen schwer: In längeren Sitzungen liegt das Pad noch gut in der Hand. Am Ende muss man nicht über das Raikiri II nachdenken. Es funktioniert einfach.

Asus ROG Raikiri II
Asus ROG Raikiri II
Die Layout-Ergänzungen funktionieren gut
Die Layout-Ergänzungen funktionieren gut
Die Gummierung der Griffe wird mit dem Material darunter verschmolzen
Die Gummierung der Griffe wird mit dem Material darunter verschmolzen

Verbesserungspotential am Rand

Für ein wenig mehr Komfort bei entspannterem Spielen böte eine Sperre der an sich angenehm leichtgängigen Paddle-Tasten noch Potential; es hat so durchaus einen Sinn, dass Asus sie standardmäßig nicht belegt. Ultimatives Entspannungs-Gaming im Halbschlaf ist allerdings auch nicht das Kernanliegen der Abstimmung. Schon bei „normalem“ Spielen gefällt das Raikiri II allerdings besser.

Die „hautfreundliche“ (Danke, Asus!), glatte Beschichtung der Vorderseite wirkt ein wenig sehr schmutzempfindlich. Auf der Rückseite soll hingegen Zwei-Komponenten-Spritzguss eine gummiartige, verschleißfeste Oberfläche erzeugen. Gummi und die darunter liegende Kunststoff-Schicht werden hierbei fester verbunden als mit Kleber, was das Ablösen der Oberfläche unwahrscheinlicher macht.

Was ein wenig aus dem sonst durchdachten Rahmen fällt, sind die beiden Zusatztasten auf der Vorderseite des Controllers. Sie liegen oberhalb der normalen Menütasten, teilen sich mit diesen jedoch steife Taster, die nicht mit dem sonst exzellenten Gesamteindruck der übrigen Tasten mithalten können.

Darüber hinaus kann man sich an der langen Einschaltdauer stören, der Xbox-Button will gut drei Sekunden gedrückt werden. Darüber hinaus fehlen dem Raikiri II Force-Feedback-Motoren in den Triggern, was auch der Gewichtsersparnis geschuldet sein wird.

Software & Einstellungen

Neben Ökosystem-Software tritt auch bei Asus eine schlanke Web-App. Über Armoury Crate kann die Beleuchtung des Controllers via Aura Sync mit anderen Asus-Produkten abgestimmt werden, die neue „Gear Link“-App übernimmt den Rest.

Dort können zusätzlich zum Einstellen der LED-Farbe die Totzone von Triggern und Thumbsticks sowie deren Empfindlichkeit gewählt werden. Darüber hinaus erlaubt es Gear Link, Tastenbelegungen der Zusatztasten zu ändern, wobei lediglich normale Controller-Inputs zur Auswahl stehen. Alternativ lassen sich Tasten auch On-the-Fly neu belegen.

Trigger können übersichtlich und schnell eingestellt werden
Trigger können übersichtlich und schnell eingestellt werden
Reaktionskurven und Totzonen können mit Presets oder manuell gewählt werden
Reaktionskurven und Totzonen können mit Presets oder manuell gewählt werden
Neu belegt werden dürfen nur die sechs Zusatztasten
Neu belegt werden dürfen nur die sechs Zusatztasten
LEDs leuchten in drei Zonen unterschiedlich
LEDs leuchten in drei Zonen unterschiedlich

Fazit

Der Raikiri II ist fast schon verboten geil und zeigt, dass Asus zwischen all dem blinkenden Lifestyle-Zeug auch immer wieder richtige Perlen produziert. Trocken hinterhergeschoben muss man sagen: Besser ist das auch für die verlangten 200 Euro. Die sind dann auch der Knackpunkt, denn selbst zu diesem Kurs bleiben ein paar Dinge, die man sich besser wünschen würde – und vielleicht erwarten könnte.

Eine Sperre für die Trigger wäre das, ein etwas schnelleres Aufwachen aus dem Standby, eine bessere Ladehalterung. Aber das ist am Ende etwas, das nicht ins Gewicht fällt: Der Controller macht schon fast strafbar viel Spaß und tröstet über solche ärgerlichen Punkte hinweg. Er verkauft letztlich Emotionen, hier das gute Gefühl, ein Präzisionsgerät an den Fingern zu haben – das sich sogar angenehm leicht halten lässt, die Technik verspricht Langlebigkeit. Im Paket wirkt das verboten gut.

Trotz Schwächen holt das Raikiri II ziemlich gut ab
Trotz Schwächen holt das Raikiri II ziemlich gut ab

Trotzdem ist der Preis hoch. Asus verkauft ein sehr schönes, aber eben ein Luxusprodukt, das als solches kein Pflichtkauf sein kann. In den meisten Fällen reicht ein normales Gamepad oder ein hochwertiges Upgrade-Modell wie das GameSir G7 Pro (Test). Das fühlt sich nicht ganz so zackig an und hat deutlichere Schwächen, kostet aber nur die Hälfte. Trotzdem: Das Raikiri II ist schöner Luxus mit Haben-Will-Faktor für diejenigen, die 200 Euro für ein Gamepad ausgeben können. Anzeige ist raus.

