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Künstliche Intelligenz

Atomwaffen als erste Wahl: KI neigt zur Eskalation


Large Language Models (LLMs) sind schon bei kleinen Aufgaben, wie Textarbeiten oder Programmierung, nicht zu entmutigen: Egal, wie aussichtslos die Situation erscheint – sie präsentieren immer eine Lösung oder zumindest etwas, das sie dafür halten. Würde man GPT-5.2, Claude Sonnet 4 oder Gemini 3 Flash allerdings als Krisenberater einsetzen, hätte das katastrophale Folgen, wie Forscher des King’s College London untersucht haben.

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In Konfliktsimulationen seien in 95 Prozent der Planspiele am Ende taktische Atomwaffen zum Einsatz gekommen, berichten sie in einem wissenschaftlichen Papier. Kein Modell wählte jemals die Option der vollständigen Kapitulation. Und nur in 18 Prozent der Fälle deeskalierten die Modelle nach einem nuklearen Ersteinsatz. Als mögliche Ursache gilt, dass Nachgeben durch das Training strukturell blockiert sein könnte. Und während zu vermuten wäre, dass eine Maschine unter Zeitdruck besonnener reagieren kann als ein Mensch, zeigte der Modellversuch, dass Modelle in solchen Situationen erst zur Höchstform aufliefen und noch wahrscheinlicher einen vollständigen Atomkrieg anzettelten.

Dass das „nukleare Tabu“ einer KI weniger wichtig ist als dem Menschen, dürfte vermutlich damit zusammenhängen, dass das Szenario eines Atomkriegs für Menschen mit Gefühlen behaftet ist. Die KI wählt diese Optionen hingegen genauso waghalsig und explorativ wie den Einsatz konventioneller Waffen.

Untersucht wurden 21 Planspiele mit insgesamt 329 Zügen. Die KI musste ausführlich ihre Denkprozesse darlegen, sodass 780.000 Wörter zusammenkamen. Es ist nicht die erste Studie, die eine KI als Kriegsentscheider untersuchte. Im Jahr 2024 veröffentlichten bereits unter anderem Forscher der Universitäten Stanford und Georgia Tech Untersuchungsergebnisse, die zu ähnlichen Befunden kamen. Der Hang zur Eskalation hat sich mit neueren Modellen aber offenbar nicht geändert, wie die jetzige Studie aus London zeigt. Zudem wurde erstmals untersucht, wie sich die LLMs bei Zeitdruck verhalten, bei Simultanzügen und wenn Signale und Aktion voneinander getrennt werden.

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Bei Entscheidungen über Krieg und Frieden dürften Militärs weltweit die künstliche Intelligenz noch zurückhaltend einsetzen, sagte der Forscher Tong Zhao von der Universität Princeton der Wissenschaftspublikation „New Scientist“. Allerdings könnte die Vorgehensweise der KI schon im Kleinen gefährlich sein, wenn einzelne Waffen mit KI-Hilfe gesteuert werden oder gar autonom Entscheidungen treffen sollen. Zhao warnt zudem, dass bei extrem knappen Zeitfenstern der Druck wachsen könnte, KI stärker einzubeziehen. International gibt es bereits Diskussionen über eine politische Regulierung des Einsatzes von KI beim Militär.


(mki)



