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Britische Marine testet autonomen Hubschrauber Proteus


Die britische Marine testet einen unbemannten Hubschrauber, den sie künftig zusammen mit bemannten Fluggeräten gegen U-Boote einsetzen will. Die „Proteus“ getaufte Drohne hat laut Royal Navy erfolgreich ihren Jungfernflug absolviert.

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Bei seinem ersten Flug führte Proteus kurze Testroutine durch. Dabei sei er autonom geflogen, teilte die Royal Navy mit. Allerdings sei er ständig von meinem Testpiloten am Boden überwacht worden, der im Notfall hätte eingreifen können, um die Flugsicherheit zu gewährleisten.

Der Jungfernflug fand auf dem Marinefliegerstützpunkt Predannack in Cornwall statt. Zuvor hatte Leonardo Bodentests am Standort in Yeovil in der südwestenglischen Grafschaft Somerset durchgeführt. Der Stützpunkt Predannack dient unter anderem als National Drone Hub, wo unbemannte Systeme entwickelt und getestet werden.

Proteus basiert auf dem Hubschrauber Leonardo AW09 des italienischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns Leonardo. Dessen britischer Zweig hat den Hubschrauber im Auftrag der Royal Navy die unbemannte Version entwickelt.

Proteus fliegt etwa 140 Knoten (260 km/h) schnell und kann etwa fünf Stunden lang in der Luft bleiben. Er wiegt rund drei Tonnen und kann in seinem Laderaum eine Tonne Nutzlast transportieren. Das können Sensoren, wie ein Radar, sein, Kommunikationssysteme oder eine Einrichtung zum Abwerfen von Sonarbojen.

Der Proteus ist in erster Linie für die Seeüberwachung und den Einsatz gegen U-Boote konzipiert. Er soll dabei zusammen mit bemannten Fluggeräten operieren, Hubschraubern wie der AgustaWestland AW101 Merlin oder AgustaWestland AW159 Lynx Wildcat, aber auch Kampfflugzeugen wie die F-35. Dabei kann die Drohne deren Einsatzmöglichkeiten erweitern, ohne dabei Menschen oder teures Material zu gefährden.

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Das britische Verteidigungsministerium hat im vergangenen Monat das Programm „Atlantic Bastion“ vorgestellt. Dessen Ziel ist, Großbritannien besser vor der Bedrohung durch russischen U-Boote im Nordatlantik zu schützen. Dafür soll die Marine unter anderem unbemannte Systeme unter Wasser, an der Oberfläche und in der Luft einsetzen.

Seit etwa zwei Jahren hat Russland seine Spionageaktivitäten in britischen Gewässern wieder verstärkt. Im vergangenen Jahr etwa war das Spionageschiff Yantar, das vom Militär betrieben wird, monatelang in europäischen Gewässern unterwegs, mutmaßlich um kritische Unterwasserinfrastrukturen auszukundschaften. Großbritannien entsandte daraufhin Kriegsschiffe, um das Schiff zu überwachen lassen. Zum Schutz von Unterseekabeln werden bereits Roboter über Wasser sowie unter Wasser eingesetzt.


(wpl)



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Weltfrauentag: Die schönsten Aufnahmen von Fotografinnen der c’t Fotogalerie


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Der Weltfrauentag ist ein guter Anlass, um einmal die Frauen der c’t Fotografie Galerie in den Fokus zu rücken und ihre Beiträge hervorzuheben. Viele von ihnen sind inzwischen langjährige Mitglieder, die sich sowohl fotografisch als auch in den Diskussionen und den gemeinsamen Interpretationen (GI) aktiv beteiligen und diese entschieden mitgestalten. Dennoch sind sie insgesamt in der Unterzahl.

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Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Die fotografischen Beiträge unserer Fotografinnen sind oft geprägt von einem Staunen über die Schönheit der Welt. Manche zeugen von der Neugier auf Unbekanntes, zeigen einen feinen Humor in kleinen Entdeckungen auf der Straße oder ein emotionales Gespür für die Details, die in der Natur zu finden sind. In ihren Portfolios sind viele Fotothemen enthalten, jedoch wenige Porträts. Wer weiß, vielleicht stehen die Damen für Porträts eher vor als hinter der Kamera?

Die Werke unserer Fotografinnen haben wir in drei Kategorien unterteilt. Die erste und größte vereint Landschafts- und Architekturaufnahmen. Hier sind viele Aufnahmen von Reisen oder bewusst gestalteten Landschaften zu finden. Die zweite Galerie präsentiert Naturbilder, die eher ins Detail gehen – Blüten, Tiere, Insekten. In der dritten Kategorie finden Sie abstrakte oder experimentelle Fotografie. Dazu zählen auch urbane Motive oder Lost Places. In dieser Kategorie trifft Fotografie an manchen Stellen schon auf angewandte Kunst, Entdecker- auf Experimentierfreude.