  • Klares, präzises Feedback
  • Verbesserte Sticks
  • Runde Zusatzausstattung
  • Geringes Gewicht
  • Kein Force Feedback in den Triggern
  • Im Dock schlecht greifbar
  • Verzögerung beim Einschalten

ComputerBase hat das ROG Raikiri II von Asus leihweise zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Metro 2039: Am Donnerstag wird der neue Teil der Shooter-Serie enthüllt


Ein neues Spiel der Metro-Reihe kommt. Das verrät der erste Teaser für Metro 2039. Am Donnerstag folgt die offizielle Ankündigung mit einem Ausblick. Bei dem Spiel arbeiten erneut 4A Games und Deep Silver zusammen.

Was sich genau hinter Metro 2039 verbirgt, bleibt abzuwarten. Am 16. April 2026 um 19 Uhr (MESZ) soll die Vorstellung in Form eines Streams im offiziellen YouTube-Kanal erfolgen. Eine offizielle Website gibt es bereits. Auch Xbox News Wire stellt einen „First Look“ als Webcast in Aussicht.

Viel mehr als die Ankündigung einer Ankündigung ist es also noch nicht, doch dürfte diese bereits die Herzen von Fans der postapokalyptischen Shooter-Serie höher schlagen lassen. Die Serie basiert auf den Romanen von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski und startete mit Metro 2033 im Jahr 2010. Den letzten Ableger Metro Awakening (ein VR-Titel) steuerte allerdings ausnahmsweise ein anderes Studio bei, nämlich Vertigo Games.

Der letzte klassische Titel der Serie (ohne VR) heißt wiederum Metro Exodus und erschien im Februar 2019. Dass 4A Games an einem Nachfolger arbeitet, war schon anhand einer öffentlichen Roadmap ersichtlich.



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NV-UV Cantor v0.93: GeForce-GPU-Undervolting-Tool jetzt auch für RTX 4000


NV-UV Cantor v0.93: GeForce-GPU-Undervolting-Tool jetzt auch für RTX 4000

Das Tool NV-UV (Nvidia Undervolting), das Undervolting auf Grafikkarten von Nvidia noch einfacher macht, ist in einer neuen Version erschienen. Version Cantor v0.93 bringt jetzt auch für die RTX 5060 Ti Presets mit und unterstützt experimentell erstmals Nvidia GeForce RTX 4000 „Ada Lovelace“.

Schnellere Scans dank NVAPI

Für den Einsatz von NU-UV bleibt weiterhin die Installation des MSI Afterburner erforderlich, auch wenn das Tool mit „Cantor“ einen großen Schritt Richtung Eigenständigkeit geht: Denn ab sofort kann NV-UV beim Austesten der Undervolting-Grenzen („Active Scan“) über NVAPI selbst direkt Änderungen im Nvidia-Treiber vornehmen und muss dafür nicht mehr den MSI Afterburner nutzen. Damit reduziert sich der Zeitaufwand für einen Messwert von drei bis fünf Sekunden auf unter 50 Millisekunden, so der Entwickler.

Mit der Scan-Funktion in NV-UV lassen sich UV-Grenzwerte voll-automatisch auslosten
Mit der Scan-Funktion in NV-UV lassen sich UV-Grenzwerte voll-automatisch auslosten

Um mit NV-UV ermittelte Undervolting-Settings oder von der Community bereitgestellte Presets in der Praxis aktiv zu nutzen, bleibt der Afterburner indes das Partner-Tool der Wahl.

Preset-Tables für RTX 5060 Ti

Ebenfalls neu sind Preset-Tables für die GeForce RTX 5060 Ti, womit die Liste der mit Presets versorgten Grafikkarten auf Blackwell-Basis jetzt wie folgt lautet:

  • Nvidia GeForce RTX 5090
  • Nvidia GeForce RTX 5080
  • Nvidia GeForce RTX 5070 Ti
  • Nvidia GeForce RTX 5070
  • Nvidia GeForce RTX 5060 Ti

Jeweils vier verschiedene Presets-Tables werden angeboten, die dank konservativer Auslegung auf den meisten Grafikkarten laufen sollten, auf Wunsch aber weiter angepasst werden können:

  1. Eco (minimaler Verbrauch, leichter Performance-Verlust)
  2. Balanced (niedrigerer Verbrauch, kaum Performance-Verlust)
  3. Performance (niedrigerer Verbrauch bei Stock-Leistung)
  4. Max (Einsparpotential trotz höherer Leistung)

Neue Fail-Save-Funktion

Ebenfalls neu ist eine Fail-Save-Funktion: Stürzt ein Spiel ab, speichert „Game Replay“ niedrigere Taktraten zur zuletzt genutzten Spannung für den nächsten Start sofort ab, bevor ein Absturz des Betriebssystems dazwischen kommen kann.

