Digital Business & Startups
+++ codyco.ai +++ Joblift +++ Herbert Ventures +++ KI-Panik +++ Phase0 +++ Compa
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: codyco.ai +++ HR-Grownup Joblift (26 Millionen Investment) ist insolvent +++ Herbert Ventures (30 Millionen) geht an den Start +++ KI-Panik macht sich unter Investoren breit +++ Compa heißt jetzt Phase0 +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 13. März).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
codyco.ai
+++ Die Jungfirma codyco.ai ist unser Startup der Woche! Hinter dem Startup aus München, von Stefan Schaff, Endrit Bytyqi und Alexander Schober gegeründet, verbirgt sich ein „KI Concierge für Hotels“. Die KI des Startups nimmt dabei Reservierungen an, wickelt die Zahlungen ab und schreibt die Buchung automatisch in das System des jeweiligen Hotels. Mehr neue Startups gibt’s in unserem Startup-Radar
Joblift
+++ Pleite! Das Hamburger HR-Unternehmen Joblift, eine Jobsuchplattform, ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Arno Doebert bestellt. Das 2015 gegründete Unternehmen sammelte in den vergangenen Jahren rund 26 Millionen Euro ein – unter anderem von DN Capital (15 %), Cherry Ventures (14,7 %) und Redline Capital (11,5 %). 2023 erwirtschaftete das Unternehmen (ohne US-Geschäft) einen Umsatz in Höhe von 10,5 Millionen Euro (Vorjahr: 16 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 6,4 Millionen (Vorjahr: 4,8 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Joblift bis Ende 2023 bereits rund 28 Millionen. Seit der letzten Investmentrunde im Jahre 2019 setzt das Unternehmen mehrmals auf „Übergangskredite der Bestands- sowie Angelinvestoren“, um den Fortbestand zu sichern. Für 2024 plante das Unternehmen mit einem „leichten Rückgang des Umsatzes und der Bruttomarge, jedoch eine signifikante Verbesserung des EBITDA durch stark verringerte operative Kosten“. Insbesondere beim Team sparte das Unternehmen. 2023 beschäftigte Joblift durchschnittlich 82 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Vorjahr: 106). Für 2025 war „erstmals ein positives EBITDA auf Monatsbasis“ angepeilt. Ab 2026 standen dann „positive Jahresergebnisse bei weiterem Umsatzwachstum“ auf der Agenda. Der Plan scheint aber leider nicht aufgegangen zu sein. Das HR-Segment war in den vergangenen Jahren extrem schwierig. Zahlreiche Unternehmen mussten Umsatzeinbußen verkraften. Mehr über Joblift
Herbert Ventures
+++ Ein neuer Geldtopf steht bereit! Mit Herbert Ventures geht in Zürich ein neuer Early Stage-Investor an den Start. Das Zielvolumen liegt bei 30 Millionen Schweizer Franken (32 Millionen Euro). „The fund is industry-agnostic by design and built around disciplined execution, transparency, and strong GP-LP alignment“, teilt das Team mit. Hinter Herbert Ventures stecken VAY-Gründer Ben Simon und Luis Huber, zuletzt QBIT Capital. Das Duo plant in den kommenden Jahren rund 30 Investments in der DACH-Region. Das erste Investment des neues Geldgebers ist Droidrun aus Osnabrück. Das Startup, von Peter Lächner, Niels Schmidt, Christian Ninstel und Nikolai Düc gegründet, bietet eine Software, mit der KI-Agenten auf Smartphones zugreifen und Apps steuern können. Mehr über Herbert Ventures
Phase0 – Compa
+++ Umbenennung! Compa heißt jetzt Phase0. „Der neue Name steht für die strategische Neuausrichtung weg von klassischer Branchensoftware hin zu einer KI-nativen Plattform für Architektur- und Ingenieurbüros“, teilt die Jungfirma, 2020 in Berlin gegründet, mit. Zu den Investoren des Startups gehören LocalGlobe, Atlantic und Tacito. Mehr über Compa
KI-Panik
+++ Lesenswert: Das Manager Magazin berichtet über die „Angst der Start-up-Investoren um ihre Softwarewetten“. Im Artikel heißt es: „Über Jahre galten Software-Start-ups als Perlen im Portfolio von Wagniskapitalfonds. Sie pumpten Milliarden in den Sektor. Mit dem Aufkommen neuer KI-Tools funktioniert dieses Playbook nicht mehr. Im Hintergrund herrscht teils Panik.“ (Manager Magazin)
Venture Capital
+++ Auf den ersten Blick wirkt 2025 wie ein starkes Venture-Capital-Jahr. Weltweit flossen rund 425 Milliarden US-Dollar in Startups. Doch hinter dieser Zahl verbirgt sich eine strukturelle Verschiebung, die für Deutschland weitreichende Konsequenzen hat. Mehr im Gastbeitrag von Nils Langhans
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E
Digital Business & Startups
+++ waterdrop +++ eleQtron +++ LiveEO +++ Prior Labs +++ Sastrify +++ Debtist +++ DeepL +++
Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker-Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!