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Künstliche Intelligenz

Montag: 2-Nanometer-Chips aus Japan, Apples verschiedene Smartglasses-Designs


Der erst 2022 gegründete Chiphersteller Rapidus erhält weitere Investitionen für 2-Nanometer-Chips und eine eigene Packaging-Fabrik. Die japanische Regierung will sich mit weiteren Milliarden an dem Start-up beteiligen. Die Produktion von Prototypen hat bereits begonnen, die Serienfertigung der 2-Nanometer-Klasse soll 2027 aufgenommen werden. In dem Jahr werden voraussichtlich auch die ersten Smartglasses von Apple erscheinen. Dabei sollen diese gleich mit unterschiedlichen Gestellen und aus hochwertigem Material kommen. Die Kamera soll oval statt rund sein, wohl um sich von gängigen Smartglasses abzuheben. In Deutschland zeigt eine Studie, dass Händler, die aufgrund steigender Kriminalität auf KI-Kameras setzen, sich durch die DSGVO und mangelnde Strafverfolgung ausgebremst fühlen. Da Justiz und Polizei überlastet sind, müssen selbst Wiederholungstäter keine Konsequenzen fürchten, während der Datenschutz die Auswertung der Aufnahmen einschränkt – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Das japanische Unternehmen Rapidus Corporation erhält weitere staatliche Förderung von Japan. Insgesamt will sich der Staat nach anfänglichen Subventionen mit nun insgesamt umgerechnet 16 Milliarden US-Dollar an dem Start-up beteiligen, das bereits Prototypen-Wafer der 2-Nanometer-Klasse herstellt. Im Jahr 2027 soll die Serienfertigung aufgenommen werden. Schon jetzt gibt es laut Rapidus eine „pilot line“, also eine Produktionsstraße für frühe Prototypen der Wafer und der Packages. Für die Serienfertigung sollte helfen, dass Rapidus alle wesentlichen Schritte moderner Halbleiter an einem Ort hat, nämlich die Herstellung der Wafer, die Tests und das Zerteilen in einzelne Chips, sowie das Packaging, wenn Halbleiter auf Substrate montiert werden: Komplette 2-nm-Chipfertigung bei Rapidus mit staatlicher Hilfe bis 2027.

2027 sollen auch die ersten Apple-Smartglasses auf den Markt kommen. Jetzt wird berichtet, dass der iPhone-Konzern bereits bei der ersten Version seiner Smartglasses mindestens vier verschiedene Brillen-Designs entwickelt hat, die in unterschiedlichen Farben verfügbar sein werden. Diese sollen auch aus hochwertigem Material entstehen. Zudem könnte die Kamera oval statt rund sein, um sich von anderen Smartglasses abzusetzen. Nach Angaben von an dem Projekt arbeitenden Mitarbeitern plant der Konzern eine enge Verknüpfung mit dem iPhone und dessen Ökosystem. Dessen KI-Assistent Siri soll mit iOS 27 bis nächstes Jahr deutlich verbessert werden, was zeitlich zur Einführung der ersten Apple-Smartglasses passen würde: Apple arbeitet angeblich an vier verschiedenen Designs der ersten Smartglasses.

Der deutsche Einzelhandel sieht sich einer wachsenden Welle von Kriminalität gegenüber und schlägt Alarm. Laut einer Studie ist Ladendiebstahl längst keine Petitesse mehr: Mehr als die Hälfte der Handelsunternehmen in Deutschland wurde 2025 nachweislich von Dieben heimgesucht. Die Dunkelziffer gilt als hoch. Dabei berichten die Betroffenen laut der Untersuchung nicht nur von einer zunehmenden Professionalisierung der Täter. Auch die Gewaltbereitschaft steige. Viele Händler fühlen sich in dieser Situation von der Politik und den Sicherheitsbehörden im Stich gelassen, während die wirtschaftlichen Schäden durch Inventurdifferenzen Milliardenhöhe erreichen. KI-Kameras gegen organisierte Banden könnten helfen, doch Rechtsunsicherheit bremst: Einzelhändler frustriert über strenge Regeln bei KI-Kameras.

Die ersten LED-Birnen Anfang der 2000er stießen auf wenig Gegenliebe: Auch wenn sie deutlich weniger Strom benötigten als die bisherigen Glühbirnen, strahlte ihr Licht kalt, Farben sahen blass aus, Personen wirkten fast kränklich. Und geflackert haben sie auch noch. Tatsächlich täuschte dieser Eindruck nicht. Die ersten LED-Leuchtmittel strahlten ein Farbspektrum ab, dem vor allem Rot fehlte. Im Video erklären wir die Hintergründe und wie man anhand des CRI- oder Ra-Werts feststellen kann, wie farbecht Leuchtmittel sind. Ra/CRI beschreibt, wie gut acht Testfarben wiedergegeben werden. Sonnenlicht entspricht dem Maximalwert von 100, die alten LEDs erreichten vielleicht 60 bis 70. Doch inzwischen sind nur noch Leuchtmittel ab 80 erlaubt: Warum LED-Leuchtmittel nicht mehr so grässlich wie früher sind.

