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Bericht zur Vision Pro: Keine Einstellung, aber kaum noch Arbeit bei Apple?


Wie geht es weiter mit der Vision Pro? Nachdem Apple sein Headset zuletzt im vergangenen Jahr – und für viele Beobachter überraschend – auf den Prozessorstand M5 gebracht hat, fragt sich die Szene, ob es in absehbarer Zeit eine dritte Variante geben wird. An der vielfach ungeliebten Bauform (zu schwer, Akkupack hängt am Kabel) und am Preis hat Apple bislang (fast) nichts geändert, allein ein etwas besseres Kopfband wird mitgeliefert. Nun heißt es in einem neuen Bericht, dass Apple die Ressourcen für weitere Vision-Modelle intern verknappt hat.

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Wie Macrumors unter Berufung auf informierte Kreise schreibt, habe Apple das Gerät „so gut wie aufgegeben, nachdem das M5-Modell das Interesse an dem Gerät nicht wiederbeleben konnte”. Offenbar sei die Arbeit an der Vision Pro eingestellt und das Vision-Pro-Team selbst auf andere Teams aufgeteilt worden, so der Bericht. So ist Mike Rockwell, der als einer der Erfinder der Technik gilt, schon seit dem Frühjahr 2025 für Siri verantwortlich.

Eigentlich soll Apple geplant haben, mehrere Vision-Varianten auf den Markt zu bringen. Dazu gehörte eine billigere und eine leichtere Variante (oder gar beides). Momentan gebe es aber keine Pläne für ein neues Modell. Allerdings wird die Vision Pro auch nicht eingestellt, das M5-Modell befindet sich weiter im Verkauf. Interessierte sind jedoch nach wie vor gezwungen, zum Originalpreis bei Apple zu kaufen, denn in den Einzelhandel gelang die Vision Pro nie. Etwaige Schnäppchen sind nur über den Gebrauchtmarkt möglich.

Apple soll intern weiter an Smartglasses arbeiten. Dies war auch die ursprüngliche Idee: Die Vision Pro sollte den Startpunkt eines ganzen „Spatial Computing”-Ökosystems bilden. Nun wird Apple aber wohl zunächst eine smarte Brille ohne Bildschirm im Meta-Ray-Ban-Stil (mit Kameras und Gestensteuerung) umsetzen, da die notwendige Bildschirmtechnik für echte Smartglasses noch zu teuer und zu schwer ist. Immerhin kann der Konzern die Plattform weiter nutzen – visionOS gilt als ausgereift.

Die Idee, die Umwelt mit Computerdaten zu überlagern, scheint Apple noch nicht aufgegeben zu haben. Augmented Reality, das Apple als Spatial Computing bewirbt, könnte eines Tages Smartphones ersetzen. Doch bis dahin dürfte noch einige Zeit ins Land gehen. Interessanterweise imitieren Konkurrenten wie Samsung indes weiter Apple – Android XR hat Brillenableger, die zur Vision Pro ähnlich sind.

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(bsc)



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ThinkTab X11 Gen 1 im Test: Android-Tablet für den Arbeitsalltag


Ein alltagstaugliches Android-Tablet zu einem überschaubaren Preis steht sowohl bei Privatkunden als auch im Unternehmensumfeld häufig auf der Einkaufsliste. Das ThinkTab X11 Gen 1 von Lenovo fällt in diese Kategorie. Unsere Testkonfiguration ohne Mobilfunkmodem ist in dieser Form in Deutschland nicht zu kaufen, inklusive 5G-Konnektivität bei ansonsten gleicher Ausstattung gibt es das Tablet jedoch hierzulande für etwa 550 Euro. Für 60 Euro weniger verkauft Lenovo das X11 auch ohne Zubehör in Form von Hülle und Stift.

Das ThinkTab X11 ist schmucklos gestaltet: schwarzer Kunststoff mit matter Oberfläche, flaches Display mit nicht allzu schlankem Rahmen, fertig. Nur die rote, programmierbare Zusatztaste neben Lautstärkewippe und Einschalter und gleich zwei USB-C-Anschlüsse, einer an der rechten und einer an der unteren Seite, fallen auf.

