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Chuwi CoreBook X/Plus: Skandal um falsche Notebook-CPUs weitet sich aus


Der chinesische Mini-PC- und Notebook-Hersteller Chuwi kommt in Erklärungsnot: Nachdem Notebookcheck vor einer Woche nachweisen konnte, dass in einem Notebook des Herstellers nicht die versprochene CPU, sondern eine schwächere sitzt, gibt es nun einen zweiten bestätigten Fall – in einer anderen Serie von Chuwi.

Fall 1: Was war geschehen?

Erste Berichte zu Unstimmigkeiten im CoreBook X mit 7430U gab es schon zum Jahreswechsel. Vor einer Woche hatte Notebookcheck davon berichtet, dass in dem im Sommer 2025 getesteten Chuwi CoreBook X kein Ryzen 5 7430U, sondern ein Ryzen 5 5500U saß.

Das prekäre daran: Nicht auf der Produktseite, nicht auf dem Datenblatt, ja nicht einmal unter Windows oder im BIOS war das beim Blick auf den Produktnamen ersichtlich, denn die CPU gab sich auch als Ryzen 5 7430U aus – erst ein genauerer Blick auf die Angaben in Windows und in das Notebook auf die CPU beziehungsweise deren Produktnummer lüftete das Geheimnis.

Im Chuwi CoreBook X steckt ein Ryzen 5 7430U? Sieht so aus, aber der Produktcode auf dem Package und auch die Eckdaten unter Windows (Cache, Takt, Codename) verraten: Es ist ein Ryzen 5 5500U (Bild: Notebookcheck)

Aufgefallen war das Notebookcheck im initialen Test nicht, wofür sich die Publikation entschuldigt. Denn auch wenn sich beide Prozessoren nahe stehen, gibt es Unterschiede und die waren über Windows-Tools und auch in Windows selbst sichtbar: Codename (in CPU-Z), L3-Cache (im Taskmanager) und Taktraten (Basistakt im Taskmanager). Diese Angaben entsprachen dem Original.

Chuwis erste Reaktion

Chuwi hatte daraufhin erklärt, der Ursache auf den Grund zu gehen, aber vorerst keinen Fehler eingestanden. Inzwischen berichtet Notebookcheck allerdings auch von der Androhung rechtlicher Konsequenzen, sollte der ursprüngliche Bericht nicht offline genommen werden.

Chuwi hat tatsächlich geantwortet, jedoch nicht explizit einen Fehler eingestanden. Stattdessen wird auf verschiedene Produktionschargen, genauer gesagt noch im Umlauf befindliche Restbestände verwiesen. Auf diese Geräte habe man keinen direkten Einfluss mehr. Weiterhin räumt der Hersteller ein, dass dieses Thema sehr ernst genommen wird und eine interne Prüfung in die Wege geleitet wurde, um die genaue Ursache zu klären.

Chuwis 1. Antwort laut Notebookcheck

Fall 2: Noch eine falsche CPU

Das ist bisher nicht passiert. Stattdessen gibt es jetzt einen zweiten Bericht, denn Notebookcheck hat nach eigenen Aussagen in der letzten Woche ein Notebook der Serie Chuwi CoreBook Plus im deutschen Handel erworben, das ebenfalls mit Ryzen 5 7430U beworben wird – und diese CPU auch wieder im BIOS und unter Windows so ausweist. Beim Blick auf AMDs Tray-Produkt-ID auf dem CPU-Package kommt jedoch auch in diesem Fall eine Ryzen 5 5500U zum Vorschein.

Auch das CoreBook Plus nutzt keinen 7430U, obwohl es so aussieht, aber Codename, Takt und L3-Cache stammen vom 5500U
Auch das CoreBook Plus nutzt keinen 7430U, obwohl es so aussieht, aber Codename, Takt und L3-Cache stammen vom 5500U (Bild: Notebookcheck)

Chuwi hat sich bis dato noch nicht zu dem zweiten Fund dieser Art, der rein theoretisch auch auf einen Betrug in der Zulieferkette zurückzuführen sein könnte, geäußert.



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GitHub Copilot: Nutzungsbasierte Abrechnung ab Juni


GitHub stellt sein KI-Tool Copilot grundlegend um: Ab dem 1. Juni wird die Abrechnung von einem klassischen Abomodell auf ein nutzungsbasiertes System umgestellt. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Kosten und veränderte Nutzungsgewohnheiten. Der Schritt dürfte weitreichende Folgen für Entwickler und Unternehmen haben.

Bisher funktionierte GitHub Copilot überwiegend nach einem festen Monatspreis, bei dem Nutzer eine bestimmte Anzahl an „Premium Requests“ stellen konnten. Dieses Modell wird nun durch sogenannte „AI Credits“ ersetzt. Künftig basiert die Abrechnung darauf, wie intensiv Copilot tatsächlich genutzt wird. Gemessen wird dies in Token für Eingaben, Ausgaben und zwischengespeicherte Daten.

Mehr Transparenz, weniger Vorhersagbarkeit

Mit der Umstellung verfolgt GitHub das Ziel, die Kosten stärker an die reale Nutzung anzupassen. Hintergrund ist die rasante Weiterentwicklung von Copilot. Der Dienst hat sich von einer einfachen Code-Vervollständigung hin zu einem agentenbasierten System entwickelt, das komplexe, mehrstufige Programmieraufgaben übernehmen kann. Diese intensiveren Workloads verursachen deutlich höhere Rechenkosten.

Das bisherige Modell konnte diese Unterschiede kaum abbilden. Eine kurze Anfrage und eine mehrstündige automatisierte Coding-Session kosteten bislang gleich viel. Das neue System soll hier für mehr Fairness sorgen, zumindest aus Sicht von GitHub. Für Nutzer bedeutet das jedoch auch, dass die Kosten weniger vorhersehbar werden. Zwar werden bestehende Abos wie Copilot Pro oder Pro+ weiterhin ein monatliches Guthaben in Form von AI Credits enthalten, doch wer darüber hinausgeht, muss zusätzlich zahlen.

Vorbereitung auf den Wechsel

Um die Umstellung transparenter zu gestalten, führt GitHub bereits im Mai eine Vorschau auf die neue Abrechnung ein. Nutzer können dort simulieren, wie hoch ihre Kosten mit dem neuen Modell sein werden. Parallel dazu ergriff GitHub bereits im April Maßnahmen, um die Infrastruktur zu stabilisieren. Dazu gehörten unter anderem strengere Nutzungslimits sowie ein vorübergehender Stopp neuer Abonnements der Stufe Student, Pro und Pro+. Derzeit können nur noch Team für derzeit 4 US-Dollar und Enterprise für 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat gebucht werden.

Verbliebene GitHub-Copilot-Abos
Verbliebene GitHub-Copilot-Abos (Bild: GitHub)

Die Reaktionen aus der Community ließen nicht lange auf sich warten und fielen gemischt aus. Während einige die höhere Transparenz begrüßen, äußern andere deutliche Kritik. Insbesondere die Sorge vor steigenden Kosten ist weit verbreitet. Entwickler befürchten, dass sie künftig für die gleiche Leistung mehr bezahlen oder ihre Nutzung stärker einschränken müssen.

Signalwirkung

Der Schritt von GitHub dürfte Signalwirkung für den gesamten Markt haben. Viele Anbieter von KI-Tools stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie steigenden Infrastrukturkosten, wachsender Modellkomplexität und stark variierenden Nutzungsprofilen. Mit der Umstellung auf nutzungsbasierte Abrechnung folgt Copilot einem Trend, der sich bereits bei Cloud- und API-Diensten etabliert hat (AWS, Azure und Co.). Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Entwickler bereit sind, diese Kostenstruktur langfristig zu akzeptieren, oder ob Alternativen an Attraktivität gewinnen.



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Hardware immer teurer: Welche im Preis steigende Technik habt ihr im Blick?


Hardware immer teurer: Welche im Preis steigende Technik habt ihr im Blick?

Das ohnehin schon teure Notebook Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 (Test) ist binnen Wochen noch einmal um 400 Euro im Preis gestiegen, 3.100 Euro werden für Core Ultra 300H und RTX 5060 Laptop GPU inzwischen fällig. Die Kommentare zum Thema haben weitere teils absurde Preisentwicklungen zu Tage gebracht. Mehr Beispiele sind gesucht!

Notebook-Preise steil im Aufwind

ComputerBase-Leser superrocko berichtet beispielsweise von seinem Ende März gekauften Lenovo Yoga 7a, das er damals noch für 950 Euro erwerben konnte und jetzt 1.600 Euro kosten soll – wenngleich ein aktueller 25-Prozent-Rabatt den effektiven Verkaufspreis auf 1.250 Euro drückt. Aber auch das sind noch 300 Euro mehr als vor vier Wochen.

Marcoooo wiederum hat ein IdeaPad Pro 5 14“ im Blick, doch hier hat inzwischen der Wechsel von Ryzen AI 300 auf den Refresh Ryzen AI 400 stattgefunden und ebenfalls für große Preiskapriolen gesorgt.