Nicht erst 20 Jahre, sondern sogar ziemlich genau 50 Jahre ist es her, dass die „Kommission für den Ausbau des technischen Kommunikationssystems“ (KtK) klare Worte fand: „ohne Verzögerung“ solle das „öffentliche Fernschreib- und Datennetz“ aufgrund des steigenden Bedarfs ausgebaut werden. 24.500 „Datenstationen“ wurden Ende 1974 bei einer – unter Bundespostaufsicht wahrscheinlich höchst exakten Zählung – ermittelt. Das klappte eher nicht so – und die Langsamkeit war oft durch politische Entscheidungen beeinflusst. Dabei hatte die Regierung 1981 sogar einen Kabinettsbeschluss gefasst, dass systematisch Leerrohre hätten verlegt werden sollen. Eine solche Vorratsinfrastruktur hätte 40 Jahre später viel Arbeit erspart, heißt es im Missing Link: Deutschland, eine Kupfer-Geschichte.

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In der neuen Ausgabe des Digital-Health-Podcasts wird der Ruf nach mehr Datennutzung im Gesundheitswesen immer lauter. Auf mehreren Veranstaltungen zeigte sich ein klarer Trend und ein Wunsch: Daten sollen konsequenter genutzt und digitale Tools sollten schneller in die Versorgung gebracht werden. Viele Akteure fordern mehr Tempo bei der Digitalisierung, einen besseren Zugang zu Daten und eine stärkere Nutzung von KI – auch vor dem Hintergrund eines angespannten Gesundheitssystems. Stimmen vom Jubiläum der Medizin-Informatik-Initiative in Berlin, vom Digital Health Innovation Forum des Hasso-Plattner-Instituts und vom Auftakt von AnoMed 2, einem Forschungsprojekt zur sicheren Datennutzung und -aufbewahrung, sammelt der Digital-Health-Podcast: Mehr Tempo bei Daten und KI – aber zu welchem Preis?

Auch noch wichtig:


(fds)



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Künstliche Intelligenz

Apple arbeitet angeblich an vier verschiedenen Designs der ersten Smartglasses


Dass Apple an eigenen smarten Brillen arbeitet, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch jetzt wird berichtet, dass der iPhone-Konzern bereits bei der ersten Version seiner Smartglasses mindestens vier verschiedene Brillen-Designs entwickelt hat, die in unterschiedlichen Farben verfügbar sein werden. Zudem könnte die Kamera oval statt rund sein, um sich von anderen Smartglasses abzusetzen. Nach bisheriger Planung sollen die Apple-Smartglasses 2027 auf den Markt kommen.

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Letzten Herbst hieß es noch, dass Apple angeblich wegen Meta gleich eine Display-Brille bauen will, nachdem Meta Platforms mit der „Ray-Ban Display“ Smartglasses mit integriertem Bildschirm und sEMG-Armband enthüllt hatte. Daraufhin stampfte Apple offenbar eine leichte Version des eigentlich für 2027 geplanten Vision Pro VR-Headsets ein und hat die eigenen Ressourcen auf die Entwicklung von Bildschirmbrillen verschoben.

Jetzt berichtet der bekannte Apple-Insider Mark Gurman bei Bloomberg vom aktuellen Stand der Smartglasses-Entwicklung Apples. Nach Angaben von an dem Projekt arbeitenden Mitarbeitern plant der Konzern eine enge Verknüpfung mit dem iPhone und dessen Ökosystem. Dessen KI-Assistent Siri soll mit iOS 27 bis nächstes Jahr deutlich verbessert werden, was zeitlich zur Einführung der ersten Apple-Smartglasses passen würde.

Dabei beschränkt sich Apple wohl nicht auf ein einziges Brillengestell. Zwar werden die Apple-Smartglasses von EssilorLuxottica hergestellt, die auch Metas smarte Brillen produzieren und mit denen der Facebook-Konzern derzeit über achtzig Prozent Marktanteil hält. Doch Apple setzt angeblich auf Vielfalt und hochwertiges Material. So wurden die letzten Muster aus Acetat gefertigt, einem biobasierten Kunststoff auf Basis natürlicher Rohstoffe, der sich bei hochwertigen Brillenrahmen durch hohe Festigkeit, Farbvielfalt und Langlebigkeit auszeichnen soll.

