Apps & Mobile Entwicklung
Asus ZenScreen: Farbiges E-Paper-Display in 13,3 Zoll mit Touch vorgestellt

Asus hat seine für portable Bildschirme bekannte ZenScreen-Reihe um ein neues Modell mit farbigem E-Paper-Display erweitert. Der 13,3 Zoll große Monitor im 4:3-Format unterstützt Touch-Eingaben und wird zusammen mit einem kompakten Standfuß ausgeliefert.
Der taiwanesische Hardwarehersteller Asus hat im Rahmen der aktuell laufenden Computex einen kompakten Bildschirm mit E-Paper-Display vorgestellt. Das neue Modell der ZenScreen-Reihe trägt die Modellbezeichnung MP13UC und verspricht eine Leseerfahrung, die sonst vor allem von Ebook-Readern bekannt ist.
Farbiges E-Paper-Display mit 300 ppi
So bietet der Asus ZenScreen MP13UC eine Auflösung von 3.200 × 2.400 Pixeln im 4:3-Format. Daraus resultiert für das 13,3 Zoll große E-Paper-Display eine Pixeldichte von 300 ppi, wobei der Hersteller „gestochen scharfe Texte und klar erkennbare Bilder“ verspricht. Hierbei unterstützt das Display bis zu 4.096 Farben und soll dank TÜV-Zertifizierung kein blaues Licht emittieren und auch flimmerfrei sein.
Zudem soll eine spezielle Technologie Ghosting als bekanntes Problem vieler E-Ink-Geräte beim neuen Asus ZenScreen mit E-Paper-Display reduzieren. Dafür wird laut Hersteller eine „höhere Bildwiederholrate“ genutzt, was bei dynamischen Inhalten für eine saubere Darstellung sorgen soll. Wie hoch die Bildwiederholrate hierbei im Vergleich zu anderen Geräten ist, nennt Asus derzeit noch nicht.
Wie bereits von anderen Geräten mit E-Ink-Display wie den Amazon-Kindle- oder Pocketbook-Era-E-Book-Readern bekannt, kann auch der ZenScreen MP13UC statische Inhalte anzeigen, ohne dafür Strom zu verbrauchen. Zudem ist das neue E-Paper-Display von Asus mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet, wobei die Einrichtung laut Hersteller insbesondere bei Windows-11-Geräten „einfach“ sein soll. Informationen zur Nutzung unter Linux oder macOS gehen aus der Pressemitteilung jedoch nicht hervor.
Das Asus DisplayWidget Center sorgt hierbei unter Windows 11 dafür, dass automatisch zwischen einer horizontalen und vertikalen Ausrichtung des Bildschirms umgeschaltet werden kann, wenn das neue ZenScreen-Modell entsprechend gekippt wird. Darüber hinaus ermöglicht die Software auch verbessertes Aufladen und Optimierungen der Energieeffizienz, was auf Basis eines „intelligenten Power-Managements“ funktionieren soll.
Im Bundle mit kompaktem Standfuß
Der neue Asus ZenScreen mit ePaper-Display wird darüber hinaus im Bundle mit einem Standfuß auf den Markt kommen, dem ZenScreen Stand ATS001D. Der Standfuß ist dabei zwar speziell für die Nutzung mit dem ZenScreen MP13UC gedacht, wird aber auch einzeln verkauft und kann mit anderen Monitoren verwendet werden, die maximal 1,2 kg schwer und bis zu 16 Zoll groß sein dürfen.
Informationen zu Preis und Verfügbarkeit fehlen noch
Zum aktuellen Zeitpunkt fehlen Details zu Preis und Verfügbarkeit des Asus ZenScreen MP13UC sowie dem zugehörigen Standfuß ZenScreen Stand ATS001D. Somit bleibt abzuwarten, zu welchem Preis und wann dieser Monitor mit 13,3 Zoll großem ePaper-Display auf den heimischen Markt kommen wird.
Apps & Mobile Entwicklung
3+ Bildschirme bei Thermaltake: AiO-Kühler ST Trio eskaliert im Display-Rennen
Große Kühler und gebogene Kühler gibt es auf AiO-Kühlern schon. Thermaltake eskaliert den Wettbewerb: Die ST Trio verdreifacht die Anzahl der Bildschirme auf der Pumpe einfach und vergrößert so die Anzeigefläche erheblich. Ein weiteres Modell im „Minecraft“-Design setzt sogar auf vier Bildschirme.