Nimmt man das Tablet aus der Schachtel, ist es federleicht – aber nur, weil der Akku separat verpackt ist. Um ihn einzulegen, zieht man die eingeklipste Abdeckung ab und schiebt den flachen Akku in sein Fach. Unter der Abdeckung verbirgt sich zudem ein Schlitz für eine MicroSD-Karte zur Erweiterung des internen Speichers von 256 GByte.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „ThinkTab X11 Gen 1 im Test: Android-Tablet für den Arbeitsalltag“.
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Top 10: Display für Carplay und Android Auto im Test – nachrüsten ab 50 Euro


Aoocci V30S im Test: Android Auto & Apple Carplay nachrüsten per Display

Mit dem Aoocci V30S rüsten Halter eines älteren Fahrzeugs Apple Carplay und Android Auto nach. Der Bildschirm bietet zudem Dashcam und Rückfahrkamera. Mehr zeigt der Test.

VORTEILE

  • großes Display
  • einfache Einrichtung und Montage
  • Dashcam und optionale Rückfahrkamera (kabelgebunden)
  • Fahrassistenzsysteme

NACHTEILE

  • Störgeräusche bei Verbindung über AUX-Kabel mit Autoradio
  • Verstellung der Dashcam nur eingeschränkt
  • Ausblenden der Dashcam-Ansicht ist gut versteckt in den Menüs

Mit dem Aoocci V30S rüsten Halter eines älteren Fahrzeugs Apple Carplay und Android Auto nach. Der Bildschirm bietet zudem Dashcam und Rückfahrkamera. Mehr zeigt der Test.

Apple Carplay und Android Auto bringen als Software-Schnittstelle Funktionen des Smartphones direkt auf das Infotainment-System des Fahrzeugs. So kann man etwa Google Maps zum Navigieren nutzen oder Musik per Spotify hören. Doch was tun, wenn das Auto gar kein Infotainment-System hat oder zumindest kein Apple Carplay oder Android Auto unterstützt? Eine teils kostspielige und aufwendige Möglichkeit ist das Nachrüsten eines Moniceivers (Ratgeber). Viel einfacher ist es aber, ein Auto-Display zu nutzen. Dieses befestigt man wie ein Navi auf dem Armaturenbrett und verbindet es mit dem Autoradio.

Zu dieser Kategorie zählt das Aoocci V30S. Mit dem Coupon-Code: TechStage20 kostet das Display beim Hersteller nur 149 Euro. Dabei handelt es sich um ein großes 10-Zoll-Display. Zudem ist eine Dashcam integriert und eine kabelgebundene Rückfahrkamera beigepackt. Wie sich das Auto-Display schlägt, zeigt dieser Test.

Display & Lieferumfang

Das Aoocci V30S erinnert entfernt an eine Mischung aus Navigationsgerät und Tablet im extremen Breitbildformat. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, wirkt nicht sonderlich hochwertig und ist eher einfach verarbeitet. Der Touchscreen hat eine Diagonale von 10,26 Zoll im Format von 21:9. Damit wirkt der Car-Monitor recht wuchtig und nimmt insbesondere bei einem Kleinwagen viel Platz auf den Armaturen ein. Dafür kann der Monitor Karten aus Google Maps und die Wiedergabe aus Spotify parallel so anzeigen, dass man beides gut erkennen kann.

Die Anzeige erscheint scharf genug, ohne dass einzelne Pixel mit dem Auge erkennbar sind. Eine automatische Helligkeitsanpassung ist zudem möglich. Bei starkem Sonnenlicht spiegelt die Anzeige recht stark, das Ablesen ist dann nicht immer einfach.

Zur Befestigung dient entweder eine Halterung mit Saugnapf oder eine Variante zum Ankleben auf dem Armaturenbrett. Praktischer ist in unseren Augen der Haltearm mit Saugnapf, da man diesen einfach wieder entfernen kann. Beim Einrasten sollte man darauf achten, dass die Anzeige auf allen vier Stöpseln einrastet, um sich nicht während der Fahrt zu lösen. Zwar wackelte das Display während der Fahrt etwas, es hielt aber zuverlässig im Test. Die Variante zum Aufkleben sollte allerdings fester halten, stört dann aber unter Umständen das Sichtfeld.