STARTUP-RADAR
Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: freudio, Texterial, PraxiOps, Detach, CNTR, Scopo, Joony’s, MyJuristo, seatbase, pickz-ai, LetsVibe, fertig.ai, Voico, familymind und Space Acceleration. Mehr im Startup-Radar
Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Mobility Signage, BeatSquares, Noreja, brixl, kursmap, Synfia.ai, Mosaic SoC, AITHEA, Norta, Cirql One, odacova, profitize, LG Fashion Labs, Invertix und Veltivo. 30 Tage kostenlos testen
INVESTMENTS
waterdrop
+++ Das Wellness- und Gesundheitsunternehmen Aspeya (gehört zu Philip Morris), das kroatische Konsumgüter-Unternehmen Atlantic Grupa und der alpine Ski-Weltcup-Champion Aleksander Aamodt Kilde sowie Altinvestoren wie Temasek, Döhler und Bitburger investieren 100 Millionen Euro in waterdrop. Die Atlantic Grupa steuert dabei 11 Millionen zu. Mehr über Waterdrop
eleQtron
+++ Schwarz Digits, EIC Fund, Ankaa Ventures, das Laser-Ausrüstungsunternehmen Precitec, NRW.Bank, IFB Hamburg und Altinvestor Earlybird investieren 57 Millionen Euro in eleQtron. Mehr über eleQtron
LiveEO
+++ Der junge DefenseTech-Investor Helantic, b2venture, Nordic Ninjas, DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Matterwave, MMC, Segenia, Greencode, EIC und Andy von Bechtolsheim sowie ein nicht genannter Lead-Investor investieren 28 Millionen Euro in das Soonicorn LiveEO. Mehr über LiveEO
Avelios Medical
+++ Der Medizintechnik- und Gesundheitskonzern Fresenius investiert eine ungenannte Summe in Avelios Medical. Mehr über Avelios Medical
MERGERS & ACQUISITIONS
SAP – Prior Labs
+++ Der Walldorfer Softwaregigant SAP übernimmt das junge KI-Startup Prior Labs. Mehr über Prior Labs
Deel – Sastrify
+++ Das amerikanische HR-Unternehmen Deel übernimmt das Kölner Scaleup Sastrify, das Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen unterstützt. Mehr über Sastrify
Norvestor – Debtist
+++ Der skandinavische Private-Equity-Investor Norvestor übernimmt die Mehrheit am Inkasso-Startup Debtist (Frankfurt am Main). Mehr über Debtist
Coupons4u – Webgears
+++ Der Chemnitzer Gutscheinanbieter Coupons4u (Coupons.de) übernimmt von der österreichischen Webgears Group Gutscheindienste wie Gutscheinsammler.de, Reduc.fr und Cupones.es. Mehr über Coupons4u
OFFLINE
DeepL
+++ Harter Einschnitt beim KI-Unicorn! Das Kölner KI-Unternehmen DeepL, bekannt für seine Übersetzungsdienste, streicht 250 Jobs (ein Viertel der Belegschaft) und baut seine Strategie komplett um. Mehr über DeepL
Zentur.io
+++ Pleite! Das Landshuter Startup Zentur.io, das eine Software für Wärmenetzbetreiber entwickelt, ist insolvent. Mehr über Zentur.io
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Foto (oben): Shutterstock
Digital Business & Startups
Warum investiert der Lidl-Konzern 57 Millionen in dieses Startup?
Quantencomputer sollen Probleme lösen, an denen selbst heutige Computer scheitern. Und genau hier könnte Deutschland zeigen, dass es bei einer der wichtigsten Zukunftstechnologien vorne mitspielt. Eine große Hoffnung: Eleqtron aus Siegen. Das Startup hat gerade 57 Millionen Euro von der Schwarz-Gruppe eingesammelt – dem Konzern hinter Lidl und Kaufland. Wie überzeugt man einen der mächtigsten Konzerne Europas, Millionen in ein Quantenstartup zu stecken? Das haben wir Eleqtron-Gründer Jan Henrik Leisse gefragt.
Digital Business & Startups
Dieses Startup erhöht jedes Jahr automatisch die Gehälter aller Mitarbeiter
Während viele Tech-Konzerne Benefits streichen und Stellen abbauen, geht das KI-Startup Lovable einen anderen Weg
Das Vibe-Coding-Startup Lovable will allen Vollzeitangestellten jedes Jahr zum Arbeitsjubiläum automatisch zehn Prozent mehr Gehalt zahlen – um Talente anzuziehen und langfristig zu halten.
„Wir betrachten Mitarbeiterbindung nicht als selbstverständlich. Sie wird als wachsender Wert gesehen, der aktiv anerkannt und belohnt wird“, schrieb Elena Varna, Growth Operator bei Lovable, am Donnerstag in einem Linkedin-Post.
Lovable setzt auf langfristige Mitarbeiterbindung
Lovable ermöglicht es Nutzern, mithilfe von KI-Prompts Apps, Websites und digitale Produkte zu bauen. Das Startup wurde erst 2023 gegründet und bereits im Dezember mit 6,6 Milliarden Dollar bewertet.
„Menschen werden wertvoller, je länger sie bleiben – und sie sollten sich keine Sorgen machen müssen, ob sie eine Gehaltserhöhung bekommen oder nicht“, schrieb Anton Osika in einem X-Post, in dem er einen Screenshot von Varnas Beitrag teilte.
„Je länger jemand bei Lovable bleibt, desto besser versteht die Person das Unternehmen, trägt zur Dynamik bei und prägt die Kultur“, sagte Maryanne Caughey zu uns. Die Regelung gilt laut Caughey für alle Vollzeitangestellten, die die Leistungserwartungen erfüllen.
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