Bei Neuvorstellungen von AiO-Kühlern könnte man meinen, dass der eigentliche Kühler und seine Leistung kaum eine Rolle spielen. Vielleicht aus gutem Grund: Die Leistung dürfte längst hoch genug, kleine Verbesserung kaum der Rede wert sein. Stattdessen geht es darum gesehen zu werden. In diesem Bereich präsentiert Thermaltake eine Lösung mit drei Displays, die TechPowerUp vor die Kamera gelaufen ist.
Sie sitzen wie immer auf der Pumpeneinheit, erreichen allerdings Smartphone-Größe – und zwar pro Stück. Jedes LCD kommt auf eine Diagonale von 6 Zoll bei einer Auflösung von 720 × 1.480 Pixeln, die äußeren Displays können zudem angewinkelt werden. Auch Thermaltake setzt wie Corsair bei der Titan II Ultra auf eine magnetische Befestigung der Bildschirme, die die Montage im System erleichtern soll. Dass das hier zwingend nötig ist, ergibt sich von selbst: Das Display-Modul wird derart groß, dass es über Speicher und Anschlüssen für Lüfter am Mainboard liegt. Zur Steuerung wird die TT-RGB-Plus-Software genutzt.
Die ST360 Trio Ultra wird es in schwarzer und weißer Variante geben. Auf dem 360-mm-Radiator, der etwas breiter als gewöhnlich ausfällt, sitzen drei 120-mm-Lüfter, die – auch das der Mode entsprechend – in einem einzelnen Rahmen als Dreiermodul untergebracht sind. Preise sind noch unbekannt, sie sind aber oberhalb der 300-Euro-Marke zu erwarten.
Minecube-Würfel-Kühler
Dort liegt auch die rund 370 Euro teure Minecube 360 Ultra. Hier ist die Pumpeneinheit zwar wieder würfelförmig, aber mit vier 3,95 Zoll großen 720p-Displays verkleidet. Auch diesen Kühler gibt es nur mit 360-mm-Radiator, aber Lüftern mit einzelnen Rahmen. Die SwafanEX12 ARGB können zwischen 500 und 2.000 U/Min betrieben werden. Das Reinigen der Lüfter erleichtern abnehmbare Lüfterblätter. So zusammengestellt soll der Kühler ausreichend sein, um eine TDP von bis zu 360 Watt zu bewältigen.
Apps & Mobile Entwicklung
„Wert pro Watt pro Nutzer“: Perplexity-CEO sieht einzige Kennzahl für Sieg im KI-Rennen

Perplexity-CEO Aravind Srinivas sieht die Zukunft des KI-Wettbewerbs nicht allein in immer leistungsfähigeren Modellen, sondern vor allem in effizienterer Orchestrierung. Entscheidend sei aus seiner Sicht, welche Unternehmen den größten wirtschaftlichen Nutzen pro Energieverbrauch und Nutzer liefern können.
Einfacher Faktor soll entscheidend sein
„Wert pro Watt pro Nutzer“ – diese auf den ersten Blick einfache Formel betrachtet Aravind Srinivas als entscheidenden Faktor dafür, welches Unternehmen sich langfristig im KI-Wettbewerb durchsetzen wird. In einem Interview mit CNBC erklärte der Perplexity-CEO, dass aus seiner Sicht künftig nicht zwangsläufig die größten oder teuersten KI-Modelle gewinnen werden, sondern jene Systeme, die diese Kennzahl am besten optimieren.
Die praktische Umsetzung dürfte allerdings deutlich komplexer ausfallen, als die Formel zunächst vermuten lässt. Nach Ansicht von Srinivas müssen KI-Unternehmen künftig mehrere Faktoren gleichzeitig ausbalancieren: Genauigkeit, Geschwindigkeit, Kosten, Datenschutz und Intelligenz. Wer diese Balance am besten beherrscht, werde langfristig die stärkste Marktposition erreichen, ist sich der Perplexity-Chef sicher. Im Mittelpunkt steht dabei für ihn vor allem die „Orchestration“. Gemeint ist ein System, das automatisch entscheidet, welches KI-Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – sowohl aus wirtschaftlicher Sicht für das Unternehmen als auch hinsichtlich der Leistung für den Nutzer.
Perplexity macht den Anfang
Dazu gehört laut Srinivas auch die Frage, ob eine Anfrage überhaupt an die Cloud weitergeleitet werden muss oder ressourcenschonend direkt auf dem lokalen Gerät verarbeitet werden kann. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat Perplexity bereits mit seiner Hybrid-Funktion für Perplexity Computer gemacht. Künftig sollen dort Aufgaben dynamisch zwischen lokalen und serverbasierten KI-Modellen verteilt werden. Das System entscheidet dabei selbstständig, welche Verarbeitung für die jeweilige Aufgabe besser geeignet ist, also welche Abläufe direkt auf dem Gerät ausgeführt werden und welche an leistungsfähigere Cloud-Modelle ausgelagert werden sollen.