Die Stromversorgung erfolgt über ein Netzteil mit einem USB-C-Stecker einerseits und einem Anschluss für den 12-Volt-Steckplatz im Auto andererseits. Zusätzlich kommt ein Kabel mit zwei Klinkenanschlüssen (3,5 mm) dazu, wenn man das Display mit dem Autoradio per AUX verbinden möchte. Ferner gibt es noch ein GPS-Modul zum Ankleben auf dem Armaturenbrett, das man per Kabel mit dem 12-Volt-Netzteil verbindet. Nutzt man das Gerät in Verbindung mit Apple Carplay oder Android Auto, erfolgt die Navigation über das Smartphone. Allerdings ist das GPS-Modul hilfreich für einige der Fahrassistenzsysteme der Dashcam, auf die wir später eingehen.

Eine kabelgebundene Rückfahrkamera gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Diese haben wir jedoch nicht getestet, da die Montage aufwendig und mit Bohrlöchern in der Karosserie verbunden wäre. Ein Hardwire-Kabel für eine permanente Stromverbindung mit der Autobatterie ist ebenfalls vorhanden. Diese wird benötigt, wenn man die Parkraumüberwachung der Dashcam nutzen möchte.

Einrichtung

Nach der Montage startet man die Zündung des Fahrzeugs, der Bildschirm bootet recht flott hoch. Neben Android Auto und Apple Carplay unterstützt das Aoocci V30S auch Miracast sowie Apple Airplay. Die Kopplung mit dem Android-Smartphone für Android Auto sowie iPhone für Apple Carplay erfolgt per Bluetooth. Das klappt auf Anhieb und verlässlich.

Sobald die Verbindung hergestellt wurde, was beim ersten Mal rund eine Minute dauern kann, erscheinen auf dem Homescreen die Logos für Android Auto und Apple Carplay. Wählt man das passende Logo aus, spiegelt der Bildschirm vom Smartphone wichtige Anwendungen, blendet Anrufe ein oder zeigt Benachrichtigungen an, die auf Wunsch vorgelesen werden. Für Google Maps und Spotify ist es ratsam, diese vorher am Smartphone gestartet zu haben.

Etwas nervig: Standardmäßig zeigt der Bildschirm auf rund einem Drittel der Fläche das Bild der Dashcam – auch im Modus für Android Auto oder Apple Carplay. Hat man etwa Spotify und Google Maps offen, ist nur wenig Platz für die beiden Anwendungen vorhanden. Es ist möglich, das Dashcam-Bild auszublenden, allerdings ist diese Funktion gut versteckt. Hierzu muss man in die Grundeinstellungen des Aoocci V30S wechseln, indem man auf das Kamerasymbol und dann das Zahnrad drückt. Unter dem Menü für Videoeinstellungen kann man nun den Splitscreen für die Dashcam deaktivieren. Das Gerät muss hierzu neu booten.

Verbindung mit Autoradio

Für die Verbindung zwischen Display und Autoradio gibt es drei Möglichkeiten: per Kabel über den AUX-Eingang, per Funkwelle über einen FM-Transmitter oder indirekt über eine Bluetooth-Verbindung des Smartphones mit dem Autoradio. Dann dient der Bildschirm nur zum Steuern und Anzeigen von Playlists, die Tonübermittlung erfolgt zwischen Handy und Radio.

Wer ein Autoradio ohne Bluetooth oder AUX-Eingang hat, greift zum FM-Transmitter. Hier wählt man eine Frequenz aus dem FM-Band aus. Auf dieser sendet der Bildschirm das Audiosignal auf kurze Distanz per Funk. Im Autoradio muss man diese Frequenz suchen. Diese Form der Verbindung ist aber anfällig für Rauschen und Störungen.

Wir haben uns für die Kabelvariante entschieden, da die Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Autoradio bei unserem Opel Adam immer sehr lange aufbaut. Allerdings muss man hier anmerken, dass Titel nicht per Lenkradfernsteuerung gewechselt werden können. Das klappt nur mit Bluetooth-Verbindung.