Jede der ausgewählten Fotografinnen wird nacheinander mit vier Motiven aus ihrem Portfolio vorgestellt. Wir haben die Motive thematisch ausgewählt, was bedeutet, dass wir uns für ein Thema entschieden haben. Die eine oder andere Galeriefotografin ist vielleicht bei Landschaft und Architektur vertreten, fotografiert aber auch gern Tiere und Pflanzen. Wer mehr über die einzelne Person erfahren will oder den Auszug aus dem Portfolio mag, kann über die Links unter den Bildern die persönliche Seite der jeweiligen Fotografin finden. Nutzer, die in der Galerie angemeldet sind, können auch über persönliche Nachrichten in Kontakt treten.


Saisonende

Uschi Hermann ist eine begabte Landschaftsfotografin. Dieses und die nächsten drei Bilder zeigen einen kleinen Auszug aus ihrem Portfolio. Ein Sonnenuntergang nach dem Saisonende. Die geraden Linien und der Rhythmus der verschlossenen Strandhäuser betonen die Stille des ruhigen Abends. (Bild:

Uschi Hermann

)

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Chrysantheme

Der Fotografin uschi1956 fallen Details ins Auge, besonders solche aus der Flora und Fauna. Ihre Bilder von Blüten zeigen gern ausgefallene oder besonders sehenswerte Wuchsformen, wie hier diese Chrysantheme mit den röhrenartigen Blütenblättern. (Bild:

uschi1956

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We all live in a yellow…

Wer durch die Stadt geht, wird von Eindrücken erschlagen. Urbane Fotografie erfordert daher gezieltes Selektieren, was Galeriefotografin fotopassion mit Geschick und einer Prise Humor umsetzt. Ihre Bilder von Fassaden enthalten immer eine kleine Anspielung, die sie mit dem Bildtitel noch unterstreicht. (Bild:

fotopassion

)


(cbr)



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Petra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen


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Frauen sind in der medizinischen Forschung lange unterrepräsentiert gewesen – mit spürbaren Folgen für Diagnostik, Therapie und Datenlage. Symptome werden häufig nicht richtig eingeordnet, evidenzbasierte Informationen sind schwer zugänglich.

Mit dem Forschungsprojekt „Petra‑AI“ will ein interdisziplinäres Konsortium unter Leitung von Dr. Theresa Ahrens vom Fraunhofer IESE eine KI‑gestützte App entwickeln, die Frauen in der Perimenopause wissenschaftlich fundiert, verständlich und sicher begleitet.


Theresa Ahrens

Theresa Ahrens

Dr. Theresa Ahrens leitet die Abteilung Digital Health Engineering am Fraunhofer IESE und koordiniert das Forschungsprojekt „PETRA-AI“.

(Bild: Fraunhofer IESE)

Im Interview erklärt Ahrens, welche Rolle ein KI‑Chatbot spielen kann und warum strukturierte, interoperable Gesundheitsdaten entscheidend sind, um Versorgungslücken zu schließen.

Was verbirgt sich hinter Petra-AI?

Das Projekt „Petra-AI: AI‑gestützte, edukative Therapiebegleitung für die Perimenopause“ ist ein öffentlich gefördertes Forschungsprojekt, in dem wir eine KI‑gestützte App zur Unterstützung von Frauen in der Perimenopause entwickeln. Ziel ist es, evidenzbasierte Informationen bereitzustellen und Frauen dabei zu helfen, ihre Symptome besser einzuordnen und zu lindern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und läuft über drei Jahre.

Wer arbeitet an dem Projekt mit?

Wir sind ein interdisziplinäres Konsortium. Neben dem Fraunhofer IESE als Konsortialführer ist das Digital Health Start-up Femna Care beteiligt, außerdem die Juniorprofessur für Gesundheit und E-Health der Ruhr-Universität Bochum, die Sozialforschungsstelle der Fakultät Sozialwissenschaften an der Technischen Universität Dortmund sowie das Berlin Institute of Health an der Charité.

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Femna bringt Expertise im Bereich Frauengesundheit ein. Die sozialwissenschaftlichen Partner begleiten die nutzerzentrierte Entwicklung und Co-Creation-Prozesse. Das Berlin Institute of Health unterstützt uns bei interoperablen Datenstandards wie FHIR und SNOMED, damit Forschungsdaten strukturiert und weiterverwendbar erhoben werden können.

Ist auch eine Kommerzialisierung von PETRA-AI geplant?