Erstmals Support für RTX 4000

Neu ist der experimentelle Support für RTX 4000. Auch in diesem Fall gibt es bereits Presets, die allerdings noch aus bisher verfügbaren Community-Daten (z.B. auch ComputerBase-Community) und nicht auf Scans des Tools selbst basieren.

Und auch für Blackwell gibt es noch eine Anpassung: Weil die tatsächliche GPU-Spannung oftmals um 5 mV von der eigentlich gesetzten nach unten hin abweicht, kann das Tool diese Abweichung jetzt automatisch erkennen und für jede Taktstufe mit +5 mV auf die eigentlich gesetzten Werte ausgleichen.

Einen umfassenden, deutschsprachigen Guide bietet Entwickler Christian ebenfalls auf GitHub an.

Schon Erfahrungen gesammelt?

Wer aus der Community hat bereits Erfahrungen mit NV-UV gesammelt? Welche Erfolge konnten auch welcher Grafikkarte erzielt werden? Wie hilfreich waren die Presets? Über Rückmeldungen in den Kommentaren würde sich die Redaktion sehr freuen!



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Speicher aus Taiwan: 583 Prozent Umsatzwachstum maßgeblich durch DDR4


Speicher aus Taiwan: 583 Prozent Umsatzwachstum maßgeblich durch DDR4

Nanyas Umsatz ist explodiert: 583 Prozent ging es für die Nummer 1 aus Taiwan im 1. Quartal nach oben. Dabei stammen für das Gesamtjahr 2026 wohl nur zehn Prozent von DDR5, der Rest entfällt auf DDR4 und selbst noch ein wenig DDR3. In Zeiten hoher Preise hat Nanya die Chance genutzt mit alter Technik am Markt aufzuholen.

Vor einem Jahr noch im Minus

Bis zum letzten Sommer hatte Nanya mit roten Zahlen zu kämpfen. Extrem niedrige Preise für DDR4, DDR3 und andere ältere Speicherarten machten ein profitables Geschäft kaum möglich, bei DDR5 kam der Hersteller indes nur schleppend voran.

Doch seit dem Spätsommer des letzten Jahres profitierte auch Nanya von der extrem gestiegenen Nachfrage. Die Zahlen des ersten Quartals 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres offenbaren jetzt erstmals wie sehr: An vielen Positionen im Quartalsbericht stehen hohe dreistellige Wachstumsraten, ab und an sogar vierstellige.

Überblick Q1/2026 vs. Vorjahr und Q4/2025
Überblick Q1/2026 vs. Vorjahr und Q4/2025 (Bild: Nanya)

Ganz oben steht der EBITDA mit einem Wachstum von 4.043 Prozent. Aber auch viele andere finanzielle Kenngrößen zogen deutlich nach oben.

Zusammengefasst steht Nanya nach dem ersten Quartal dieses Jahres finanziell deutlich gesunder dar als zuletzt und konnte insbesondere die Ergebnisse aus dem vierten Quartal 2025 noch einmal deutlich übertreffen. Dies wiederum erlaubt nun steigende Ausgaben, denn ein Abwärtstrend ist erst einmal nicht erkennbar. Dabei hilft auch ein durch vier Großkunden – unter anderem Solidigm, Sandisk und Kioxia – über Aktien erworbener Anteil von knapp 10,2 Prozent an Nanya für knapp 2,5 Milliarden US-Dollar, die sich parallel verpflichten, auf Jahre Speicher abzunehmen.

Es ging in allen Bereichen steil nach oben
Es ging in allen Bereichen steil nach oben (Bild: Nanya)
Steigende Ausgaben geplant
Steigende Ausgaben geplant (Bild: Nanya)
CAPEX und erwartete Auslieferungen
CAPEX und erwartete Auslieferungen (Bild: Nanya)

War Nanya bei DDR5-Speicher bisher eher abgehängt, können Gelder nun für die weitere Entwicklung genutzt werden. So sind neue Fertigungsschritte in 1c und 1d geplant, darüber hinaus auch der Einsatz der EUV-Lithografie. Im Zeitplan liegt derweil die neue Fabrik, sie soll ab Anfang des nächsten Jahres ausgerüstet werden und dann mit der Produktion beginnen. Monatlich sollen dort – voll ausgebaut – 45.000 Wafer belichtet werden können.

The new fab is also progressing on schedule, with equipment
installation planned for the first quarter of 2027. The development of the third and fourth
generation 10nm-class processes, along with EUV capabilities, is in line with the original plan.

Nanya

Mehr DDR5 und auch EUV in Planung
Mehr DDR5 und auch EUV in Planung (Bild: Nanya)



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