Die Ernüchterung bei der Kabelverbindung war zunächst aber aus anderen Gründen groß: Ein sehr nerviges Geräusch bestehend aus Rauschen und Knistern, das eher an Verdauungsstörungen erinnert, war zu vernehmen. Ein ähnliches Problem hatten wir auch beim Carpuride W903 (Testbericht). Die Lösung ist sehr einfach: Man muss einen Adapter mit zwei Klinkeneingängen zwischen das Kabel und den AUX-Eingang stecken. Bei Aliexpress bekommt man so etwas für 1 Euro. Ähnliche Entstörfilter bei Amazon gibt es ab 8 Euro. Schade, dass der Hersteller selbst keines beilegt.

Dashcam

Auf der Rückseite des Displays befindet sich eine Dashcam. Diese kann man für die bessere Sicht über die Armaturen hinweg herausziehen und leicht zu allen Seiten neigen. Der Bewegungsradius der Linse ist aber recht eingeschränkt. Wer also den Bildschirm stark zum Fahrer ausrichtet, filmt nicht unbedingt geradeaus nach vorn. Besser gelöst hat das etwa das Carpuride W903 (Testbericht), wo man die Kameralinse stark nach links oder rechts drehen kann. Die für die Aufnahmen nötige microSD-Karte fehlt leider und muss zusätzlich gekauft werden. Diese sollte mindestens über eine U3-Klassifizierung verfügen. Es gibt auch eine App, um eine lokale WLAN-Verbindung herzustellen und die Videos auf dem Smartphone anzusehen.

Die maximale Auflösung der Videos ist mit 4K sehr hoch. In den Einstellungen legt man die Länge der einzelnen Videoclips fest, wir raten zur kürzesten Möglichkeit mit einer Länge von 60 Sekunden. Eine echte Loop-Funktion, bei der fortlaufend nur einige wenige Clips überschrieben werden, gibt es nicht. Die Dashcam erstellt immer neue Clips mit gewählter Länge und löscht erst dann Aufnahmen, wenn die microSD-Karte voll ist. Eine Ausnahme sind brenzlige Situationen, bei denen man stark bremst. In diesem Fall erkennt der verbaute G-Sensor die Verzögerung und speichert dann den Videoclip in einem geschützten Bereich ab.

Nach wie vor ist der Einsatz einer Dashcam in Deutschland nicht eindeutig geklärt. Die Nutzung an sich ist nicht untersagt, solange Aufnahmen nur anlassbezogen aufgezeichnet werden. Bei einem großen Speicher fährt man entsprechend viele Aufnahmen spazieren, die das Persönlichkeitsrecht anderer Verkehrsteilnehmer verletzen könnten. Mehr zu dem Thema erklären wir in der Top 10: Die beste Dashcam fürs Auto im Test – Testsieger von Garmin & Nextbase

Eine Parkraumüberwachung ist ebenfalls möglich. Der G-Sensor des Geräts filmt dann automatisch, sobald er größere Erschütterungen am Fahrzeug feststellt. Die Aufnahmen landen dann ebenfalls im geschützten Bereich. Dafür ist eine permanente Stromversorgung über das mitgelieferte Hardwire-Kabel nötig. Allerdings raten wir eher nicht dazu, zumal Aufnahmen von öffentlichen Parkplätzen datenschutzrechtliche Probleme nach sich ziehen können.

Ziemlich interessant sind einige Fahrassistenzsysteme der Dashcam. Zum einen zeigt diese auf Wunsch Hilfslinien an sowie die Entfernung zu anderen Fahrzeugen. Zusätzlich kommen ADAS-Warnsysteme (Advanced Driver Assistance System) hinzu. Diese warnen den Fahrer per Sprachansage, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug losfährt, vor möglichen Kollisionen und beim Verlassen der Fahrspur. In der Praxis nervt die Stimme allerdings, es erschließt uns auch nicht immer die Relevanz. Für das ADAS sollte man das GPS-Modul einstöpseln und auf den Armaturen festkleben, wo das Gerät Sichtkontakt zum Himmel hat.

Rückfahrkamera

Aufgrund des großen Aufwands haben wir darauf verzichtet, die Rückfahrkamera zu testen. Für die Montage müssten Löcher in den Stoßfänger und die Karosserie gebohrt werden, um dort die Kamera zu befestigen. Zudem muss man ein langes Kabel vom Display durch den Innenraum bis zum Kofferraum verlegen. Die Kamera schraubt man dabei an die Heckstoßstange an und verbindet diese zur Stromversorgung mit den Rücklichtern. Das ist sehr aufwendig und sollte im Zweifelsfall eher von einer Kfz-Werkstatt gemacht werden. Ein Vorteil dieser umständlich zu montierenden Lösung. Sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, springt die Kamera an.

Preis

Regulär kostet das Aoocci V30S rund 179 Euro. Mit dem Code TechStage20 sinkt der Preis um 20 Prozent auf 128 Euro. Etwas preiswerter ist die Variante V30, allerdings kann man hier die Dashcam nicht verstellen, es gibt zudem weniger Fahrassistenzsysteme.

Fazit

Das Aoocci V30S ist ein preiswertes Display, mit dem man schnell und einfach Apple Carplay oder Android Auto auch in einem älteren Fahrzeug nachrüsten kann. Die Verarbeitung wirkt etwas einfach, erfüllt aber ihren Zweck. Die Kopplung mit dem Smartphone per Bluetooth für Apple Carplay sowie Android Auto funktioniert reibungslos. Damit rüstet man selbst ältere Fahrzeuge mit der Schnittstelle nach, um im Auto Dienste wie Google Maps oder Spotify zu nutzen.

Die Verbindung mit dem Autoradio ist per FM-Transmitter oder Kabel möglich, alternativ verbindet man das Smartphone für die Audiowiedergabe per Bluetooth mit dem Radio – sofern möglich. Ärgerlich waren Störgeräusche bei der Verbindung per Kabel. Diese kann man aber mit einem günstigen Adapter beheben, den man leider selbst kaufen muss.

Die Dashcam bietet wiederum eine hohe Auflösung und einige praktische Assistenzsysteme. Sogar eine Rückfahrkamera ist im Lieferumfang enthalten, deren Montage jedoch sehr aufwendig ist. Alles in allem ist das V30S von Aoocci eine empfehlenswerte Lösung mit kleinen Macken, wenn man Android Auto oder Apple Carplay nachrüsten will, auch wenn man unserer Ansicht nach auf Dashcam und Rückfahrkamera verzichten könnte.



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Secrets Management: IT-Pipelines mit dynamischen Secrets absichern


Zugangsdaten sind das Fundament moderner IT-Sicherheit. Da für jedes Computersystem eine eigene, geheime Zeichenfolge benötigt wird, kommen viele Zugangsdaten zusammen. Üblicherweise legt man diese in einem sicheren Speicher ab. Das führt jedoch zu einer Henne-Ei-Problematik: Um auf die geschützten Zugangsdaten zuzugreifen, ist eine weitere geheime Zeichenfolge notwendig, die nicht im sicheren Speicher verwahrt werden darf: das Secret Zero. Die Problematik, wie damit umzugehen ist, bezeichnet man als Secret-Zero-Problem.

Bei menschlichen Nutzern ist diese Frage leicht beantwortet, denn man kann sie instruieren, sich das Secret Zero zu merken. Damit ist das Problem, wenn nicht gelöst, doch zumindest aus der technischen in die organisatorische Ebene verlagert. In automatisierten Workflows und Pipelines zu findende Maschinenidentitäten erfordern jedoch einen anderen Ansatz.

  • In automatisierten Workflows kann der Zugriff auf als statische Secrets gespeicherte Zugangsdaten problematisch sein, da sie durch ein Secret Zero abgesichert sind. Der sichere Zugriff darauf ist häufig komplex.
  • Dynamische Secrets sind sicherer und lösen das Secret-Zero-Problem, da sie kurzlebig sind und sich bei Bedarf schnell erzeugen lassen.
  • Azure kann über Workload Identity Federation und Managed Identities mit dynamischen Secrets arbeiten.

Der folgende Artikel diskutiert den Umgang mit Zugangsdaten in den verschiedenen Abschnitten einer Pipeline, gibt praktische Handlungsempfehlungen und beschreibt deren Implementierung. Die betrachteten Pipelines stellen per Terraform und GitHub Actions eine Funktion in Azure bereit, die auf andere Azure-Dienste zugreift. Die wesentlichen Aspekte der Softwareentwicklung mit der Kombination Azure, GitHub Actions und Terraform spricht der Artikel ebenfalls an.


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