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„Batterien sind wie Menschen“ – deutsche-startups.de
Das junge Unternehmen leitspalt aus Aachen, von Jannik Bühring, Maximilian Schirp und Jana Maria Weinand als ivilion aus der Taufe gehoben, entwickelt „Batteriesysteme der nächsten Generation“. „Unser Geschäftsmodell basiert dabei auf zwei Säulen: projektbasierten […]

Das junge Unternehmen leitspalt aus Aachen, von Jannik Bühring, Maximilian Schirp und Jana Maria Weinand als ivilion aus der Taufe gehoben, entwickelt „Batteriesysteme der nächsten Generation“. „Unser Geschäftsmodell basiert dabei auf zwei Säulen: projektbasierten Engineering- und Prototyping-Services sowie einem skalierbaren Lizenzmodell für die Serienproduktion“, sagt Gründerin Weinand.
Im Interview mit deutsche-startups.de stellt die leitspalt-Macherin ihr Unternehmen einmal ganz genau vor.
Wie würdest Du Deiner Großmutter leitspalt erklären?
Batterien sind wie Menschen – sie funktionieren nur in einem sehr bestimmten Temperaturbereich. Moderne Batteriezellen haben jedoch zunehmend hohe Energiedichten und erzeugen so immer mehr Wärme. Wenn diese Wärme nicht zuverlässig abgeführt wird, leidet die Lebensdauer und im schlimmsten Fall die Sicherheit der Batterie – es kommt zum Batteriebrand. Aktuelle Kühllösungen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Entweder sind sie kostengünstig und wenig effektiv, oder sie bieten hohe Kühlleistungen, sind jedoch sehr teuer. Wir haben eine Struktur entwickelt, die die Vorteile aus beiden Welten verbindet: eine hochperformante Kühllösung zu niedrigen Kosten. Dadurch können Elektrofahrzeuge deutlich schneller laden, ohne die Batterie zu überlasten oder unnötig zu altern. Einfach gesagt: Wir sorgen dafür, dass Batterien unter allen Bedingungen im optimalen Temperaturfenster bleiben und ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen können – unabhängig davon, welche Zelltechnologie eingesetzt wird.
Wie wollt Ihr Geld verdienen – also wie genau funktioniert Euer Geschäftsmodell?
Wir entwickeln Batteriesysteme der nächsten Generation – deutlich effizienter, sicherer, kostengünstiger und nachhaltiger als bestehende Lösungen. Unser Geschäftsmodell basiert dabei auf zwei Säulen: projektbasierten Engineering- und Prototyping-Services sowie einem skalierbaren Lizenzmodell für die Serienproduktion. Im ersten Schritt arbeiten wir eng mit unseren Kunden, OEMs und Tier-1-Zulieferer elektrischer Fahrzeuge, zusammen. In konkreten Entwicklungsprojekten designen wir das neue Batteriesystem, bauen Prototypen und begleiten sie bis zum B/C-Sample. Ziel ist es, für jedes Fahrzeug ein maßgeschneidertes Batteriesystem zu entwickeln, das die technischen und wirtschaftlichen Ziele unseres Kunden optimal unterstützt. Im zweiten Schritt lizenzieren wir die Blueprints des optimierten Batteriesystems für die Serienproduktion. Damit verbinden wir kundenspezifische Entwicklungsarbeit mit einem skalierbaren, wiederkehrenden Erlösmodell, das sich präzise in bestehende Lieferketten integriert.
Wie ist die Idee zu leitspalt entstanden?
Die Idee ist direkt aus der Luft- und Raumfahrtforschung an der RWTH Aachen entstanden. Meine beiden Mitgründer, Jannik Bühring und Maximilian Schirp-Schoenen, haben dort intensiv zu Strukturmechanik und Thermomanagement geforscht. In der Luft- und Raumfahrt ist Multifunktionalität ein zentrales Prinzip. Das bedeutet, dass einzelne Bauteile gleichzeitig mehrere Funktionen in einem System übernehmen, um Gewicht zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Dieses Prinzip haben die beiden auf Automotive-Batteriesysteme übertragen – ein Bereich, in dem traditionell Funktionstrennung herrscht. Dadurch entstehen komplexe Batteriepackdesigns mit vielen Einzelkomponenten, zusätzlichem Gewicht und ineffizienter Wärmeabfuhr. Aus dieser Diskrepanz entstand ein neuer Ansatz: Kühlsystem, Zellhalterung und Packaging, also die drei zentralen Funktionen im Batteriepack, in einem einzigen, multifunktionalen Bauteil zu vereinen. Genau daraus ist leitspalt entstanden.
Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Im ersten Gründungsjahr bestand eine der größten Herausforderungen darin, die Balance zwischen Marktdynamik, Investorenanforderungen und unserer technologischen Entwicklung zu halten und dabei den nötigen Cashflow zu wahren. Die Automobilindustrie agiert traditionell vorsichtig. Entscheidungswege sind lang, technische Validierungen umfangreich und die Risikobereitschaft gering. Zwischen Erstgespräch, technischen Diskussionen, Angebot und einem final unterschriebenen Vertrag vergehen meist mehrere Monate. Investoren hingegen erwarten bereits im frühen Stadium sichtbare kommerzielle Proof Points und belastbare Traktion. Diese beiden Geschwindigkeiten in Einklang zu bringen, ist für ein junges Deep-Tech-Startup anspruchsvoll. Gleichzeitig hat uns aber genau diese Erfahrung gezwungen, schnell Resilienz aufzubauen, Rückschläge konstruktiv zu verarbeiten und Prioritäten scharf zu setzen.
Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf Eurer Agenda?
Unser nächster großer Meilenstein ist der Start eines gemeinsamen PoCs mit einem OEM im Automobilbereich. Wir befinden uns hierfür bereits in mehreren fortgeschrittenen Gesprächen und Vorstudien mit verschiedenen Herstellern. Dieser Schritt ist technologisch wie strategisch wichtig für uns, da wir unsere Kühllösung erstmals unter realen Automotive-Bedingungen validieren können. Parallel dazu bereiten wir unser Fundraising für die Pre-Seed-Runde vor. Diese Finanzierung ist entscheidend für den Ausbau unseres Teams, den Aufbau einer Pilotlinie und den Übergang in die nächste Entwicklungsphase.
Wo steht leitspalt in einem Jahr?
In einem Jahr arbeiten wir in einem deutlich größeren Standort, inklusive unserer eigenen Pilotlinie, deren Aufbau wir 2026 starten. Parallel dazu wollen wir unser Team deutlich ausbauen. 2026 starten wir mit zehn Personen. In den kommenden zwölf Monaten planen wir eine etwaige Verdopplung des Teams, mit einem starken Engineering-Team und einem Sales- und Marketing-Team, das neue Partnerschaften aufbaut. Technologisch liegt unser wichtigster Meilenstein in der Integration unserer Struktur in ein Testfahrzeug, inklusive umfassender Validierung auf der Straße und auf dem Prüfstand. Damit reduzieren wir das technische Risiko deutlich und schaffen die Basis für weitere Pilotprojekte mit OEMs.
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Foto (oben): leitspalt
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Der nächste Milliardenmarkt für Startups: Kinderschutz im Internet
Fabian Westerheide ist Gründungspartner des KI-fokussierten Venture-Capital-Investors AI.FUND und investiert seit 2014 privat über Asgard Capital in KI-Unternehmen. Als Strategieberater für öffentliche und private Institutionen beschäftigt er sich mit der Frage, wie Künstliche Intelligenz in Organisationen ankommt – und warum sie dort oft scheitert. In diesem Beitrag teilt er seine wichtigsten Erkenntnisse aus zehn Jahren Gesprächen mit Mittelstand, Konzernen und Startups über digitale Transformation.
Stell dir vor, du lässt dein zehnjähriges Kind allein in einem Viertel spazieren, in dem Dealer, Prostituierte, radikale Prediger und Waffenhändler an jeder Ecke stehen. Du würdest es nicht tun. Niemals. Doch genau das tust du jeden Tag – sobald du deinem Kind ein Smartphone in die Hand drückst und es unbeaufsichtigt ins offene Internet entlässt.