Dabei hat Apples Design-Team mindestens vier verschiedene Gestelle entwickelt, von denen einige oder vielleicht sogar alle angeboten werden könnten. Dazu gehört ein großes rechteckiges Gestell, wie die bekannten „Ray-Ban Wayfarer“, ein schlankeres rechteckiges Design, das der Brille von Apple-Chef Tim Cook ähneln soll, ein Gestell mit großen ovalen oder kreisrunden Gläsern sowie ein kleineres, feineres, ovales oder kreisförmiges Brillen-Design. Farblich prüft Apple eine Reihe von Vorschlägen, etwa Schwarz, Ozeanblau und ein helles Braun. Ziel sei es, ein „ikonisches, leicht wieder erkennbares Design“ zu entwickeln.

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Dazu dürfte auch das Design der Kameralinse gehören, denn diese soll nicht einfach rund sein, wie bei gängigen Smartglasses und Smartphones, sondern oval – vertikal ausgerichtet. Das könnte an ovale Augen etwa von Cartoon-Figuren oder Puppen erinnern. Die Linsen sollen dabei allerdings von Lichtern umgeben sein.

Laut Gurman sollen die intern unter dem Projektnamen N50 laufenden Smartglasses gegen Ende 2026 vorgestellt werden und 2027 in den Handel kommen.


(fds)



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Elektronische Patientenakte: Weiterer Aktensystemanbieter in der Zulassung


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Bisher gibt es zwei Aktensysteme für die elektronische Patientenakte (ePA), eines vom Konsortium Rise und Bitmarck und eines von IBM. Nun befindet sich mindestens ein weiteres Aktensystem in der Zulassung, wie zwei unabhängige Quellen gegenüber heise online bestätigten.

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Laut weiteren Informationen, die dem „Dienst für Gesellschaftspolitik“ (dfg) vorliegen, befindet sich seit Anfang April ein weiteres Aktensystem in der Testphase, das gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) entwickelt wird. Diese dritte ePA-Lösung ist demnach für die elf Ortskrankenkassen (AOKen) vorgesehen. Die AOK hatte bereits für seine aktuelle ePA-Implementierung EY beauftragt, wobei IBM als Subunternehmer eingebunden war. Der Vertrag mit IBM soll nun jedoch beendet werden.

Stattdessen soll dem Bericht zufolge künftig ein Konsortium aus verschiedenen Unternehmen die Leistungen übernehmen. Die bislang seitens heise online angefragten Unternehmen – darunter Krankenkassen, die Kunden von IBM sind, wie die AOK, sowie beteiligte Unternehmen wie EY – haben sich dazu bisher nicht geäußert.

Mitte April 2026 soll ein erster Connectathon stattfinden, wie aus einer vom dfg veröffentlichten Folie aus einem Gematik-Termin hervorgeht. Bei dem Termin will die Gematik die drei Lösungen für eine kommende ePA-Version vergleichen. Parallel laufen eigenverantwortliche Tests der Hersteller und Gutachterprüfungen.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Kritik an der Stabilität der Telematikinfrastruktur gegeben. Besonders kritisch sind Störungen beim E-Rezept-Fachdienst, den ebenfalls IBM betreibt. Auf Presseanfragen von heise online reagierte das Unternehmen bisher nicht. Bislang ist IBM der Aktensystemhersteller für die meisten Versicherten, zu den Kunden gehören unter anderem die AOKen und die Techniker Krankenkasse sowie die Barmer. Laut Informationen von dfg haben nahezu alle betroffenen Kassen ihre Verträge zum 30. Juni 2027 gekündigt oder planen das.

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Bereits der Start der „ePA für alle“ am 15. Januar 2025 war IBM nur unter großem Druck gelungen. Sowohl Bitmarck als auch IBM hatten immer wieder Kompatibilitätsprobleme. Bei der AOK Bayern kam es beim Übertragen von Patientenakten bei Kassenwechseln zu Problemen. Akten wurden bei der Migration zwischen Kassen zwischenzeitlich gelöscht. Ende März hieß es von der Krankenkasse gegenüber heise online, dass der Prozess der Wiederherstellung der Akten noch laufe.


(mack)



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