Ein IdeaPad Pro 5 14″ mit Ryzen 7 350/32GB/1TB TLC gab es problemlos und mehrmals für unter 900€ der „Nachfolger mit Ryzen 7 450/32GB/1TB QLC gibt es jetzt bei Lenovo für 1759 € (schon der Preis zum Marktstart mit 1279 € waren sportlich…..also seitdem nochmals um 480 € ! angestiegen.

ComputerBase-Leser Marcoooo

Welche Produkte habt ihr im Blick?

Welche Technik-Produkte habt ihr unter Beobachtung und welche Preisentwicklungen musstet ihr dabei zuletzt Beobachten – nicht nur in Bezug auf Notebooks von Lenovo.

Wo sind die Preise zuletzt sogar gesunken?

Aber wird wirklich alles teurer? Auch Hinweise auf zuletzt gefallene Preise sind in den Kommentaren gerne gesehen!



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App Store: Apple führt Abonnements mit 12 Monaten Laufzeit ein


App Store: Apple führt Abonnements mit 12 Monaten Laufzeit ein

Bild: Apple

Apple erweitert den App Store um eine neue Abo-Option: Entwickler können künftig Abonnements mit einer Laufzeit von 12 Monaten anbieten, die trotz monatlicher Zahlung vergünstigt sind. Nutzer sparen dadurch Geld, während Entwickler zugleich von einer höheren Planungssicherheit profitieren.

Längere Bindung, kleinerer Preis

In der Welt der Abonnements ist es seit Langem üblich, bei längeren Laufzeiten günstigere Konditionen zu erhalten. Bisher waren diese jedoch meist an eine Vorauszahlung der gesamten Summe zu Beginn gebunden, wodurch Nutzer, für die eine fortlaufende monatliche Zahlung die verträglichere Option gewesen wäre, von entsprechenden Rabatten ausgeschlossen blieben.

Neue Option soll Vorteil für beide Seiten darstellen

Apple ändert dieses Modell nun im eigenen App Store: Entwickler können ihren Kunden ab sofort auch eine 12-monatige Laufzeit mit monatlicher Abrechnung anbieten. Zwar entfällt damit der einmalige hohe Zahlungseingang zum Start, doch dürfte die dadurch gewonnene Planungssicherheit für Entwickler ein entscheidender Vorteil sein. Ganz ohne Einschränkungen kommt das Modell jedoch nicht aus: Während klassische Monatsabos jederzeit mit Wirkung zum nächsten Abrechnungszeitraum kündbar sind, bleibt die Verpflichtung bei der neuen Option trotz Kündigung bis zum Ende der gewählten Laufzeit bestehen, ebenso wie die anfallenden Kosten. Eine sorgfältige Abwägung der tatsächlichen Nutzungsdauer ist daher ratsam – in einigen Fällen könnte der monatliche Preis so zwar höher ausfallen, bei geringerer Nutzung würden aber auch die Gesamtkosten sinken.

Im App Store lassen sich demnächst Abonnements mit einer Laufzeit von 12 Monaten bei monatlicher Zahlung buchen
Im App Store lassen sich demnächst Abonnements mit einer Laufzeit von 12 Monaten bei monatlicher Zahlung buchen (Bild: Apple)

Nutzer erhalten volle Kontrolle

Das Abonnement verlängert sich wie gewohnt automatisch. Apple kündigt jedoch an, Nutzer rechtzeitig vor dem Verlängerungsdatum zu benachrichtigen und an die anstehende Abbuchung zu erinnern. Dadurch bleibt ausreichend Zeit, um das Abo bei Bedarf noch zu kündigen. Zudem können Kunden laut Apple jederzeit im eigenen Konto einsehen, wie viele Zahlungen bereits erfolgt sind und welche noch ausstehen.

Einführung für den nächsten Monat geplant

Die neue Option lässt sich von Entwicklern bereits jetzt über App Store Connect konfigurieren und in XCode testen. Auf der entsprechenden Support-Seite informiert Apple darüber, dass die 12-monatige Laufzeit ab dem kommenden Monat zusammen mit iOS 26.5, iPadOS 26.5, macOS Tahoe 26.5, tvOS 26.5 und visionOS 26.5 eingeführt wird. Darüber hinaus wird sie nach ihrer Veröffentlichung auch mit iOS 26.4, iPadOS 26.4, macOS Tahoe 26.4, tvOS 26.4 und visionOS 26.4 abwärtskompatibel sein.



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