Als Investor und Vater sehe ich hier eine gefährliche Diskrepanz. Wir reden seit Jahren über „KI Made in Europe“ und suchen nach der nächsten großen industriepolitischen Vision. Ich habe einen Vorschlag für dich, der nicht nach trockener Industriepolitik klingt – aber genau das ist: Kinderschutz als digitale Infrastruktur. Nicht als nette Filter-App, sondern als technologisches Fundament, das Ethik und Profit versöhnt.
Das Internet ist kein Spielplatz – es ist asymmetrische Kriegsführung
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Vater und Töchter erobern DHDL mit Rücken-Stab – Deal, oder nicht?
BackDani sorgt für Rückenwind: Kappacher und sein Stab überzeugen Dümmel zu einem Deal über 80.000 € für 20 %.
Wer hätte gedacht, dass ein unscheinbarer Trainingsstab in „Der Höhle der Löwen“ mehr Action bekommt als so mancher Startup-Gadget? Daniel Kappacher (51) aus A-Völs, Physiotherapeut, Osteopath und Wirbelsäulenspezialist mit eigenem Zentrum nahe Innsbruck, hat ein Gerät entwickelt, das die Tiefenmuskulatur entlang der Wirbelsäule aktivieren soll. Sein Ziel ist es, Rückenschmerzen vorzubeugen und die Wirbelsäule zu stärken. Laut dem Gründer sei es eine Herausforderung, die in Deutschland rund 80 % der Bevölkerung betrifft. Für sein Produkt bietet der Gründer 80.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.
Ein Stab, viele Muskeln
BackDani sieht aus wie ein unscheinbarer Gymnastikstab: Elastische Griffe und ein spezielles Mittelteil sorgen dafür, dass kontrollierte Rotationsbewegungen gezielt die Lenden-/ Hals-/ und Brustmuskelsäule ansprechen. „Die kleinen Muskeln stabilisieren Wirbel für Wirbel. Wenn sie nicht richtig arbeiten, schlägt die Wirbelsäule Alarm“, erklärt Kappacher. Die Beine und der Kopf sollen dabei still bleiben, also keine wilden Yoga-Moves, sonst macht der Stab Joker-mäßig einfach nicht mit. Nach drei bis vier Tagen Training solle man mehr Stabilität und Beweglichkeit verspüren.
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Unterstützt wird Kappacher von seinen drei Töchtern Nina, Franca und Kira, welche die Nutzung des Produktes demonstrieren. Die Löwen sind von der Präsentation begeistert, und lassen sich auch von ein paar Scherzen nicht bremsen: Carsten Maschmeyer fragt mit einem Augenzwinkern, ob die drei Töchter so schön seien, weil sie das Produkt ständig anwenden. Judith Williams ergänzt: „Erst mal kommen drei solche Grazien. Ihr habt alle drei eine wunderschöne Ausstrahlung. Also du bist ein reicher Mann.“ Anne Lemcke merkt an: „Und dein Social Media Team hast du dann ja quasi auch schon direkt dabei.“ Kappacher nickt: „Ja, die drei unterstützen mich in allem, was wir machen. Wir montieren die Stäbe selbst, Franka hat das Logo entworfen.“
Erste Verkäufe und kleine Erfolge
Das Produkt wurde vor einem halben Jahr entwickelt, vor sechs Wochen gingen die Einzelteile in die Produktion. Kappacher verteilt BackDani für 35 Euro an Patienten in seiner Praxis; für andere Interessenten liegt der Preis bei 39,90 Euro. Die Herstellungskosten liegen bei etwa 3,50 Euro pro Stab. In den letzten sechs Wochen wurden rund 400 Stück verkauft, wodurch ein Umsatz von insgesamt 10.000–12.000 Euro generiert wurde.
Die Löwen probieren das Gerät selbst aus, und die Reaktionen sind eindeutig: Williams sagt: „Komischerweise so wie ich hier sitze, will ich das Produkt nicht mehr hergeben. Man will es irgendwie behalten.“
Deal oder nicht?