Auch wenn es laut Unternehmensangaben dabei primär um sensible Daten geht, die nach ihrer Erkennung ausschließlich lokal verarbeitet und nicht an die Cloud übertragen werden, dürfte sich dieser Ansatz ebenso auf den Ressourcenverbrauch als entscheidenden Skalierungsfaktor übertragen lassen.
Da immer leistungsfähigere Geräte wie Laptops oder Smartphones zunehmend mehr KI-Verarbeitung direkt lokal ermöglichen, könne dies laut Srinivas dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken, die Geschwindigkeit zu erhöhen und gleichzeitig den Datenschutz zu verbessern. Für komplexe Aufgaben sollen jedoch weiterhin leistungsstarke Cloud-Modelle genutzt werden. Genau diese hybride Kombination sei entscheidend für die nächste Entwicklungsphase der KI-Branche.
Diversität als Erfolgsschlüssel
Ein weiterer möglicher Erfolgsfaktor könnte der plattformunabhängige Ansatz sein, den Perplexity verfolgt. Während große Wettbewerber wie OpenAI, Anthropic, Google oder Microsoft vor allem auf eigene Agenten setzen, integriert Perplexity unterschiedliche Modelle verschiedener Anbieter und kombiniert diese mit unterschiedlicher Hardware, Betriebssystemen und Geräten. Srinivas bezeichnet diese neutrale Orchestrierungsschicht als den eigentlichen Wettbewerbsvorteil des Unternehmens – nicht zuletzt deshalb, weil Verbesserungen externer Modelle dadurch unmittelbar auch Perplexity zugutekommen.
Apps & Mobile Entwicklung
Intel Ethernet E835: Der nächste High-Mainstream-LAN-Controller ist da

Intel ergänzt sein Ethernet-Portfolio um den E835, der als Follow-up zum bekannten E810 platziert wird. Er soll als Komplettpaket überzeugen, was sowohl die Transferraten aber auch den Energieverbrauch berücksichtigt. Denn bei 200 Gbps können Produkte hier durchaus durstig werden und einen großen Fußabdruck im Rack hinterlassen.
200 Gbit/s als Übertragungsgeschwindigkeit sind jetzt nicht das direkte Aushängeschild, denn solche LAN-Controller gibt es bereits, oder werden übertroffen. Vielmehr ist es Intel, die das Ganze als Komplettpaket in vergleichsweise günstigem Rahmen und dazu offen platzieren und so eine breite Marktdurchdringung hervorbringen wollen. Das hat Intel in der Vergangenheit durchaus schon des Öfteren geschafft, bei LAN-Angeboten für den breiten Mainstream-Bereich sind sie an vielen Stellen vertreten. Und so setzt Intel hierfür auch weiterhin auf günstige ältere TSMC-Nodes; dort werden die LAN-Chips primär in N7 gebaut.
Der E835 als Controller-Chip ist in vier Versionen mit 200 Gbps, 200 Gbps mit größerem Temperaturspielraum von -20 Grad Celsius bis 105 °C, 100 Gbps und auch noch 25 Gbps im Angebot. Daraus entwachsen dann eine Vielzahl an Möglichkeiten und Produkten, denn die Chips können auch noch auf 10 Gbps herunterskaliert oder in Ports zu 2 × 100 Gbps oder auch 4 × 25 Gbps geteilt werden, wie die Produktmatrix der Adapter bereits auf Intels Homepage zeigt. So schließt sich aber der Kreis der Chips in der 800er-Ethernet-Serie rund um den bekannten E810 beispielsweise als 100-bis-10-Gbit/s-Lösung. Als Host-Interface dient PCIe 5.0 mit acht Lanes, aber auch PCIE 4.0 mit 16 Lanes ist im Angebot.
Neben vielfältig unterstützten Protokollen und Security-Features hebt Intel vor allem auch den Energiebedarf hervor. Die neuen Chips seien so mit 47 Prozent weniger Energie unterwegs als Nvidias ConnectX, auch Broadcoms Lösung soll mehr Strom aufnehmen. Der Strombedarf auf den Nebenschauplätzen fernab der CPU und GPU ist zuletzt stetig mehr in den Fokus gerückt, wird hier mitunter doch zu viel Energie verbraucht, die an anderer Stelle mehr Compute-Leistung bringen könnte.
Die Produktion sei bereits angelaufen, erklärte Intel auf Nachfrage, später im Jahresverlauf sind die Produkte dann verfügbar. Als Laufzeit sind 10+ Jahre gesetzt.
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview

