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Box-Legende Axel Schulz grillt Würstchen bei DHDL – klappt der Deal?


Mit Axel Schulz am Grill pitchen drei Gründer ihr Grillbrett bei DHDL – doch am Ende bleibt der Deal aus.

Box-Legende Axel Schulz grillt Würstchen bei DHDL – klappt der Deal?

Ein Grill, vier Männer und viele Würstchen – nur der Deal wollte nicht brutzeln.
RTL / Bernd-Michael Maurer

In dieser Folge von Die Höhle der Löwen ging es wortwörtlich um die Wurst. Die Gründer Enrico Krüger (50), Udo Mammone (38) und Tim Gollenstede (40) präsentierten ihr Produkt Butjer – Das Grillbrett. Dazu hatten sie prominente Unterstützung vom ehemaligen Boxer Axel Schulz, welcher die Würstchen persönlich am Grill drehte. Für ihr Unternehmen boten die drei Gründer den Löwen 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile an.

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Das Grillbrett soll als 6-in-1-Tool dienen. Es soll Hitzeschutz, Wender, Wurstschaufel, Steak-Haken, Rostreiniger und Bieröffner in einem Gerät vereinen. Die Idee entstand bei einem Grill-Event, zu dem Axel Schulz gebucht war. Vor Ort fehlten jedoch Grillutensilien. Die drei Gründer liefen zufällig vorbei, Schulz sprach sie an und fragte, ob sie etwas dabeihätten. Die Antwort: ein Grillbrett. Das habe ihm, wie er später sagt, „gut aus der Patsche geholfen“. Aus der improvisierten Lösung entwickelten die Gründer später ein Produkt aus Vollholz mit Edelstahlklinge, das mehrere Funktionen am Grill übernehmen soll.

Axel Schulz mit dem Grillbrett in der Hand – diesmal im Ring gegen Würstchen.

Axel Schulz mit dem Grillbrett in der Hand – diesmal im Ring gegen Würstchen.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Die Gründer sind mit dem Produkt seit rund drei Monaten am Markt. Verkauft wird bislang vor allem direkt an Endkunden, im Freundes- und Bekanntenkreis sowie über Mundpropaganda – einen Online-Shop gibt es zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht. Der geplante Verkaufspreis liegt bei 24,95 Euro. Die erste Produktionscharge umfasste 2500 Bretter und brachte rund 41.000 Euro Umsatz. „Ich mag nicht nur das Produkt, die drei Jungs sind sensationell“, erklärte Schulz. „Du kannst mit denen feiern, die sind stark am Glas. Du hast Spaß dabei.“

Test am Rost

Während des Pitches probierten Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler das Produkt direkt am Grill aus. Kurz fiel der Steakhaken heraus, was Judith Williams mit einem „Oh“ kommentierte. Frank Thelen war skeptisch: „Der Steak-Einsatz macht gar keine Freude, da habe ich Angst, mir wehzutun. Das ist nicht mein Markt, deshalb bin ich raus.“ Williams ergänzte: „Es ist schwer etwas zu bewerten, wo es keine Historie gibt. Ich glaube nicht, dass es dafür einen Markt gibt, und deshalb bin ich raus.“ Ensthaler macht es kurz und schmerzlos: „Jungs, super, aber nicht mein Ding.“

Maschmeyer und Ensthaler testen das Grillbrett – nicht die Würstchen, sondern das Tool selbst.

Maschmeyer und Ensthaler testen das Grillbrett – nicht die Würstchen, sondern das Tool selbst.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Vom Boxring an den Grill

Ralf Dümmel lobte Schulz als Werbegesicht, merkte aber an, dass sein eigenes Sortiment ähnliche Produkte abdeckt und zog sich zurück. Währenddessen sorgte Schulz für einige humorvolle Momente. Dümmel fragte: „Dein größter Erfolg, war das der verlorene Kampf gegen George Foreman?“ Schulz grinste: „Ich würde ja sagen.“

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Am Ende blieb kein Deal, sodass die vier Männer aus der Höhle als arme Würstchen rausgingen. Schulz verabschiedete sich mit den Worten: „Ich werd sie jetzt mal verkloppen gehen. Kopf nach oben, Bier, raus.“ 





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Heartbeat Revivel bei DHDL: Ralf Dümmel holt sich den Deal


Nicole Oudes pitcht Heartbeat Revivel bei DHDL und tütet einen Deal mit Ralf Dümmel ein. Gründerszene hat nachgefragt, wie es danach weiterging.

Heartbeat Revivel bei DHDL: Ralf Dümmel holt sich den Deal

Nicole Oudes erklärt, wie man mit ihrem Stick Leben rettet.
RTL / Bernd-Michael Maurer

„Wer ist bereit, mit mir Leben zu retten?“, fragt Nicole Oudes bei ihrem Pitch bei Die Höhle der Löwen (DHDL) die Investoren. Sie arbeitet als Rettungssanitäterin und Erste-Hilfe-Ausbilderin – und ist Gründerin eines Produktes, das im Ernstfall genau dabei helfen soll.

Mit Heartbeat Revivel stellt die 38-Jährige ein tragbares Soundgerät vor, das im Notfall Schritt-für-Schritt per Sprachanweisung durch die Wiederbelebung führt – egal ob bei Babys, Kindern oder Erwachsenen. Das Gerät passt an den Schlüsselbund, kann die Atmung überprüfen, einen Notruf absetzen und den richtigen Rhythmus für die Herzdruckmassage über ein integriertes Metronom anzeigen.

Produktion in der eigenen Werkstatt

Über ihren Online-Shop habe sie in vier Wochen 52 Geräte verkauft, größtenteils über Kontakte aus ihren Erste-Hilfe-Kursen, sagt Oudes in der Show. Zum Zeitpunkt der Sendung kostete ein Gerät noch 49,98 Euro. Produziert wurde zum Zeitpunkt der Aufnahme noch alles von ihr selbst: Vom 3D-Druck des Gehäuses bis zur Programmierung der Platine – in ihrer kleinen Werkstatt zu Hause. 

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„Dieses Gefühl, anderen Menschen zu helfen, macht mich sehr glücklich. Ich habe ein Helfersyndrom und kann da nicht weggucken“, sagt Oudes. Sie will mit ihrem Produkt den Menschen die Angst vor der Ersten Hilfe nehmen und Hürden abbauen.

Mission statt Millionen

Oudes bietet den Löwen 160.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firma an. Ihre Vision: flächendeckende Verfügbarkeit bis in private Haushalte. „Ich möchte damit kein Millionär werden, das ist wirklich eine Mission“, betont die Gründerin.

Die Löwen dürfen in der Show selbst zu Rettern werden: Antonia, Oudes Begleitung, spielt eine Ohnmacht vor – Dagmar Wöhrl eilt sofort zur Hilfe. Auch Ralf Dümmel testet das Gerät, und ist davon überzeugt: Die Erste Hilfe sei so für ihn leicht verständlich und einfach umsetzbar.

Ralf Dümmel übt für den Ernstfall – die Puppe überlebt es hoffentlich.

Ralf Dümmel übt für den Ernstfall – die Puppe überlebt es hoffentlich.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Die anderen Löwen scheinen ebenfalls begeistert – aber es gibt auch skeptische Nachfragen: Carsten Maschmeyer erkundigt sich nach einer Smartphone-Variante des Geräts, einer App. Oudes erklärt daraufhin, dass sie bewusst darauf verzichtet habe: „Der Akku könnte leer sein, ich könnte kein Netz haben. Es geht darum, auch zu helfen, wenn wir den Rettungsdienst nicht anrufen können.“

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Deal mit Ralf Dümmel

Ein Investor ist besonders angetan von Heartbeat Revivel: Ralf Dümmel will für 20 Prozent 160.000 Euro investieren. Er sagt: „Nicole, du berührst mich total. Geld ist nicht die Nummer eins für dich, sondern zu helfen. Ich glaube, dass ich der richtige Löwe für dich bin. Nicht nur wegen dem Produkt, sondern auch wegen dem Menschen dahinter.“

Mission erfüllt: Heartbeat Revivel hat jetzt einen Löwen an Bord.

Mission erfüllt: Heartbeat Revivel hat jetzt einen Löwen an Bord.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Maschmeyer steigt aus, hat aber lobende Worte für die Gründerin übrig: „Ich hätte dich ohne Deal hier nicht rausgehen lassen. Dümmel passt zu dir besser. Du bist für viele Gründer ein maßstabsetzendes Vorbild.“ Auch Janna Ensthaler und Dagmar Wöhrl ziehen sich zurück, jetzt, wo ein Investor gefunden ist. Ensthaler sagt: „Ich bin ziemlich überzeugt davon, das andere von uns hier das bessere Paket haben und alleinig aus dem Grund bin ich raus.“

Wir beide retten Leben zusammen.

Ralf Dümmel

Investor und Unternehmer

Deal kommt zustande

Dümmel und Oudes umarmen sich: „Wahnsinns Auftritt, geiles Produkt, und wir beide retten Leben zusammen.“ Die Gründerin verlässt die Höhle mit einem Deal in der Tasche. Gründerszene hat nachgefragt: Ist es tatsächlich nach der Aufzeichnung zum Deal gekommen?

Wie ein Sprecher von Ralf Dümmel auf Anfrage bekannt gibt, ist es nach Aufzeichnung der Show zum Deal gekommen. Erste Anpassungen am Preis wurden bereits vorgenommen: Das Produkt gibt es nun online deutlich günstiger – 19,99 Euro kostet nun ein Einzelgerät. Eine Anfrage an Gründerin Nicole Oudes bleibt unbeantwortet.





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Drei Löwen kämpfen um Startup Purora – doch nach der Show scheitert der Deal DHDL: Löwen kämpfen um Startup Purora – nach der Show scheitert der Deal


Schnelle und gesunde Gerichte aus dem Mixer: damit wollten Heinz Pöttinger und Beatrice Ilie in Die Höhle der Löwen punkten – und überzeugten Dagmar Wöhrl. Doch der Deal für ihr Startup Purora platzte. Gründerszene hat nachgefragt.

Drei Löwen kämpfen um Startup Purora – doch nach der Show scheitert der Deal DHDL: Löwen kämpfen um Startup Purora – nach der Show scheitert der Deal

Beatrice Ilie und Heinz Pöttinger präsentieren mit Purora ein Ernährungskonzept mit dem eigens entwickelten ThermoTwist.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Gesunde und schnelle Gerichte aus dem Mixer – damit wollten Gründer Heinz Pöttinger (38) und Beatrice Ilie (28) aus Österreich bei den Löwen punkten. Hinter dem Startup Purora steckt ein Familienbetrieb: Vater Heinz senior, Mutter Eva sowie die Brüder Moritz, Nikolaus und Georg Pöttinger sind ebenfalls in das Projekt eingebunden.

Die Idee fasst Heinz Pöttinger in Die Höhle der Löwen (DHDL) in einem Satz zusammen: „Fast good statt Fast Food.“ Aufgewachsen auf einem Biobauernhof und geprägt von immer verfügbaren frischen Lebensmitteln will er mit seinem 2020 gegründeten Startup dafür sorgen, dass sich gesunde Ernährung unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.

Während sich in der Show gleich mehrere Löwen für Purora begeistern, kommt es nach der Aufzeichnung anders – der Deal platzt.

Das macht Purora

Purora kombiniert Technik mit vorbereiteten Bio-Mahlzeiten in Gläsern: Im Zentrum steht der eigens entwickelte Mixer „ThermoTwist“, erklärt der Gründer Heinz Pöttinger. Das Gerät könne Zutaten sowohl kalt mixen als auch Speisen schonend erwärmen, sodass Vitamine nicht verloren gehen. Dazu bietet Purora fertige Mahlzeiten im Glas an – darunter Smoothies, Porridge, Proteinshakes und Suppen – die mit Wasser und eben dem „ThermoTwist“ zubereitet werden können. Laut Unternehmensangaben umfasst das Sortiment inzwischen rund 30 verschiedene Mahlzeiten.

Außerdem gibt es noch weitere Standbeine: Neben dem Online-Direktgeschäft setzt das Startup auch auf B2B-Kunden für Mixer und Mahlzeiten wie Büros, Hotels oder Fitnessstudios. Zusätzlich gehören ein Kochbuch, Snacks und Ernährungskuren zum Konzept, so Pöttinger. In über fünf Jahren hat das Startup damit bisher rund 660.000 Euro Umsatz über den eigenen Online-Shop erwirtschaftet.

Die Löwen Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel testen den Mixer von Purora.

Die Löwen Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel testen den Mixer von Purora.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Um das Wachstum zu beschleunigen, benötigt Purora Unterstützung von den Löwen: Für 300.000 Euro bieten sie zehn Prozent der Firmenanteile an. Neben Kapital erhoffte sich das Team vor allem strategische Hilfe – etwa beim internationalen Markenaufbau sowie beim Ausbau des Vertriebs.

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Geschmack überzeugt – die Strategie nicht

Die Verkostung in der Show überzeugt: „Das schmeckt mir sehr gut“, sagt Dagmar Wöhrl. „Ich kann gar nicht mehr aufhören zu essen.“ Aber: Die breite Produktpalette kommt bei den Löwen nicht nur gut an. „Ihr seid völlig lost, sorry“, wirft Frank Thelen ein. Es fehle eine Fokussierung, kritisiert der Unternehmer. „Du kannst doch nicht auf so vielen Schauplätzen spielen.“ Er rät deshalb dem Team von Purora dazu, sich nicht auf den Lebensmittel-Einzelhandel zu konzentrieren, sondern auf den B2B-Markt zu setzen.

Finanziell hat bislang vor allem die Familie Pöttinger das Startup unterstützt: Sieben Millionen Euro sind bereits aus der eigenen Familienholding in Entwicklung und Aufbau geflossen, erklärt Heinz Pöttinger in der Show. Der Familienbetrieb reicht bis ins Jahr 1871 zurück – im österreichischen Grieskirchen entstand zunächst ein kleiner Handwerksbetrieb. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit der Landtechnikhersteller Pöttinger Landtechnik GmbH. Nach Unternehmensangaben beschäftigt Pöttinger heute rund 2000 Mitarbeiter, der Umsatz liegt bei 405 Millionen Euro.

„Was habt ihr mit sieben Millionen gemacht?“

„Was zur Hölle habt ihr damit gemacht? Wo sind die sieben Millionen hin?“, fragt daraufhin Thelen. Es habe viel „Trial-and-Error“ gegeben, das Geld sei in Forschung und Entwicklung der Technik sowie in die zehn Angestellten geflossen, erklärt Heinz Pöttinger den Löwen.

Die strategische Ausrichtungen des Familien-Startups sorgt für Diskussionen in der Höhle.

Die strategische Ausrichtungen des Familien-Startups sorgt für Diskussionen in der Höhle.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Eine Rekordsumme findet Carsten Maschmeyer. Bisher habe noch kein Gründer bei DHDL so viel Geld in das eigene Startup gesteckt: „Das zeigt auch, dass ihr überzeugt seid und Bock drauf habt.“ Trotzdem steigt Maschmeyer aus. Er befürchtet zu wenig Gewinne in der Zukunft: „Da bekomme ich Angst, dass euer USP Utopie ist.“

Deal mit Dagmar Wöhrl

Schließlich kämpfen drei Löwen um einen Deal mit Purora: Dagmar Wöhrl bietet 300.000 Euro für 15 Prozent, Frank Thelen und Judith Williams bieten als Investoren-Duo 400.000 Euro für 20 Prozent. Nachdem sich der Familienrat der Pöttingers ausgetauscht hat, gibt es ein Gegenangebot und schließlich einen Deal: „Mein Herz sagt Dagmar Wöhrl.“

Beatrice Ilie und Heinz Pöttinger haben einen Deal mit Dagmar Wöhrl.

Beatrice Ilie und Heinz Pöttinger haben einen Deal mit Dagmar Wöhrl.
RTL / Bernd-Michael Maurer

In der Show einigen sich Purora und Wöhrl auf 300.000 Euro und 13,75 Prozent der Unternehmensanteile. „Das ist ein Mega-Produkt, ich finde die Ideen faszinierend und ich finde auch euch als Familie faszinierend“, sagt Dagmar Wöhrl. Für Wöhrl ist es der erste Deal in der 19. DHDL-Staffel.

Wie ging es nach der Aufzeichnung der Show weiter? Gründerszene hat nachgefragt.

Löwen-Deal mit Purora ist geplatzt

„In der Show und auch danach hat sich Heinz für Dagmar Wöhrl entschieden“, sagt Beatrice Ilie (COO) im Gespräch mit Gründerszene. Die Investorin sei in der Show ganz klar die richtige Wahl für das Startup gewesen, weil sie sich dafür ausgesprochen habe, das Familienunternehmen stärken und unterstützen zu wollen. Trotzdem: „Strategisch haben wir im Nachgang keine Einigung gefunden.“ Heinz Pöttinger ergänzt: „Wir haben einfach gemerkt, dass es für beide Seiten nicht passt.“

Das bestätigt ebenfalls eine Sprecherin der Unternehmerin auf Anfrage. Dagmar Wöhrl blicke sehr positiv auf die Begegnung mit dem Gründerteam zurück: „Gerade nach der Sendung führen wir sehr intensive Gespräche, um zu prüfen, ob eine Partnerschaft langfristig wirklich passt. In diesem Fall haben wir gemerkt, dass unsere Vorstellungen über die Weiterentwicklung des Unternehmens auseinandergehen.“

Die Investorin betont ihren großen Respekt für die Arbeit der Gründer: „Die Entwicklung eines eigenen Unternehmens erfordert Mut, Leidenschaft und Durchhaltevermögen. Ich habe großen Respekt vor dem Engagement des Purora-Teams und wünsche den Gründern für ihren weiteren Weg von Herzen viel Erfolg.“

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Die Teilnahme an DHDL war „einer der spannendsten Tage meines Lebens“, fasst Heinz Pöttinger den Pitch gegenüber Gründerszene zusammen. Dass gleich drei Löwen um einen Deal gekämpft haben, sei für das Purora-Team eine Bestätigung dranzubleiben und weiterzumachen. „Wir wollen nach wie vor beide Kundengruppen, sowohl B2B als auch B2C abdecken. Das verfolgen wir weiter,“ erklärt Ilie. Zukünftig will Purora das Geschäft mit Ernährungskuren ausbauen. Derzeit tüftelt das Team mit einem Partner in China an einer neuen Variante ihres Mixers, verrät Pöttinger.





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DHDL-Battle: zwei Gründer, zwei Deals – das gab es noch nie


Das gab es noch nie bei DHDL: Zwei Junggründer pitchen gegeneinander – und am Ende bekommen beide einen Deal, emotionaler Papa-Moment inklusive.

Die zwei Jungunternehmer im Pitch-Battle: Christopher Czellary (l.) und Philipp Hammerer (r.).

Die zwei Jungunternehmer im Pitch-Battle: Christopher Czellary (l.) und Philipp Hammerer (r.).
RTL / Bernd-Michael Maurer

Im jüngsten Battle jemals, traten am Montag zwei minderjährige Jungunternehmer bei „Die Höhle der Löwen“ gegeneinander an – und sorgten nicht nur wegen ihres Alters für ein Novum bei DHDL.

Beim sogenannten Battle pitchen zwei Gründer kurz nacheinander und haben nur jeweils eine Minute Zeit, die Löwen zu überzeugen. Im Anschluss entscheiden die Investoren dann, wer weiterkommt. Der- oder diejenige darf dann weiterpitchen – und hat die Chance auf ein Investment. Normalerweise. An diesem Tag lief aber alles anders – zumindest für Team Maschmeyer und Gründer Philipp Hammerer.

Junges Battle: Die Pitches

Dieser pitchte zuerst mit seinem Startup „Jimmy-Ausbildung“, welches Schüler durch Chat-Interviews und KI-Matching zu den passenden Unternehmen bringen soll. So will der 16-jährige Gründer, der sich mit zwölf Jahren selber das Programmieren beigebracht haben soll, den Fachkräftemangel in der Azubi-Branche beenden. Seine Forderung: 80.000 Euro für 20 Prozent seiner Anteile.

Nach dem ersten Pitch folgt dann Gründer Nummer Zwei: Christopher Czellary mit „Peak Protect“. Der 17-Jährige, der schon immer, „wie Papa“, Unternehmer werden wollte, will Smartphones vor dem Herunterfallen und Diebstahl schützen. Dafür hat er einen Gummistrang entworfen, der an der Hose befestigt wird. Christopher Czellary fordert 75.000 Euro für 25 Prozent seiner Anteile.

Knackiges 3:2 für Peak Protect

Nach diesen Pitches kommt es dann zum ersten Showdown. Während alle von Alter und Engagement der Junggründer begeistert sind, bilden sich zwei Lager. Maschmeyer betont, dass „Unternehmen und Azubis schwer zusammenfinden“, und sieht bei Jimmy-Ausbildung großes Potenzial. Allerdings kann er nur eine weitere Löwin überzeugen.

Scheitert (zunächst) im Battle: Philipp Hammerer.

Scheitert (zunächst) im Battle: Philipp Hammerer.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Die restlichen Löwen sind von Peak Protect begeistert – auch wegen eigenen Erfahrungswerten. Während Dagmar Wöhrl berichtet, dass ihr Handy in Ecuador geklaut wurde, verlor Janna Ensthalers Tochter ihres auf der Skipiste. Das sind genug Argumente für die Löwen. So wird es zu einer knappen 3:2 Entscheidung für Peak Protect. Ralf Dümmel muss die schwere Botschaft überbringen.

Aber so sichtlich Peak Protect-Gründer Christopher Czellary sich freut, genauso offensichtlich ist sein Gegner Philipp Hammerer geknickt. Bis Carsten Maschmeyer interveniert und sich nochmal an den jungen Gründer richtet: „Renn mal nicht ganz aus dem Studio weg“. Optimistisch, doch noch einen Deal zu bekommen, verabschiedet sich dieser von der Bühne, die nun Christopher Czellary gehört.

Die Löwen probieren die zwei Produktvarianten von ihm dann sogar selbst aus. Begeistert von Produkt und Umsatz, welcher laut Gründer 90.000 Euro in 90 Tagen betragen haben soll, fragen diese ihn über seinen Alltag zwischen Schule und Gründertum aus. Sein Programm ist: vormittags Unterricht, nachmittags Bestellungen verschicken. Telefonate mit den chinesischen Lieferanten macht Czellary selbst, sagt er.

Die Löwen Judith Williams (l.) und Carsten Maschmeyer (r.) schauen ganz genau hin.

Die Löwen Judith Williams (l.) und Carsten Maschmeyer (r.) schauen ganz genau hin.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Ein emotionaler Moment

Dass das nicht ohne Papa geht, ist klar. Vater Rainer Czellary kommt auf die Bühne und Papa sowie Sohn loben einander – es wird emotional in der Höhle. Nach einer tränenreichen Umarmung der beiden sind die Löwen von Produkt und Emotionen so überwältigt, dass sowohl Ensthaler als auch Dümmel investieren wollen. Dümmel, der Lieblingslöwe von Christopher und Rainer Czellary, bekommt dann den Zuschlag.

Happy End: Deals für beide Teens

Doch das ist nicht das Ende der Geschichte. Nach diesem erfolgreichen ersten Deal, folgte ein erfolgreicher zweiter Deal: Maschmeyer geht noch in der Sendung hinter die Bühne und erklärt sich als großer Fan von Junggründer Philipp Hammerer. Und: er will investieren. Der Deal kommt zustande, trotz des Ausscheidens von Hammerer im Battle – das gab es noch nie bei DHDL.

Maschmeyer sagt dazu nach der Sendung zu Gründerszene: „Den größten Fachkräftemangel gibt es bei Ausbildungsberufen. Jimmy-Ausbildung sorgt dafür, dass Bewerber und Ausbildungsbetriebe schnell zusammenfinden: Statt seitenlanger Anschreiben reicht ein kurzes Interview in der App und die Unternehmen bewerben sich bei den passenden Azubis von morgen. Als Philipp seine Lösung vorgestellt hat, war mir sofort klar: Das ist nicht nur technisch klug, sondern wird dafür sorgen, dass Ausbildungsplätze schneller und passender besetzt werden. Auch wenn die anderen Löwen mich überstimmt haben und Philipp das Battle verloren hat, hat er mich überzeugt.“

Und der Deal mit Christopher Czellary? Auch der blieb laut Sprecherin von Dümmel nach der Sendung bestehen.





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