Die Löwen scherzen, bis Ralf Dümmel schließlich das Wort ergreift: „Darf ich einmal frech fragen, ob jemand von den Löwen ein Angebot machen möchte? Weil ich glaube, dass ich der Richtige dafür bin und ich möchte nicht unverschämt sein und deswegen frage ich vorher, ob jemand mit mir ins Battle gehen möchte, sonst würde ich einmal vorpreschen.“ Stefan Lemcke grinst: „Wir durften noch nicht einmal eine Frage stellen, aber gut Ralf. Ich glaube, das Produkt ist auch deins.“
BackDani-Stab und Dümmel – passt farblich wie inhaltlich
Dümmel macht sein Angebot: 80.000 Euro für 20 Prozent. „Auch wenn du ein mega Produktionsteam hast, wird das bei diesen Mengen nicht mehr reichen. Ich glaube, dass ich der Richtige bin.“ Weiterhin sagt er: „Die Firmenbewertung für den Stand, wo du heute bist, ist zu hoch, weil du viel Unterstützung brauchst. Ich mache dir das Angebot: 80.000 Euro für 20 %.“ Kappacher nimmt an.
Ein Sprecher von Dümmel berichtet gegenüber Gründerszene, dass der Deal nach der Show tatsächlich zustande kommt. Für Kappacher und seine Töchter heißt das: mehr Reichweite, mehr Hilfe, und vielleicht ein bisschen weniger Rumgezucke im Rücken für Deutschland.
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Sowas gab es noch nie bei DHDL: Startup schnappt sich Mega-Deal
Supernutural bringt den „Nutbooster“ zu Endverbrauchern – die Löwen sind begeistert, Thelen, Anne und Stefan investieren 500.000 € für 10 %.
Manchmal braucht es in der Höhle keine App, keine KI und kein Gadget mit blinkendem Display, sondern einfach nur frische Nüsse. Amelie (42) und Timo (44) Sperber aus München treten bei „Die Höhle der Löwen“ mit dem Angebot von 500.000 Euro für 6,25 Prozent der Firmenanteile an, bei einer Bewertung von rund acht Millionen Euro. Eine harte Nuss, im wahrsten Sinne des Wortes.
Von Kalifornien nach München – und rein ins Risiko
Kennengelernt hat sich das Ehepaar vor 20 Jahren, seit 2015 leben sie komplett für ihr Startup. Damals kündigten sie ihre Jobs, inspiriert von einer Erdnussmaschine in Kalifornien, und gründeten Supernutural. Die Idee: Oben kommen 100 Prozent Nüsse rein, unten kommt 100 Prozent frische Nusscreme raus, ohne Zusatzstoffe, ohne Zuckerzusatz, ohne Konservierung. Frisch gepresst auf Knopfdruck.
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Gestartet sind sie mit einer großen Profimaschine für die Hotellerie, Unternehmen und Profisport. Heute stehen ihre Maschinen in 40 Ländern, unter anderem bei internationalen Top-Clubs wie dem FC Liverpool und bei Olympia-Goldmedaillenteams als zahlende Kunden. Insgesamt haben sie über fünf Millionen Euro Umsatz erzielt, davon 2,5 Millionen in den letzten zwei Jahren. Sie leben von ihrem Startup, sind aber noch nicht ganz rentabel. Darum stehen sie in der Höhle.
Nusscreme zum Selbermachen für zuhause
Nach der B2B-Geschichte soll nun der Endverbrauchermarkt folgen. Der „Nutbooster“ als Gerät für zuhause, ist der eigentliche Pitch. Mandeln, Haselnüsse, Pistazien, sowie Varianten mit Schokolade, Ananas oder Kokos werden innerhalb von Sekunden zu Creme. Die Löwen dürfen selbst ran und sich ihre eigene Nusscreme zapfen.