Nein, es handelt sich erstmal um ein reines Forschungsprojekt. Allerdings entwickeln wir die Technologie mit dem Anspruch, dass sie langfristig in die Versorgung überführt werden kann. Wir möchten keine Forschung „für die Schublade“ betreiben.

Welche Rolle spielt der KI-Chatbot konkret?

Der Chatbot soll evidenzbasierte Informationen verständlich und niedrigschwellig vermitteln. Eine zentrale Herausforderung des Projekts liegt in der bedarfsgerechten Anpassung der KI‑gestützten Inhalte an den jeweiligen Wissensstand und die sprachlichen Voraussetzungen der Nutzerinnen.

Gleichzeitig ist uns die Sicherheit extrem wichtig. Sprachmodelle können halluzinieren – also falsche Informationen erzeugen. Gerade im Gesundheitskontext ist das problematisch. Deshalb arbeiten wir intensiv an technischen Absicherungen und evaluieren verschiedene bestehende Sprachmodelle. Ein eigenes komplettes Sprachmodell zu trainieren wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll, aber wir erweitern und sichern die gewählten Modelle technisch ab.

Kann KI im Gesundheitswesen eigentlich fehlerfrei sein?

Die Erwartung, dass KI-Systeme hundertprozentig fehlerfrei arbeiten, ist unrealistisch. Entscheidend ist, transparent zu machen, was KI kann – und was nicht.

Es gibt zum Beispiel den sogenannten „Automation Bias“: Menschen können dazu neigen, KI-Systemen zu stark zu vertrauen. Deshalb müssen wir KI als Unterstützung verstehen, nicht als Ersatz für ärztliche Expertise. KI-Systeme sind soziotechnische Systeme – das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine muss immer mitgedacht und erforscht werden.

Wie positionieren Sie sich zur Einordnung der Menopause? Es gibt auch die Befürchtung, dass sie als Krankheit behandelt wird.

Die Menopause und auch die als Perimenopause bezeichnete Übergangsphase sind keine Erkrankungen im klassischen Sinne. Dennoch kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt sein. Manche Frauen erleben Symptome über viele Jahre hinweg – teilweise bis zu 15 Jahre.

Viele Symptome werden im Versorgungsalltag nicht als hormonell bedingt erkannt. Das kann zu langen „Odysseen“ führen. Deshalb ist Aufklärung wichtig – sowohl für Betroffene als auch für Ärztinnen und Ärzte.

Spielt der Lebensstil eine Rolle bei der Wahrnehmung der Menopause?

Sicherlich gibt es individuelle Unterschiede, aber ich sehe derzeit vor allem eine gesellschaftliche Enttabuisierung. Über Frauengesundheit wurde lange wenig offen gesprochen. Social Media hat hier durchaus eine positive Rolle gespielt, weil der Austausch einfacher geworden ist – auch wenn die Qualität der Informationen dort stark schwankt.

Wird die App konkrete Therapieempfehlungen geben, etwa zur Hormonersatztherapie?

Das Ziel ist nicht, dass der Chatbot selbstständig eine Therapie vorschlägt oder sogar verschreibt. Er kann jedoch Vor- und Nachteile erklären und aktuelle Studienlagen verständlich aufbereiten. Gerade bei der Hormonersatztherapie existieren noch viele Ängste, die auf älteren Studien basieren. Hier kann evidenzbasierte Information helfen, informierte Entscheidungen gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten zu treffen.

Wie gehen Sie mit Datenschutz und Forschungsdaten um?

In der Pilotphase werden Teilnehmerinnen umfassend aufgeklärt. Daten werden pseudonymisiert erhoben und nach FAIR-Kriterien (Anm. d. Red.: auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar) für die Forschung zugänglich gemacht.

Wann wird es erste Ergebnisse geben?

Das Projekt läuft zunächst drei Jahre. Wir starten mit Interviews und Workshops, um die Bedürfnisse der Frauen von Anfang an einzubeziehen. Am Ende ist eine strukturierte Pilotphase geplant, in der wir Akzeptanz, Nutzungsfreundlichkeit und Wirkung evaluieren.

Sie wirken trotz der Herausforderungen optimistisch.

Ja, sonst wäre ich keine Wissenschaftlerin geworden. Es sind komplexe Probleme – medizinisch, technisch und gesellschaftlich. Aber wir haben ein starkes, interdisziplinäres Team. Und man darf nicht vergessen: Frauen machen immerhin 50 Prozent der Weltbevölkerung aus. Dennoch ist Frauengesundheit in Forschung und Entwicklung lange unterrepräsentiert gewesen. Das ändert sich gerade – und das ist gut so.


(mack)



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