Die Reaktionen fallen entsprechend aus. Stefan Lemcke sagt: „Das ist ja richtig geil. Das schmeckt ja mega.“ Schiebt aber hinterher: „Es schmeckt auch kalorienreich.“ Sperber kontert trocken: „Das sind ja die guten Fette.“ Frank Thelen ergänzt daraufhin: „Das ist der Hammer. Ich durfte in der Höhle der Löwen schon viele Produkte probieren, aber das haut mich völlig um.“ Und Anne Lemcke legt nach: „Das ist das leckerste, was ich im letzten halben Jahr gegessen habe. Wirklich wunderbar.“
1.500 Euro oder 39 Euro im Monat – Premium bleibt Premium
Das Geschäftsmodell: Die Maschine kostet 1.500 Euro oder alternativ 39 Euro im Monat im Abo. Investieren wollen die Gründer ausschließlich in die neue B2C-Maschine. Genau da wird Thelen skeptisch. Wenn man parallel noch die große B2B-Maschine betreibt, konkurriere man doch gewissermaßen mit sich selbst. „Verstehst du, dass es für mich als Investor uninvestierbar ist?“ fragt er. Die Gründerin antwortet darauf: „Die alte Maschine ist aber das Faxgerät.“
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Ralf Dümmel trifft als erster eine Entscheidung: „Erstens: Ihr seid unglaublich. Ihr habt einen selbstbewussten und bodenständigen Auftritt. Aber ein Haushaltsgerät für zu Hause für 39 Euro im Monat oder 1500 Euro ist ein Premiumprodukt. Da wird es einen Markt für geben, das ist aber nicht mein Markt. Deswegen bin ich leider raus.“
Carsten Maschmeyer formuliert es anders: „Mir schmeckt die Creme mega. Mir schmeckt nicht, dass der Umsatz flach linear ist. Mir schmeckt nicht, dass es keine echten durch Verträge gesicherten wiederkehrenden Umsätze sind, und mir schmeckt auch eine Bewertung von ca. 8 Millionen nicht.“ Auch Judith Williams steigt aus: „Erst mal Kompliment. Geschmacklich fantastisch und interessantes Konzept. Was mich besorgt ist, dass der Umsatz so gleichbleibend geworden ist. Aus dem Grund bin ich raus.“
Drei Löwen, ein Angebot – so gab es das noch nie
Drin bleiben Thelen sowie die Lemckes. Thelen bringt es auf den Punkt: „Das schmeckt herausragend. Ihr habt tolle Erfolge dadurch erzielt. Die Herausforderung ist, aus eurer Idee ein Championunternehmen aufzubauen. Das Geschäftsmodell an sich ist herausragend. Wie schafft man es, dass daraus wieder ein stark wachsendes Unternehmen wird? Das ist richtig viel Arbeit!“
Genau diese Arbeit wollen sie gemeinsam angehen. „Die Kombi aus uns ist eine Menge Power und wir haben Bock, das zusammen zu machen und diese Arbeit da rein zu stecken“, sagt Thelen. „Wir gehen in die Elektronik rein, mit Anne haben wir einen der besten Köpfe im Marketing. Stefan hat eine Menge Operational Power.“ Lemcke ergänzt: „Ich glaube, dass man da am Produkt noch was ändern kann.“ Auch über den Preis wollen sie sprechen.
Dann das Angebot: „Wir geben euch die 500.000 Euro, wir geben euch unser Herz, unsere Hände, unseren Kopf, wir packen mit an, aber wir brauchen dafür 10 Prozent“, sagt Thelen. Eine Dreier-Kombination, die es so in der Geschichte der Sendung noch nicht gab.
Die Gründer nehmen an. Auf Nachfrage von Gründerszene bestätigt sich auch nach der Sendung: Der Deal kommt zustande. Seit der Aufzeichnung habe sich bei Amelie und Timo von Supernutural einiges getan, heißt es von Investorenseite. Neben einem neuen Webshop sei mit dem „Nutbooster Mini“ ein weiteres Produkt aus recycelten Materialien hinzugekommen, außerdem habe das Team eine neue Produktion aufgebaut, um die Herstellkosten des Nutbooster Pro deutlich zu senken. Der Austausch laufe weiterhin, um die zukünftige Zusammenarbeit zu definieren. Jetzt wird aus einer B2B-Erfolgsgeschichte mit frisch gepressten Nüssen der Versuch, auch im Endverbrauchermarkt die nächste Nuss zu knacken.
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